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  • #46
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

"Er verdiente ungefähr 20x so viel wie ich"

Puh. Das ist wirklich heftig, damit umgehen zu können.
 
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  • #47
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Er war überhaupt nicht kleinlich, im Gegenteil.

Ich hatte das Problem. Ich nahm ja schon viel an, aber ich hatte Probleme mit meinem Gewissen. Das Beispiel von Cornwall war auch nur eins von vielen.
Wir wollten auf ein Konzert gehen, das seit Monaten ausverkauft war. Ich hatte unsere Karten langfristig bestellt und normale Preise bezahlt. Plötzlich erwähnte meine Tochter, dass sie ja auch gern mitginge. Ich überging das, aber ein paar Tage später kam er mit zwei Karten für sie an, die er eben mal bei Ebay für 500€ ersteigert hatte. Er grinste nur und meinte, dass er sie halt unbedingt haben wollte.
Ich jammerte, dass ich vor lauter Arbeiten korrigieren nicht dazu komme, meine Fenster zu putzen. Keine Woche später meldete sich ein Putzdienst, der mit mir einen Termin absprechen wollte... usw.

Wäre mir vorher klar gewesen, wie viel Geld dieser Mann hatte, wären wir wahrscheinlich gar nicht zusammen gekommen.

Als Fazit musste ich einfach damit leben. Ich liebte diesen Mann und hätte ihn auch ohne Geld genommen. Also nahm ich das hin. Ich musste mit meinem Gewissen allerdings immer wieder und Gericht gehen.
 
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  • #48
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Woran seid Ihr gescheitert, am Geld?
Wie würdest Du Dich rückblickend verhalten, genauso, oder würdest Du in dieser Beziehung, könntest Du die Zeit zurückdrehen, etwas anders machen?
 
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  • #49
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

@ Andrea

Tja, gescheitert ist es nicht am Geld...

Es scheiterte daran, dass er zu viel Bestätigung brauchte. Er war kein sehr selbstbewusster Mensch und ich erwartete von ihm, dass er Verantwortung für sich selbst übernimmt. Ich bin doch keine Therapeutin, die ihm ständig sagt, wie toll er ist. Ich liebte ihn, aber himmelte ihn nicht an.
Er bekam nur Dinge hin, die man bezahlen konnte. In allem anderen war er wie ein Kind.
 
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  • #50
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

@ Andrea

Im Nachhinein würde ich alles genauso wieder machen. Die Beziehung war kein Fehler. Das Ende auch nicht.
 
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  • #51
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Vielen Dank für Eure Meinungen! Toll.

@Kristin
Als Fazit lese ich daraus, dass es schon eine für Dich belastende Situation war, wegen Deinem Gewissen. Spricht für Dich!

Ich nehme allerdings eine Erkenntnis in Bezug auf möglichst unbelastete Beziehungen heraus.
Es ist nicht möglich einen Partner dauerhaft zu haben, wo die finanziellen Differenzen so gravierend sind, wie z.B. in Deinem Fall.

Wenn ich mit meiner Partnerin 2 Wochen einen Luxusurlaub verbringe und sie sich nach ihren Möglichkeiten beteiligt, dann will ich ganz einfach nicht, dass sie sich auch nur einen Deut schlecht dabei fühlt. Sonst hat das alles keinen Sinn, dann wäre ich vielleicht damit glücklicher eine Billig-Pension zu buchen, Hauptsache SIE fühlt sich wohl.

Die Frage, die sich mir natürlich stellt ist, kann das auf Dauer auch für mich eine Lösung sein, ständig unter meinen Verhältnissen zu leben?
Was Urlaub angeht, vielleicht. Was aber mit Hausbau? Will ich mein Leben im Reihenmittelhaus verbringen? Ganz sicher nicht.

Die anteilige Regelung finanzieller Dinge ist eine praktikable Alternative in den normalen alltäglichen Finanzierungen, aber dauerhaft?

Dann wäre es mir fast lieber, wenn meine Partnerin sich nur um (später mal) Kind und Haushalt und ihr Hobby kümmert und ich alles voll finanziere. Dann kann man zusammen den eingebrachten Wert selbst bestimmen und es wird nicht nach der Ausdruck der Gehaltsbescheinigung bemessen.

So eine Frau habe ich allerdings noch nicht kennen gelernt.
 
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  • #52
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

@AlexTT

Es war schon eine belastende Situation, allerdings nur für mich. Wir konnten das aber lösen.
Als wir uns kennen lernten, wusste ich nicht, wie viel Geld er hatte. Er hat mich mehrfach darauf hingewiesen, dass ich mich für ihn entschieden hatte, als ich dachte, er sei ein kleiner Manager, der gerade die Kündigung erhalten hätte. Insofern käme er nie auf den Gedanken, dass ich ihn seines Geldes wegen lieben würde.

Er wollte auch nicht in einem Reihenmittelhaus enden. Das konnte ich auch verstehen. Deshalb fanden wir ja die andere Lösung. Ich zahlte in der Höhe, die mich eine angemessene Wohnung gekostet hätte. Damit zahlte ich zwar nicht, was ich an Komfort bekam, aber ich zahlte.
Mit der Zeit regulierte sich aber mein Gewissen. Das sind alles die Dinge gewesen, die das erste Jahr betrafen. Wenn man sich mal gut kennt, dann spielt das alles keine Rolle mehr. Im Laufe der Zeit konnte ich annehmen. Ich musste nur daran denken, dass das 5 Sterne Hotel für ihn so viel war, wie für mich ein Glas Wein in einem Weinlokal... und das würde ich ihm auch jederzeit und immer wieder spendieren.
Mit der Zeit war Geld einfach kein Thema mehr. Ich bestand allerdings darauf, dass ich meinen Beruf weiterhin ausübe - Gott sei Dank, puhh ;-)

Wenn ich noch mal einen Mann kennen lernen würde, der so viel mehr hat als ich, würde ich es einfach nicht wissen wollen (jedenfalls nicht so schnell). Dann kann ich unbefangen sein. Es reicht ja schon, wenn er einfach nicht auf den Putz haut und nicht versucht, mich zu kaufen oder mich mit seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu beeindrucken. (Das wäre auch blöd, denn ich kann auch mit meinen Gehalt ganz gut leben.)
Wenn es dann zum Zusammenziehen käme, würde ich es wieder so machen wie damals. Damit fühlte ich mich dann jedenfalls nicht als Schmarotzer.

Wichtig für mich ist: Dass ich die Partnerwahl nicht nach diesen Kriterien treffe. Der Mann, der mich momentan interessiert, hat wahrscheinlich weniger als ich, und auch das wäre mir egal. Wenn ich in der einen Richtung großzügig bin, kann ich es auch in der anderen Richtung sein. Mein Gehalt würde auch allein für etwas mehr als ein Reihenmittelhaus reichen ;-)

Inzwischen bin ich ziemlich entspannt, was das betrifft.
 
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  • #53
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

@AlexTT

Wenn mein damaliger Partner nur eine Frau an seiner Seite hätte haben wollen, die ähnlich gut situiert gewesen wäre wie er, müsste er wahrscheinlich Single bleiben. Soho viele alleinstehende mehrfache Millionärinnen im passenden Alter gibt es nicht.
Hinzu kam, dass es ihm wichtig war, eine Frau zu haben, die ihm intellektuell gewachsen war - und das war ich allemal. Kein unselbständiges Mäuschen, dass ausgehalten werden wollte. Jedenfalls hätte ich niemals in Erwartung eines hübschen Brillis geschnurrt wie ein Kätzchen.
Es war ihm immer klar, dass es nichts Materielles gab, was mir wichtig genug war, mir nicht mehr treu zu bleiben... sonst wäre ich heute noch bei ihm.
 
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  • #54
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Aber was ist nun das Parship-Prinzip...?

An solche Schwierigkeiten hab ich gar nicht gedacht bei der Anmeldung. Wie funktioniert das wohl bei mir als Studentin? Mein jetziges Einkommen ist wirklich mau ^^ Da falle ich für die vielen angehenden Berufstätigen an und um die 30 gleich schon raus, oder wie...?
 

Jan

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  • #55
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Zitat von Schmetterling:
Wie funktioniert das wohl bei mir als Studentin? Mein jetziges Einkommen ist wirklich mau
Liebe Schmetterling,


da kommt dann tatsächlich das Problem mit den unterschiedlichen Lebensphasen ins Spiel:

Wenn sich die Einkommensklassen der Mitglieder deutlich unterscheiden, bedeutet das für die Partnersuche nach dem PARSHIP-Prinzip, dass diese Mitglieder nicht in der Partnervorschlagsliste des jeweils anderen erscheinen. Sie können diese Einstellung zwar ändern und in allen Einkommensklassen suchen. Allerdings werden Ihnen keine Mitglieder angezeigt, die selbst nur in ihrer Einkommensklasse oder nach dem PARSHIP-Prinzip suchen. Häufig geht ein großer Einkommensunterschied mit einer unterschiedlichen Bildung einher oder lässt darauf schließen, dass zwei Personen sich in sehr unterschiedlichen Lebensphasen und -situationen befinden. Dies ist in der Regel ungünstig für eine Partnerschaft und wird deshalb bei den Filtereinstellungen direkt bzw. indirekt berücksichtigt.

Wenn also jemand tatsächlich nur Vorschläge haben möchte, die ebenso gut verdienen wie er selbst, dann muss man das wohl respektieren. Jemanden wie Sie, die in ein paar Semestern nach dem Abschluss mit Sicherheit in eine weit höhere Einkommensklasse rutschen wird, verpassen diese Männer dann leider. Allerdings ist das dann auch von denen so gewollt – und man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben und wünsche noch viel Spaß und Glück auf der Suche!!

Mit besten Grüßen,

Jan vom PARSHIP-Forum.
 
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  • #56
AW: Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Wenn dieser Thread auch schon einige Zeit verwaist ist, steuere ich doch hier meinen Senf bei, ohne alle Beiträge genau gelesen zu haben.
Mein Nettoeinkommen beträgt zum Beispiel (ich hae es gerade nachgerechnet) etwa 40k Netto pro Jahr. Ich kann mir dennoch nur Balkonien als Urlaubsziel leisten, und habe kein Auto.
Warum ? Nun, für drei Kinder ist Unterhalt zu zahlen. Wohnkosten sind ca. 900 pro Monat.
Soll ich jetzt das, was mir nach Abzug weiterer Fixkosten übrigbleibt, als Einkommen schreiben, das wären dann etwa 300 pro Monat, also kanpp 4k pro Jahr ?
Und, manche Menschen glauben wirklich, dass 800 pro Monat als das, was einem bleibt, zu wenig ist, um auf eigenen Beinen zu stehen ? Das klingt mir schon etwas abgehoben.