D

Deleted member 23363

  • #1

Leidenschaft und Liebe

Eigentlich wollte ich dieser Tage berichten, wie es schließlich geklappt hat. Aber leider tat es das doch nicht. Über das Warum möchte ich nichts schreiben, weil es schon so viele Frust-Geschichten gibt.

Lieber möchte ich euch einen Artikel näherbringen, auf den ich vor Kurzem gestoßen bin, und den ich hier ganz kurz zusammenfasse:
  1. Leidenschaft kann berauschend sein, aber auch Angst machen
  2. aus Leidenschaft kann aber muss nicht Liebe entstehen
  3. eine Liebesbeziehung wird möglich durch: den Wunsch sich mit dem/der anderen auseinanderzusetzen und mit der/dem anderen Nähe zu leben
  4. Beginn einer Liebesbeziehung braucht es nicht unbedingt Leidenschaft
  5. zu einer Liebesbeziehung reicht eine gewisse Sympathie
  6. Erwartungen an Leidenschaft töten die Möglichkeiten der Entwicklung einer Liebe
https://www.woman.at/a/leidenschaft-liebe-verwechseln

Viele der im Artikel beschriebenen Phänomene habe auch ich erlebt, z.B.:
  • Auf erste Dates folgte kein weiteres, weil es nicht sofort gefunkt hat.
  • Kalte Füße nach einer leidenschaftlichen Begegnung (erst kürzlich).
Bisher leider nicht erlebt habe ich, den Wunsch sich mit dem/der anderen wirklich auseinanderzusetzen und am Aufbau einer (möglichen) Partnerschaft wirklich zu arbeiten;
und nur selten, dass auf einer Begegnung mit einer gewissen Sympathie, weitere folgten. Daraus wurden aber "nur" gute Bekannte und Freunde.

Ich denke, eine Herangehensweise bei der Onlne-Partnersuche,
  • die bei der ersten Begegnung nicht sofort Schmetterlinge im Bauch erwartet,
  • bei der auf Sympathie ein Kennenlernen-Wollen folgt,
  • die Bereitschaft, sich mit dem/der anderen auseinanderzusetzen, beinhaltet
wäre erfolgversprechend.

Wie seht ihr das?
Was meint ihr zu dem Artikel?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
1.194
Likes
1.129
  • #2
Guck mal bei der Disneyfizierung oder bei Allain de Botton (Kritik am Romantizismus) vorbei.
Ist dasselbe in grün.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
848
Likes
2.179
  • #3
Tut mir leid, dass es bei dir nicht geklappt hat mit deiner Beziehung!

Den ganzen Artikel finde ich irgendwie blöde.
Aber zu deiner Frage ...
Ich denke, eine Herangehensweise bei der Onlne-Partnersuche,
  • die bei der ersten Begegnung nicht sofort Schmetterlinge im Bauch erwartet wäre erfolgversprechend.
... folgt von mir ein Widerspruch: einen Schmetterling brauch ich, sonst wird das nix. Meine Dates denken genauso, wenn ich, auf deren Nachfrage, keinen Schmetterling oder Herzklopfen habe, wollen sie mich auch kein zweites Mal treffen.
Die Erwartungen sind heutzutage leider oft beidseitig viel zu hoch.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

apfelstrudel

  • #4
und was ist für dich liebe?
vielleicht sollte man das die damen fragen, die auf der suche danach sind....
 
Beiträge
6.556
Likes
10.882
  • #5
Eigentlich wollte ich dieser Tage berichten, wie es schließlich geklappt hat. Aber leider tat es das doch nicht. Über das Warum möchte ich nichts schreiben, weil es schon so viele Frust-Geschichten gibt.

Lieber möchte ich euch einen Artikel näherbringen, auf den ich vor Kurzem gestoßen bin, und den ich hier ganz kurz zusammenfasse:
  1. Leidenschaft kann berauschend sein, aber auch Angst machen
  2. aus Leidenschaft kann aber muss nicht Liebe entstehen
  3. eine Liebesbeziehung wird möglich durch: den Wunsch sich mit dem/der anderen auseinanderzusetzen und mit der/dem anderen Nähe zu leben
  4. Beginn einer Liebesbeziehung braucht es nicht unbedingt Leidenschaft
  5. zu einer Liebesbeziehung reicht eine gewisse Sympathie
  6. Erwartungen an Leidenschaft töten die Möglichkeiten der Entwicklung einer Liebe
https://www.woman.at/a/leidenschaft-liebe-verwechseln

Viele der im Artikel beschriebenen Phänomene habe auch ich erlebt, z.B.:
  • Auf erste Dates folgte kein weiteres, weil es nicht sofort gefunkt hat.
  • Kalte Füße nach einer leidenschaftlichen Begegnung (erst kürzlich).
Bisher leider nicht erlebt habe ich, den Wunsch sich mit dem/der anderen wirklich auseinanderzusetzen und am Aufbau einer (möglichen) Partnerschaft wirklich zu arbeiten;
und nur selten, dass auf einer Begegnung mit einer gewissen Sympathie, weitere folgten. Daraus wurden aber "nur" gute Bekannte und Freunde.

Ich denke, eine Herangehensweise bei der Onlne-Partnersuche,
  • die bei der ersten Begegnung nicht sofort Schmetterlinge im Bauch erwartet,
  • bei der auf Sympathie ein Kennenlernen-Wollen folgt,
  • die Bereitschaft, sich mit dem/der anderen auseinanderzusetzen, beinhaltet
wäre erfolgversprechend.

Wie seht ihr das?
Was meint ihr zu dem Artikel?
Artikel lese ich vielleicht später - freut mich jetzt nicht (und wenn ich sehe woher er ist gleich noch weniger ;)).
!Aber ein paar Anmerkungen: ich habe hier auf PS nur zwei längere Beziehungsanbahnungen gehabt. Eine Grundsympathie, übereinstimmende Werte, keine absoluten No Gos sind dafür für mich die Voraussetzung. Ab da habe ich einen langen Atem - sprich da kann ich lange warten, ob sich Schmetterlinge einstellen, ich kenne es nicht anders. Ein Bämm und ich bin völlig geflasht gibt es bei mir nicht. Bämm gibt's bloß, weil ich jemanden optisch so attraktiv und ansprechend finde - aber das sagt nichts darüber aus, ob dies Person eventuell für eine Liebesbeziehung passen würde. Da zählt anderes. Und dieses warme Gefühl im Bauch, die aufgeregte Freude, die ich empfinde, wenn ein Mann auf mich zukommt, die kommt ganz zart erst nach einiger Zeit.
 
Beiträge
2.282
Likes
3.206
  • #6
Der Artikel, ich weiß nicht. Ich tue mich schwer damit, diese Parameter so zu schubladieren, weil das Wichtigste außen vor bleibt, nämlich die Gefühle.

Dass aus reiner Leidenschaft immer Liebe wird, glaube ich nicht, habe ich auch schon so erlebt. Jemanden wirklich zu lieben braucht so viel mehr.

Ich schaue ja auf so knapp 8 Monate OD zurück und glaube mittlerweile, dass das Schwierigste der Kopf ist. Wenn man sich da anmeldet hat man ja schon meist eine erfolglose Phase der Partnersuche im rl hinter sich. Jetzt mal die außen vor, die sich 3 Tage nach einer Trennung zum OD anmelden, verletzter Stolz, Angst vorm Alleinsein, was auch immer zu sowas führt.

Aber wenn man wirklich so reif ist, sich unbedingt eine Beziehung wünscht, ist man nicht mehr objektiv. Ich zumindest und da haben wir das Problem wieder, ich kann nur für mich sprechen. Da fehlt dann irgendwann die Vernunft oder Objektivität, man will fast verzweifelt, dass es klappt. Und denkt sich den Partner passend. Da wird sich ad hoc in irgendwas gestürzt, was man im rl nie täte. Und wenn das dann schiefgeht zweifelt man immer mehr an sich selbst, stürzt sich noch schneller usw.

Dieses normale Wachsen einer Beziehung gibt es eher selten, weil immer das Teufelchen auf der Schulter sitzt, das flüstert, dass es aber diesmal klappen muss.

Zurück zum Artikel. Natürlich muss aus Leidenschaft keine Liebe entstehen, aber sie kann. Natürlich gibt es viele Menschen, die sich auf etwas nicht einlassen wollen, aber vielleicht spüren sie instinktiv, dass da doch was nicht passt miteinander. Man kann das alles eigentlich überhaupt nicht erklären oder analysieren, weil jeder Mensch anders ist und Gefühle sowieso ihr eigenes Ding machen. Bestenfalls kann man das für OD feststellen, dass es da schon ganz schön ex- und hoppmäßig zugeht. Aber auch da gibt es die, die ernsthaft wollen. Nur begegnen die sich vermutlich viel zu selten in der Masse der Angebote.

Was Leidenschaft angeht, auch da ist jeder anders. Mir sträubt sich das Gefieder, wenn ich lese, dass es zu Beginn keine geben muss. Ja wann denn dann? *kopfkratz* Ich bin sehr leidenschaftlich, wenn das auf der anderen Seite nicht so ist, passt es nicht für mich. Hatte ich einmal, will ich nie wieder. Aber derjenige, mit dem ich da was versucht hätte, wird vermutlich genau das Gegenteil von mir brauchen. Und da sind wir wieder beim Verallgemeinern. Das kann man einfach nicht so vereinfacht runter brechen wie das der Artikel versucht. Letztlich sagt er alles und nichts.

Ich finde, und das sage ich mir schon seit Jahren, man muss auf sein Herz hören, oder auf die Chemie zwischen den 2 Protagonisten. Bei mir ist es das Bauchgefühl, bei anderen der Kopf. Im Nachhinein betrachtet war es bei den gescheiterten Beziehungen eigentlich immer so, dass mich irgendeine Gehirnzelle gewarnt hatte. Wichtig ist für mich mittlerweile, auf das Gefühl zu hören und mir nichts schönzudenken, weil ich unbedingt will, dass es passt. Ich bin aber halt kein Mensch, der gern mit Halbheiten lebt. Dann lieber keine Beziehung. Mit dem letzten Beziehungversuch hat es körperlich nicht perfekt gepasst, u.a... Und das wußte ich eigentlich bei der ersten Umarmung, dem ersten Kuss. Trotzdem habe ich es versucht. Hätte ich lassen können. Aber dann wäre es ein weiteres Scheitern gewesen und man will doch so gern.. Und da finde ich es zumindest für mich kontraproduktiv, darüber auch nur nachzudenken, ob mit vielen Kompromissen nicht doch aus etwas, was sich nicht hundertprozentig richtig anfühlt, Liebe werden kann. Klappt bei mir nicht, bei anderen vermutlich schon. Aber was interessieren mich die anderen, man muss seinen eigenen Weg finden.

Was deine Herangehensweise angeht, ja das wäre vernünftig. Und, keine Erwartungen haben und ganz wichtig, sich nicht entmutigen lassen. Letztens sind ODs erstmal nichts anderes als Begegnungen auf der Straße. Kirre macht einen nur die Zahl.

Oh Hilfe, sorry, das ist jetzt lang und sicher auch etwas wirr, bin krank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
6.556
Likes
10.882
  • #7
Der Artikel, ich weiß nicht. Ich tue mich schwer damit, diese Parameter so zu schubladieren, weil das Wichtigste außen vor bleibt, nämlich die Gefühle.

Dass aus reiner Leidenschaft immer Liebe wird, glaube ich nicht, habe ich auch schon so erlebt. Jemanden wirklich zu lieben braucht so viel mehr.

Ich schaue ja auf so knapp 8 Monate OD zurück und glaube mittlerweile, dass das Schwierigste der Kopf ist. Wenn man sich da anmeldet hat man ja schon meist eine erfolglose Phase der Partnersuche im rl hinter sich. Jetzt mal die außen vor, die sich 3 Tage nach einer Trennung zum OD anmelden, verletzter Stolz, Angst vorm Alleinsein, was auch immer zu sowas führt.

Aber wenn man wirklich so reif ist, sich unbedingt eine Beziehung wünscht, ist man nicht mehr objektiv. Ich zumindest und da haben wir das Problem wieder, ich kann nur für mich sprechen. Da fehlt dann irgendwann die Vernunft oder Objektivität, man will fast verzweifelt, dass es klappt. Und denkt sich den Partner passend. Da wird sich ad hoc in irgendwas gestürzt, was man im rl nie täte. Und wenn das dann schiefgeht zweifelt man immer mehr an sich selbst, stürzt sich noch schneller usw.

Dieses normale Wachsen einer Beziehung gibt es eher selten, weil immer das Teufelchen auf der Schulter sitzt, das flüstert, dass es aber diesmal klappen muss.

Zurück zum Artikel. Natürlich muss aus Leidenschaft keine Liebe entstehen, aber sie kann. Natürlich gibt es viele Menschen, die sich auf etwas nicht einlassen wollen, aber vielleicht spüren sie instinktiv, dass da doch was nicht passt miteinander. Man kann das alles eigentlich überhaupt nicht erklären oder analysieren, weil jeder Mensch anders ist und Gefühle sowieso ihr eigenes Ding machen. Bestenfalls kann man das für OD feststellen, dass es da schon ganz schön ex- und hoppmäßig zugeht. Aber auch da gibt es die, die ernsthaft wollen. Nur begegnen die sich vermutlich viel zu selten in der Masse der Angebote.

Was Leidenschaft angeht, auch da ist jeder anders. Mir sträubt sich das Gefieder, wenn ich lese, dass es zu Beginn keine geben muss. Ja wann denn dann? *kopfkratz* Ich bin sehr leidenschaftlich, wenn das auf der anderen Seite nicht so ist, passt es nicht für mich. Hatte ich einmal, will ich nie wieder. Aber derjenige, mit dem ich da was versucht hätte, wird vermutlich genau das Gegenteil von mir brauchen. Und da sind wir wieder beim Verallgemeinern. Das kann man einfach nicht so vereinfacht runter brechen wie das der Artikel versucht. Letztlich sagt er alles und nichts.

Ich finde, und das sage ich mir schon seit Jahren, man muss auf sein Herz hören, oder auf die Chemie zwischen den 2 Protagonisten. Bei mir ist es das Bauchgefühl, bei anderen der Kopf. Im Nachhinein betrachtet war es bei den gescheiterten Beziehungen eigentlich immer so, dass mich irgendeine Gehirnzelle gewarnt hatte. Wichtig ist für mich mittlerweile, auf das Gefühl zu hören und mir nichts schönzudenken, weil ich unbedingt will, dass es passt. Ich bin aber halt kein Mensch, der gern mit Halbheiten lebt. Dann lieber keine Beziehung. Mit dem letzten Beziehungversuch hat es körperlich nicht perfekt gepasst, u.a... Und das wußte ich eigentlich bei der ersten Umarmung, dem ersten Kuss. Trotzdem habe ich es versucht. Hätte ich lassen können. Aber dann wäre es ein weiteres Scheitern gewesen und man will doch so gern.. Und da finde ich es zumindest für mich kontraproduktiv, darüber auch nur nachzudenken, ob viele Kompromisse nicht doch aus etwas, was sich nicht hundertprozentig richtig anfühlt, Liebe werden kann. Klappt bei mir nicht, bei anderen vermutlich schon. Aber was interessieren mich die anderen, man muss seinen eigenen Weg finden.

Was deine Herangehensweise angeht, ja das wäre vernünftig.

Oh Hilfe, sorry, das ist jetzt lang und sicher auch etwas wirr, bin krank.
Gute Besserung!
 
A

apfelstrudel

  • #9
@AnnaConda
ich find auch.... das ist wie mit den matchingpoints....
voll fürn hugo :)