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  • #46
Zwischen einer Belebung ( -stheorie) u einer Verschwörung ( meinetwegen auch als Theorie) ist ein Unterschied . Ein riesiger. Thank god
 
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  • #47
welche Konsequenzen hat "giftiges Nachfragen" für die Foristen inkl. TE?

ich denke, die gestellten Fragen sind teilweise unbedenklich giftig :cool:
 
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  • #48
Um deine Hilfe habe weder ich noch andere Foristen gefragt oder gebeten. Von daher sind deine Gedanken wenig hilfreich.

Es hat keinerlei Bedeutung, weil auf die Frage geantwortet werden kann und sich, neben dem Fragenersteller, auch noch andere Leser etwas, nach ihrem Belieben, rausziehen können.
Das beachtet ist das Anzweifeln durch dein linkes Nachfragen - mMn - nur giftig und schädlich.
Jo mei, wenn du meinst.
 
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  • #49
Gern. Wenn es dir denn hilft:



Es hat keinerlei Bedeutung, weil auf die Frage geantwortet werden kann und sich, neben dem Fragenersteller, auch noch andere Leser etwas, nach ihrem Belieben, rausziehen können.
Das beachtet ist das Anzweifeln durch dein linkes Nachfragen - mMn - nur giftig und schädlich.



Das kann ich mir weniger gut erschließen. Langeweile? Verschwörungstheorien (du äußerst ja gern den Glauben, PS würde Fragen zur Belebung einwerfen)?
das interessiert mich ja wieder maßlos

in der Literatur steht "giftig" für beschämend, wie kommt man denn jetzt zur Beschämung durch Fragestellungen?

Beschämung durch Beleidigung, das machst aber hier wieder nur du.
 
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  • #50
Jetzt sprichst du aber von Kindern und nicht von Katzen? ;)
Danach geht auch noch, aber man will ja eventuell ab 60 mehr genießen
Was denn? *unschuldig guck
Das hat man als Kinderloser ja vielleicht schon ausgiebig bis 40 genossen und will sich jetzt endlich der liebreizenden Familienidylle widmen?
und das ist mit nem pubertierender Kindern oft net so einfach, kosten ja auch. :)
Hach mal ein bisschen Phantasie :).
Das ist doch ein Vorteil des späten Elternglücks: beruflich gesettled, das Geld fließt nur so rein, und genug Abgeklärtheit, nicht bei jedem kleinen ... hmm oder auch nicht.
Naja, jung halten sie halt :) und können einem, wenn man schon langsam senil wird, als Pubis die neuesten Trends nahebringen 🤓🤩.
 
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  • #51
du und diejenigen deines Alters haben alle Eltern, die über 40 waren, als sie Kinder bekommen haben, habe ich das richtig verstanden?
Freunde und Bekannte von mir ja, ich selbst nein. Daher sehe ich den Unterschied sehr deutlich.

In meinen Augen führt Elternschaft ab spätestens 40 (u.U. auch schon ab Mitte 30) zu einer sehr unfairen Generationenfolge.
Die Großeltern sterben, wenn die Kinder noch recht klein sind, falls sie überhaupt bewusst erlebt werden. Die eigenen Eltern werden tattrig und sterben, wenn man selbst in der Mitte des Lebens steht. Man hat keinerlei Erfahrung mit solchen Dingen, weiß nicht was wie alles geregelt werden muss und wird förmlich ins kalte Wasser geworfen. Während man selbst (sehr) kleine Kinder hat und versucht beruflich den Anschluss nicht zu verlieren.

Bei kürzerer Generationenfolge haben die Kinder den Vorteil erst die Großeltern fit und bewusst erleben zu können und dann auch deren Tod bewusst, aber im Prinzip aus der 2. Reihe, zu beobachten und zu sehen/erfahren, was da geregelt werden muss, wie damit umgegangen werden kann, welche Copingstrategien eher mehr oder weniger gut sind (idR gibt es ja ca 4 Großeltern). Die eigenen Eltern, die die Großeltern erst versorgen und dann beerdigen, gehen langsam auf das Ende der eigenen Berufstätigkeit zu, haben keine großen beruflichen Ziele mehr, sind gesetzt und gefestigt und die Kinder sind (längst) aus dem Haus.


Andererseits, hätten sie es nicht getan, gäbe es dich und sie nicht. Ist ja auch kein schöner Gedanke, oder?
Die Erwachsenen Kinder von alten Eltern, die ich kenne, finden den Umstand zum kotzen und hätten auch kein Problem damit, nicht zu existieren. Dann würden sie sich ja auch diese Gedanken nicht machen.
Einer Freundin haben wir mit Anfang/ Mitte 20 das Fahrradfahren beigebracht, weil ihr Vater zu gebrechlich war, sie dabei - im wahrsten Sinne des Wortes - zu stützen.


Auch das kenne ich. In der Region, wo ich herkomme, waren in den späten 90ern / frühen 2000ern Suizide und Alkoholismustodesfolgen der Väter "hip". Eine ganze Reihe von Klassenkammeraden haben in ihren Teenagerjahren/frühen 20ern ihre Väter verloren (ganz spontan fallen mir 6 ein, davon nur 1 Mutter (erhangen) und nur 1 Erkrankung (Krebs) - würde ich länger drüber nachdenken, würden es sicher schnell mehr, aber das will ich gerade gar nicht).
Solche Dinge sind - im Gegensatz zum normalen Lebenszyklus - aber nicht planbar oder vorhersehbar.
 
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  • #53
Danke für deine Antwort.
Das finde ich interessant, in dem Sinne, das ich das so gar nicht nachvollziehen kann. Da trennt uns wohl fast eine Generation. Habe das in der Ausprägung noch nie so gehört. V.a. da heute "Vierzig" doch viel "gesünder" angesehen werden kann als vor 30, 50 oder 70 Jahren.
In meinen Augen führt Elternschaft ab spätestens 40 (u.U. auch schon ab Mitte 30) zu einer sehr unfairen Generationenfolge.
In dem Zusammenhang würde ich nicht von unfair schreiben. Das Leben ist nicht fair, das Leben ist das Leben.
Man hat keinerlei Erfahrung mit solchen Dingen, weiß nicht was wie alles geregelt werden muss und wird förmlich ins kalte Wasser geworfen.
Ich glaube, das wird eher immer weniger, da wir keine "Trauerkultur" (mehr) haben (vielleicht noch in ländlichen Gebieten).
Bei kürzerer Generationenfolge haben die Kinder den Vorteil erst die Großeltern fit und bewusst erleben zu können und dann auch deren Tod bewusst, aber im Prinzip aus der 2. Reihe, zu beobachten und zu sehen/erfahren, was da geregelt werden muss, wie damit umgegangen werden kann, welche Copingstrategien eher mehr oder weniger gut sind (idR gibt es ja ca 4 Großeltern).
Du meinst in einem idealen Bilderbuchleben?
Ich kenne keinen meiner Großväter, kriegsfolgebedingt. Und Copingstrategien waren damals "nicht darüber reden". Das ist auch heute noch weit verbreitet.
Die Erwachsenen Kinder von alten Eltern, die ich kenne, finden den Umstand zum kotzen und hätten auch kein Problem damit, nicht zu existieren.
Puuh. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich finde das höchst undankbar, selbstsüchtig und fast schon Blasphemie.
Das Leben ist so ein großes Geschenk. Das stelle ich mir schwer vor, wenn man das so gar nicht schätzen kann.
Einer Freundin haben wir mit Anfang/ Mitte 20 das Fahrradfahren beigebracht, weil ihr Vater zu gebrechlich war, sie dabei - im wahrsten Sinne des Wortes - zu stützen.
Ja, ist doch toll, dass sie es noch gelernt hat, wenn auch etwas später.
Hmm, ich glaub ich hab mit 8 Fahrrad fahren gelernt. In der heutigen Zeit sollte ein fünfzigjähriger Mann (oder Frau) das auch noch schaffen, würde ich denken.
In der Region, wo ich herkomme, waren in den späten 90ern / frühen 2000ern Suizide und Alkoholismustodesfolgen der Väter "hip". Eine ganze Reihe von Klassenkammeraden haben in ihren Teenagerjahren/frühen 20ern ihre Väter verloren (ganz spontan fallen mir 6 ein, davon nur 1 Mutter (erhangen) und nur 1 Erkrankung (Krebs)
Das ist traurig. Und - haben sie deshalb alle keine Kinder bekommen?
Solche Dinge sind - im Gegensatz zum normalen Lebenszyklus - aber nicht planbar oder vorhersehbar.
Was ist schon der normale Lebenszyklus? Das Leben ist nicht planbar. Das Leben schuldet uns nix. Das Leben bietet Chancen (immer), wir können sie ergreifen und nutzen. Oder halt nicht.
Dass du das hier einem 39jährigen TE (ob fiktiv oder nicht) zu der Frage schreibst, erschüttert mich etwas. :oops:
 
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  • #55
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  • #56
Sich Gedanken machen bevor man eine Familie gründet wäre wohl in JEDEM Alter angebracht. Dh wer von uns beiden blauäugig ist wär noch zu klären - aber ich hab keine Lust auf eine Auseinandersetzung mit dir. Mach dir jedenfalls klar, dass deine Kinder es bei deiner penetranten Besserwisserei auch nicht leicht haben (werden).
wenn man als Frau keine Kinder will, kann das ebenfalls zum inneren Konflikt führen und dann ist z.B ein zu hohes Alter ein beliebtes Argument

Nicht mal ne Katze vergönnst du mir!🙀
Das finde ich gemein! 😢
ich schätze mal, heute hast nen Kater 😁
 
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  • #57
Puuh. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich finde das höchst undankbar, selbstsüchtig und fast schon Blasphemie.
Das Leben ist so ein großes Geschenk. Das stelle ich mir schwer vor, wenn man das so gar nicht schätzen kann.
Mir fällt da auch so'n wenig die Kinnlade runter, wenn ich das lese. Über die Ansprüche die da an Eltern gerichtet werden .... puh. Aber das lasse ich mal gut sein.

Der Altersdurchschnitt von Frauen die ihr erstes Kind gebären liegt bei 30, und drüber bis 39. Ich kenne kaum Frauen (und auch keine Männer) Anfang/Mitte 20, die an Familienplanung denken. Beruf und Karriere, und wenn dann alles passt, wird über Kinder nachgedacht.


Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Ja, mit 39 kann man eine Familie gründen, man liegt sogar grad noch so im Trend der Zeit ...
 
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  • #58
V.a. da heute "Vierzig" doch viel "gesünder" angesehen werden kann als vor 30, 50 oder 70 Jahren.
Stimmt. Guter Punkt.




fast schon Blasphemie.
Das Leben ist so ein großes Geschenk
Blasphemie? Nicht dein Ernst, oder? Nichteinmal mit "fast schon".
Die Biologie der "Menschwerdung" ist großteils aufgeklärt. Kinder sind kein (Gottes)Geschenk, entstehen nicht durch das Zusammentreffen von Bienchen und Blümchen und werden nicht vom Storch gebracht.



Das Leben ist kein Geschenk. Es ist einfach oder ist halt nicht. Und wenn es nicht ist, kannst du dir als Nicht-Leben auch keine Gedanken darüber machen (noch) nicht (mehr) zu leben.




Ich finde das höchst undankbar, selbstsüchtig
Dankbarkeit? Wofür? Das entsehende Leben wird und kann nie gefragt werden, ob es entstehen will. Es muss mit seinem Leben leben, ob es will oder nicht. Im Idealfall macht man aus dem Leben das beste, was man kann und was man eben darunter versteht. Aber Dankbarkeit? Wofür? Wenn die Eltern ihre Aufgabe hinreichend gut gemacht und nicht vollends verbockt haben, ja klar. Dafür gern. Aber für die schiere Existenz? Nun aber wirklich nicht! Kinder zu kriegen ist in allererster Linie eine Entscheidung, die die Eltern für sich selbst treffen. In einer romantisch verklärten Sicht, wollen sie vielleicht auch noch Leben "schenken", sich dabei ganz toll fühlen und ihr eigenes Leben "vervollständigen". Wie egal aber das entstehende Leben in der Rechnung eigentlich ist, sieht man doch auch hier im Strang recht gut.
 
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