Mortem

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  • #1

Die erste anrede

Hey,
Okay ich bin seit paar monaten wieder single war 7 1/2 jahre mit ihr zusammen. Ich bin 26 und habe echt probleme welche anzuschreiben weil ich einfach nicht weiß wie man das richtig macht. Also spricht wie ich sie ansschreiben / ansprechen soll und was ich dann alles fragen oder sagen soll.
Wenn ihr mir dabei helfen könntet wäre das echt super.
 

nuit

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  • #2
AW: Die erste anrede

Kaum möglich deine Frage generell zu beantworten, da die Geschmäcker der Frauen verschieden sind und es eine Typfrage ist, welche Art des Anschreibens dir liegt; ob nun ernsthaft oder witzig, knackig oder ausführlich. Zwei Dinge fallen mir nach vielen ähnlichen Forenthreads ein: Bezieh dich in einem Kommentar oder mittels einer Frage auf etwas aus ihrem Profiltext und versuche Rechtschreibfehler in Grenzen zu halten.

Beim Lesen deines Posts stellt sich mir allerdings die Frage, ob dieses "Es-fällt-mir-nix-ein"-Symptom nicht eventuell Ausdruck noch fehlenden Interesses ist, überhaupt eine "Neue" kennenzulernen. Deine Beziehung war lang und liegt ja auch nicht so lange zurück.
 
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  • #3
AW: Die erste anrede

Aehm, ich glaube Nuit hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Falls du nicht weisst, was du schreiben und fragen sollst, kannst du kein sonderlich grosses Interesse haben, oder?
Mal andersherum gefragt, warum willst du sie überhaupt anschreiben? Da muss doch irgendwas sein, was dich an ihr interessiert und wenn es nur die Augenfarbe ist. Und genau über das, was dein Interesse geweckt hat, schreibst du ihr ein paar Zeilen. Versuche nur nicht irgendwie krampfhaft witzig/intelektuell/sonstwas zu sein, geht meistens schief und endet spätestens beim ersten Date.
 

Mentalista

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  • #4
AW: Die erste anrede

Zitat von Mortem:
Hey,
Okay ich bin seit paar monaten wieder single war 7 1/2 jahre mit ihr zusammen. Ich bin 26 und habe echt probleme welche anzuschreiben weil ich einfach nicht weiß wie man das richtig macht. Also spricht wie ich sie ansschreiben / ansprechen soll und was ich dann alles fragen oder sagen soll.
Wenn ihr mir dabei helfen könntet wäre das echt super.

Auf jeden Fall ein bissel mehr auf die Groß- und Kleinschreibung achten ,-). Wie wünscht du dir denn, wie du angeschrieben werden möchtest?

Hilfreich sind positive Sätze und Bezugnehmende Fragen stellen. Was eine Bezugnehmende Kommunikation ist, kannst du ganz leicht im Internet googlen.

Ich hoffe, dir geholfen zu haben.
 

Arne

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  • #5
AW: Die erste anrede

Hi Mortem,
Parship hat auf der Seite ziemlich gute Tipps und Tricks, u.a. auch zum ersten Anschreiben.
Meistens wirds gern gesehen, wenn du dein Foto gleich freigibst.
Ein-Satz-Anschreiben und neutral gehaltene Massenanschreiben sind ein no-go.
Zeige, dass du dich für sie interessierst und wecke ihre Neugier. Stelle ihr Fragen, aber erzähle auch ein bisschen von dir. Wenn jetzt noch dein Profil gut und witzig/charmant/interessant rüber kommt, bekommst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Antwort und wirst vielleicht auch von anderen Frauen angeschrieben.

Wenn du keine Antwort bekommst, lass den Kopf nicht hängen und probiers weiter. Viele angeschriebene Singles haben kein Problem damit, Leuten nicht zu antworten (obwohl sie ja eigentlich nur den Absage-Button drücken müssten...). Sowas musst du an dir abperlen lassen. ;)
 
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  • #6
AW: Die erste anrede

"Euer Liebchen, ..." oder "Ihro Hochwohlvergoren, ..." fiele mir ein, aber dafür bist du nicht alt genug. ^^
 

Fränchy

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  • #7
AW: Die erste anrede

Mein pers. Tipp ... Bleib auf jeden Fall so wie du bist und versuche nicht, irgendwie künstlich rüberzukommen; ich finde auch, dass die Fotos freigeben keine schlechte Idee ist .. Entweder du stehst dazu, wer / wie / was du bist, oder nicht :) ... Und wenn sie nicht antwortet, dann hast du vlt. Glück gehabt :) Denn was kannst du von einer Person überhaupt erwarten, die nicht mal in der Lage ist, 3 Wörter wie z.B. Danke, kein Interesse... zu schreiben.
 

t.b.d.

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  • #8
AW: Die erste anrede

Zitat von Mentalista:
Was eine Bezugnehmende Kommunikation ist, kannst du ganz leicht im Internet googlen.

Ich hoffe, dir geholfen zu haben.

Einspruch!
Hab gegoogelt. https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=nWVrVPG5MoavOoSngIAF#q=bezugnehmende+Kommunikation
Die ersten drei Treffer sind Beiträge von dir (sic!), die den Hinweis enthalten wie leicht das zu googeln wäre.

Dann kommt was über Gesellschaftliche Kommunikation, das auch keine Erklärung enthält und danach geht es mit Musiktherapie für Kinder weiter. Eine Begriffserklärung findet Google jedoch nicht.
 

t.b.d.

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  • #9
AW: Die erste anrede

Zitat von nuit:
Kaum möglich deine Frage generell zu beantworten, da die Geschmäcker der Frauen verschieden sind und es eine Typfrage ist, welche Art des Anschreibens dir liegt; ob nun ernsthaft oder witzig, knackig oder ausführlich. Zwei Dinge fallen mir nach vielen ähnlichen Forenthreads ein: Bezieh dich in einem Kommentar oder mittels einer Frage auf etwas aus ihrem Profiltext und versuche Rechtschreibfehler in Grenzen zu halten.

Es gibt doch bestimmt in so Profilen auch Freitext. Wenn du diese Texte liest, dann gibt es doch sicher solche, bei denen du gleich weiter klickst und solche, bei denen du gern verweilst, sie noch einmal liest und etwas antworten möchtest.
Überlege dir, was dich dazu veranlasst gerade auf diesen Text hin zu schreiben. Ist es die Tonart/der Ausdruck, der Inhalt/bestimmte Details oder Aspekte, die dich neugierig machen? Und das schreibst du dann. Gerade so, wie es deine Art ist.

Beim Lesen deines Posts stellt sich mir allerdings die Frage, ob dieses "Es-fällt-mir-nix-ein"-Symptom...

Tipp für Parship: Einen "Es-fällt-mir-nix-ein" Button einführen. ;-)
 

Howlith

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  • #10
AW: Die erste anrede

Zitat von t.b.d.:

Stattgegeben!

Wobei ich den link "Produktsprachen: Design zwischen Unikat und Industrieprodukt" ziemlich interessant finde. (Weise aber darauf hin, dass ich entgegen meinen Gewohnheiten Bier trinke ... das weckt erfahrungsgemäß den Troll in mir!)
 

Fischemann

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  • #11
AW: Die erste anrede

Zitat von Mortem:
Hey,
Okay ich bin seit paar monaten wieder single war 7 1/2 jahre mit ihr zusammen. Ich bin 26 und habe echt probleme welche anzuschreiben weil ich einfach nicht weiß wie man das richtig macht. Also spricht wie ich sie ansschreiben / ansprechen soll und was ich dann alles fragen oder sagen soll. Wenn ihr mir dabei helfen könntet wäre das echt super.

Anrede: "Liebe Unbekannte". Text danach: auf den Profiltext Bezug nehmen und einige eigene wichtige Infos einstreuen: Alter, Status, Beruf, Wohnort, etc ... Nicht zuviel.
 

BellaDonna

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  • #12
AW: Die erste anrede

Zitat von t.b.d.:
Einspruch!
Hab gegoogelt. https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=nWVrVPG5MoavOoSngIAF#q=bezugnehmende+Kommunikation
Die ersten drei Treffer sind Beiträge von dir (sic!), die den Hinweis enthalten wie leicht das zu googeln wäre.

Ich denke, dass bestimmt Begrifflichkeiten sich aus den Wünschen der User entwickeln und diese der Gesamtheit (welche auch immer, die ganze Welt würde ich mal nicht nehmen) überstülpt werden. Auch gerne ohne Rücksicht darauf, dass Menschen komplett unterschiedlich sind und manch einer eben nicht so (z.B. ping - Pong) kommunizieren möchte.
Das wird aber bei diesen im wahrsten Sinne des Wortes einfältigen (und nein, das ist nicht abwertend) Tipps oft missachted und unterschlagen.
Insofern kann der FS vieles richtig machen, wenn er mit seinem Anschreiben es schafft in Resonanz zu gehen. Dazu benötigt es natürlich jemand, die ebenfalls ihre Anschreiben so aufsetzen würde.

Auf gut deutsch: den perfekten Tipp gibt es nicht, aber ein paar, wie du es besser nicht machst, konntest du ja schon lesen.
Wobei ich mir sicher bin auch diese in der Allgemeinheit abgelehnten Anschreiben werden den ein oder anderen Fan habe .
 

t.b.d.

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  • #13
AW: Die erste anrede

Es gibt hier Threads in denen sich über kurze und oder allgemeinplätzige Anschreiben ausgelassen wird und es gibt solche, in denen sich die Ersteller darüber beschweren, dass sie auf ihre doch seh individuell aufs jeweilige Profil geschnittenen Anschreiben keine Antwort erhalten. Ergo, wie man es mach ist es verkehrt. Von daher ist klar, dass ein allgemeingültiger Typ nicht drin ist.

Deshalb mein Tipp: Schauen, ob das Profil Lust auf Kommunikation macht. Sollte sich der/die Besitzer/in nicht gründlich verstellt haben, wäre das ein Zeichen, dass man auf ähnlicher Wellenlänge funkt. Dann einfach anschreiben, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Unverstellt. Authentisch. Ehrlich.

Persönlich würde ich in so ein Anschreiben keine Informationen hinein packen, die ein interessierter Adressat mit einem Mausklick selbst in Erfahrung bringen kann. Wem das der Mühe zu viel ist, sortiert sich somit gleich mal selbst aus.

Immer vorausgesetzt, es geht um eine Kontaktaufnahme zum näheren Kennlernen im Hinblick darauf, die Möglichkeit auszuloten, ob man sich ineinander verlieben könnte und ob gar eine gemeinsame Zukunft vorstellbar ist. Bis das mal soweit ist, sind viele Schritte zu gehen. Liebe ist kein 100m Lauf. Ein paar PN sind nur ein erster Schritt auf einem langen Weg.

Ich würde im ersten Anschreiben auch nicht unbedingt auf irgendwas konkretes aus dem Profiltext Bezug nehmen, es sei denn, ich wäre mehr daran interessiert als an der Person ansich.

Warum?
Wer zu allem eine Bemerkung von mir erwartet, ist an der falschen Adresse.
Ich weiß wie man Interesse heuchelt. Nämlich indem man immer genau auf das Bezug nimmt, was gerade gesagt wurde. Aber ich tu´s nicht.
Was man aber nicht heucheln kann, ist echtes Interesse, das man sich Dinge die einen wirklich interessieren auch merkt und bei passender Gelegenheit einbezieht. Bei der Auswahl eines Geschenkes. Bei der Planung eines Events. Oder einfach nur beim Kaffee.
Die Heuchler fliegen indes sehr schnell auf. Ich werde immer wissen, wann ich mit wem worüber gesprochen habe, wenn mich die Person wirklich interessiert. Der Heuchler jedoch nicht. Er merkt sich nämlich so gut wie nichts. Weil andere Personen ihn nur insofern interessieren, als sie ihm irgendwie nützlich erscheinen.
 

Mentalista

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  • #14
AW: Die erste anrede

Zitat von t.b.d.:
Einspruch!
Hab gegoogelt. https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=nWVrVPG5MoavOoSngIAF#q=bezugnehmende+Kommunikation
Die ersten drei Treffer sind Beiträge von dir (sic!), die den Hinweis enthalten wie leicht das zu googeln wäre.

Mein Fehler, mit" googlen" meine ich ins Internet schauen. Ich habe eben bei Ixquick bezugnehmende Kommunikation eingegeben und da wird was anderes angezeigt. Bei Google bin ich schon lange nicht mehr.
 
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Demiurg

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  • #15
AW: Die erste anrede

Zitat von t.b.d.:
Deshalb mein Tipp: Schauen, ob das Profil Lust auf Kommunikation macht. Sollte sich der/die Besitzer/in nicht gründlich verstellt haben, wäre das ein Zeichen, dass man auf ähnlicher Wellenlänge funkt. Dann einfach anschreiben, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Unverstellt. Authentisch. Ehrlich.

Hallo t.b.d.,

dies entspricht auch meiner Erfahrung hier. Ich habe vor dem WoE explizit eine Versuchreihe gestartet. Anschreiben mit/ohne Niveau = Ergebnis 0 (muss auch sagen das mein Profilbild ******** ist). Meine "Erfolgreichen" Kontakte ergaben sich bei PS aus sehr banalen Umständen - nach dem Motto "Intuitive" Situation. Der Witz an der Versuchsreihe war das Ergebnis, ALLE Ü40 Damen mit dem Status "ledig" haben ausschließlich mit der Funktion "Verabschiedung" reagiert. In Anbetracht der Tatsache, welche Threads gerade von dieser Kategorie der gescheiterten Existenzen hier verbrochen werden - selbst Schuld. Man solltze schon versuchen "hinter" das Profil zu sehen wenn man wirklich sucht - aber das scheint nicht gewollt zu sein.
 

t.b.d.

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  • #16
AW: Die erste anrede

Da schau her...

Meine persönliche Erfahrung ist: Kein Mädchen (früher) und keine Frau, für die ich mich mühsam interessant gemacht habe kam schließlich als Partnerin in Betracht. Sie sind dann (hoffentlich) mit anderen Jungen oder Männern glücklich geworden.

Mit den Frauen mit denen ich Beziehungen hatte (freundschaftlich oder partnerschaftlich) konnte ich gleich von Beginn an reden ohne dass ich mich vor irgendwelchen Fettnäpfchen vorsehen brauchte, mich irgendwie geben musste oder mich gar unsicher oder unbehaglich fühlte.

Ich sehe hier überblickend, dass die Thematik Partnersuche bzw. Kontaktaufnahme gern mit Marketingmethoden angegangen wird bzw. empfohlen wird das Thema so anzugehen.
Möglichst viele Kunden erreichen ist gut, wenn man ein Produkt vermarktet. Aber nicht, wenn man einen Partner zum miteinander leben sucht.

Tatsächlich muss es aber sehr individuell sein. Jemand will ziemlich genau einen anderen passenden Jemand finden bzw. von ihm gefunden werden und alle anderen sollen möglichst ausgeschlossen werden.

So wie ich es aus vielen Posts hier lese, soll das bereits geschehen, ehe man auch nur private E-Mail Adressen ausgetauscht hat, geschweige denn, das man sich mal vis a vis miteinander unterhalten hätte. Das finde ich kontraproduktiv.

Es existiert vermutlich ein gewisse Anzahl an Personen, der sich zunächst als recht unerschöpflich darstellt. Stichwort Millionen Singles. Aber auch das ist Marketing.
Tatsächlich gibt es dann in einem sinnvollen geografischen Umkreis und innerhalb einer passenden Altersgruppe schon einen merklich kleineren Pool an tendenziell passenden Personen. Dieser Kreis reduziert sich dann noch durch weitere Auswahl- bzw. Ausschlusskriterien. Und hier ist dann wirklich Augenmaß angesagt, sonst tendiert die verbleibende Auswahl ganz schnell gegen Null. Sollte dies der Fall sein, dann ist es an der Zeit seine Auswahl/Ausschlusskriterien kritisch zu prüfen.
Man sollte sich bewusst machen, dass jedes einzelne Ausschlusskriterium den Bruchteil des verbleibenden Personenkreis auf den reziproken Wert dessen reduziert was zu diesem Kriterien an Wahlmöglichkeiten zur Verfügung steht.

Lege ich mich beispielsweise auf eine bestimmte Haarfarbe fest, dann schließe ich alle anderen aus. Sagen wir, es gäbe 4 Haarfarben, bleiben 1/4 übrig. 75% sind ausgeschlossen. Bin ich bei der Haarlänge strikt, habe ich womöglich bereits über 90% aussortiert. Lege ich mich beispielsweise auf lange rote Haare fest, dann sind pauschal 95% aller Frauen außen vor.
Das ist völlig in Ordnung. Es reicht ja eine unter zehntausend, wenn man die Richtige findet.

Kommt man dann immer noch auf Null, dann ist es halt so. Dann sind tendenziell alle als Partner in Frage kommenden Menschen entweder vergeben oder woanders unterwegs.
 

Demiurg

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  • #17
AW: Die erste anrede

Zitat von t.b.d.:
Da schau her...

Meine persönliche Erfahrung ist: Kein Mädchen (früher) und keine Frau, für die ich mich mühsam interessant gemacht habe kam schließlich als Partnerin in Betracht. Sie sind dann (hoffentlich) mit anderen Jungen oder Männern glücklich geworden.

Mit den Frauen mit denen ich Beziehungen hatte (freundschaftlich oder partnerschaftlich) konnte ich gleich von Beginn an reden ohne dass ich mich vor irgendwelchen Fettnäpfchen vorsehen brauchte, mich irgendwie geben musste oder mich gar unsicher oder unbehaglich fühlte.

Ich sehe hier überblickend, dass die Thematik Partnersuche bzw. Kontaktaufnahme gern mit Marketingmethoden angegangen wird bzw. empfohlen wird das Thema so anzugehen.
Möglichst viele Kunden erreichen ist gut, wenn man ein Produkt vermarktet. Aber nicht, wenn man einen Partner zum miteinander leben sucht.

Tatsächlich muss es aber sehr individuell sein. Jemand will ziemlich genau einen anderen passenden Jemand finden bzw. von ihm gefunden werden und alle anderen sollen möglichst ausgeschlossen werden.

So wie ich es aus vielen Posts hier lese, soll das bereits geschehen, ehe man auch nur private E-Mail Adressen ausgetauscht hat, geschweige denn, das man sich mal vis a vis miteinander unterhalten hätte. Das finde ich kontraproduktiv.

Es existiert vermutlich ein gewisse Anzahl an Personen, der sich zunächst als recht unerschöpflich darstellt. Stichwort Millionen Singles. Aber auch das ist Marketing.
Tatsächlich gibt es dann in einem sinnvollen geografischen Umkreis und innerhalb einer passenden Altersgruppe schon einen merklich kleineren Pool an tendenziell passenden Personen. Dieser Kreis reduziert sich dann noch durch weitere Auswahl- bzw. Ausschlusskriterien. Und hier ist dann wirklich Augenmaß angesagt, sonst tendiert die verbleibende Auswahl ganz schnell gegen Null. Sollte dies der Fall sein, dann ist es an der Zeit seine Auswahl/Ausschlusskriterien kritisch zu prüfen.
Man sollte sich bewusst machen, dass jedes einzelne Ausschlusskriterium den Bruchteil des verbleibenden Personenkreis auf den reziproken Wert dessen reduziert was zu diesem Kriterien an Wahlmöglichkeiten zur Verfügung steht.

Lege ich mich beispielsweise auf eine bestimmte Haarfarbe fest, dann schließe ich alle anderen aus. Sagen wir, es gäbe 4 Haarfarben, bleiben 1/4 übrig. 75% sind ausgeschlossen. Bin ich bei der Haarlänge strikt, habe ich womöglich bereits über 90% aussortiert. Lege ich mich beispielsweise auf lange rote Haare fest, dann sind pauschal 95% aller Frauen außen vor.
Das ist völlig in Ordnung. Es reicht ja eine unter zehntausend, wenn man die Richtige findet.

Kommt man dann immer noch auf Null, dann ist es halt so. Dann sind tendenziell alle als Partner in Frage kommenden Menschen entweder vergeben oder woanders unterwegs.

Generelle Zustimmung - bist Du zufällig Mathelehrer?
 
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  • #18
AW: Die erste anrede

Zitat von Demiurg:
Hallo t.b.d.,

dies entspricht auch meiner Erfahrung hier. Ich habe vor dem WoE explizit eine Versuchreihe gestartet. Anschreiben mit/ohne Niveau = Ergebnis 0 (muss auch sagen das mein Profilbild ******** ist). Meine "Erfolgreichen" Kontakte ergaben sich bei PS aus sehr banalen Umständen - nach dem Motto "Intuitive" Situation. Der Witz an der Versuchsreihe war das Ergebnis, ALLE Ü40 Damen mit dem Status "ledig" haben ausschließlich mit der Funktion "Verabschiedung" reagiert. In Anbetracht der Tatsache, welche Threads gerade von dieser Kategorie der gescheiterten Existenzen hier verbrochen werden - selbst Schuld. Man solltze schon versuchen "hinter" das Profil zu sehen wenn man wirklich sucht - aber das scheint nicht gewollt zu sein.
Manchen Frauen reicht bereits ein Profilbild, was nicht zusagt, in Kombination mit einem kleinen übergwichtigen Mann, um keinen weiteren Kontakt zu wünschen. Was ist daran auszusetzen?
 

DerDaniel

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  • #19
AW: Die erste anrede

Zitat von Truppenursel:
Manchen Frauen reicht bereits ein Profilbild, was nicht zusagt, in Kombination mit einem kleinen übergwichtigen Mann, um keinen weiteren Kontakt zu wünschen. Was ist daran auszusetzen?

Möglicherweise ist das auch sehr von der Altersgruppe abhängig? Ich bin jetzt definitiv nicht der advocatus diaboli, aber für mich mit meinen sportlich-jungen 36 Jahren (zum Zeitpunkt, als dieser Beitrag der Allgemeinheit zugemutet wurde) zählt es durchaus, ob eine Frau tendenziell zu Übergewicht neigt oder sich gar selbst nicht wertschätzt und die offenkundig in ihrem Erscheinungsbild zur Schau trägt, soll heißen, bereits auf ersten Bildern ungepflegt erscheint. Von daher finde ich ein gewisses Maß an kritischer Auswahl durchaus angemessen. Jemanden jedoch aufgrund von Körpergröße, Augenfarbe, Haarfarbe oder ähnlichen unbeeinflussbaren (ok, Haare ... ich weiß) Fakten aus meinem potenziellen Kreis zur Verfügung stehender Zielpersonen auszuschließen, das - so finde ich - ist schlichtweg ein Eigentor.

Schöne Grüße
Daniel
 

Demiurg

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  • #20
AW: Die erste anrede

Zitat von Truppenursel:
Manchen Frauen reicht bereits ein Profilbild, was nicht zusagt, in Kombination mit einem kleinen übergwichtigen Mann, um keinen weiteren Kontakt zu wünschen. Was ist daran auszusetzen?

:))))))
Und am Himmel kreisen die Geier - so das alle anderen Vögel zu Fuß gehen müssen! Truppenursel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
 

t.b.d.

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  • #21
AW: Die erste anrede

Zitat von Demiurg:
Generelle Zustimmung - bist Du zufällig Mathelehrer?

...jetzt schon. ;-)
Und hier kommt Lektion zwei. Mengenlehre.
Ich habe im vorigen Beispiel dargestellt, wie schnell eine vermeintlich große Auswahl zu einer sehr begrenzten Auswahl wird, die schnell gegen Null gehen kann, wenn man auch nur eine überschaubare Anzahl an Ausschlusskriterien setzt.
Da es sich bei der Menge in Wirklichkeit ebenfalls um Partnersuchende handelt, setzen diese natürlich auch gewisse Auswahlkriterien.
Frage: Wie groß bzw. klein ist die Wahrscheinlichkeit, das man selbst innerhalb der Teilmenge der ausgewählten Personen des von einem selbst eingegrenzten Personenkreises ist, vorausgesetzt, das diese Personen ebenso viele Ausschlusskriterien verwenden?
 
D

Deleted member 4363

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  • #22
AW: Die erste anrede

Zitat von t.b.d.:
...jetzt schon. ;-)
Und hier kommt Lektion zwei. Mengenlehre.
Ich habe im vorigen Beispiel dargestellt, wie schnell eine vermeintlich große Auswahl zu einer sehr begrenzten Auswahl wird, die schnell gegen Null gehen kann, wenn man auch nur eine überschaubare Anzahl an Ausschlusskriterien setzt.
Da es sich bei der Menge in Wirklichkeit ebenfalls um Partnersuchende handelt, setzen diese natürlich auch gewisse Auswahlkriterien.
Frage: Wie groß bzw. klein ist die Wahrscheinlichkeit, das man selbst innerhalb der Teilmenge der ausgewählten Personen des von einem selbst eingegrenzten Personenkreises ist, vorausgesetzt, das diese Personen ebenso viele Ausschlusskriterien verwenden?

Ich weiß, ich weß. ich wahaheiß................genau -0,33..........Ha!
 

Heike

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  • #23
AW: Die erste anrede

Zitat von DerDaniel:
Möglicherweise ist das auch sehr von der Altersgruppe abhängig? Ich bin jetzt definitiv nicht der advocatus diaboli, aber für mich mit meinen sportlich-jungen 36 Jahren (zum Zeitpunkt, als dieser Beitrag der Allgemeinheit zugemutet wurde) zählt es durchaus, ob eine Frau tendenziell zu Übergewicht neigt oder sich gar selbst nicht wertschätzt und die offenkundig in ihrem Erscheinungsbild zur Schau trägt, soll heißen, bereits auf ersten Bildern ungepflegt erscheint. Von daher finde ich ein gewisses Maß an kritischer Auswahl durchaus angemessen. Jemanden jedoch aufgrund von Körpergröße, Augenfarbe, Haarfarbe oder ähnlichen unbeeinflussbaren (ok, Haare ... ich weiß) Fakten aus meinem potenziellen Kreis zur Verfügung stehender Zielpersonen auszuschließen, das - so finde ich - ist schlichtweg ein Eigentor.

Naja, auch sein Geschlecht hat man in der Regel nicht selbst bestimmt. Wenn du also nur auf Frauen stehen solltest, schießt du damit ein Eigentor?
Ebenso das Alter, das bestimmt man auch nicht selbst. Wenn du nciht auf 100jährige stehst, schießt du damit ein Eigentor?

Ich finde immer wieder auffällig, wie sehr die Frage, ob jemand ein bestimmtes Charakteristikum beeinflussen kann, und ob einem dieses Charakteristikum besonders zusagt, verwechselt wird. Dabei ist beides einfach was anderes.
 

t.b.d.

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  • #24
AW: Die erste anrede

Zitat von Mohnblume:
Ich weiß, ich weß. ich wahaheiß................genau -0,33..........Ha!

Machen wir die Probe aufs Exempel.

Drei Leute gehen auf Partnersuche. Ein Leut hat noch einen Partner. Am Ende stehen vier Leute ohne Partner da.
Doch, ja, das klingt realistisch.
http://www.merkur-online.de/aktuelles/welt/immer-mehr-singles-deutschland-822838.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2012-07/single-haushalte-statistik
 
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  • #25

Pit Brett

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  • #26
Zitat von t.b.d.:
Die Heuchler fliegen indes sehr schnell auf. Ich werde immer wissen, wann ich mit wem worüber gesprochen habe, wenn mich die Person wirklich interessiert. Der Heuchler jedoch nicht. Er merkt sich nämlich so gut wie nichts. Weil andere Personen ihn nur insofern interessieren, als sie ihm irgendwie nützlich erscheinen.
Entsetzen pur! Ich fühle mich denunziert. Von einem Geschlechtsgenossen auch noch. Ich kann mir auch nur wenig behalten, aber als Heuchler sehe ich mich trotzdem nicht gleich. Vielleicht rettet mich, dass ich jedenfalls bisher nicht «aufgeflogen» bin?

PS. Wenn Du kein Mathelehrer bist: Vielleicht Jurist? Das Wörtchen indes ist mir anderswo nur selten begegnet …
 
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  • #28
AW: Die erste anrede

Zitat von Pit Brett:
Entsetzen pur! Ich fühle mich denunziert. Von einem Geschlechtsgenossen auch noch. Ich kann mir auch nur wenig behalten, aber als Heuchler sehe ich mich trotzdem nicht gleich. Vielleicht rettet mich, dass ich jedenfalls bisher nicht «aufgeflogen» bin?
Improvisation ist eben alles.
 

t.b.d.

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  • #30
AW: Die erste anrede

Zitat von Pit Brett:
Entsetzen pur! Ich fühle mich denunziert. Von einem Geschlechtsgenossen auch noch. Ich kann mir auch nur wenig behalten, aber als Heuchler sehe ich mich trotzdem nicht gleich. Vielleicht rettet mich, dass ich jedenfalls bisher nicht «aufgeflogen» bin?

PS. Wenn Du kein Mathelehrer bist: Vielleicht Jurist? Das Wörtchen indes ist mir anderswo nur selten begegnet …

Ok, sich schlecht was merken können macht einen noch nicht zum Heuchler. Aber so tun, als ob einen was interessiert und später die gleichen Fragen mit der gleichen interessierten Miene immer wieder stellen schon.

Bei echtem Interesse würde man doch dran bleiben? Bei fehlendem Interesse kann man das ruhig ehrlich zugeben.
Es geht ja hier um Gespräche zwischen Menschen, die einander kennenlernen wollen und nicht um Raketenwissenschaft.

PS: weder noch.