Theg

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  • #271
Zitat von fafner:
Hatten wir. Grandioses Wetter auf 3660m Höhe. :)

Ich bin vermutlich kein Frauenversteher. :-/ Aber auf jeden Fall schon mal danke für die Versuche. :)

3660m und du schreibst hier mit so einer Regelmäßigkeit? Internetsüchtig eventuell?

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wieso verwechseln so viele Leute ein Single-Forum mit einem Therapeuten?
 

fafner

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  • #272
Zitat von Theg:
3660m und du schreibst hier mit so einer Regelmäßigkeit? Internetsüchtig eventuell?

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wieso verwechseln so viele Leute ein Single-Forum mit einem Therapeuten?
Du schreibst hier etwas wirr für mich. Aber mach Dir nix draus, das geht mir mit anderen auch noch so.

Marlene,

bei Dir verstehe ich jedes einzelne Wort, wie wenn es meine eigenen wären. Ich danke Dir von ganzem Herzen und wünsche Dir eine gute Nacht und ein schönes Wochenende. :)

Und, fleurdelis, Dir danke ich ebenso.

Du bist ein Silberstreif am Horizont über dieser Wüste hier, das Licht am Ende des Tunnels für alle Elenden. Gute Nacht und ein schönes Wochenende. :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Theg

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  • #273
Liegt wohl daran, dass ich selbst verwirrt bin ^^. Ich habe drei oder vier deiner Geschichten hier durcheinandergebracht, dachte du wärest in einem schönen Wochenende was machen... und dann lese ich hier um die Uhrzeit wie du über 3660m schreibst und ich denke mir nur "hat der Junge da nichts besseres zu tun?" Schreiben tust du aber wirklich sehr viel, daher die Frage, internetsüchtig?

Und auch das andere, kann es sein, dass das Forum hier ein Ersatz für einen Therapeuten ist?
 

Theg

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  • #275
Keine Sucht ist harmlos, nichtmal so eine harmlose wie Internet. Nicht weniger, nicht mehr.

Und nix. Einfache Frage, einfache Antwort. Done.
 

fafner

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  • #276
Vermutlich durchleide ich grad eine F32. So was soll ja vorkommen.
 
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  • #277
Zitat von fafner:
Wenn ich in Euren Augen nicht "richtig" funktioniere, "hirne" statt fühle, dann hilft es nicht weiter, mir zu sagen, dass ich nicht richtig funktioniere.

Ich lese nur, "wenn Du unzufrieden bist, dann ändere was. Aber was, das musst Du schon selber rausfinden". Damit kann ich halt bisher nicht umgehen. Muss ich dann mal auf so'n Selbstfindungsseminar?
Ich suche auch noch die Antwort auf diese Fragen.
 
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  • #278
Zitat von fafner:
Manchmal denke ich, ich bräuchte ja "nur" eine Partnerin, wo ich nix an mir "arbeiten" müsste. Wäre das nicht herrlich? Diese Vorstellung, einfach so sein zu können, wie man ist?
So denken fast alle Männer, denen ich auf Parship begegne. Daher melden sie sich auch nie wieder, sobald irgendetwas nicht zu 100 % ihren Vorstellungen entspricht.
 

Yvette

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  • #279
Zitat von FAZ:
So denken fast alle Männer, denen ich auf Parship begegne. Daher melden sie sich auch nie wieder, sobald irgendetwas nicht zu 100 % ihren Vorstellungen entspricht.

Ich kann das nur bestätigen. Das sagte auch der Linkshänder "er möchte nur so angenommen werden, wie er eben ist"! Super! Schnell weg!
 
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  • #280
Zitat von Yvette:
Das bringt dich hier nicht weiter! Du hast eine depressive Phase - du bist voller Trauer - Gehe dahin, wo man dir helfen kann. Liebesaus wenn man liebt, ist wie kalter Entzug einer Droge - und so sollte man den Zustand auch behandeln! Nimm dich ernst, such dir Hilfe! Ist so, wirklich!
Wo wäre dieser Ort? Wenn du das mit einem Drogenentzug vergleichst (darin stimme ich dir zu), bleibt nur eine Klinik, in der man wochenlang, monatelang ist. Ich glaube aber nicht, daß eine Klinik Fafner oder andere mit akutem Liebeskummer wochenlang aufnehmen würde. Also, was soll er tun, wohin soll er gehen?
 

Yvette

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  • #281
Zitat von FAZ:
Wo wäre dieser Ort? Wenn du das mit einem Drogenentzug vergleichst (darin stimme ich dir zu), bleibt nur eine Klinik, in der man wochenlang, monatelang ist. Ich glaube aber nicht, daß eine Klinik Fafner oder andere mit akutem Liebeskummer wochenlang aufnehmen würde. Also, was soll er tun, wohin soll er gehen?

Es ist nicht erforderlich, stationär zu behandeln. Es gibt ambulante Angebote. Er ist bereits in Therapie. Also sollte fafner den Therapeuten wechseln, wenn er nicht in der Lage ist, zu erkennen, was los ist. Es ist wichtig, dass einem klar wird, dass die gleiche Gehirnregion aktiviert ist, wie bei einem kalten Entzug - das dient in erster Linie der Selbsterkenntnis, warum es einem so dreckig geht.
 

Mentalista

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  • #282
Zitat von FAZ:

In Berlin gibt es in jedem Stadtbezirk einen psychologischen Krisendienst, wo man sich 24 h rund um die Uhr melden kann, wenn es einem schlecht geht.

Man könnte auch zu einem Arzt gehen, Liebeskummer ist letztendlich was bio-chemisches, was man mittels Tabletten, Homöpathie und Akkupunktur relativ leicht regulieren kann. Wer nichts mit Alternativ-Medizin am Hut hat, muss halt seinen Weg finden. Da können Freunde helfen, in Urlaub fahren, sich in ehrenamtliche Tätigkeit stürzen, gerade Arbeit mit Tieren kann da sehr helfen, was auch immer.

Ich wünsche schnelle gute Besserung.
 
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Philippa

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  • #283
Zitat von fafner:
Im Moment verspüre ich gar keine Trauer. Ist eher so ein Ihr könnt mich mal. Das ist auch ein Gefühl. Und angeblich soll mann ja fühlen und nicht denken. :)

Zitat von fafner:
Die Erinnerung an das, was uns verbunden haben könnte, verblaßt mit jedem Augenblick.

Irgendwie bringt es auch nix, zu lange nach hinten zu sehen. Man riskiert ja nur, zu stolpern.

Ich frage mich, ob das, was du im Moment durchmachst, wirklich Liebeskummer ist. Ich glaube dir, dass es ein sehr tiefer Kummer ist, und dass es auch mit der Sehnsucht nach Liebe zu tun hat. Und es ist legitim, deswegen traurig zu sein. Aber - ganz ehrlich gesagt - bezweifle ich, ob du wirklich in deine Ex-Partnerin verliebt warst. Du hast sie gemocht dafür, dass sie bei dir war. Du hast Trost daraus bezogen, dass eine Frau dich wollte. Aber wolltest du wirklich sie? Oder war es eigentlich reichlich egal, wer sie war?

Fafner, ich würde mit deinem Therapeuten über solche Dinge sprechen.

Zitat von fafner:

Ich glaube nicht, dass das mangelnde Verständnis etwas mit Gender zu tun hat. Es hat etwas damit zu tun, dass du (noch) nicht wirklich bereit bist, deinen Problemen ins Auge zu sehen.
Wenn du aber denkst, du würdest bloss Frauen nicht richtig verstehen, dann solltest du dir zumindest einen männlichen Therapeuten suchen. Dann kannst du wenigstens dein fehlendes Verständnis nicht damit entschuldigen, dass du kein Frauenversteher seist.
 
G

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  • #284
Ohne zu wissen, in welcher gutversorgten Stadt du lebst, in den meisten Städten beträgt die Wartezeit bei Therapeuten sechs Monate oder mehr. Ob dann derjenige die richtige Person für dich ist, die dir weiterhelfen kann, stellt sich auch erst nach weiteren Monaten heraus.
Wenn man weiter bedenkt, daß die meisten Therapeuten nur 1 Stunde in der Woche Zeit haben (wenn überhaupt), hilft das jemandem mit akutem Liebeskummer überhaupt nicht weiter. Ein Drogensüchtiger auf kaltem Entzug braucht auch mehr als 1 Stunde pro Woche. Er braucht nonstop Betreung, daher sind sie auch in Kliniken und nicht zuhause.

Inwiefern hilft das Wissen einem in der konkreten Leidenslage weiter, daß es dieselbe Hirnregion ist? Wird dadurch der Schmerz besser?
 

fafner

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  • #285
Manchmal heilt auch einfach nur die Zeit alle Wunden... :)
 
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Philippa

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  • #286
Zitat von fafner:
Manchmal heilt auch einfach nur die Zeit alle Wunden... :)

Wenn's ans Eingemachte geht, machst du dich aus dem Staub. Die Zeit heilt die Wunden, aber wenn das alles ist und man seine eigenen Muster nicht verändert, dann wird es beim nächsten Mal nicht besser, sondern vermutlich noch schlimmer.
 

Dreamerin

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  • #287
Ist es wirklich hilfreich, bei Liebeskummer eine Therapie anzuraten?
 
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Philippa

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  • #288
Zitat von Dreamerin:
Ist es wirklich hilfreich, bei Liebeskummer eine Therapie anzuraten?

Nein, und noch schlimmer wären Medikamente.
Aber wenn fafners Problem vielleicht gar nicht der Liebeskummer ist, sondern irgendwelche tiefgehenden Muster, dann wäre eine Therapie wohl sehr sinnvoll.
 
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  • #289
Zitat von Philippa:
Wenn's ans Eingemachte geht, machst du dich aus dem Staub. Die Zeit heilt die Wunden, aber wenn das alles ist und man seine eigenen Muster nicht verändert, dann wird es beim nächsten Mal nicht besser, sondern vermutlich noch schlimmer.
Immerhin gibt es viele Menschen, die so durchkommen. Sie hoffen darauf, daß es mit der nächsten Person besser wird. Wenn nicht, wird sie auch wieder abgeschossen. So dreht sich das Karussell weiter.
 
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Philippa

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  • #290
Zitat von FAZ:
Immerhin gibt es viele Menschen, die so durchkommen. Sie hoffen darauf, daß es mit der nächsten Person besser wird. Wenn nicht, wird sie auch wieder abgeschossen. So dreht sich das Karussell weiter.

Das passiert nur, wenn beim Partner ähnliche (vielleicht spiegelbildliche?) Muster da sind. Es müssen sich immer beide an der Nase nehmen! Ein Mensch ohne Probleme lässt sich vermutlich nicht mit einem Menschen auf eine Partnerschaft ein, der sich in seinen Mustern verheddert.
 

Mentalista

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  • #291
Zitat von Philippa:
Nein, und noch schlimmer wären Medikamente.
Aber wenn fafners Problem vielleicht gar nicht der Liebeskummer ist, sondern irgendwelche tiefgehenden Muster, dann wäre eine Therapie wohl sehr sinnvoll.

Ich denke, wenn der bio-chemische Hormon-Haushalt durch Liebeskummer durcheinander gebracht ist, was einem Drogenentzug gleicht, mit sanfter Medizin schnell ausglichen werden kann, spricht m.E. nichts gegen Medikamente. Dazu begleitend eine Therapie oder seelsorgerische Gespräche kann m.E. nicht schaden. Hilfreich sollen auch wöchentliche Besuche in einer Physiotherapie sein. Einfach nur eine halbe Stunde Rückmassage, oder Fussmassage soll seelisch sehr ausgleichend sein. Mir hat es früher sehr gut geholfen.
 
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Philippa

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  • #292
Es wundert mich im Übrigen, dass sich noch niemand gross daran gemacht hat, etwas über meine Geschichte von gestern Abend nachzudenken. Ich würde die Geschichte heute schon ziemlich zerfetzen. :)
 

Mentalista

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  • #293
Zitat von FAZ:
Immerhin gibt es viele Menschen, die so durchkommen. Sie hoffen darauf, daß es mit der nächsten Person besser wird. Wenn nicht, wird sie auch wieder abgeschossen. So dreht sich das Karussell weiter.

Da ist schon was dran. Ich kenne einige, die wirklich tief ans Eingemachte gegangen sind, die haben viel aufgeräumt und....? Es gibt zu wenig Aufgeräumte, denn nur Aufgeräumte können mit einer/m Aufgeräumten was gutes Aufbauen, die verstehen sich einfach besser, vor allen Dingen die Kommunikation fliesst. Wenn dazu die sexuelle Anziehung und noch andere Dinge gut passen, dann hat man fast den Jackpot.

Wie gesagt, es gibt zu wenig Aufgeräumte, daher gibt es m.E. auch Singles, die das erkannt haben, irgendwie auch ungewollt Single sind, aber was soll man machen, wenn der Markt zu klein ist?
 
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Philippa

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  • #294
Zitat von Mentalista:
Ich denke, wenn der bio-chemische Hormon-Haushalt durch Liebeskummer durcheinander gebracht ist, was einem Drogenentzug gleicht, mit sanfter Medizin schnell ausglichen werden kann, spricht m.E. nichts gegen Medikamente.

Das verhindert das Durchleben des Schmerzes und die Verarbeitung, glaube ich. Es würde vielleicht die akute "Problematik" lindern, aber langfristig wäre es vermutlich nicht hilfreich.
Ich finde es schrecklich, dass wir dem Leben so wenig zutrauen! Ich bin der Ansicht, dass das, was das Leben mit sich bringt, in der Regel angemessen ist. Mit Chemie dann immer nur sogenanntes Glücklichsein herbeiführen zu wollen, ist, als ob man das Leben konsumieren würde. Dabei steckt im Leben viel mehr! Es ist schade, wenn man sich das nicht zugesteht. Auch wenn es schmerzhaft sein kann (und ab und zu schmerzhaft sein muss).
 
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  • #295
Zitat von Philippa:
Nein, und noch schlimmer wären Medikamente.
Aber wenn fafners Problem vielleicht gar nicht der Liebeskummer ist, sondern irgendwelche tiefgehenden Muster, dann wäre eine Therapie wohl sehr sinnvoll.

Das mag wohl sein. Ich habe den Eindruck, dass bei fafner die Stimmungslage sehr schnell kippt. Monatelang hat er uns vermittelt, dass Partnersuche ganz einfach ist, wir alle zu blöd dazu sind und wir nur mal unsere Ansprüche runterschrauben sollen. Da kam er sehr selbstbewußt und in meiner Wahrnehmung überheblich rüber. Dann kam die erste, im Nachhinein nur zeitliche Trennung. Da brach seine Welt das erste mal zusammen und plötzlich war er dankbar für jeden, der ihm wohlwollend schrieb. Und auch da schon wenig kritikfähig. Dann fanden die beiden wieder zueinander und schwupp.....waren wir wieder alle zu blöd zum finden. Das Selbstbewußtsein war wieder da. Und nun, die scheinbar endgültige Trennung. Und da soll der fafner plötzlich therapiereif sein? Gut, Philippa, du kennst ihn persönlich, da kannst du dir ein besseres Bild machen. Ich jedoch habe ihn oftmals als sehr empathielos empfunden, solange seine Gefühlswelt seines Erachtens nach im Lot war. So, wie fafner es geschildert hat, hätte er bisher nur zwei wirklich wichtige Beziehungen, seine Ehe und die jetzt gescheiterte. Er hat Liebeskummer, ok, das kennen wir wohl alle. Die Trennung ist erst wenige Tage her. Da ist es doch klar, das man leidet, oder. Da gleich nach einer Therapie zu rufen, finde ich übertrieben.Fafner ist über 50, da ändert man sich nicht mehr so grundlegend. Da finde ich schon eher, dass es dann eben die falsche Partnerin war. Warum sollte sein Ziel sein, sich grundlegend zu verändern? Wenn es allerdings "nur" um den Aufbau von Selbstvertrauen geht, kann das gewiss nicht schaden, niemandem. Grundsätzlich bin ich aber eher der Meinung, dass Jemand, der über 50 ist, sich nicht mehr wirklich in seiner Persönlichkeit ändern wird. Und fafner schreibt ja sogar, dass er sich gar nicht großartig ändern will, sondern so angenommen werden will, wie er ist! Das finde ich legitim.
 
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  • #296
Zitat von Philippa:
Das verhindert das Durchleben des Schmerzes und die Verarbeitung, glaube ich. Es würde vielleicht die akute "Problematik" lindern, aber langfristig wäre es vermutlich nicht hilfreich.
Ich finde es schrecklich, dass wir dem Leben so wenig zutrauen! Ich bin der Ansicht, dass das, was das Leben mit sich bringt, in der Regel angemessen ist. Mit Chemie dann immer nur sogenanntes Glücklichsein herbeiführen zu wollen, ist, als ob man das Leben konsumieren würde. Dabei steckt im Leben viel mehr! Es ist schade, wenn man sich das nicht zugesteht. Auch wenn es schmerzhaft sein kann (und ab und zu schmerzhaft sein muss).
Ich muß gar nicht ständig glücklich sein. Mir würde eine Beziehung reichen, in der ich mich geborgen fühle und man gemeinsam gut klrakommt. Aber meine Männer sehen das anders. Oder die Gesellschaft? Jedenfalls muß wohl immer permanentes Glücksgefühl herrschen, tut es das nicht, trennt man sich. Wobei man alleine auch nicht unbedingt glücklicher ist, ich jedenfalls nicht. Außer wenn man wirklich mit einem Ekel zusammen war oder einem Schläger, Trinker oder so.
 
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  • #297
Zitat von Philippa:
Es wundert mich im Übrigen, dass sich noch niemand gross daran gemacht hat, etwas über meine Geschichte von gestern Abend nachzudenken. Ich würde die Geschichte heute schon ziemlich zerfetzen. :)

Ich habe ein wenig darüber nachgedacht und fand sie kitschig.
 
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  • #298
Zitat von Dreamerin:
Und fafner schreibt ja sogar, dass er sich gar nicht großartig ändern will, sondern so angenommen werden will, wie er ist! Das finde ich legitim.

Ja, das stimmt. Aber er schreibt ja selbst, dass er in eine Therapie geht. Damit scheint er aber nicht zufrieden. Er schreibt auch, er wolle etwas ändern, wisse aber nicht was.

Vermutlich ändert sich diese Haltung auch mit dem stimmungsmässigen Hin- und Herkippen, das du beschreibst.

Ob es über 50 nicht mehr Sinn macht, eine Therapie zu beginnen, würde ich zu bezweifeln wagen. Aber das muss schon jeder selbst entscheiden.
 

Mentalista

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  • #299
Zitat von Philippa:
Ja, das stimmt. Aber er schreibt ja selbst, dass er in eine Therapie geht. Damit scheint er aber nicht zufrieden. Er schreibt auch, er wolle etwas ändern, wisse aber nicht was.

Vermutlich ändert sich diese Haltung auch mit dem stimmungsmässigen Hin- und Herkippen, das du beschreibst.

Ob es über 50 nicht mehr Sinn macht, eine Therapie zu beginnen, würde ich zu bezweifeln wagen. Aber das muss schon jeder selbst entscheiden.

Immerhin macht er was, er stellt sich dem Problem. Finde ich gut, machen wenig Männer. Dazu glaube ich, das es vermessen ist, beurteilen zu wollen, ob mit Ü50 eine Threapie sinnvoll ist oder nicht.
 
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  • #300
Zitat von Dreamerin:
Das mag wohl sein. Ich habe den Eindruck, dass bei fafner die Stimmungslage sehr schnell kippt. Monatelang hat er uns vermittelt, dass Partnersuche ganz einfach ist, wir alle zu blöd dazu sind und wir nur mal unsere Ansprüche runterschrauben sollen. Da kam er sehr selbstbewußt und in meiner Wahrnehmung überheblich rüber. Dann kam die erste, im Nachhinein nur zeitliche Trennung. Da brach seine Welt das erste mal zusammen und plötzlich war er dankbar für jeden, der ihm wohlwollend schrieb. Und auch da schon wenig kritikfähig. Dann fanden die beiden wieder zueinander und schwupp.....waren wir wieder alle zu blöd zum finden. Das Selbstbewußtsein war wieder da. Und nun, die scheinbar endgültige Trennung. Und da soll der fafner plötzlich therapiereif sein? Gut, Philippa, du kennst ihn persönlich, da kannst du dir ein besseres Bild machen. Ich jedoch habe ihn oftmals als sehr empathielos empfunden, solange seine Gefühlswelt seines Erachtens nach im Lot war. So, wie fafner es geschildert hat, hätte er bisher nur zwei wirklich wichtige Beziehungen, seine Ehe und die jetzt gescheiterte. Er hat Liebeskummer, ok, das kennen wir wohl alle. Die Trennung ist erst wenige Tage her. Da ist es doch klar, das man leidet, oder. Da gleich nach einer Therapie zu rufen, finde ich übertrieben.Fafner ist über 50, da ändert man sich nicht mehr so grundlegend. Da finde ich schon eher, dass es dann eben die falsche Partnerin war. Warum sollte sein Ziel sein, sich grundlegend zu verändern? Wenn es allerdings "nur" um den Aufbau von Selbstvertrauen geht, kann das gewiss nicht schaden, niemandem. Grundsätzlich bin ich aber eher der Meinung, dass Jemand, der über 50 ist, sich nicht mehr wirklich in seiner Persönlichkeit ändern wird. Und fafner schreibt ja sogar, dass er sich gar nicht großartig ändern will, sondern so angenommen werden will, wie er ist! Das finde ich legitim.
Sie beklagte sich, daß er sie nicht verstehen würde. Er sagt dasselbe, daß sie ihn nicht versteht.
Ob das nun daran liegt, ob sie die falsche Partnerin war? Ob es mit einer anderen besser laufen würde, das gegenseitige Zuhören und verstehen?