Frau M

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  • #1

Abschließen mit "alten Geschichten", warum fällt das so schwer?

Viele fragen sich, warum sie sich schwer tun wieder eine neue Partnerschaft einzugehen.
Die alten Geschichten könnten ja damit in Zusammenhang stehen.
Obwohl mir das bewusst ist, fällt es mir schwer dahingehend " aufzuräumen".
Vermutlich bin ich auch damit nicht alleine.
Mir fällt auf, dass dem Thema wenig Beachtung geschenkt wird.
Daher hier diese neue Thema.
Ich merke, dass es noch ein Thema ist.
Vielleicht habe ich einem früheren Partner nicht die Freiheit gegeben, die er brauchte,
wollte etwas erzwingen. Auch die Kommunikation lief nicht immer so optimal.
Zwei wichtige Punkte, an denen ich ja arbeiten kann.
Vielleicht möchte jemand etwas dazu schreiben, z.B. wie er/sie loslassen und verarbeiten konnte.
 
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*Andrea*

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  • #2
Wenn du darüber nachdenkst, was du hättest besser machen können, ist das nichts Schlimmes. Die Erkenntnisse daraus helfen dir vielleicht irgendwann bei einer neuen Beziehung.
Und wenn du dir in irgendwelchen Träumereien eine Wiedervereinigung mit einem Ex vorstellst, dann könnte das auch einfach an mangelnder Fantasie liegen. :)
Es kommt natürlich darauf an, wie weit du noch in den alten Geschichten drinhängst. Aber ein blosses gelegentliches Grübeln oder Träumen finde ich nicht unbedingt problematisch.
 
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Victor

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  • #3
Viele fragen sich, warum sie sich schwer tun wieder eine neue Partnerschaft einzugehen.
Weil es eben schwer ist.

Aber es wird leichter, wenn man sich mit sich selber, seiner Vergangenheit und seinem Umfeld auseinander setzt. Es wird leichter, wenn man erkennt, dass jeder Mensch für sich alleine lebt und Liebe und Freundschaft keine Selbstverständlichkeiten sind.

Es wird leichter, wenn man erkennt, dass man die Hauptrolle im eigenen Leben ist und demnach auch selber die Verantwortung dafür trägt und handeln muss. Es wird leichter, wenn man erkennt, dass man seine eigenen Regeln machen kann und nicht die der anderen befolgen muss.

Und es wird viel leichter, wenn Du mit Dir selber, Deinen Mitmenschen und Deiner Welt zufrieden bist und sie akzeptierst wie sie ist anstatt alles und jeden ändern zu wollen. Unsere Welt ist nämlich sehr schön, nur vergessen wir das viel zu oft, weil wir als Erwachsene nur noch Ziele nachjagen ansatt mit offenen Augen, Offenen Herzen und Offenen Verstand durch das Leben zu gehen.

"Glück bedeutet nicht, das zu kriegen was wir wollen, sondern das zu wollen was wir kriegen."
 
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ionchen

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  • #4
Wenn ich den letzten Satz lese, wird mir schlecht. Wie armselig. :)
 
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ionchen

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  • #7
Ich habe keine Depression. Weit gefehlt. Muss auch nicht das nächst beste haben. Überlasse ich anderen.
 

ionchen

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  • #10
Wenn da noch genug Wasser drin is, viel Spaß.
 

Frau M

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  • #11
"Glück bedeutet nicht, das zu kriegen was wir wollen, sondern das zu wollen was wir kriegen."

Jedem fällt dazu etwas anderes ein, logisch.
Nur was spielt sich davor ab?
Wie kommt es dazu, dass ich diese eine Person kriege?
Was habe ich dazu beigetragen, dass es diese Person ist und nicht eine andere Person.
Werde ich wohlmöglich ( nicht bei PS) "ausgewählt von einem Mann, weil ich optisch seiner Mutter ähnlich sehe und er unbewusst darauf reagiert?
Das gibt es ja auch häufiger unbewusst eben.
Oder ist es die Chemie, die stimmt?

Dieser oberste Satz kann vielfältig erläutert werden.
Akzeptiere ich den Menschen, den ich da gerade " Kriegen" kann?
Ich kann meine eigene Entscheidung hinterfragen.
Ich denke, dass auch Viktor nicht jede nehmen würde, die er kriegen kann.
Sondern meint er wohl, dass wir auch nicht einem Phantom hinterher laufen sollten.
 
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Tone

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  • #12
Jedem fällt dazu etwas anderes ein, logisch.
Nur was spielt sich davor ab?
Wie kommt es dazu, dass ich diese eine Person kriege?
Was habe ich dazu beigetragen, dass es diese Person ist und nicht eine andere Person.
Werde ich wohlmöglich ( nicht bei PS) "ausgewählt von einem Mann, weil ich optisch seiner Mutter ähnlich sehe und er unbewusst darauf reagiert?
Das gibt es ja auch häufiger unbewusst eben.
Fragen über Fragen. Inwiefern hilft dir die Vorstellung von unbewussten Prägungen dabei die 'alten Geschichten' loszulassen? Nutzt du tiefenpsychologische Therapieformen?
 

ionchen

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  • #14
o_O
 

ionchen

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  • #16
Wenn ich eine alte Geschichte nur durch eine neue, die ich eben kriegen kann, abhaken kann, finde ich das immer noch arm . Egal wie ich es drehe und wende.
An die Sache mit der Mutter mag ich gar nicht denken...
 

Frau M

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  • #17
Klar, ich kenne noch andere Bauernweisheiten ... :rolleyes:
Aber was hat das mit deiner Eingangsfrage zu tun, bzw. wie gehst du mit unbewussten Prägungen und den 'alten Geschichten' um?


Es handelt sich hierbei um ein vielschichtiges Thema, welches "WIR" hier in einem öffentlichen Forum erörtern lieber Tone.

Um auf Deine Frage einzugehen, ich versuche mein Handeln zu hinterfragen
und stelle dabei fest, dass ich mit meinen Wünschen vorsichtig sein
sollte. Vermutlich wirst Du das jetzt nicht nachvollziehen können verehrter Tone.

Ich versuche die " alten Geschichten" loszulassen. Und das bedarf noch einer gewissen Aufräumarbeit. Und da bin ich sicher nicht die Einzige z.B. hier in diesem Forum. Ich kann s z.B. positiv sehen, dass ich in der jeweiligen Partnerschaft wichtige dinge lernen durfte. Und dafür bin ich z.B. dankbar!!!!
 

fafner

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  • #21
Aber es wird leichter, wenn man sich mit sich selber, seiner Vergangenheit und seinem Umfeld auseinander setzt.
Nach meiner Erfahrung hilft am besten, sich mit (einem) neuen Menschen zu beschäftigen. Dieses um sich selbst herumgrübeln ist meines Erachtens eher schädlich... o_O
@ionchen kommt hier wesentlich gelassener rüber als manch anderer. :p
Weisst Du was, ich geh jetzt an den See mit der Frau die ich kriegen kann
Klingt nicht gerade wertschätzend. :eek:
An die Sache mit der Mutter mag ich gar nicht denken...
Aber der olle Freud dachte da doch viel drüber nach. :D
Um auf Deine Frage einzugehen, ich versuche mein Handeln zu hinterfragen und stelle dabei fest, dass ich mit meinen Wünschen vorsichtig sein sollte.
Das versteh ich nicht. Kannst Du das erläutern?
 

Frau M

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  • #23
Deine Unterstellung finde ich anmaßend, du kennst mich überhaupt nicht. Ach lassen "WIR" das, der Tag ist zu schön für solchen Quatsch :)

Soweit ich weiß, gibt es sprachlich einen Unterschied zwischen einer Vermutung ( ich schrieb :vermutlich) und einer Unterstellung ( Du schriebst Unterstellung)

Sonst hätte ich doch geschrieben: Du kannst es nicht nachvollziehen.
Wenn Du es also nachvollziehen kannst, ist das doch gut.
Übrigens habe ich Deine Art zu fragen als etwas zu " bohrend" empfunden.
Ja; der TAG IST SCHÖN:
 

Frau M

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  • #24
@Tone : Ich interpretiere Deine Reaktion so, dass Du mein gewähltes "vermutlich" als "anmaßend" empfunden hast. 1zu1 :)
 

fafner

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  • #25
Er ist einfach nur wahnsinnig empfindlich und muß über alles ewig rumdiskutieren... :rolleyes:
 
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Xeshra

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  • #26
"Glück bedeutet nicht, das zu kriegen was wir wollen, sondern das zu wollen was wir kriegen."
Ich möchte dich nicht, was für ein Glück...
Er ist einfach nur wahnsinnig empfindlich und muß über alles ewig rumdiskutieren... :rolleyes:
Das macht doch nichts, wir haben schon genug Unempfindliche welche nichts ausdiskutieren wollen.
 
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ionchen

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  • #29
Warum ist die Erde rund?
 
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  • #30
"Glück bedeutet nicht, das zu kriegen was wir wollen, sondern das zu wollen was wir kriegen."
Ich habe diesen Ausspruch, der meines Wissens auf die Philosophie von Epiktet zurückzuführen ist, immer so verstanden, dass es leichter fällt, glücklich zu sein, wenn man Dinge akzeptieren kann, die man ohnehin nicht ändern kann, was ja eine Binsenweisheit ist. Man kann diese Haltung sicherlich üben, wenn man allerdings so weit geht, dass man wirklich mit allem (und jedem!) zufrieden ist, dann ist das schräg, man könnte tatsächlich sagen "armselig". (Ich hab's allerdings in deinem Post auch nicht so verstanden.)
 
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