Dreißiger

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  • #1

Alleinzeit

Hallo liebes Forum,

ich befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer Beziehung. Wir wohnen nur knapp 30km auseinander, also echt nicht weit und wir sehen uns oft. Mindestens einmal unter der Woche, manchmal zweimal und am Wochenende beginnen wir meistens Freitag abends und enden dann irgendwann Sonntag am späten Nachmittag. Wir sehen uns also zwischen 3 und 5 Tagen die Woche.

Ich finde das ist nicht wenig... und wird mir irgendwie auf Dauer etwas viel...
Ich hätte einfach so gerne mal wieder ein Wochenende einfach komplett für mich und damit meine ich wirklich komplett von Freitag bis Montag, so richtig unangebissen. Glaube in diesem Jahr habe ich keine fünf einzelnen Wochenend-Tage gehabt, von einem kompletten Wochenende ganz zu schweigen...

Unter der Woche gehe ich ein bis dreimal zum Sport, meistens im Verein (also terminlich gebunden), am Wochenende höchstens einmal (freies Training, also zeitlich flexibel). Sie treibt es ähnlich, nur dass ihr Sport nur unter der Woche liegt und an ihrer Clique hängt. Fällt da einer aus, dann fällt meistens auch ihr Sport aus. Nachgeholt wird da nix. Leistungsgedanken und Wettkampf sind auch nicht dabei.
Hin und wieder Sporteln wir auch gemeimsan, haben da also auch Paarzeit.

Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.

Irgendwie fühle ich mich dabei manchmal eingeengt und möchte einfach mal etwas Ruhe für mich, aber ich will sie da auch nicht vor den Kopf stoßen.
Wenn ich mich am Wochenende dann mal losgerissen habe und Sonntag nachmittag alleine zum Sport gehe, dann höre ich am Ende des Tages, dass sie auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen ist... Also offenbar doch nichts mit sich anzufangen wußte. Das führt dann bei mir zu einem schlechten Gewissen, wobei das völlig unbegründet ist, weil wir zu dem Zeitpunkt ja schon das halbe Wochenende etwas gemeinsam unternommen haben.

Irgendwie kling es blöde, aber ich wünsche mir manchmal eine Freundin mit wirklich regelmäßigen und verbindlichen eigenen Terminen... die unabhängig von ihrer Clique ist. Eine die am Wochenende nicht von mir alleine gelassen wird, sondern die aktiv mit vollem Elan schon beim Frühstück auf die Tube drückt, um direkt in ihre eigenen Hobbies zu starten.
Irgendwie fehlt mir so etwas wie verbindliche und planbare "Alleinzeit" und zwar nicht irgendwann am Randbereich des Wochenendes, sondern halt auch mal "Primetime", dass ich die Alleinzeit eben auch mal sinnvoll mit Freunden oder eigenen Erlebnissen füllen kann. Bringt ja nichts Sonntag ab 18:00 Uhr mal was alleine machen zu dürfen, wenn man auch mal mit Freunden was unternehmen könnte.

Keine Ahnung... Sie mit konfrontieren oder muss ich selber irgendwas ändern?
Ich will sie ja nicht verlieren, nur manchmal brauche ich irgendwie einfach mehr Freiheit und planbare Zeit für mich und zwar nicht indem ich ihr die Zeit wegnehme, sondern, idealerweise weil sie die Zeit selber alleine nutzt... nur das passiert ja derzeit nicht wirklich.

Rat, Tat, Erfahrungsaustausch und Meinungen erbeten.
Danke!
 
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pleasure

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  • #2
Hallo liebes Forum,

ich befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer Beziehung. Wir wohnen nur knapp 30km auseinander, also echt nicht weit und wir sehen uns oft. Mindestens einmal unter der Woche, manchmal zweimal und am Wochenende beginnen wir meistens Freitag abends und enden dann irgendwann Sonntag am späten Nachmittag. Wir sehen uns also zwischen 3 und 5 Tagen die Woche.

Ich finde das ist nicht wenig... und wird mir irgendwie auf Dauer etwas viel...
Ich hätte einfach so gerne mal wieder ein Wochenende einfach komplett für mich und damit meine ich wirklich komplett von Freitag bis Montag, so richtig unangebissen. Glaube in diesem Jahr habe ich keine fünf einzelnen Wochenend-Tage gehabt, von einem kompletten Wochenende ganz zu schweigen...

Unter der Woche gehe ich ein bis dreimal zum Sport, meistens im Verein (also terminlich gebunden), am Wochenende höchstens einmal (freies Training, also zeitlich flexibel). Sie treibt es ähnlich, nur dass ihr Sport nur unter der Woche liegt und an ihrer Clique hängt. Fällt da einer aus, dann fällt meistens auch ihr Sport aus. Nachgeholt wird da nix. Leistungsgedanken und Wettkampf sind auch nicht dabei.
Hin und wieder Sporteln wir auch gemeimsan, haben da also auch Paarzeit.

Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.

Irgendwie fühle ich mich dabei manchmal eingeengt und möchte einfach mal etwas Ruhe für mich, aber ich will sie da auch nicht vor den Kopf stoßen.
Wenn ich mich am Wochenende dann mal losgerissen habe und Sonntag nachmittag alleine zum Sport gehe, dann höre ich am Ende des Tages, dass sie auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen ist... Also offenbar doch nichts mit sich anzufangen wußte. Das führt dann bei mir zu einem schlechten Gewissen, wobei das völlig unbegründet ist, weil wir zu dem Zeitpunkt ja schon das halbe Wochenende etwas gemeinsam unternommen haben.

Irgendwie kling es blöde, aber ich wünsche mir manchmal eine Freundin mit wirklich regelmäßigen und verbindlichen eigenen Terminen... die unabhängig von ihrer Clique ist. Eine die am Wochenende nicht von mir alleine gelassen wird, sondern die aktiv mit vollem Elan schon beim Frühstück auf die Tube drückt, um direkt in ihre eigenen Hobbies zu starten.
Irgendwie fehlt mir so etwas wie verbindliche und planbare "Alleinzeit" und zwar nicht irgendwann am Randbereich des Wochenendes, sondern halt auch mal "Primetime", dass ich die Alleinzeit eben auch mal sinnvoll mit Freunden oder eigenen Erlebnissen füllen kann. Bringt ja nichts Sonntag ab 18:00 Uhr mal was alleine machen zu dürfen, wenn man auch mal mit Freunden was unternehmen könnte.

Keine Ahnung... Sie mit konfrontieren oder muss ich selber irgendwas ändern?
Ich will sie ja nicht verlieren, nur manchmal brauche ich irgendwie einfach mehr Freiheit und planbare Zeit für mich und zwar nicht indem ich ihr die Zeit wegnehme, sondern, idealerweise weil sie die Zeit selber alleine nutzt... nur das passiert ja derzeit nicht wirklich.

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Es scheint, du möchtest deine Beziehung verändern, aber nicht die Verantwortung für deine Wünsche und Bedürfnisse übernehmen. Das wird nicht funktionieren.
Ich kann deine Wünsche sehr gut nachvollziehen. Lebe in etwa so, wie du es dir wünschst. Und habe das volle Verständnis meines Partners. Ich brauche Zeit für mich und dass dieser Wunsch erfüllt wird bereichert unsere Beziehung sehr. Formuliere deine Wünsche deiner Partnerin gegenüber, ohne ihr Leben zu bewerten. Erkläre ihr wofür du die Zeit brauchst und gehe in Verhandlungen. Viel Erfolg!
 
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  • #3
Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.
Püüh. Da klingt vieles grauslich. Führt Ihr eine platonische Beziehung?
Bist du verliebt?
M.E. geht es weniger um das Thema "Alleinzeit". Sondern was du überhaupt von einer Beziehung erwartest. Beziehung entsteht durch gegenseitiges Beziehen, nicht nur durch Zeit zusammen zu verbringen.

Ihr wohnt ja nicht zusammen. Wie hat sich diese Routine denn entwickelt?
 
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Mestalla

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  • #4
Hallo @Dreißiger , ich bin in einer ähnlichen Situation, allerdings mit dem Unterschied, dass sie noch zwei Kinder im Haus hat und 60 km entfernt wohnt. Wir haben beide ein ähnliches Bedürfnis nach Nähe und im Laufe der ersten Wochen einen Rhythmus gefunden, mit dem wir beide sehr gut leben können.

Bei euch ist auf jeden Fall ein Ungleichgewicht und die Angst jemanden zu verlieren sollte bei dir nicht zum dominierenden Gefühl werden. Da hilft nur: Reden.

Viel Erfolg!
 
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evelyn_75

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  • #5
Für mich hört sich das alles normal an. Ihr hattet eine sehr enge Anfangszeit und jetzt kommen die anderen Bedürfnisse zurück. Kein Grund für Panik. Sag ihr es einfach sehr liebevoll, was Du auch noch brauchst. Vielleicht geht es ihr ja ähnlich und sie traut sich auch nicht, es anzusprechen.
Ich an deiner Stelle würde ein Wochenende mit meinen Kumpels planen. Das, was Du brauchst.
Es wäre doch schön, wenn Du sie mal wieder vermissen würdest.
Alles Gute!
 
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Maron

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  • #6
Hallo liebes Forum,

ich befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer Beziehung. Wir wohnen nur knapp 30km auseinander, also echt nicht weit und wir sehen uns oft. Mindestens einmal unter der Woche, manchmal zweimal und am Wochenende beginnen wir meistens Freitag abends und enden dann irgendwann Sonntag am späten Nachmittag. Wir sehen uns also zwischen 3 und 5 Tagen die Woche.

Ich finde das ist nicht wenig... und wird mir irgendwie auf Dauer etwas viel...
Ich hätte einfach so gerne mal wieder ein Wochenende einfach komplett für mich und damit meine ich wirklich komplett von Freitag bis Montag, so richtig unangebissen. Glaube in diesem Jahr habe ich keine fünf einzelnen Wochenend-Tage gehabt, von einem kompletten Wochenende ganz zu schweigen...

Unter der Woche gehe ich ein bis dreimal zum Sport, meistens im Verein (also terminlich gebunden), am Wochenende höchstens einmal (freies Training, also zeitlich flexibel). Sie treibt es ähnlich, nur dass ihr Sport nur unter der Woche liegt und an ihrer Clique hängt. Fällt da einer aus, dann fällt meistens auch ihr Sport aus. Nachgeholt wird da nix. Leistungsgedanken und Wettkampf sind auch nicht dabei.
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Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.

Irgendwie fühle ich mich dabei manchmal eingeengt und möchte einfach mal etwas Ruhe für mich, aber ich will sie da auch nicht vor den Kopf stoßen.
Wenn ich mich am Wochenende dann mal losgerissen habe und Sonntag nachmittag alleine zum Sport gehe, dann höre ich am Ende des Tages, dass sie auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen ist... Also offenbar doch nichts mit sich anzufangen wußte. Das führt dann bei mir zu einem schlechten Gewissen, wobei das völlig unbegründet ist, weil wir zu dem Zeitpunkt ja schon das halbe Wochenende etwas gemeinsam unternommen haben.

Irgendwie kling es blöde, aber ich wünsche mir manchmal eine Freundin mit wirklich regelmäßigen und verbindlichen eigenen Terminen... die unabhängig von ihrer Clique ist. Eine die am Wochenende nicht von mir alleine gelassen wird, sondern die aktiv mit vollem Elan schon beim Frühstück auf die Tube drückt, um direkt in ihre eigenen Hobbies zu starten.
Irgendwie fehlt mir so etwas wie verbindliche und planbare "Alleinzeit" und zwar nicht irgendwann am Randbereich des Wochenendes, sondern halt auch mal "Primetime", dass ich die Alleinzeit eben auch mal sinnvoll mit Freunden oder eigenen Erlebnissen füllen kann. Bringt ja nichts Sonntag ab 18:00 Uhr mal was alleine machen zu dürfen, wenn man auch mal mit Freunden was unternehmen könnte.

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Komisch, sie ist halt auch müde von den vielen Aktivitäten und schläft mal ein oder macht einfach nichts .. dieser Freizeitstress!
Und wenn ich es richtig gelesen habe, genau das fehlt dir.... die Zeit so zu verbringen, so wie du sie alleine verbringen willst - das ist deine eigene Aufgabe, nimm dir die Tage um deinen Aktivitäten nachzukommen: nennt sich Autonomie (die eigene, die der Anderen lässt man am Besten in Ruhe)
 

Megara

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  • #7
Hallo liebes Forum,

ich befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer Beziehung. Wir wohnen nur knapp 30km auseinander, also echt nicht weit und wir sehen uns oft. Mindestens einmal unter der Woche, manchmal zweimal und am Wochenende beginnen wir meistens Freitag abends und enden dann irgendwann Sonntag am späten Nachmittag. Wir sehen uns also zwischen 3 und 5 Tagen die Woche.

Ich finde das ist nicht wenig... und wird mir irgendwie auf Dauer etwas viel...
Ich hätte einfach so gerne mal wieder ein Wochenende einfach komplett für mich und damit meine ich wirklich komplett von Freitag bis Montag, so richtig unangebissen. Glaube in diesem Jahr habe ich keine fünf einzelnen Wochenend-Tage gehabt, von einem kompletten Wochenende ganz zu schweigen...

Unter der Woche gehe ich ein bis dreimal zum Sport, meistens im Verein (also terminlich gebunden), am Wochenende höchstens einmal (freies Training, also zeitlich flexibel). Sie treibt es ähnlich, nur dass ihr Sport nur unter der Woche liegt und an ihrer Clique hängt. Fällt da einer aus, dann fällt meistens auch ihr Sport aus. Nachgeholt wird da nix. Leistungsgedanken und Wettkampf sind auch nicht dabei.
Hin und wieder Sporteln wir auch gemeimsan, haben da also auch Paarzeit.

Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.

Irgendwie fühle ich mich dabei manchmal eingeengt und möchte einfach mal etwas Ruhe für mich, aber ich will sie da auch nicht vor den Kopf stoßen.
Wenn ich mich am Wochenende dann mal losgerissen habe und Sonntag nachmittag alleine zum Sport gehe, dann höre ich am Ende des Tages, dass sie auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen ist... Also offenbar doch nichts mit sich anzufangen wußte. Das führt dann bei mir zu einem schlechten Gewissen, wobei das völlig unbegründet ist, weil wir zu dem Zeitpunkt ja schon das halbe Wochenende etwas gemeinsam unternommen haben.

Irgendwie kling es blöde, aber ich wünsche mir manchmal eine Freundin mit wirklich regelmäßigen und verbindlichen eigenen Terminen... die unabhängig von ihrer Clique ist. Eine die am Wochenende nicht von mir alleine gelassen wird, sondern die aktiv mit vollem Elan schon beim Frühstück auf die Tube drückt, um direkt in ihre eigenen Hobbies zu starten.
Irgendwie fehlt mir so etwas wie verbindliche und planbare "Alleinzeit" und zwar nicht irgendwann am Randbereich des Wochenendes, sondern halt auch mal "Primetime", dass ich die Alleinzeit eben auch mal sinnvoll mit Freunden oder eigenen Erlebnissen füllen kann. Bringt ja nichts Sonntag ab 18:00 Uhr mal was alleine machen zu dürfen, wenn man auch mal mit Freunden was unternehmen könnte.

Keine Ahnung... Sie mit konfrontieren oder muss ich selber irgendwas ändern?
Ich will sie ja nicht verlieren, nur manchmal brauche ich irgendwie einfach mehr Freiheit und planbare Zeit für mich und zwar nicht indem ich ihr die Zeit wegnehme, sondern, idealerweise weil sie die Zeit selber alleine nutzt... nur das passiert ja derzeit nicht wirklich.

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Da herrscht Redebedarf.
Versuch doch erstmal mehr Zeit für dich zu schaffen und überlasse es deiner Freundin, wie sie ihre Alleinzeit verbringt.
Was kümmert dich ihre Abhängigkeit von der Clique?
Und warum machst du dir überhaupt Gedanken darüber, wie sie ihre Zeit verbringt,oder verbringen sollte.
Das klingt nicht tolerant.Sie soll gleich nach dem Frühstück auf die Tube drücken,also ihre Freizeit so verbringen,wie du es für richtig hältst. Das klingt als würdest du dir einen anderen Typ Frau/ Freundin wünschen.
Eigentlich geht dich das doch nichts an,wie sie ihre Alleinzeit verbringt.
 
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fleurdelis

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  • #8
und wird mir irgendwie auf Dauer etwas viel...
Ich hätte einfach so gerne mal wieder ein Wochenende einfach komplett für mich

Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.

Irgendwie fühle ich mich dabei manchmal eingeengt und möchte einfach mal etwas Ruhe für mich,

Das wäre mir auch zu viel ... Finde, Beziehung heißt nicht, ständig aufeinander hocken ... Nur, nach einem Jahr Beziehung, wird's schwierig das zu (er)klären, hast ja mitgemacht. Diplomatisch vorgehen und reden.
 
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Hallo liebes Forum,

ich befinde mich seit etwas mehr als einem Jahr in einer Beziehung. Wir wohnen nur knapp 30km auseinander, also echt nicht weit und wir sehen uns oft. Mindestens einmal unter der Woche, manchmal zweimal und am Wochenende beginnen wir meistens Freitag abends und enden dann irgendwann Sonntag am späten Nachmittag. Wir sehen uns also zwischen 3 und 5 Tagen die Woche.

Ich finde das ist nicht wenig... und wird mir irgendwie auf Dauer etwas viel...
Ich hätte einfach so gerne mal wieder ein Wochenende einfach komplett für mich und damit meine ich wirklich komplett von Freitag bis Montag, so richtig unangebissen. Glaube in diesem Jahr habe ich keine fünf einzelnen Wochenend-Tage gehabt, von einem kompletten Wochenende ganz zu schweigen...

Unter der Woche gehe ich ein bis dreimal zum Sport, meistens im Verein (also terminlich gebunden), am Wochenende höchstens einmal (freies Training, also zeitlich flexibel). Sie treibt es ähnlich, nur dass ihr Sport nur unter der Woche liegt und an ihrer Clique hängt. Fällt da einer aus, dann fällt meistens auch ihr Sport aus. Nachgeholt wird da nix. Leistungsgedanken und Wettkampf sind auch nicht dabei.
Hin und wieder Sporteln wir auch gemeimsan, haben da also auch Paarzeit.

Am Wochenende ist dann eigentlich immer irgendwas gemeinsam angesetzt... Ans Meer fahren, in die Berge, Städtetrip, Tierpark, Streichelzoo, Kino, Shoppen, Geburtstage, Kurzurlaub... und abends meistens gemeinsam Kochen und dann oft Fernsehen.

Irgendwie fühle ich mich dabei manchmal eingeengt und möchte einfach mal etwas Ruhe für mich, aber ich will sie da auch nicht vor den Kopf stoßen.
Wenn ich mich am Wochenende dann mal losgerissen habe und Sonntag nachmittag alleine zum Sport gehe, dann höre ich am Ende des Tages, dass sie auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen ist... Also offenbar doch nichts mit sich anzufangen wußte. Das führt dann bei mir zu einem schlechten Gewissen, wobei das völlig unbegründet ist, weil wir zu dem Zeitpunkt ja schon das halbe Wochenende etwas gemeinsam unternommen haben.

Irgendwie kling es blöde, aber ich wünsche mir manchmal eine Freundin mit wirklich regelmäßigen und verbindlichen eigenen Terminen... die unabhängig von ihrer Clique ist. Eine die am Wochenende nicht von mir alleine gelassen wird, sondern die aktiv mit vollem Elan schon beim Frühstück auf die Tube drückt, um direkt in ihre eigenen Hobbies zu starten.
Irgendwie fehlt mir so etwas wie verbindliche und planbare "Alleinzeit" und zwar nicht irgendwann am Randbereich des Wochenendes, sondern halt auch mal "Primetime", dass ich die Alleinzeit eben auch mal sinnvoll mit Freunden oder eigenen Erlebnissen füllen kann. Bringt ja nichts Sonntag ab 18:00 Uhr mal was alleine machen zu dürfen, wenn man auch mal mit Freunden was unternehmen könnte.

Keine Ahnung... Sie mit konfrontieren oder muss ich selber irgendwas ändern?
Ich will sie ja nicht verlieren, nur manchmal brauche ich irgendwie einfach mehr Freiheit und planbare Zeit für mich und zwar nicht indem ich ihr die Zeit wegnehme, sondern, idealerweise weil sie die Zeit selber alleine nutzt... nur das passiert ja derzeit nicht wirklich.

Rat, Tat, Erfahrungsaustausch und Meinungen erbeten.
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Also, ehrliches Feedback darüber, was mir beim Lesen durch den Kopf ging:
Wie sie ihre Zeit alleine verbringt, sollte dir egal sein. Sie muss nicht so sein wie du.
So wie du über sie schreibst, wirkt es auf mich, als würdest du auf sie herabschauen, weil sie nicht so aktiv ist wie du. Falls das so ist, pass auf, dass du den Respekt vor ihr nicht verlierst. Wenn man den Respekt voreinander verliert, ist es fast schon vorbei.
Es wirkt auch so, als ob du dich nicht gut abgrenzen kannst, weil du dann ein schlechtes Gewissen hast. Da könntest du evt. an dir arbeiten, dich besser abzugrenzen und es nicht ihr vorzuwerfen, dass du ein schlechtes Gewissen hast, weil sie ihre Alleinzeit anders verbringt als du.

Dann dachte ich mir: sag ihr doch einfach mal, dass du ein Wochenende nur für dich möchtest, wenn dir das so wichtig ist. Aber erwarte nicht von ihr, dass sie das toll findet. Sie muss es nicht toll finden. Sie darf es auch doof finden. Da müsst ihr halt Kompromisse aushandeln.

Ein weiterer Eindruck beim lesen war: du stößt sie weg. Andere Paare wohnen zusammen und sehen sich jeden Tag. Ihr seht euch weniger, aber du empfindest das als zu viel und zu nah. Bist du dir sicher, dass du wirklich eine Beziehung mit Nähe und Verbindlichkeit möchtest? Oder nicht doch lieber die Freiheiten eines Singles und die Vorzüge eines Verpartnerten? Liest sich insgesamt bissl so: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
 
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Luzi100

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  • #11
Ein weiterer Eindruck beim lesen war: du stößt sie weg. Andere Paare wohnen zusammen und sehen sich jeden Tag. Ihr seht euch weniger, aber du empfindest das als zu viel und zu nah. Bist du dir sicher, dass du wirklich eine Beziehung mit Nähe und Verbindlichkeit möchtest? Oder nicht doch lieber die Freiheiten eines Singles und die Vorzüge eines Verpartnerten? Liest sich insgesamt bissl so: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
Das sehe ich nicht so. Den ersten Teil deines Posts würde ich auch unterschreiben, nur das sehe ich anders.
Jeder hat seine eigene Vorstellung von Beziehung, und es ist Aufgabe von beiden Partnern, da einen gemeinsamen Weg zu finden (oder halt auch nicht).
Die eigenen Wünsche äußern ist das Wichtigste; auch wenn es zu Konflikten kommen könnte, die sich nicht lösen lassen.
Je früher um so besser.
Wobei ich das hier nicht nicht sehe.
Wie sie ihr Wochenende verbringt, wenn er seine "Me-Zeit" hat, ist doch egal. Es ist ihr "Problem".
Ich finde es sehr fürsorglich @Dreißiger , dass du dir darum Gedanken machst. Aber ich glaube, dass du eurer Beziehung mehr einen Gefallen tust, wenn du ganz klar deine Wünsche äußerst, ohne Rücksicht auf sie. Sie muss in der Lage sein, ihre Wünsche ebenfalls zu artikulieren. Dann habt ihr eine Chance, einen Kompromiss zu finden.
So funktioniert meiner Ansicht nach "Beziehung"?
 

fafner

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  • #12
Aber ich glaube, dass du eurer Beziehung mehr einen Gefallen tust, wenn du ganz klar deine Wünsche äußerst, ohne Rücksicht auf sie. Sie muss in der Lage sein, ihre Wünsche ebenfalls zu artikulieren.
Gib doch mal 'n konkretes Beispiel aus Deinem Alltag dazu. Besonders zu dem Teil "ohne Rücksicht". Ist bestimmt lehrreich oder wenigstens unterhaltsam hier... 🤪
 
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Luzi100

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  • #13
Gib doch mal 'n konkretes Beispiel aus Deinem Alltag dazu. Besonders zu dem Teil "ohne Rücksicht". Ist bestimmt lehrreich oder wenigstens unterhaltsam hier... 🤪
Ich weiß zwar nicht, wie deine Partnerin dich aushält (will ich auch gar nicht so genau wissen..), aber falls es dich interessiert (oder ich zu deiner Erheiterung beitragen kann), bitteschön:
Wir sind beide erwachsen und haben keine Angst, unsere Wünsche zu äußern, ohne dass sich der andere auf den Schlips getreten fühlt.
Ich bin in meiner Lebensgestaltung nicht abhängig von meinem Partner und mache diesen nicht für mein Glück verantwortlich.
Wenn ich mich am Wochenende dann mal losgerissen habe und Sonntag nachmittag alleine zum Sport gehe, dann höre ich am Ende des Tages, dass sie auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen ist... Also offenbar doch nichts mit sich anzufangen wußte. Das führt dann bei mir zu einem schlechten Gewissen
Reden und eigene Wünsche äußern, ohne falsche Rücksichtnahme aufgrund schlechten Gewissens könnte helfen.
Ganz simpel.

Dass deine Vorstellung einer Beziehung anders aussieht, hast du hier ausführlich erläutert.
 

fafner

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  • #14
Ich bin in meiner Lebensgestaltung nicht abhängig von meinem Partner und mache diesen nicht für mein Glück verantwortlich.
Das klingt so, als müßtest Du Dir das immer wieder aufsagen... 🤔
Immerhin hast Du ja den Teil mit "ohne Rücksicht" präzisiert. Wobei, da Du ja gewiß zu den Leuten gehörst, die überhaupt niemals ein schlechtes Gewissen haben, gibt's ja dann auch wieder keine "falsche Rücksichtnahme". Das ist sicher ziemlich praktisch in so 'ner Beziehung. 🤫
Und ja, ich bedauere Deinen "Partner" auch. Sehr sogar. 😟
 
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Vergnügt

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  • #15
Woher weißt du, dass seine Partnerin das möchte und das überhaupt zu Diskussion steht(?)
Es gibt auch andere, funktionierende Beziehungsmodelle (abseits von zusammenziehen, gemeinsames Bett und Bankkonto, etc.).
Weiß ich nicht. Ich gebe nur meinen Eindruck wieder. Selbstverständlich subjektiv. Wenn der TE mehrere Eindrücke als Feedback bekommt, kann er sich das rausnehmen, was ihn zum reflektieren anregt und alles andere einfach aussortieren.
 

Vergnügt

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  • #16
Das sehe ich nicht so. Den ersten Teil deines Posts würde ich auch unterschreiben, nur das sehe ich anders.
Jeder hat seine eigene Vorstellung von Beziehung, und es ist Aufgabe von beiden Partnern, da einen gemeinsamen Weg zu finden (oder halt auch nicht).
Die eigenen Wünsche äußern ist das Wichtigste; auch wenn es zu Konflikten kommen könnte, die sich nicht lösen lassen.
Je früher um so besser.
Wobei ich das hier nicht nicht sehe.
Wie sie ihr Wochenende verbringt, wenn er seine "Me-Zeit" hat, ist doch egal. Es ist ihr "Problem".
Ich finde es sehr fürsorglich @Dreißiger , dass du dir darum Gedanken machst. Aber ich glaube, dass du eurer Beziehung mehr einen Gefallen tust, wenn du ganz klar deine Wünsche äußerst, ohne Rücksicht auf sie. Sie muss in der Lage sein, ihre Wünsche ebenfalls zu artikulieren. Dann habt ihr eine Chance, einen Kompromiss zu finden.
So funktioniert meiner Ansicht nach "Beziehung"?
Das kannst du auch gerne anders sehen. Ich gebe ja nicht "die Wahrheit" wieder, sondern nur meine subjektive Wahrnehmung seines Postings. Aus mehreren Blickwinkeln ist dann vielleicht ja auch was dabei, was der TE dann als hilfreich wahrnimmt bzw. ihn zum reflektieren anregt.
 

Mr. Hyde

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  • #17
Ich hab immer gedacht, ich bin ein cooler Playboy und kann alle Frauen managen. Dann hab ich mal mit Vieren zusammen gelebt. Das ging auch alles gut für Jahre aber irgendwann, wurde ich dann auch besiegt. Ständig standen mindestens zwei neben dir, die dir einen erzählt haben.

Da musse durch. Oder du machst das hier:
 
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Julianna

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  • #18
Ich hab immer gedacht, ich bin ein cooler Playboy und kann alle Frauen managen. Dann hab ich mal mit Vieren zusammen gelebt. Das ging auch alles gut für Jahre aber irgendwann, wurde ich dann auch besiegt. Ständig standen mindestens zwei neben dir, die dir einen erzählt haben.

Da musse durch. Oder du machst das hier:
Haha. Er hat einfach voll die krassen Gadgets am Start. Diese Wolverine-Pranke 🤣

Aber ganz ehrlich: Solche "Ideen" sollten potenziellen Kriminellen, die Menschen kidnappen oder verschleppen, nicht in die Hände fallen. Aber vielleicht hab ich in letzter Zeit auch zu viele Kriminalfälle gelesen 😅
 
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LenaamSee

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  • #21
Haha. Er hat einfach voll die krassen Gadgets am Start. Diese Wolverine-Pranke 🤣

Aber ganz ehrlich: Solche "Ideen" sollten potenziellen Kriminellen, die Menschen kidnappen oder verschleppen, nicht in die Hände fallen. Aber vielleicht hab ich in letzter Zeit auch zu viele Kriminalfälle gelesen 😅
Dieser harmlos nett wirkende Mann erinnert mich an einen sehr umgänglichen Kollegen, den ich einmal dabei überraschte, als er im Internet eine braune Seite aufgerufen hatte.

Lese gerade das Buch "Die Masken der Niedertracht"... erschreckend, wenn man in die Gedankenwelt mancher Menschen eintaucht.
 
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Julianna

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  • #26
Dieser harmlos nett wirkende Mann erinnert mich an einen sehr umgänglichen Kollegen, den ich einmal dabei überraschte, als er im Internet eine braune Seite aufgerufen hatte.
Hast du ihn darauf angesprochen?
Vielleicht gab es für sein Handeln ja einen anderen Grund, als den, den du dir gedacht hast? Vielleicht war es nur so eine Art Neugierde oder Recherche?
 

LenaamSee

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  • #27
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