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  • #1

Männer vom Mars und Frauen von der Venus? Klischee oder Wirklichkeit?

Wer kennt sie nicht, Sprüche wie "Männer sind weniger empathisch als Frauen" oder "Frauen weniger begabt in Mathematik und Logik". Sind das bequeme Geschlechterklischees mit denen stereotype Vorstellungen* zementiert werden?

Hirnforscher regen an, sich von dieser biologischen Geschlechtsbestimmung zu lösen. Statt dessen gewinnt die Frage an Bedeutung, wie sozial geprägt ist eigentlich das Geschlecht?**

Welche Rolle spielt das Geschlecht überhaupt bei Denkvorgängen?

* http://www.spektrum.de/magazin/ster...r-bedrohung-durch-vorurteile-begegnen/1307959 und http://www.spektrum.de/news/gibt-es-geschlechterunterschiede-im-gehirn/1374600

** http://www.swr.de/swr2/wissen/maenn...224/did=16582802/nid=661224/639yc7/index.html
 
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Hafensänger

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  • #2
Wahrscheinlich sind die tatsächlich vorhandenen Unterschiede nicht am Hirn festzumachen. Wie wäre es mit >>Hormonen<<?

Eigentlich hat es mich nicht interessiert, aber es wurde so oft erwähnt, dass der Anfang der Entwicklung weiblich ist und sich dann erst der Mann daraus entwickelt. Ohne das weiters zu werten ist der Mann also Frau V2.0 . :p
 
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Dr. Bean

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  • #3
Wahrscheinlich sind die tatsächlich vorhandenen Unterschiede nicht am Hirn festzumachen. Wie wäre es mit >>Hormonen<<?

Eigentlich hat es mich nicht interessiert, aber es wurde so oft erwähnt, dass der Anfang der Entwicklung weiblich ist und sich dann erst der Mann daraus entwickelt. Ohne das weiters zu werten ist der Mann also Frau V2.0 . :p

Eigentlich ist das ja ein Henne, Ei Problem. Am Anfang der Entwicklung muss der Mann und die Frau sich ja erstmal vereinen, um dann eine Frau herzustellen, die später ein Mann wird. Oder ein Alien. Ich bin ein Alien, den mir geht der ganze Genderkram tierisch auf die Nerven :)
 

Inge21

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  • #4
Können wir nicht einfach nur Menschen sein, mit all unserer Unterschieden und Eigenheiten???
 
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  • #5
Das Henne-Ei-Problem ist aber nicht beim Menschen anzusiedeln. Sexualdimorphismus entwickelte sich erheblich früher als der erste Mensch. Evolutionär ist der nicht nur tauglich sondern ein bemerkenswertes Erfolgsmodell.

@Inge21, alles zu seiner Zeit. ^^
 
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Julianna

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  • #6
Wahrscheinlich sind die tatsächlich vorhandenen Unterschiede nicht am Hirn festzumachen. Wie wäre es mit >>Hormonen<<?

Eigentlich hat es mich nicht interessiert, aber es wurde so oft erwähnt, dass der Anfang der Entwicklung weiblich ist und sich dann erst der Mann daraus entwickelt. Ohne das weiters zu werten ist der Mann also Frau V2.0 . :p
Die Frage aller Fragen: Was war zu erst da, das Huhn oder das Ei?
Nach aktuellem Stand (meine ich) gehen wir momentan von der "UrEva" aus, also war zuerst das Huhn da :D (was natürlich den Bibel-Getreuen sicherlich quer liegen könnte. Da Eva dann wohl doch nicht aus Adams Rippe erschaffen wurde).
 
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  • #8
Als basierend auf den Ergebnissen dieses Forums würde ich sagen:

Frauen reden einen in den Selbstmord mit schierer Masse.
Und Männer reden irgendein Zeug, dass kein Mensch versteht und geht :)
 
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  • #11
Wahrscheinlich sind die tatsächlich vorhandenen Unterschiede nicht am Hirn festzumachen. Wie wäre es mit >>Hormonen<<?

Der hormonelle Unterschied zwischen den Geschlechtern ist auf jeden Fall vorhanden und im Gehirn nachweisbar, aber wie der Wissenschaftsjournalist Hubert sagt, der Hormonmix ist bei Männern wie Frauen vorhanden. Wirken sich die hormonellen Unterschiede auch derart gravierend auf die Denkprozesse aus? Der andere Ansatz gibt den gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen deutlich mehr Gewicht, wie sich geschlechtliche Vorurteile auf die Psyche auswirken.

P.S.: Danke an @Mentalista , ohne den Hinweis auf ein Buch hätte ich mich nicht mit dem Thema beschäftigt und oben verlinkte Forschungsergebnisse gefunden.
 
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  • #13
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  • #14
Allerdings wird man auf die andere deutsche Hälfte heutzutage au nicht mehr geil. Da kann man dann doch Geschlechter gleich ganz aufgeben :)
Dein Dilemma ist schwarz-weiß Denken, indem du alle in einen Topf wirfst ("alle deutschen Frauen sind kühl oder leidenschaftslos oder zu unromantisch").

Du suchst auch nach der emotional-instabilen Frau, mit der du das Drama leben kannst, dass dich so reizt. Doch kommst du auf der anderen Seite nicht damit klar dauerhaft. Was ist die Lösung?

Festplatten-Bereinigung. Den Trojaner entfernen ?
 
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Dr. Bean

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  • #15
Dein Dilemma ist schwarz-weiß Denken, indem du alle in einen Topf wirfst ("alle deutschen Frauen sind kühl oder leidenschaftslos oder zu unromantisch").

Du suchst auch nach der emotional-instabilen Frau, mit der du das Drama leben kannst, dass dich so reizt. Doch kommst du auf der anderen Seite nicht damit klar dauerhaft. Was ist die Lösung?

Festplatten-Bereinigung. Den Trojaner entfernen ?

Ne Frau, die tickt wie nen Kerl. :)
 
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Julianna

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  • #17
Mit der kann man bestimmt gut saufen, aber wie ist es dann mit der Geilheit? o_O
Wenn sie gut aussieht, Charme hat und ein bezauberndes Lächeln, dann könnte es auch damit klappen. Das ist übrigens die s.g. Chamäleon-Frau. Das Pendant zum Alpha-Softie.

„Schick, aber nicht zimperlich“: das Chamäleon-Weib
Auch wenn die sexuelle Anziehung für Männer also eine größere Rolle bei der Bestimmung ihrer Traumfrau spielt, als die Umfragen widerspiegeln: Lisa Fischbachs Erfahrung ist, dass sich die Mehrheit der Männer vor allem aktive Frauen an ihrer Seite wünschen, mit denen sie etwas unternehmen und ihren Hobbys nachgehen können. „Die meisten Männer mögen weder zickige Frauen, die sich vor allem um ihr Make-up und jede überflüssige Kalorie sorgen, noch einseitige, eindimensional hemdsärmelige, burschikose Kumpelfrauen. Als Traumfrau schwebt den meisten Männern eher ein femininer Typ Frau vor, der kompatibel in jede Richtung ist: eine Frau, die schick und gestylt auf einer Gartenparty auftreten kann, die sie aber auch gerne zum Bergsteigen begleitet und dabei nicht zimperlich ist.“ So wie sich Frauen im Zuge der fortgeschrittenen Emanzipation bei einem Mann längst nach einem sogenannten Alpha-Softie sehnten, stellten sich auch Männer ihre Traumfrau als ein paradoxes, sehr wandlungsfähiges Wesen vor, als eine Art Chamäleon-Weib, flexibel, vielgesichtig und feminin. Lisa Fischbachs Resümee unzähliger Partnerschaftsstudien aus den letzten Jahren: „Die Traumfrau soll sportlich und spontan, aber auch feminin und sexy sein. Mitfühlend, romantisch und fürsorglich einerseits, humorvoll, leidenschaftlich und unabhängig andererseits.“

Edit: Man könnte auch sagen, die Geschlechter nähern sich einander an. Frau darf männliche Eigenschaften haben, der Mann darf weibliche Eigenschaften haben. Die Tendenz ist da.
 
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  • #18
Wenn sie gut aussieht, Charme hat und ein bezauberndes Lächeln, dann könnte es auch damit klappen. Das ist übrigens die s.g. Chamäleon-Frau. Das Pendant zum Alpha-Softie.

„Schick, aber nicht zimperlich“: das Chamäleon-Weib
Auch wenn die sexuelle Anziehung für Männer also eine größere Rolle bei der Bestimmung ihrer Traumfrau spielt, als die Umfragen widerspiegeln: Lisa Fischbachs Erfahrung ist, dass sich die Mehrheit der Männer vor allem aktive Frauen an ihrer Seite wünschen, mit denen sie etwas unternehmen und ihren Hobbys nachgehen können. „Die meisten Männer mögen weder zickige Frauen, die sich vor allem um ihr Make-up und jede überflüssige Kalorie sorgen, noch einseitige, eindimensional hemdsärmelige, burschikose Kumpelfrauen. Als Traumfrau schwebt den meisten Männern eher ein femininer Typ Frau vor, der kompatibel in jede Richtung ist: eine Frau, die schick und gestylt auf einer Gartenparty auftreten kann, die sie aber auch gerne zum Bergsteigen begleitet und dabei nicht zimperlich ist.“ So wie sich Frauen im Zuge der fortgeschrittenen Emanzipation bei einem Mann längst nach einem sogenannten Alpha-Softie sehnten, stellten sich auch Männer ihre Traumfrau als ein paradoxes, sehr wandlungsfähiges Wesen vor, als eine Art Chamäleon-Weib, flexibel, vielgesichtig und feminin. Lisa Fischbachs Resümee unzähliger Partnerschaftsstudien aus den letzten Jahren: „Die Traumfrau soll sportlich und spontan, aber auch feminin und sexy sein. Mitfühlend, romantisch und fürsorglich einerseits, humorvoll, leidenschaftlich und unabhängig andererseits.“

Wow, da lese ich mich ja wieder. Mag sein, dass Männer solche Frauen toll finden, aber ob sie langfristig mit solchen "Traumfrauen" dann auch adäquat umgehen können, stelle ich in Frage.

Mein Auto-Vergleich: Männer stehen auf Ferraris, träumen davon usw., aber letzenendlich entscheiden sie sich doch für ein Otto-Normal-Auto, einfacher, unkomplizierter, nicht anspruchsvoll in Kauf und Unterhalt. Wenns kaputt geht, kein Problem, gibt genug Otto-Normal-Autos....
 
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Julianna

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  • #19
Wow, da lese ich mich ja wieder. Mag sein, dass Männer solche Frauen toll finden, aber ob sie langfristig mit solchen "Traumfrauen" dann auch adäquat umgehen können, stelle ich in Frage.
Weil, unbewusste Verhaltensmuster und keine awareness dessen.
Da klaffen der "Wunsch" und die "handelnde, aktive Partnersuche" auseinander. Auch sicherlich Prägung durch Rollenklischees und weil es so "vorgelebt" wird von den Eltern oder anderen. Nur weil wir von etwas "angetriggert" werden, heißt das noch lange nicht, dass es auch das ist, was wir in unserem Wunsch tatsächlich suchen. Das sind ja "Knöpfe" die da gedrückt werden. Und dann ist das keine bewusste Entscheidung mehr.

Mein Auto-Vergleich: Männer stehen auf Ferraris, träumen davon usw., aber letzenendlich entscheiden sie sich doch für ein Otto-Normal-Auto, einfacher, unkomplizierter, nicht anspruchsvoll in Kauf und Unterhalt. Wenns kaputt geht, kein Problem, gibt genug Otto-Normal-Autos....
Des verstehe ich nicht :)
 
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Julianna

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  • #20
Also ich sehe das so:
@Mentalista

Da gibt es Frauen, die einen potenziellen Partner als "Schluffi" bezeichnen und daher ablehnen. Sie nehmen sich nicht genügend Zeit, genau hinzuschauen, ob es nicht vielleicht doch der heiß-begehrte "Alpha-Softie" ist und rennen an ihm vorbei.

Umgekehrt gilt das auch für die Männer. Die besagte "Karrierefrau" vor der sie zurückschrecken. Die potenzielle Partnerin wird als zu "dominant" oder gar "zu wenig feminin" erachtet und abgelehnt. Auch hier wird sich zu wenig Zeit genommen, zu überprüfen, ob man es nicht doch mit der eigentlich heiß-begehrten "Chamäleon-Frau" zu tun hat. Er rennt an ihr vorbei.

Problem: schwarz-weiß Denken. Graustufen gibt es nicht.
 
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  • #21
Mag sein, dass Männer solche Frauen toll finden, aber ob sie langfristig mit solchen "Traumfrauen" dann auch adäquat umgehen können, stelle ich in Frage.

Vor wenigen Wochen habe ich so eine Traumfrau kennen gelernt und nach Juliannas Beitrag #17 ist mir bewusst welche Eigenschaften ich bei einer Partnerin schätze. Es ist tatsächlich ihre feminine Art mit gleichzeitig unverzagten Zügen die mich anspricht. Sie näht, kocht und ist ausgesprochen warmherzig, kann aber genauso gut im Sport mit mir mithalten und ist beruflich eine Alpha. Dein Einwand mit so einer Frau adäquat umzugehen regt mich zum Denken an.
 
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Julianna

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  • #22
Vor wenigen Wochen habe ich so eine Traumfrau kennen gelernt und nach Juliannas Beitrag #17 ist mir bewusst welche Eigenschaften ich bei einer Partnerin schätze. Es ist tatsächlich ihre feminine Art mit gleichzeitig unverzagten Zügen die mich anspricht. Sie näht, kocht und ist ausgesprochen warmherzig, kann aber genauso gut im Sport mit mir mithalten und ist beruflich eine Alpha. Dein Einwand mit so einer Frau adäquat umzugehen regt mich zum Denken an.
Die "Vielgesichtigkeit" wird oft nicht wertgeschätzt. Eine meiner engeren Freundinnen hat dieses Problem. Sie ist sehr unabhängig, kann gut organisieren und ist sehr selbstbewusst. Ich beneide sie ein bisschen dafür, dass sie so gut "anpacken" kann und extrem pragmatisch ist. Andererseits ist sie sehr fürsorglich und häuslich. Sie ist die Königin der Koch- und Backkunst :) Ich werde gerne von ihr zum Essen eingeladen. Das ist immer grandios. Aber sie ist immer noch auf Partnersuche. Sie braucht einen Mann, der damit mithalten kann einerseits (also auch anpacken kann und sie nicht als zu dominant empfindet) andererseits ihre weibliche Herzlichkeit und Güte zu schätzen weiß. Sie ist äußerlich sehr feminin (im 50ies Rockabilly Stil), aber denkt logisch und pragmatisch wie ein Mann.
 
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  • #24
Sie braucht einen Mann, der damit mithalten kann einerseits (also auch anpacken kann und sie nicht als zu dominant empfindet) andererseits ihre weibliche Herzlichkeit und Güte zu schätzen weiß.

@Mentalista hat da etwas angesprochen. Je mehr die traditionellen Geschlechterrollen ineinander über gehen, desto weniger vorhersehbar werden die möglichen 'Konfliktfelder' im Alltag.

Unlängst hat sich in meiner Beziehung so ein Konflikt aufgetan, ausgelöst durch eine Unklarheit wer nun in einer drängenden Entscheidung die dominante Rolle einnimmt. Für mich war die Situation neu, weil es nicht an Machtspielchen erinnerte, vielmehr an einen 'positiven Kompetenzkonflikt'.

Deine Freundin soll die Partnersuche nicht aufgeben und unbedingt sie selber bleiben :).
 
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  • #26
Ihr redet von der Partnerin als eierlegende Wollmilchsau?

:p
 
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  • #28
Mein Auto-Vergleich: Männer stehen auf Ferraris, träumen davon usw., aber letzenendlich entscheiden sie sich doch für ein Otto-Normal-Auto, einfacher, unkomplizierter, nicht anspruchsvoll in Kauf und Unterhalt. Wenns kaputt geht, kein Problem, gibt genug Otto-Normal-Autos....

Ne, verstehe ich nicht. Wieso sollte ein Ferrari anspruchsvoller sein oder weniger unkompliziert? Wieso sollte ein Otto-Normal-Auto unkomplizierter sein? Da kann genauso mal die Zündung defekt sein und der Wagen säuft immer wieder ab und springt nicht mehr an :)