Julianna

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@Anthara Hier schon wieder Blitze und Wetterleuchten.*Blink* *Blink`*
Edit: Und in Niedersachsen tobt wohl gerade Sturm. Meine Mutter schreibt per Whatsapp, dass ihr die Ziegel vom Dach fliegen.
 
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Magneto73

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Weil sie ein pöses Bakterium oder einen Virus konstruieren oder besorgen könnte ?
 
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Weil sie ein pöses Bakterium oder einen Virus konstruieren oder besorgen könnte ?

eher, dass sie die Tür auflässt :rolleyes:

Die Erde ist überbevölkert. Technologien, die dem entgegen wirken könnten werden nicht gefördert.

Ähh, wir entwickeln und produzieren doch wirklich genug Technologien um dem entgegenzuwirken. Setzen die sogar ein.
 
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Die Erde ist überbevölkert. Technologien, die dem entgegen wirken könnten werden nicht gefördert.

Der Witz ist, dass wir uns mitunter noch mit Probleme beschäftigen, die zu guten Teilen schon gelöst sind.
"Überbevölkerung" beispielsweise ist ein solches. Ja, die Bevölkerung der Erde wächst weiter. Und nein, das muss kein Problem sein, weil der Zuwachs sich zunehmend verlangsamt und alles darauf hindeutet, dass spätestens zu Beginn des 22. Jahrhunderts eine Stagnation oder ein Rückgang zu erwarten ist. Viel mehr als 11 Mrd. homo sapiens werden wir nicht werden, und wenn wir weiter so wie in den letzten 50 Jahren gegen Hunger, Not und Elend arbeiten (die Zahl der Menschen in extremer Armut wurde in den letzten 20, 25 Jahren nahezu halbiert) kann es gut sein, dass wir schon vorher einen Rückgang der Erdbevölkerung erleben.

Das Problem ist nicht der Bevölkerungszuwachs und mehr die Zunahme an Ressourcenverbrauch pro Kopf. Wenn das Bevölkerungswachstum morgen stoppt und wir gleichzeitig weiter so mit den Ressourcen der Erde umgehen wie heute läuft die Menscheit vor die Wand. Statt uns also um "Überbevölkerung", überspitzt formuliert ein faktisch bereits gelöstes Problem, zu kümmern sollten wir mehr investieren, um unseren Ressourcenbedarf zu reduzieren. Und zwar nicht (nur) im Hinblick auf technische Lösungen, sondern auch und vor allem im Hinblick darauf, dass sich gesellschaftliche Ziele und Werte entsprechend ändern müssen. Solange wir eine rein wachstumsorientierte Wirtschaft betreiben ist der Punkt ab dem technologische Verbesserungen das zusätzliche Wachstum nicht mehr abfedern können nie weit weg.
 
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So, aus gegebenem Anlass mal zu so später Stunde ein kleiner Fernsehtipp:
Morgen, den 23. Juli um 22:45 im Ersten: "Das Leben ist ein Fest".
Ein wirklich netter, heiterer französischer Film, der zeigt, dass das Leben auch trotz aller kleinerer und größerer Katastrophen leicht sein kann. Hatte ihn vor einem Jahr im Kino gesehen - und war begeistert (das kommt jetzt nicht sol häufig vor).
Wem's zu spät ist, aufnehmen!
Viel Spaß euch.
 
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Julianna

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  • #34.783
Der Witz ist, dass wir uns mitunter noch mit Probleme beschäftigen, die zu guten Teilen schon gelöst sind.
"Überbevölkerung" beispielsweise ist ein solches. Ja, die Bevölkerung der Erde wächst weiter. Und nein, das muss kein Problem sein, weil der Zuwachs sich zunehmend verlangsamt und alles darauf hindeutet, dass spätestens zu Beginn des 22. Jahrhunderts eine Stagnation oder ein Rückgang zu erwarten ist. Viel mehr als 11 Mrd. homo sapiens werden wir nicht werden, und wenn wir weiter so wie in den letzten 50 Jahren gegen Hunger, Not und Elend arbeiten (die Zahl der Menschen in extremer Armut wurde in den letzten 20, 25 Jahren nahezu halbiert) kann es gut sein, dass wir schon vorher einen Rückgang der Erdbevölkerung erleben.

Das Problem ist nicht der Bevölkerungszuwachs und mehr die Zunahme an Ressourcenverbrauch pro Kopf. Wenn das Bevölkerungswachstum morgen stoppt und wir gleichzeitig weiter so mit den Ressourcen der Erde umgehen wie heute läuft die Menscheit vor die Wand. Statt uns also um "Überbevölkerung", überspitzt formuliert ein faktisch bereits gelöstes Problem, zu kümmern sollten wir mehr investieren, um unseren Ressourcenbedarf zu reduzieren. Und zwar nicht (nur) im Hinblick auf technische Lösungen, sondern auch und vor allem im Hinblick darauf, dass sich gesellschaftliche Ziele und Werte entsprechend ändern müssen. Solange wir eine rein wachstumsorientierte Wirtschaft betreiben ist der Punkt ab dem technologische Verbesserungen das zusätzliche Wachstum nicht mehr abfedern können nie weit weg.
Du verstehst unter dem Begriff Überbevölkerung scheinbar etwas völlig anderes, als ich.
Überbevölkerung ist nicht gleich das Bevölkerungswachstum :rolleyes:
Deswegen gibt es ja auch zwei verschiedene Begriffe dafür - um dies von einander abzugrenzen.
Du lieferst keine inhaltlichen Argumente, wie man der Überbevölkerung = zu viele Menschen auf einem Planeten = Erde wird verbraucht, verhindern sollte können.
Ressourcenbedarf reduzieren, gesellschaftliche Ziele und Werte ändern.... tja, nette Floskeln... wo ist der konkrete Inhalt? Das WIE ?
 
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Na dann schieß mal los! Da bin ich aber gespannt!

War ein blöder Witz, die "Natur" bzw der Mensch reguliert Überbevölkerung ja recht zuverlässig selbst, Waffen, Kriege, Seuchen, Migration usw.
Deutschland ist "überbevölkert" und kommt damit ja ganz gut zurecht, hier glauben sogar viele, wir müssten/könnten noch viel mehr Menschen aufnehmen.
Um @Sine Nomine zu verstehen, könntest mal Homo Deus von Harari angucken.
 
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War ein blöder Witz, die "Natur" bzw der Mensch reguliert Überbevölkerung ja recht zuverlässig selbst, Waffen, Kriege, Seuchen, Migration usw.
Tja, und trotz aller Kriege und Seuchen (die ja auch auf dem "Rückmarsch" sind), wächst die Weltbevölkerung weiter.
Deutschland ist "überbevölkert" und kommt damit ja ganz gut zurecht, hier glauben sogar viele, wir müssten/könnten noch viel mehr Menschen aufnehmen.
Sehe ich nicht so. Es gibt einen massiven Wohnraummangel in den Ballungsgebieten (und dort wollen 90% der Menschen nun mal hin). Die lokale Infrastruktur ist massiv überlastet.
Im Osten des Landes gibt es hingegen Leerstand und Verödung. Nur, so einfach lässt sich die verlorene Infrastruktur (Ärzte, Geschäfte, Industrie) dort nicht wieder ansiedeln, sodass ein "lebenswertes" Umfeld entsteht.
 

Rise&Shine

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@Fraunette ich brauche noch mal Deine pinken Kopfhörer, aber @himbeermond ist damit in den Wald gelaufen.

Hast Du noch welche übrig?
 
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Du lieferst keine inhaltlichen Argumente, wie man der Überbevölkerung = zu viele Menschen auf einem Planeten = Erde wird verbraucht, verhindern sollte können.

Schon diese vermeintlich zwingende Kausalität ist falsch. Weder gibt es zu viele Menschen auf dem Planeten noch verbrauchen diese zwangsweise die Erde und ihre Ressourcen.
Wir sind nicht zu viele, wir verhalten uns nur falsch, jeder inzelne und homo sapiens in seiner Gesamtheit. Das Schöne daran ist: Wir sind in der Lage zur Selbstreflexion, wir können unser Verhalten und seine Auswirkungen auf unsere Umgebung analysieren, verstehen und ändern. Wieder: Jede und jeder einzelne und homo sapiens als Art.
Und, soviel Sarkasmus sei erlaubt, wenn wir diese Fähigkeit nicht hinreichend nutzen ist’s langfristig auch nicht schlimm, das Leben als solches wird uns überdauern, ganz egal wie sehr wir uns anstrengen es auszurotten.

Ressourcenbedarf reduzieren, gesellschaftliche Ziele und Werte ändern.... tja, nette Floskeln... wo ist der konkrete Inhalt? Das WIE ?

Konzepte wie das der Gemeinwohlökonomie – stark verkürzt und vereinfacht die Abkehr von einer Wachstumsökonomie mit Geldakkumulation als Kernziel wirtschaftlichen Handelns hin zu einer Ökonomie, in der Geld wieder Tauschmittel ohne inhärenten Wert und nicht Selbstzweck ist und am Gemeinwohl orientiertem wirtschaftlichen Handeln ohne Zwang zu ständigem Wachstum als notwendigem Element zur Aufrechterhaltung wirtschaftlicher Kreisläufe – sind seit mindestens dreißig Jahren bekannt und ausformuliert, und zwar nicht nur in irgendwelchen esoterischen Barfuß-Öko-Zirkeln, sondern als ganz sicher nicht unumstrittener, aber durchaus anerkannter Teil des wissenschaftlichen Diskurses im Bereich der Volkswirtschaftslehre. Inzwischen kommen sie auch mehr und mehr in Gremien der EU oder der UN an und finden dort breite Zustimmung, weil klar ist, dass auf einem ressourcenlimitierten Planeten ein Wirtschaftssystem welches Wachstum als Grundvoraussetzung erfordert langfristig nicht funktionieren kann.

Konkrete Umsetzungsvorschläge gibt’s reichlich, manche eher utopisch-schwammig, andere sehr fein auf die heutige Realität abgestimmt. Und manches wird lokal auch längst umgesetzt. Jede Regionalwährung ist im Grunde ein Schritt in die richtige Richtung, weil sie den Tauschzweck von Währungen betont und regionale Kreisläufe fördert.

Das ist der eher volkswirtschaftliche Teil der Veränderung, die notwendig wäre, um homo sapiens langfristig überlebensfähig zu machen. Der andere ist eine, der das Anreizsystem in uns allen neu ausrichtet. Auch da setzen sich langsam Konzepte durch, die auf „Weniger ist das neue mehr“ setzen, auf Verzicht auf Dinge, auf die wir im Grunde gar nicht verzichten müssen, weil wir sie letztlich eh nicht brauchen, und durch die dem einen oder anderen klar wird, dass mehr materieller Besitz nicht zwingend zu mehr Lebensqualität führt und das mitunter eine bewusste oder unbewusste Reduktion des materiellen Besitzes der passende Weg für ein zufriedeneres und glücklicheres Leben sein kann.

Die Krux ist, dass man an der Stelle mit Verboten, erhobenen Zeigefingern und dergleichen nichts erreicht und letztlich auch nichts erreichen kann. Da hilft letztlich nur, das eigene Leben genau so zu leben wie es für einen selbst passt und zu hoffen, dass die eine oder der andere erkennt, dass es neben „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, mein Privatjet“ noch andere Wege zu einem erfüllten und guten Leben geben kann.

So, war das, insbesondere im Hinblick auf die notwendigen grundlegenden volkswirtschaftlichen Änderungen, konkret genug?
 
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viiva

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Konkret : Schluss mit Aida u co - rauf aufs Rad am WE.
WEniger RieseWocheneinkäufe mit m Auto bei real u co-
Ganz einfach. Mach das doch mal 4 Wochen @Julianna
Wisst ihr was das macht sogar Spass und schöne Beine
 
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Mein Vorschlag wäre, mit Sapiens von ihm anzufangen, aber ja, zur Not reicht auch Homo Deus alleine. ;-)
Und damit das nicht zu frustrierend wird Factfulness von den drei Roslings hinterher, es ist erstaunlich, wie gut die Menschheit im Vergleich zu dem Bild welches wir von unserer Lage haben in vielen Bereichen dasteht.

Mit "guten" oder positiven Nachrichten kannst halt nix gewinnen. Selbst OD oder das Verhältnis Frau/Mann mag besser sein als hier im Forum diskutiert.
 
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