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  • #1

Eine Frage am Rande; hat jemand gute Erfahrungen mit Coaching...

....gemacht, mehr führ berufliche Zwecke? Das gehört hier nur am Rande hin. Es gehört im weiteren Sinne zur Persönlichkeitsentwicklung und gäbe insgesamt eine Weiterentwicklung für die Person.

Was wir hier machen, läuft auch unter Coaching im besten Falle!
 
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  • #2
Coaching … …..gute Erfahrung!

Nein, da gibt es eine Menge Scharlatane drunter, muss man vorsichtig sein. Es ist nicht leicht, hier jemand ganz Guten zu finden, der nicht selbstsüchtig arbeitet.
 
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  • #3
Hat evtl. jemand mit dem Buch von Michael Groß ( der Schwimmer) " Selbstcoaching" gearbeitet? Ich überlege mir, das Buch zu kaufen.
 

Pit Brett

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  • #4
Weder habe ich eigene Erfahrungen noch kenne ich das Buch. Aber: Ich bilde mir ein, gecoachte Figuren als solche zu erkennen. Da wirkt alles so angelernt und unecht ...
 
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  • #5
@Pit Brett: Ja die Gefahr besteht durchaus. Das wäre dann die Folge eines schlechten Coachings.
Die Natürlichkeit und Persönlichkeit eines Menschen sollen dabei nicht leiden.
 
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Victor

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  • #6
Und nochmals Hallo Mrs Right.

Selber habe ich keine direkte Erfahrung mit Coaching. Ich vertraue nicht auf das, was mir einzelne Leute vorbeten, sondern setze es mir aus dem zusammen, was mir viele verschiedene Leute erzählen und ich letztendlich mit meiner eigenen Lebenserfahrung nachvollziehen kann.

Ich empfehle Dir, einfach mit Leuten zu reden, die das erreicht haben, was Du selber gerne erreichen möchtest. Oft ist die Erfahrung eines einzelnen nützlicher als eine Verallgemeinerungenen, weil die Art und Weise wie man etwas erreicht auch stark von der Persönlichkeit des einzelnen abhängt. Rede daher am Besten mit mehreren unterschiedlichen Leuten.

Auch empfehle ich Dir, Dich zu hinterfragen, was Du erreichen willst und was Du Dir daraus versprichst. Ich brauchte beispielsweise mehr Herausforderung und Verantwortung, aber ich wollte keine leitende oder organisatorische Funktion und auch nicht mehr Lohn. Also erweiterte ich meine Fachkenntnisse in meinem Berufsgebiet anstatt die Karriereleiter weiter hochzusteigen und bin jetzt zufrieden mit meinem Job.

Michael Gross war unter Anderem auch Unternehmensberater und sein Buch scheint sich auf den ersten Blick an Geschäftsleute zu richten. An Deiner Stelle in der Bücherei besser nach Bücher zum Thema "Selbstcoaching" fragen anstatt direkt eines zu wählen, das diesen Titel trägt. Wenn ein Buch zum Lesen einlädt, nimmt man dessen Inhalt auch besser auf.
 
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  • #7
Das ist ja witzig, dass ich ausgerechnet hier über Michael Groß stolpere: mein großes Vorbild und Ansporn im Schwimmbecken von 1982 bis 1988. Als Zehnjähriger durfte ich ihm mal bei einem seiner Starts bei den Deutschen Meisterschaften seine Klamotten hinterhertragen. Und natürlich wollte ich auch ein Autogramm. Hab mich aber nicht getraut. Jedes Date ist heute einfacher: Ich kann doch nicht einen Weltrekordler ansprechen und der ist soooo groß... Er hat mich dann gesehen und mich gefragt, ob ich ein Autogramm haben wolle. Dieses ausgeblichene McDonald's-T-Shirt lebt heute noch. Allein deshalb würde ich in seinem Buch zumindest blättern wollen... :)
 
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  • #8
Hallo Victor

danke für Deine Anregungen und Erfahrungsbericht; es hilft sich selbst zu sortieren.

@unwissend, manchmal gibt es seltsame Zufälle. Ich denke Michael Groß hat einige konkrete brauchbare Tipps nicht nur für Geschäftsleute.
Er hat ja mehrere Bücher geschrieben außerdem.

wenn ich so darüber nachdenke, habe ich in der letzten Zeit einige brauchbare Hinweise und auch Unterstützung bekommen.
Von erfahrenen Leuten etwas zu lernen ist sicher gut! Das können auch mehrere sein. Wichtig ist, dass sie die richtige Grundeinstellung haben. Aus den Anregungen kann dann so eine Art eigenes Coachingkalenderarbeitsbuch machen. Wichtig ist tatsächlich kritisch zu hinterfragen, was man geschrieben vorfindet; also dass in dem Fall ich das Geschriebene nicht blind übernehme. Heute habe ich einige
ausführliche Buchbewertungen gelesen und daraus einiges gezogen und indirekt aufgefrischt, was ich vor einiger Zeit schon mal
gelernt hatte. Es ist ja ein wenig wie mit einem Lehmklumpen, der immer geformt werden will.

Was mir als hilfreich erscheint, ist das Slow -Grow-Prinzip: Lieber langsam wachsen als schnell untergehen.
Ein Buchtitel von Svenja Hofert.

Von Michael Groß konnte ich dann schon über YouTube schon etwas Coaching erfahren und übernehmen.
Mir hilft es schriftlich etwas festzuhalten.
 
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  • #9
@ Mrs. Right
das Buch von Michael Groß ist vermutlich einen Blick wert. Als Sportler an der Grenze hat er Grenzerfahrungen, die sich auf das Leben allgemein sehr gut übertragen lassen. Für einen Nichtsportler ist das nur in Grenzen nachvollziehbar. Es ist egal womit man sich beschäftigt, wenn es intensiv ist und an die Grenzen geht, gelten mehr oder weniger immer die gleichen "Regeln". Die Anführungsstriche, weil Regeln es nicht genau trifft. Mechanismen könnte ich auch schreiben, aber mechanisch ist es auch nicht, Mir fällt nichts besseres ein.
Es heißt nicht umsonst, Sport schult. Für mich hatte Sport auch Bedeutung in der persönlichen Entwicklung und es war mir wichtig, dass mein Sohn Sport treibt. Im Sport werden verschiedene Dinge schneller deutlich, weil man eher an die Grenzen geht als im "richtigen Leben", das Prinzip ist aber das Gleiche.

Zum Coaching, jene Frau, die ich gleich anfänglich über PS kennengelernt hatte und mir nach "haarscharf" zur wertvollen Freundin wurde, macht Coaching. Als vormals mit erheblicher Personalverantwortung ist sie nun in einer Behörde, sicher, aber völlig unterfordert, sukzessive den Job minimierend und das Coaching genauso ausbauend. Finanziell unabhängig, ohne omnipräsentes Helfersyndrom ist sie ein integerer, vertrauenswürdiger und fähiger Mensch.
Wenn ich sie nur als Coach kennengelernt hätte, ich weiß es nicht, ich wäre extrem bis hin zu hinderlich kritisch. Generell schlösse ich gutes Coaching nicht aus. Es ist immer auch ein persönliches Problem, denn man muss nicht nur einen Draht zum Coach haben, man muss ihn auch wenigstens grob auf seine Kompetenz hin abschätzen um die eigene Bereitschaft sich einzulassen zu erreichen . Es ist zudem ein Bereich in dem ich viel Wildwuchs vermute.
 
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  • #10
Sorry, ich habe versehentlich jetzt meinen Beitrag gelöscht... ich wollte das gar nicht jetzt ist er weg falsches fenster...für heute gebe ich auf ;-)
 
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  • #11
Zitat von Victor:
Selber habe ich keine direkte Erfahrung mit Coaching. Ich vertraue nicht auf das, was mir einzelne Leute vorbeten, sondern setze es mir aus dem zusammen, was mir viele verschiedene Leute erzählen und ich letztendlich mit meiner eigenen Lebenserfahrung nachvollziehen kann.
Du hast auch eine völlig falsche Vorstellung vom Coaching. Über solche Themen kann man sich auch selbst informieren.
 
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  • #12
Hallo nochmal, alles bekomme ich nicht mehr zusammen, aber ich glaube ist jetzt auch ok, oder ?

Das mit dem Schauspielunterricht in einer Gruppe hat mir aus den Erzählungen auch sehr gut gefallen. Auch gut um Frauen kennenzulernen, da Männer (zumindest) in dem Kurs Mangelware waren ;-) Ich fand das gut, dass einige der Teilnehmerinnen damit auch gegen ihre Schüchternheit gearbeitet haben und die hatten mir erzählt, dass es geholfen hätte.

Bei Frau Hofert hatte ich auch schon mal ein Seminar, die Bücher habe ich jetzt nicht mehr so im Kopf.
Das Seminar war auch gut vor allem auch sehr interessante Teilnehmer und ich erinnere mich an viele gute Gespräche.
Ich bevorzuge daher auch eher Gruppenseminare und Einzeltraining eher nur für den "Feinschliff".

Aus Seminaren ergeben sich halt oft Kontakte, die zwar (leider) im Leben wieder auseinanderlaufen aber für mich wichtig und wertvoll sind / waren.


Gleich habe ich hier wieder Seitenweise Text hinterlassen, bevor ich es jetzt vergesse....was ich noch schreiben wollte...

Es gibt auch gute Konfliktseminare (meine eigentlich die für berufliche Weiterbildung) aber das hilft auch privat.

Allgemein muss ein gutes Seminar nicht teuer sein, manchmal sind sogar kostenlose oder recht preiswerte Angebote besser
Ein Satz noch seriöse Anbieter wählen halte ich für sehr wichtig.

Diese Motivationstrainer, das ist nicht meine Welt zumindest nicht "Jeder kann alles erreichen" usw. da reicht es meiner Meinung nach ein Buch zu lesen oder wie o.a. eine Einzelstunde für besondere Fragestellungen. Denke die meisten sind im besten Fall nur teuer im schlechtesten Fall halte ich die für zu manipulativ.

P.S. Einer der einfachsten Methode um festzustellen, ob hier Frauen schreiben ist anscheinend die Anzahl der Wörter ;-) Ich habe nur wenig Männer kennengelernt, die da eine Ausnahme waren.
Ganz schlecht zu oft das Wort "gut" im Text ;-) meine Konzentration ist heute eher mässig.
 
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  • #13
@ Frauchen: Erstaunlich, wie klein doch die Wellt ist. Unwissend trägt Michael Groß seine Kleidung hinterher, bekommt ein Autogramm
und Du warst schon bei Frau Hofert :) Stark.
Sie macht auf YouTube den Eindruck, als sei sie auf dem Teppich geblieben.

Frauchen, dafür, dass Du Dich heute nicht gut konzentrieren kannst, sind Deine Sätze sehr aussagekräftig!!!!


Soeben habe ich ein Buch hervorgekramt, mit dem ich eine Zeit lang gerne gearbeitet habe und bis zu Ende
durchgearbeitet habe. Es sieht so aus,
als bräuchte ich noch nicht in die Buchhandlung!!! Ich werde es ein zweites Mal durcharbeiten.
Es handelt sich um ein relativ dünnes Taschenbuch für den Preis von
8,90 €

Ein schönes Vorwort in dem oben genannten Buch:

Alle Zeit,
die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird,
ist verloren.
( Michael Ende)

Das scheint der nächste richtige Schritt zu sein..... :)

Und hier der Titel:

" Durch Selbstcoaching zum Erfolg" -Positive Energien entwickeln
v. Marion Lemper-Pychlau Herder spektrum
 
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DiNo

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  • #14
Liebe Leute,
Coaching ist individuell, nicht holzschnittartig (... dem merkt man es an, der ist so gekünstelt). Man sucht im Coachingprozess nach Stärken, macht Mut, Ängste hinter sich zu lassen. Man räumt zusammen im inneren Unterholz auf. Der Coach versucht mehr Klarheit in verworrenes zu bringen, Schritt für Schritt. Neues ausprobieren macht Spass und fordert heraus.
Und man schaut immer - worum soll es gehen? Was möchte die Klientin/der Klient? Wo ist das Ziel geblieben beim reden? Nicht alle Ziele sind erreichbar, manche bleiben Sehnsuchtziele...
Ich habe meine Coaching Ausbildung als sehr bereichernd erlebt. Ich mache es jetzt nebenberuflich. Es fordert andere Qualitäten als mein Broterwerb. Meine Klienten sind zufrieden mit mir und ich mit Ihnen.
 
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  • #15
@ DiNo: schön die Antwort von Dir einem professionellem Coach hier zu lesen. Ich könnte mir vorstellen, dass
es Leute gibt, die ein Coaching für eine ganz konkrete Sache benötigen und nur für wenige Stunden einen
Coach aufsuchen. Vielleicht hast Du ein Beispiel?
 
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  • #16
Danke Mrs. Right :) aber merke halt hier manchmal, dass ich zwar Spaß habe zu schreiben aber dann geht das Telefon oder der Tag war schon anspannend genug. Sollte auch mal wieder Yoga machen.
Das gefällt mir, dass ich durch das Schreiben auch mal wieder an solche Dinge erinnert werde. (auch z,B an das Seminar mit Frau Hofert).

Manchmal lenkt mich das dann aber auch ab, weil ich dann so in der Erinnerung bin. Habe in diesem Seminar eine sehr liebe, kluge Frau kennengelernt, mit der ich mich noch oft getroffen habe. Macht Spaß auch mal zurückzuschauen.

Heute ist echt nicht mein Tag, typische Frauenleiden und das verbunden mit "Rede-Flash". Zum Glück habe ich ein paar Tage frei.

@Dino Es gibt auch gute Trainer für Einzelstunden und so ein Motivationskick ist auch ok. Ist für mich halt nur eher die Ausnahme, dass ich Einzeltraining bestelle.
 
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  • #17
Vor neun Jahren habe ich von einem Freund die Adresse eines Klosters bekommen. Ein verlängertes Wochenende habe ich dort verbracht und konnte mich fallen lassen in den Rhythmus der Gebetszeiten, der Essenszeiten, der Freizeit. Entspannung und Vorbereitung auf ein einziges Gespräch mit einem Priester, das eine Stunde gedauert hatte. Dieser Mensch ist einzigartig: durch seine Präsenz in diesem Gespräch, durch sein intensives Zuhören lagen in dieser Stunde plötzlich all meine Fragen offen, auf die er mir keine Antworten gegeben hatte; plötzlich wusste ich selbst, wohin ich wollte, welchen Weg ich gehen wollte.

Vielleicht ist das beim Coaching die alles entscheidende Frage: Was will ich überhaupt?
 
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  • #18
Wenn damit Training, das Trainieren gemeint ist, finde ich es gut. Leben heißt auch Lernen oder so.
 
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  • #20
@ unwissend: In einem Buch habe ich gelesen von einer Art Coach geschrieben über die Facetten des Zuhörens, die recht vielfältig sind.
Dieser Autor schreibt auch, dass oft die Menschen eine Art Mangel erleben, dass ihnen nicht ausreichend/genügend zugehört
wird. Auch wenn ich es nicht so gut kann, wie ich es gerne können möchte, werde ich durch Deine Zeilen daran erinnert,
wie außerordentlich wichtig das zuhören ist.
Dir hat es die Möglichkeit verschafft, Dich selbst zu sortieren durch diesen
besonderen Mann und die günstigen Umstände und die besondere Aufmerksamkeit, die sozusagen gelebt wurde in der
Situation. Die Umstände waren mehr als günstig. Du warst gut vorbereitet, keine Ablenkungen, sondern ideale Umstände,
die sicher zu diesem guten Resultat beitrugen. Es war ja nicht alleine das einstündige Gespräch mit diesem Mann.
In einem
meiner Meinung nach sehr guten Buch werden zwei Übungen empfohlen, die man täglich machen soll:
Eine ist: sitzen in Stille -an nichts denken 15 Minuten lang
Die zweite ist: liegend: Eine Art Körperscan von den Zehen beginnend wandert man langsam mit seiner Vorstellung hoch bis
zum Scheitel. Diese beiden Übungen sollen sozusagen helfen, dass man mitbekommt, was die innere Stimme ( ich nenne das
jetzt mal so) möchte. Wie oft sind wir im Alltag abgelenkt durch sehr viele äußere Einflüsse und eine Dichte von Informationen,
Geräuschen, Kontakten. Dadurch dass wir uns oft innerlich nicht genügend ordnen können, ist es schwere dran zu bleiben an
diesem. " Was will ich?" Ich hoffe, das liest sich jetzt nicht so abgehoben! Für Menschen, die solche Übungen vielleicht noch nie ausprobiert haben, mag es sich "exotisch" lesen. Über einen Zeitraum von 3 Monaten habe ich diese Übungen mal praktiziert und sehr gute Ergebnisse erzielt; so dass ich " meinem inneren Kompass gut folgen konnte.
unwissend und ich bin froh, dass Du mir mit Hilfe Deines " Beitrags"noch mal den Sinn solcher Übungen deutlich vor Augen geführt hast!
Bei mir ist es so, dass ich meine Ziele kenne, mich aber zu sehr ablenken lasse!!!
Und die Übung besteht wohl darin, das Bewehrte erneut anzuwenden.
 
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  • #21
Das mit der Ablenkung vom Ziel kenne ich auch. Bin dann daraufgekommen, dass dies geschah, weil das Ziel und der Weg dorthin mit Ängsten besetzt war. Eine gewisse Sache, die erforderlich war, konnte ich nicht so gut bzw. habe sie mir nicht zugetraut. Die habe ich dann bearbeitet, es war wie eine psychische Blokade, die ich auflösen musste und wollte. Sonst hätte ich nicht meinen Traumberuf ausüben können.
 

Aitutaki

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  • #22
@ Mrs. Right
Vor einigen Jahren habe ich eine Ausbildung zur Focusingbegleiterin gemacht. Das ist eine klientenzentrierte Gesprächsführung bei der es in erster Linie um das Zuhören geht und die exakte Wiederholung der Worte des Klienten. Es wird die gefühlte Bedeutung eines Themas heraus gearbeitet und der sogenannte Felt Sense, die Lösung dieses Themas.
Das Zauberwort ist tatsächlich das Zuhören. Das vermittelt ernst genommen zu werden und auch verstanden zu werden.
Es besteht die Möglichkeit diese Ausbildung zu erweitern über den Coach bis zum Supervisor.

Beruflich hatte ich das Vergnügen über 12 Jahre regelmäßig bei Supervisionen fürs ganze Team dabei sein zu können. Das war sehr bereichernd und auch ein Ventil fürs Team.

Mit Retreats und den anschließenden Gesprächen mit dem Lehrer habe ich auch viel Erfahrung, ähnlich wie es Unwissend beschrieben hat. Ich praktiziere das seit vielen Jahren und ich kann natürlich nur für mich sprechen.....das ist genial.

Coachingerfolge kenne ich nur von Freunden, die teilweise nur eine Sitzung brauchten. Natürlich handelte es sich dabei nicht um schwerwiegende psychische Erkrankungen. Diese sollten eher von einem Psychotherapeuten behandelt werden.
 
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  • #23
Seinen eigentlichen Wunsch erkannt zu haben, ist doch schon mal ein guter Anfang! Für die weiteren Schritte wünsche ich dir Geduld und Beharrlichkeit.

Kennst du eigentlich ein Buch, das zum krassen Gegenteil anleitet?
 
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  • #24
Ja Geduld und Beharrlichkeit!!!!

Welches Buch sollte das sein? Hat es was mit Ironie zu tun??
 
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  • #25
@ Marlene: Ja was dahinter steckt ist wichtig zu sehen. Sich Fehler erlauben ist so ein Punkt!
Und sich Erfolg erlauben!
 
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  • #26
Nee, das ist leider ernst gemeint, weil ich für mich einen Weg finden muss, um wegzukommen von dem, was ich wirklich will - das aber nicht erreichbar ist.
 
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  • #27
In wie fern ist es nicht erreichbar? Vielleicht brauchst Du nur eine andere Methode oder den Druck rausnehmen?
Vielleicht schreibst Du noch etwas dazu???
 
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  • #28
Zitat von unwissend:
Nee, das ist leider ernst gemeint, weil ich für mich einen Weg finden muss, um wegzukommen von dem, was ich wirklich will - das aber nicht erreichbar ist.

Invictus

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bilde,
die unbezwung’ne Seel’ mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart,
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich förmlich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert’s dass der Himmel fern
und das von Straf mein Buch erzähl,
ICH bin der Meister meines Los,
ICH bin der Captain meiner Seel’!

Wiliam Ernest Henley.

Die letzten zwei Sätze: ich bin der Meister meines Los, ich bin der Captain meiner Seel' , dass nenne ich echtes Coaching.
 
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  • #29
@ unwissend: Ein Buch, dass zum krassen Gegenteil anleitet?


Was mir dazu einfällt: Manchmal tut sich eine Brücke auf, von der Du jetzt noch nichts weißt.

Also brauchst Du wieder jemanden, der Dir sehr gut mit allen nur erdenklichen Antennen zuhört,

in einer guten zuträglichen Umgebung.

Ich kann Dir eine Art Übung geben: Falls es etwas für Dich sein könnte, versuche es-

Ich denke mit jetzt ein Rezept für Dich aus :

Nimm Dir zwei Stunden Zeit nur für Dich....: Mach ein paar Lockerungsübungen nach Deiner eigenen

Vorstellung und dann....:

Falls Du gerne tanzt, suche Dir 5 CDs Deiner Wahl, sie sollen möglichst sehr unterschiedliche Musik

darstellen ( langsam, schnell, ruhig, wild, lyrisch), (die Grundidee ist nicht ganz von mir, ich kombiniere

es für Dich aber im besonderen. Dann legst Du immer je ein Stücke auf von einer Art Rhythmus und

tanzt dazu ganz frei alleine in einem passenden Raum, wo Du für Dich sein kannst. Du kannst es Dir ja noch etwas

angenehm gestalten

dort für Dich, wie Du es magst. Wenn Du 5 verschieden Rhythmen getanzt hast, machst Du eine zweite Runde,

also das gleiche Spiel noch einmal. So dann kommt ordentlich was in Bewegung innerlich und Du fühlst Dich hoffentlich gut.

Wenn tanzen überhaupt nicht Dein Ding ist, dann massiere Dir selbst schön Deine Füße mit einem Öl oder Lotion.

Du kannst, musst nicht Musik hören dazu.

Die beiden Varianten sind NUR Vorbereitung für die eigentliche Übung!

Sie sieht so aus: Mach es Dir bequem auch mit bequemer Kleidung. Entweder machst Du die Übung im Sitz oder liegend.

Schalt das Telefon ab, lasse Dich nicht stören.

Jetzt kommt eine Atemübung: Lege Deine Hände auf Deinen Bauch und spanne leicht an, um dann wieder locker zu lassen.

Dann legst Du Deine Händeseitlich flach rechts und links an Deinen Rumpf mit leichten Druck und lenkst Deine

volle Aufmerksamkeit auf Deine Atmung und atmest etwas tiefer als sonst ein und aus. Die Atmung ist die Schnittstelle

zwischen Bewusstsein und Deinem Körper. Ich gebe hier keine vor, wie lange Die Übung dauern soll, evtl. mit ruhiger

Musik. Konzentriere Dich auf Dein Thema und achte auf Deine Gedanken und Gefühle, die möglicherweise

in Dir aufsteigen UND atme in die Gefühle. Dann nimmst Du Dir ein Blatt Papier und schreibst die Gedanken und Gefühle

auf. Ich hoffe, dass Du dann den nächsten richtigen Schritt für Dein Anliegen und einen Weg für Dich persönlich findest.

Also so ein Rezept habe ich mir in der Form noch nie für einen Menschen ausgedacht. Ich nenne es Intuition.

Ich würde mich freuen, wenn Du es mal ausprobierst. Viel Glück dabei

Mrs. Right



P.S.: Zu der Tanzidee...
Es war jetzt mein Einfall im Anschluss diese Atemübung zu machen. Denn meine Erfahrung ist,
wenn ich zwei so förderliche angenehme Dinge tue steigert sich sehr die positive Wirkung.
Und ich habe gelernt, dass tanzen und Atemübungen Veränderungen unterstützen!
 
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  • #30
Whow, das kenne ich nicht, dass sich jemand etwas für mich ausdenkt, von dem sie meint, dass es mir guttun könnte. Deshalb an dieser Stelle nur ein kleines, verlegenes Dankeschön für dieses... Geschenk, Mrs.Right! Allein das löst gerade schon ziemlich viel aus.