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  • #46
Ich fände es tatsächlich ebenso befremdlich, wenn Frauen mit 50+ noch sexuelle Selbstverwirklichung suchten. Ich würde mich dann fragen, was haben sie davor gemacht.
Brav dem Ehemann über 20 Jahre (im besten Fall) die Stange gehalten. Und sich mit dem begnügt, was der Mann geboten hat.
Ich habe Frauen kennengelernt, die noch jahrelang mit ihrem Mann ohne jeglichen Sex zusammengelebt haben. Und da lagen keine gesundheitlichen Probleme vor. :eek:
 
M

MaryLu

  • #48
Ja, absolut. Manche kommen von sich aus auf konkrete "Ideen", manche machen bei sanften Vorschlägen in diese Richtung relativ schnell mit.
Ist schon echt paradox:
In jungen Jahren, wenn die Männer noch standhafter sind, mögen einige Frauen nicht so sehr (und so oft). Und später, wenn einige Männer bereits mit "blauen Pastillen" nachhelfen müssen, haben die Frauen ihr "coming-out" und wollen es noch mal richtig krachen lassen.
Deswegen suchen sich wohl einige ältere Menschen jüngere Partner :p
 
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  • #49
Brav dem Ehemann über 20 Jahre (im besten Fall) die Stange gehalten. Und sich mit dem begnügt, was der Mann geboten hat.
Ich habe Frauen kennengelernt, die noch jahrelang mit ihrem Mann ohne jeglichen Sex zusammengelebt haben. Und da lagen keine gesundheitlichen Probleme vor. :eek:
Der Kelch ist Gott sei Dank an mir vorübergegangen. Die Damen hatten sich schon vorher sexuell verwirklicht.
 
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  • #50
.Möglich auch ,daß diese Frauen gar kein Interesse hatten etwas aussergewöhnliches zu erleben.
Davon kenne ich diverse. Als die Sprache auf derartige Themen kam, fielen Sätze wie:
"Ich bin doch kein Teenie mehr, der sich ausprobieren muss" und Spielarten und Varianten des Sexes (nicht mal besonders ausgefallen) bekamen den Touch von Perversität.
Oder:
"Kenn ich schon, hab ich alles schon gemacht, brauch' ich nicht mehr", womit die Frage nach Abwechslung den Geschmack von Absurdität bekam.
 
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  • #54
Das nennt sich Milf und Gilf. Bei Jungs ab 20 Jahren wohl ein Punkt auf der to do Liste.
 
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  • #56
Vorbeigegangen, nicht vorübergegangen. Ich wollte es noch korrigieren. (Schreibt man das neuerdings getrennt oder zusammen?)
 
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  • #59
Hmm - ketzerisch-philosophisch-rhetorischer Einwurf: Kann man überhaupt je etwas "nachholen"? Jeder "Lebensabschnitt" (wie auch immer man das definiert und abgrenzt, aber ich denke, es taugt als Arbeitsbegriff) ist doch anders, ich KANN doch gar nichts nachholen, was ich in den 20ern versäumt zu haben glaube, weil die Zeitmaschine meines Wissens immer noch nicht erfunden worden ist - und warum meine ich denn überhaupt, etwas versäumt zu haben (da schwingt ja mit, dass es schade ist, dass ich es damals nicht getan habe)? Woher will ich das wissen?
Was ist denn, wenn ich es immer wieder versucht habe, meine Wünsche umzusetzen - und es mir (aus diversen Gründen) einfach nicht gelungen ist?
Dann hege ich doch diesen Wunsch noch immer; glaube also somit, bis dato etwas versäumt zu haben. Und möchte dies JETZT umsetzen.
Vielleicht ist "nachholen" hier tatsächlich rein philosophisch nicht ganz korrekt.
Aber wenn ich etwas sehr spät tue, was ich eigentlich schon viel früher hätte tun wollen/sollen, dann nennt man das Nachholen, oder?
 
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  • #60
Du hast wirklich eine Gabe dafür, Dingen einen abwertenden Touch zu geben.
Ich wusste, dass so etwas noch kommt. Aber dieses eine Mal wollte ich die "Vorab-Entschuldigung" an die Frauen, dass es sich lediglich um einen alten Spruch handelt und ich dies definitiv nie nicht auf auf keinen Fall despektierlich gegenüber älteren Frauen meine, nicht in meinen Beitrag einarbeiten.
Es hätte selbstverständich (sozial verträglich) und Frauen wertschätzend heißen müssen:
"Und einige junge Männer interessieren sich für ältere Frauen, hoffen sie doch, an deren Erfahrungen teilhaben zu dürfen".