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  • #46
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Deutsch ist nicht meine Muttersprache und ich wohne auch nicht in Deutschland. Ich bin mir sicher, dass (ich benutzte z.B. gerne moch das „ß“, weil ich irgendwann die Rechtschreibreform verpasst habe, und ich sowieso das „ß“ eine schöne Buchstabe finde :)) sich bei mir immer mal wieder Grammatikfehler auftauchen. Ich habe zu meiner Parship-Zeit viele Kontaktanfragen geschrieben und habe meine Mails immer angefangen mit einer Entschuldigung für eventuelle Fehler.

Ich finde eine korrekte Schreibweise schon wichtig. Wenn alles nur noch klein geschrieben wird, Punkte und Kommas gerne mal vergessen werden, und eine lange Nachricht nicht in Alineas aufgeteilt wird, finde ich das schon ärgerlich. So eine Nachricht kann man kaum lesen.
 
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  • #47
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Zitat von Verärgert:
Kann ich mir angesichts dieser Aussage tatsächlich kaum vorstellen:

Aber vielleicht will sie ja nur tapfer ihr schweres Schicksal vor uns verbergen. *schluchz*
Sehr mitfühlend.

Sicherlich sind meine Annahmen sehr spekulativ, aber dennoch nicht unmöglich.

Aber vermutlich kann es gar nicht anders sein, dass diejenigen im allgemeinen und blaues im speziellen, die rechtschreibtechnisch so mangelhaft auftreten, es nur deshalb machen, weil sie die anderen im allgemeinenund dich im speziellen nicht wertschätzen. Sowas muss dann ja auch sofort im Keim niedergetreten werden.
 
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  • #48
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Zitat von Toni67:
Sicherlich sind meine Annahmen sehr spekulativ, aber dennoch nicht unmöglich.
Genauso realitätsnah wie das Papiertütenbeispiel.

Aber vermutlich kann es gar nicht anders sein, dass diejenigen im allgemeinen und blaues im speziellen, die rechtschreibtechnisch so mangelhaft auftreten, es nur deshalb machen, weil sie die anderen im allgemeinenund dich im speziellen nicht wertschätzen. Sowas muss dann ja auch sofort im Keim niedergetreten werden.
Da wüsste ich ja gerne mal, in welchem meiner Beiträge Du das mit der mangelnden Wertschätzung gelesen hast.
 
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  • #50
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Zitat von Verärgert:
Da wüsste ich ja gerne mal, in welchem meiner Beiträge Du das mit der mangelnden Wertschätzung gelesen hast.
Nirgends. Aber weshalb nimmst du es dir dann so zu Herzen, dass du es teilweise abwertend, teilweise ironisch und/oder rethorisch verstrickt kommentierst?

Oder ist es vielleicht einfach der Umstand, dass es für dich befriedigend ist, jemanden darauf hinzuweisen, dass er etwas nicht gut kann, aus welchen Gründen auch immer. Brauchst du das als Selbstbestätigung?

Nachtrag:
Es geht mir nicht darum, dass du die Fehler moniert hast, sondern mich störte die Art und Weise wie du es gemacht hast.
 
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  • #51
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Zitat von Toni67:
Nirgends. Aber weshalb nimmst du es dir dann so zu Herzen, dass du es teilweise abwertend, teilweise ironisch und/oder rethorisch verstrickt kommentierst?
Ich nehme es mir nicht zu Herzen. Ich habe es zunächst mit einem einzigen Satz kommentiert.
Dann hast Du Dich zu einem Kommentar dieses Satzes aufgerufen gefühlt.

Oder ist es vielleicht einfach der Umstand, dass es für dich befriedigend ist, jemanden darauf hinzuweisen, dass er etwas nicht gut kann, aus welchen Gründen auch immer. Brauchst du das als Selbstbestätigung?
Du fängst doch dauernd wieder an. Und blähst es mit wirklich realitätsnahen Szenarien zu einem Diskriminierungs-Akt auf. Keine Ahnung, wofür Du das brauchst.
 
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  • #52
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Zitat von Verärgert:
Ich brauch das für nichts, weshalb ich mich auch an dieser Stelle aus der Diskussion ausklinke. Was ich mitteilen wollte, habe ich gemacht. Was du davon mitnehmen willst oder nicht, ist mir unterm Strich egal, weil es mir vollkommen ausreicht es mitgeteilt zu haben.
 
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  • #53
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Für mich sind Rechtschreibung, Grammatik und die Fähigkeit sich auszudrücken essentiell wichtig. Wer sich bei seinen Mails und im Profil schon nicht die Mühe geben will, wird es später wohl auch nicht. Und ich habe keinen Spass daran mich mit jemandem zu unterhalten, der/die sich nicht artikulieren kann. Das ist einfach meine Einstellung.

Wenn jemandes Muttersprache nicht das Deutsche ist, sieht es wieder etwas anders aus. Ich lebe selbst im Ausland und weiss, wie schwer es ist die letzten Feinheiten der Sprache zu hinterblicken.

Jemand, der seit zehn Jahren in Deutschland lebt und immer noch kaum zu verstehen sowie nicht in der Lage ist einen einigermassen korrekten Brief zu schreiben, verstehe ich nicht. Es ist mir ein Rätsel, wie man in einem Land leben kann ohne die Sprache zu erlernen.

Jemand, der seit fünf Jahren in Deutschland lebt und dem man es kaum anhört, dass er/sie aus dem Ausland stammt, bewundere ich. Und bei diesen Menschen sind Fehler völlig in Ordnung.
Auch hier geht es um die Einstellung und um das Bemühen. Wenn es hierbei schon nicht reicht, wird es bei anderen Dingen genauso sein.

Man hat hier im Forum schon so einiges von Schreibern gelesen, deren Muttersprache nicht das Deutsche ist und man hätte es nicht bemerkt. Von kleinen Fehlern abgesehen, die jedem mal passieren können, der auf einem iPad oder Smartphones schreibt.
Ich persönlich schliesse das auch für mich nicht aus, doch ich denke man merkt, ob der Text nach Verfassen nochmal durchgelesen wurde. Auch eine Sache der Wertschätzung ...
 
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  • #54
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Über Schreiben lässt sich recht gut "Denke" rüber bringen, bis hin zur Unvermeidbarkeit. Und wenn mir dann ein Haubentaucher (m/w) mit seiner penetrierenden Kleinschreibung und ähnlichen Bequemlichkeiten mittels eines völlig unstrukturierten Geschreibsels die Augen bluten macht, dann werde ich gedanklich unlustig! Es sind allermeist Männer.
Technik spielt eine Rolle, das kann ich an einer zum Schriftdeutsch fähigen Freundin erkennen, die seit Nutzung ihres Tablets mir so manche Grütze sendet.Da ich selber bei meinem Smartphone brauchte, bis die Wortvervollständigung machte was ich will und nicht umgekehrt, hat das manchmal sogar Unterhaltungswert und meine Abneigung richtet sich eindeutig gegen das Tablet. Deshalb habe ich keins. Als IT ler besteht meine private IT aus einem älteren, allerdings tauglich mobilen 10" Netbook und dem Smartphone. Genügt mir.

Zusammenfassend ist mir der Gedanke und die Absicht hinter einer "Schreibe" entscheidend. Solange sich jemand Mühe gibt, mache ich eine Menge mit. In PS hatte ich Kontakt zu einer Frau und sie hat - als schon lange hier lebende Ausländerin, ich beschreibe sie mal als interessantes Vollweib - ihr gruseliges Schreiben zum Stilmittel erhoben. Sie war mir auf ihre Weise so interessant, dass ich ihre missverständlichen Schriften auch mehrfach zur Ergründung dessen, was sie transportieren wollte, las.

Bei mir mag sich das oberflächlich okay lesen und Folgendes manchen wundern, aber eigentlich hatte ich schon immer eine schlechte Rechtschreibung. In der Schule war ich bis hinein in die Oberstufe sogar ein schlimmer Fall. Sicherlich ist das nicht mehr so, aber kernkompetent werde ich da nie. Die Rechtschreibreform überstehe ich nur deshalb einigermaßen, weil ich sowieso schon in dem ständigen Prozess der Verbesserung meiner Rechtschreibung war. Das ist mir nicht nur gefühlte ständige Baustelle.

Na ja, das Thema bietet mir insgesamt eher wenig Anlass zur Verbitterung. ^^

Mit freundlichem Gruß,
Hafensängers Onkel
 
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  • #55
Wünscht Ihr er wäre Dichter oder wünscht Ihr er wäre dichter?

Zitat von Kiss_slowly:
Für mich sind Rechtschreibung, Grammatik und die Fähigkeit sich auszudrücken essentiell wichtig. Wer sich bei seinen Mails und im Profil schon nicht die Mühe geben will, wird es später wohl auch nicht. Und ich habe keinen Spass daran mich mit jemandem zu unterhalten, der/die sich nicht artikulieren kann. Das ist einfach meine Einstellung.
Sorry Kiss_slowly, dass ich Dich jetzt gerade zitiere. Hier hätten es genauso viele andere sein können. Aber ich möchte nur einen kleinen Denkanstoß geben. Sind es nicht gerade die kleinen Fehler, die uns menschlich machen? Hat nicht jede Person Stärken und Schwächen? Du doch sicherlich auch. So einfach für sich selbst ein Kriterium festzulegen und zu sagen es geht nicht, finde ich absolut falsch. Es ist doch schade, wenn man aufgrund solcher festgefahren Vorstellungen blind an einen tollen Menschen vorbeigeht. Beim Lesen des Forums gewinne ich den Eindruck wir brauchen bald die Hilfe der Genetik...dabei ist das Leben so kunterbunt!

Zwei lebendige, kleine Beispiele aus meinen Leben:
Ich hatte einen Freund, ich habe ihn beim Skifahren kennengelernt. Er war so romantisch und sensibel ... jaaa und später die Liebesbriefe/ Mails ... wow, schreiben konnte er... einfach fantastisch. Amors Pfeil hatte getroffen! Leider war es auch spitze, dass er aufgrund dieser Sensibilität sich nicht wirklich Problemen des Lebens stellen konnte.

Zweites kleines Beispiel: Ich habe einen Kollegen, er hat wirklich goldene Hände. Alles was er anfängt gelingt, jedes Projekt und jede Reparatur, menschlich ist er großartig und sicherlich für viele Frauen seines Alters attraktiv. Eine kleine und ich denke verzeihliche Schwäche hat er, die Rechtschreibung... Er hat übrigens letztes Jahr seine bessere Hälfte gefunden und mein Romantiker ist Vergangenheit.

Macht doch bitte die Augen auf, denkt nach und schaut hinter die Kulisse!
Bevor man sich selbst mit vielleicht festgefahrenen Erwartungen ins Abseits manövriert...
 
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  • #56
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Es soll auch Männer geben, die richtig schreiben können, angenehm aussehen und trotzdem lebensfähig sind. Eigentlich eine Grundvoraussetzung. Wenn ich mich mit weniger zufrieden geben will, kann ich auch im Obdachlosenheim auf Partnersuche gehen. Einerseits herrscht hier immer soviel Verständnis für Behinderungen aller Art, kleinwüchsige Typen mit den fürchterlichsten Bildern und schrägsten Profiltexten werden in der Profilberatung umjubelt, aber die Wahrheit traut sich denen auch niemand zu sagen, wieso sie keine abbekommen.
 
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  • #57
AW: Korrekt schreiben - ein Muss?

Zitat von Bauhaus:
Wenn ich mich mit weniger zufrieden geben will, kann ich auch im Obdachlosenheim auf Partnersuche gehen. Einerseits herrscht hier immer soviel Verständnis für Behinderungen aller Art, kleinwüchsige Typen mit den fürchterlichsten Bildern und schrägsten Profiltexten werden in der Profilberatung umjubelt, aber die Wahrheit traut sich denen auch niemand zu sagen, wieso sie keine abbekommen.
...ich wollte mir nur mal eine sozialchauvinistische Textstelle markieren.
Lasst euch nicht irritieren.
Bitte weiter machen.
 
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  • #59
AW: Wünscht Ihr er wäre Dichter oder wünscht Ihr er wäre dichter?

Zitat von Gienah:
Aber ich möchte nur einen kleinen Denkanstoß geben. Sind es nicht gerade die kleinen Fehler, die uns menschlich machen? Hat nicht jede Person Stärken und Schwächen?
Dein Denkanstoß ist richtig. Es wird wahrscheinlich auch kaum jemand so pauschal urteilen, wie man es in 10 Zeilen hier im Forum schreibt.

Wenn ich hier Antworten bekomme, dann sind die paar Zeilen das einzige, was ich an "Denke" von diesem Menschen mitbekomme. Im Grunde ist es dann wie bei Bewerbungsschreiben, wer sich wenig Mühe gibt, verliert.

Ein Foto kann etwas darüber aussagen, wie gepflegt jemand ist und wie sehr jemand auf seinen Körper und auf Gesundheit achtet. Auch darüber, ob jemand ein fröhlicher Mensch ist oder nicht. Also gibt sich doch jeder Mühe, ein Foto zu nehmen, auf dem sie/er möglichst "gut" in der Hinsicht getroffen ist. Das ist ein klares Auswahlkriterium, auch die sorgfältige Wahl des Fotos.

Ein Text sagt etwas darüber aus, ob jemand strukturiert ist, sich ausdrücken kann und eben auch, wieviel Sorgfalt jemand im Umgang mit einem anderen Menschen an den Tag legt. Darübre (ich lasse den Buchstabendreher mal bewusst als Beispiel für einen "kleinen, akzeptablen" Fehler aus meiner Sicht stehen) hinaus natürlich auch etwas über Bildung. Es steht Ausländern und Legasthenikern ja frei, darauf hinzuweisen.
Die Form eines Textes ist einfach auch ein klares Auswahlkriterium dafür, wie wichtig die Mitteilung ist. Ein hingerotztes Kleingeschreibsel ohne Zeichensetzung kann ich kaum lesen, da fühle ich mich als Person bei einem persönlichen Schreiben genauso wenig gewürdigt wie bei grundsätzlich fehlender Anrede oder fehlendem Gruß. Ich persönlich bin da aber auch in beruflicher Korrespondenz empfindlich. Vielleicht eine Schwäche?

Natürlich hat jeder Stärken und Schwächen. Aber nach diesen Eigenschaften wählen wir doch alle letztlich auch aus, oder? Und für Dich sind vielleicht gepflegte Fingernägel ein Kriterium, für mich fehlerarme Texte.

m, 46