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Magneto73

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  • #1

Mein kleines (Date)Tagebuch

Hallo liebe Gemeinde,

ich wurde ja schon ziemlich häufig aufgefordert meinen eigenen Thread zu erstellen. Hier ist er.

Erstmal ein wenig zu mir:

Manchmal weiß ich nicht wieviel ich schreiben und mich öffnen soll, da einem das Auditorium ja nicht immer wohlgesonnen ist. Unser @Jan_1984 hat ja hier viel geschrieben, wo ich mich auch wiedererkannt habe, ohne dabei so sympathisch sein zu können. Komisch ich finde leicht depressive oder melancholische Menschen eher sympathisch als Happy Hippos. Also ich habe auch das Problem, dass ich zu depressiven Verstimmungen oder starker Melancholie, besonders wenn ich ohne Partnerin bin, neige und dann wirklich zu nichts Lust habe und auch nicht wirklich leistungsfähig bin. Ich würde das so beschreiben: Ich bin ohne Partnerin mit meinem Glücksgefühl normalerweise leicht unter der Nulllinie mit Ausreißern nach unten und mit Partnerin leicht oberhalb der Nulllinie mit Ausreißern nach oben. Mich wundert wirklich wie ich studiert habe, promoviert habe, sowie lange Jahre als Ingenieur und jetzt als Professor(FH) arbeiten konnte. Nun ich hatte 16 Jahre eine halbwegs gut funktionierende Ehe (Gymnasiallehrerin … leider wusste ich die gute Phase nicht so gut zu schätzen … scheint ein wenig ein Grundproblem meinerseits zu sein … ich arbeite daran) mit zwei super Kindern, das wird wohl geholfen haben. Nur die letzten 4 Jahre der Ehe waren nicht so gut und am Ende (vor 2.25Jahren) kam auch noch Ehebruch (+Lügen usw.) dazu, was mich 2-3 Monate stark depressiv machte. Vor der Ehe war ich noch nicht so empfindlich. Nach meiner Ehe hatte ich zwei Beziehungsanläufe (11Monate und 7Monate), wobei der erste sicherlich zu kurz nach der Trennung war und ich auch noch zu antiquierte Vorstellungen hatte. Am Ende war bei diesem Versuch vieles richtig, aber ich konnte es noch nicht erkennen. Der zweite Versuch war leider eher der Vermeidung des Unglücklichkeitsgefühls geschuldet, aber eine Beziehung im klassischen Sinne war mit Ihr nicht möglich und die hatte sie auch nie, obwohl ich zugeben muss, dass ich sehr stark in sie verliebt war (Warum ist man in jemanden besonders stark verliebt, die mit einem keine richtige Beziehung führen will ? Ist bestimmt ein psychologisches Phänomen). Jetzt fragt Ihr euch sicherlich, wie ein melancholischer und unsympathischer Mann es schafft Frauen zu überzeugen. Nun bei Dates bin ich es nicht so richtig, dann sehe ich halbwegs gut (ich bin nicht eitel … ist für mich nur ein Hilfsmittel, sonst egal und die Aussage Anderer) aus und ich kann sympathisch wirken (das mögen hier einige nicht glauben). Derzeit versuche ich mehr ohne Partnerin auszukommen und auch so mehr Glück zu empfinden. Allerdings date ich dennoch, manchmal aus reinem Jux, um nicht melancholisch zu werden und/oder grübeln zu vermeiden. Lustigerweise sind da schon wieder sehr viele Lehrerinnen dabei. Gibt es davon so viele als Single hier in Berlin oder bin ich diesem Muster noch verfangen. Gestern hatte ich zum Beispiel 2Dates an einem Tag, obwohl das zweite gar nicht als Date gedacht war und das erste Date ein Reinfall war. Ich wollte nur ins Kino einen lustigen Film sehen und eine nette weibliche Begleitung haben, da habe ich einfach eine Frau (Grundschullehrerin – ohne Foto) auf einer anderen Plattform kontaktiert und die hat prompt zugesagt. Leider kam dann eine sehr hübsche Frau, die genau meinem Muster, auf das ich anspringe, entsprach. (Lange dunkle Haare, normale Figur (vielleicht ganz leicht drüber), klein (160cm-165cm) und süßes Gesicht) Wir sind nach dem Kino noch was trinken gegangen und hatten einen netten Abend. Bei mir kam ein Teilfunken auf, der mir den Mut gab, ihr zu sagen, dass ich mich in sie verguckt habe und sie auf jeden Fall nochmal treffen will. Allerdings erkannte ich, dass es bei Ihr keinen (Teil-)Funken gab. Sie antwortete, dass es bei Ihr immer etwas länger dauert, dass man es ja ersteinmal freundschaftlich versuchen könnte und man sich aber gerne ein zweites Mal treffen könnte. Zum Glück hatte ich nur einen Teilfunken, sonst wäre ich sehr geknickt gewesen. Ich muss zugeben, dass ich es nicht gewohnt bin, eine Frau zu erobern oder an Ihr zu arbeiten, denn meistens gingen die Frauen mehr als die Hälfte der Stecke zum Zusammenkommen von Ihrer Seite und das Interesse war auch immer sofort erkennbar. Natürlich ist hier die Frage, ob es Sinn macht, wenn man nicht mehr als freundschaftliches Interesse detektiert hat. Ich mach weiter und hoffe auf einen Glückstreffer.
 
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apfelstrudel

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  • #2
Ja das ist komisch mit diesen Funken...
Man möchte meinen sie sind Hürden... sind sie es auch - für den, der sie braucht.
Oder sie sind der Turbo für den, der sie hat.
 

Jan_1984

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  • #5
@Magneto73

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten eigenen Thema. Ich möchte dir dazu einfach mal meine Gedanken mitteilen.

Unser @Jan_1984 hat ja hier viel geschrieben, wo ich mich auch wiedererkannt habe, ohne dabei so sympathisch sein zu können.

Es ist schön zu wissen, das gebe ich zu, dass dir meine Worte etwas gegeben haben und dir auch offenbar die Art, wie ich sie "gesagt" habe, nicht missfallen hat.

Und was das Thema "Sympathie" angeht kann ich dir nur sagen, dass ich dich hier noch nie umsympathisch erlebt habe. Direkt ja, aber nie unsympathisch. Aber das ist mein Eindruck, den ich von dir gewonnen habe. Und überhaupt liegt Sympathie immer im Auge des Betrachters. Was für den Einen unsympathisch erscheint, kann ein Anderer als sympathisch wahrnehmen. Also ich sehe da bei dir keine Defizite. Viel wichtiger ist aber, wie du dich selbst wahrnimmst und was diese Erkenntnis für dich bedeutet. Was du daraus ableitest. Es ist kein Geheimnis, dass das eigene Selbstbild und das Bild, das andere von einem haben, nicht selten erheblich voneinander abweichen. Vielleicht verdeutlicht dir das folgendes Beispiel: Du schreibst, du seist "unsympathisch" und "melancholisch": Glaubst du, dass z. B. eine Frau, die dich unsympathisch findet, eine Ehe/Beziehung mit dir führt, sich auf dich einlässt, sich mit dir trifft, ...? Ich würde vermuten, das ist eher nicht der Fall. An diesem Beispiel wird, für mich, eindeutig klar, dass du dich zwar selbst als unsympathisch beschreiben kannst (Selbstbild), es aber für andere nicht zwingend sein musst (Fremdbild). Wenn du mal darüber (Selbstbild/Fremdbild) nachdenkst, was machst das mit dir? Was geht in dir vor?

Derzeit versuche ich mehr ohne Partnerin auszukommen und auch so mehr Glück zu empfinden

Also wenn ich dich richtig verstanden habe, bereitet es dir doch mindestens größere Probleme, ohne Partnerin leben zu müssen. Wie sollte dich da der umgekehrte Weg "glücklich" machen? Glaubst du, dass das eine realistische Perspektive für dich ist?

"Glück" bzw. "glücklich sein" das ist wie bei vielen Gefühlen eine sehr subjektive, nicht selten flüchtige Angelegenheit. Und was bedeutet überhaupt "glücklich sein"? Wann sind wir glücklich? Sind wir immer "glücklich", wenn wir das so ausdrücken? Ich verstricke mich jetzt hier nicht in irgendwelche "pseudo-philosophische" Betrachtungen über "das Glück", sondern möchte dir einfach mal einen Denkanstoß geben: Hast du dich mal gefragt oder darüber nachgedacht (nicht nachgegrübelt!), was es für dich heißt, glücklich zu sein? Wo bot dein Leben bisher Raum für "Glücksmomente"? ...

Du bist, wie man landläufig sagt, ein gestandener Mann: Du hast dir beruflich etwas erarbeitet, privat hast du eine Ehe und mehrere Beziehungen geführt und bist trotz einiger "Tiefschläge" dennoch nicht untergegangen. Das ist doch was, absolut. Und grade läuft es doch bei der Partnersuche offenbar doch auch nicht ganz so schlecht, es gibt zumindest eine Perspektive. Genieß die "Funken", nimm sie an, wisse sie zu schätzen und sei einfach du selbst. Du musst dich für nichts und niemanden verstellen. Sei einfach immer du selbst, egal ob hier im Forum, bei Dates oder wo auch immer.
 
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Magneto73

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  • #6
@Magneto73

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten eigenen Thema. Ich möchte dir dazu einfach mal meine Gedanken mitteilen.



Es ist schön zu wissen, das gebe ich zu, dass dir meine Worte etwas gegeben haben und dir auch offenbar die Art, wie ich sie "gesagt" habe, nicht missfallen hat.

Und was das Thema "Sympathie" angeht kann ich dir nur sagen, dass ich dich hier noch nie umsympathisch erlebt habe. Direkt ja, aber nie unsympathisch. Aber das ist mein Eindruck, den ich von dir gewonnen habe. Und überhaupt liegt Sympathie immer im Auge des Betrachters. Was für den Einen unsympathisch erscheint, kann ein Anderer als sympathisch wahrnehmen. Also ich sehe da bei dir keine Defizite. Viel wichtiger ist aber, wie du dich selbst wahrnimmst und was diese Erkenntnis für dich bedeutet. Was du daraus ableitest. Es ist kein Geheimnis, dass das eigene Selbstbild und das Bild, das andere von einem haben, nicht selten erheblich voneinander abweichen. Vielleicht verdeutlicht dir das folgendes Beispiel: Du schreibst, du seist "unsympathisch" und "melancholisch": Glaubst du, dass z. B. eine Frau, die dich unsympathisch findet, eine Ehe/Beziehung mit dir führt, sich auf dich einlässt, sich mit dir trifft, ...? Ich würde vermuten, das ist eher nicht der Fall. An diesem Beispiel wird, für mich, eindeutig klar, dass du dich zwar selbst als unsympathisch beschreiben kannst (Selbstbild), es aber für andere nicht zwingend sein musst (Fremdbild). Wenn du mal darüber (Selbstbild/Fremdbild) nachdenkst, was machst das mit dir? Was geht in dir vor?



Also wenn ich dich richtig verstanden habe, bereitet es dir doch mindestens größere Probleme, ohne Partnerin leben zu müssen. Wie sollte dich da der umgekehrte Weg "glücklich" machen? Glaubst du, dass das eine realistische Perspektive für dich ist?

"Glück" bzw. "glücklich sein" das ist wie bei vielen Gefühlen eine sehr subjektive, nicht selten flüchtige Angelegenheit. Und was bedeutet überhaupt "glücklich sein"? Wann sind wir glücklich? Sind wir immer "glücklich", wenn wir das so ausdrücken? Ich verstricke mich jetzt hier nicht in irgendwelche "pseudo-philosophische" Betrachtungen über "das Glück", sondern möchte dir einfach mal einen Denkanstoß geben: Hast du dich mal gefragt oder darüber nachgedacht (nicht nachgegrübelt!), was es für dich heißt, glücklich zu sein? Wo bot dein Leben bisher Raum für "Glücksmomente"? ...

Du bist, wie man landläufig sagt, ein gestandener Mann: Du hast dir beruflich etwas erarbeitet, privat hast du eine Ehe und mehrere Beziehungen geführt und bist trotz einiger "Tiefschläge" dennoch nicht untergegangen. Das ist doch was, absolut. Und grade läuft es doch bei der Partnersuche offenbar doch auch nicht ganz so schlecht, es gibt zumindest eine Perspektive. Genieß die "Funken", nimm sie an, wisse sie zu schätzen und sei einfach du selbst. Du musst dich für nichts und niemanden verstellen. Sei einfach immer du selbst, egal ob hier im Forum, bei Dates oder wo auch immer.

Danke Jan:).
Leider kann mit meiner Art von Understatement wohl keiner umgehen ... zu sehr Berlin-Style... Wir Deutschen nehmen die Worte zu genau ... somos cabezas quadradas
Ich glaube schon, dass mich Einige in diesem Forum unsympathisch finden, aber glaubst Du, das juckt mich ein Jota ?
 
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Jan_1984

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  • #7
Leider kann mit meiner Art von Understatement wohl keiner umgehen ... zu sehr Berlin-Style... Wir Deutschen nehmen die Worte zu genau ... somos cabezas quadradas
Ich glaube schon, dass mich Einige in diesem Forum unsympathisch finden, aber glaubst Du, das juckt mich ein Jota ?

Also zumindest was mich betrifft, kann ich dir sagen, dass ich Worte schon sehr ernst nehme. Habe ja an anderer Stelle bereits darüber gesprochen, dass ich etwa Ironie zwar mag, auch anwende, aber eben eher schlecht bei anderen erkenne. Über die Gründe möchte ich hier nicht spekulieren. Ist dennoch ein Fakt.

Es wird doch immer jemanden geben, der einen nicht mag, unsympathisch findet oder was weiß ich. Aber du stellst ja die richtige Frage, nämlich: Was juckt mich das? Und in der Frage steckt ja bereits die Antwort: Wir können andere nicht ändern, wir können nur uns ändern. Und jeder ist zuerst für sich selbst verantwortlich und muss mit sich klarkommen. Es geht nicht darum allen zu gefallen, sondern sich selbst treu zu sein und zu bleiben. Darauf basiert alles.
 
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  • #8
Natürlich ist hier die Frage, ob es Sinn macht, wenn man nicht mehr als freundschaftliches Interesse detektiert hat. Ich mach weiter und hoffe auf einen Glückstreffer.
Du solltest es weiter versuchen und ich drücke dir beide Daumen :)
Bei mir muss der gewisse Funke bereits beim ersten Date da sein und wenn mein Funke auf taube Ohren stößt ,dann kämpfe ich auch nicht weiter.
Bei mir kommt dann immer das ungute Gefühl auf , mich aufzudrängen.

Viel Glück:):)
 
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  • #9
Du solltest es weiter versuchen und ich drücke dir beide Daumen :)
Bei mir muss der gewisse Funke bereits beim ersten Date da sein und wenn mein Funke auf taube Ohren stößt ,dann kämpfe ich auch nicht weiter.
Bei mir kommt dann immer das ungute Gefühl auf , mich aufzudrängen.

Viel Glück:):)
Hast eigentlich letzthin den link von @Synergie angehört?
Alain de Botton
Würde ich sonst nochmals empfehlen. Auch @Magneto73 übrigens
 
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Magneto73

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  • #17
@Magneto73

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten eigenen Thema. Ich möchte dir dazu einfach mal meine Gedanken mitteilen.



Es ist schön zu wissen, das gebe ich zu, dass dir meine Worte etwas gegeben haben und dir auch offenbar die Art, wie ich sie "gesagt" habe, nicht missfallen hat.

Und was das Thema "Sympathie" angeht kann ich dir nur sagen, dass ich dich hier noch nie umsympathisch erlebt habe. Direkt ja, aber nie unsympathisch. Aber das ist mein Eindruck, den ich von dir gewonnen habe. Und überhaupt liegt Sympathie immer im Auge des Betrachters. Was für den Einen unsympathisch erscheint, kann ein Anderer als sympathisch wahrnehmen. Also ich sehe da bei dir keine Defizite. Viel wichtiger ist aber, wie du dich selbst wahrnimmst und was diese Erkenntnis für dich bedeutet. Was du daraus ableitest. Es ist kein Geheimnis, dass das eigene Selbstbild und das Bild, das andere von einem haben, nicht selten erheblich voneinander abweichen. Vielleicht verdeutlicht dir das folgendes Beispiel: Du schreibst, du seist "unsympathisch" und "melancholisch": Glaubst du, dass z. B. eine Frau, die dich unsympathisch findet, eine Ehe/Beziehung mit dir führt, sich auf dich einlässt, sich mit dir trifft, ...? Ich würde vermuten, das ist eher nicht der Fall. An diesem Beispiel wird, für mich, eindeutig klar, dass du dich zwar selbst als unsympathisch beschreiben kannst (Selbstbild), es aber für andere nicht zwingend sein musst (Fremdbild). Wenn du mal darüber (Selbstbild/Fremdbild) nachdenkst, was machst das mit dir? Was geht in dir vor?



Also wenn ich dich richtig verstanden habe, bereitet es dir doch mindestens größere Probleme, ohne Partnerin leben zu müssen. Wie sollte dich da der umgekehrte Weg "glücklich" machen? Glaubst du, dass das eine realistische Perspektive für dich ist?

"Glück" bzw. "glücklich sein" das ist wie bei vielen Gefühlen eine sehr subjektive, nicht selten flüchtige Angelegenheit. Und was bedeutet überhaupt "glücklich sein"? Wann sind wir glücklich? Sind wir immer "glücklich", wenn wir das so ausdrücken? Ich verstricke mich jetzt hier nicht in irgendwelche "pseudo-philosophische" Betrachtungen über "das Glück", sondern möchte dir einfach mal einen Denkanstoß geben: Hast du dich mal gefragt oder darüber nachgedacht (nicht nachgegrübelt!), was es für dich heißt, glücklich zu sein? Wo bot dein Leben bisher Raum für "Glücksmomente"? ...

Du bist, wie man landläufig sagt, ein gestandener Mann: Du hast dir beruflich etwas erarbeitet, privat hast du eine Ehe und mehrere Beziehungen geführt und bist trotz einiger "Tiefschläge" dennoch nicht untergegangen. Das ist doch was, absolut. Und grade läuft es doch bei der Partnersuche offenbar doch auch nicht ganz so schlecht, es gibt zumindest eine Perspektive. Genieß die "Funken", nimm sie an, wisse sie zu schätzen und sei einfach du selbst. Du musst dich für nichts und niemanden verstellen. Sei einfach immer du selbst, egal ob hier im Forum, bei Dates oder wo auch immer.

Ich glaube, die Abhängigkeit von einer Beziehung ist kontraproduktiv und leider merken das die Frauen, dass Du sie brauchst. Am Ende bevorzugen die Meisten einen Mann der keine Frau braucht, um glücklich zu sein. Ist auch eine gute Übung.
 
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Jan_1984

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  • #19
Ich glaube, die Abhängigkeit von einer Beziehung ist kontraproduktiv und leider merken das die Frauen, dass Du sie brauchst. Am Ende bevorzugen die Meisten einen Mann der keine Frau braucht, um glücklich zu sein. Ist auch eine gute Übung.

"Abhängigkeit" kann es ja nur geben, wenn sich jemand bewusst dazu entscheidet, abhängig von etwas, z. B. einer Beziehung, zu sein. Sie entsteht nicht von selbst, sondern ist immer auf einen "Wirt" angewiesen, der sie sich entwickeln lässt. Auch hier gilt: Es liegt allein an uns, was und wer wir sind/sein wollen.

Nichts desto trotz verstehe ich dich, weil auch ich einen starken Beziehungswunsch habe, der nach wie vor unerfüllt geblieben ist. Und eine (aufmerksame) Frau, das glaube ich auch, spürt das, ob ich "bedürftig" bin im übertragenen Sinn, oder ob ich das eben nicht bin.

Es ist nicht ratsam, da hast du recht, auf diese Art und Weise "Glück" zu definieren oder zu suchen. Das führt zu nichts und dann macht man sich tatsächlich abhängig. Auf dieser Basis ist eine Beziehung auf Augenhöhe unmöglich.
 
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tina*

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  • #20
Zitat von Magneto73:
Manchmal weiß ich nicht wieviel ich schreiben und mich öffnen soll, da einem das Auditorium ja nicht immer wohlgesonnen ist.
Bitte immer im Hinterkopf behalten, dass das hier kein Therapieforum ist. Für die Aufarbeitung von 'strukturellen' Themen also nicht geeignet.

Zu deinem konkreten Fall:

Gestern hatte ich zum Beispiel 2Dates an einem Tag, obwohl das zweite gar nicht als Date gedacht war und das erste Date ein Reinfall war.
Ok. Aus Frust einfach mal eingeladen. Nicht das tollste Motiv, aber immerhin eine Zusage.
Ich wollte nur ins Kino einen lustigen Film sehen und eine nette weibliche Begleitung haben, da habe ich einfach eine Frau (Grundschullehrerin – ohne Foto) auf einer anderen Plattform kontaktiert und die hat prompt zugesagt.
War es eine Partnerbörse oder Freizeitbörse?
Leider. Du bist echt ne Marke. Wärst du lieber mit einer hässlichen ins Kino gegangen?
Wir sind nach dem Kino noch was trinken gegangen und hatten einen netten Abend.
Das ist doch schön.
Bei mir kam ein Teilfunken auf, der mir den Mut gab, ihr zu sagen, dass ich mich in sie verguckt habe
Aus meiner Sicht ziemlich unnötiger Mut. Was soll das? Du kennst sie doch gar nicht.
Ohne 'auf jeden Fall' ist das doch die passende Frage.
Allerdings erkannte ich, dass es bei Ihr keinen (Teil-)Funken gab.
An was willst du das erkannt haben?
Sie antwortete, dass es bei Ihr immer etwas länger dauert, dass man es ja ersteinmal freundschaftlich versuchen könnte und man sich aber gerne ein zweites Mal treffen könnte.
Hört sich doch gut an, finde ich. Kann natürlich auch eine Ausrede gewesen sein, das merkst du ja, ob es ein zweites Treffen gibt.
Zum Glück hatte ich nur einen Teilfunken, sonst wäre ich sehr geknickt gewesen.
Ach. Wo du sie doch gar nicht daten wolltest, sondern sie nur ein Notnagel war.
Ich muss zugeben, dass ich es nicht gewohnt bin, eine Frau zu erobern
Es ist nie zu spät, neue Erfahrungen zu machen :rolleyes:. Was verstehst du denn darunter?
Das hört sich gruselig an.
Natürlich ist hier die Frage, ob es Sinn macht, wenn man nicht mehr als freundschaftliches Interesse detektiert hat. Ich mach weiter und hoffe auf einen Glückstreffer.
Du könntest es als Experiment angehen, mal von deinem Effizienz- und Leistungsdenken abzusehen und dich mal auf ein Kennenlernen einlassen.
Viel Erfolg.
 
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Magneto73

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  • #23
Bitte immer im Hinterkopf behalten, dass das hier kein Therapieforum ist. Für die Aufarbeitung von 'strukturellen' Themen also nicht geeignet.

Zu deinem konkreten Fall:


Ok. Aus Frust einfach mal eingeladen. Nicht das tollste Motiv, aber immerhin eine Zusage.

War es eine Partnerbörse oder Freizeitbörse?
Leider. Du bist echt ne Marke. Wärst du lieber mit einer hässlichen ins Kino gegangen?

Das ist doch schön.

Aus meiner Sicht ziemlich unnötiger Mut. Was soll das? Du kennst sie doch gar nicht.

Ohne 'auf jeden Fall' ist das doch die passende Frage.

An was willst du das erkannt haben?

Hört sich doch gut an, finde ich. Kann natürlich auch eine Ausrede gewesen sein, das merkst du ja, ob es ein zweites Treffen gibt.

Ach. Wo du sie doch gar nicht daten wolltest, sondern sie nur ein Notnagel war.

Es ist nie zu spät, neue Erfahrungen zu machen :rolleyes:. Was verstehst du denn darunter?

Das hört sich gruselig an.

Du könntest es als Experiment angehen, mal von deinem Effizienz- und Leistungsdenken abzusehen und dich mal auf ein Kennenlernen einlassen.
Viel Erfolg.

Es ist mir bewußt, dass das hier nicht zur Abhilfe von strukturellen Problemen dient.
Es war tatsächlich nur als Kinobesuch gedacht und eigentlich war mir egal wie sie aussieht. Manchmal ist mir, dieses sich Gedanken machen, tatsächlich sehr unangenehm. Ich mag es einfach, deswegen würde ich ja fast immer gerne die Anfangsphase überspringen. Geht leider nicht.
 
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Magneto73

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  • #24
"Abhängigkeit" kann es ja nur geben, wenn sich jemand bewusst dazu entscheidet, abhängig von etwas, z. B. einer Beziehung, zu sein. Sie entsteht nicht von selbst, sondern ist immer auf einen "Wirt" angewiesen, der sie sich entwickeln lässt. Auch hier gilt: Es liegt allein an uns, was und wer wir sind/sein wollen.

Nichts desto trotz verstehe ich dich, weil auch ich einen starken Beziehungswunsch habe, der nach wie vor unerfüllt geblieben ist. Und eine (aufmerksame) Frau, das glaube ich auch, spürt das, ob ich "bedürftig" bin im übertragenen Sinn, oder ob ich das eben nicht bin.

Es ist nicht ratsam, da hast du recht, auf diese Art und Weise "Glück" zu definieren oder zu suchen. Das führt zu nichts und dann macht man sich tatsächlich abhängig. Auf dieser Basis ist eine Beziehung auf Augenhöhe unmöglich.

In einer Beziehung brauch ich meine Partnerin nicht so direkt. Mir kommt es eher so vor, als ob ich eine unterschiedliche Person bin. Viel grundglücklicher und selbstsicherer.
 
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Jan_1984

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  • #25
In einer Beziehung brauch ich meine Partnerin nicht so direkt. Mir kommt es eher so vor, als ob ich eine unterschiedliche Person bin. Viel grundglücklicher und selbstsicherer.

Was gibt dir dieses "Grundglück" und die "Selbstsicherheit"? Verstehe ich dich richtig, dass du das so empfindest, sobald es "einfach nur" eine Frau an deiner Seite gibt? Es klingt ein bisschen so, aber du meinst das sicher nicht so, dass es für dich wichtig ist, eine Partnerin zu haben, aber sobald eine da ist, gehst du ein bisschen auf Abstand bzw. suchst nicht unbedingt aktiv ihre Nähe.
 

Magneto73

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  • #27
Was gibt dir dieses "Grundglück" und die "Selbstsicherheit"? Verstehe ich dich richtig, dass du das so empfindest, sobald es "einfach nur" eine Frau an deiner Seite gibt? Es klingt ein bisschen so, aber du meinst das sicher nicht so, dass es für dich wichtig ist, eine Partnerin zu haben, aber sobald eine da ist, gehst du ein bisschen auf Abstand bzw. suchst nicht unbedingt aktiv ihre Nähe.

Häh, woraus willst Du das gelesen haben. Ich suche gerne die Nähe meiner Partnerin, bin aber nicht bedürftig dannach. Ich bin ein Nähemensch. Ich kann nicht erklären wie dieser Persönlichkeitswandel zu Stande kommt.
 
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  • #28
Grundschulleherinnen sind cool, viel besser als Gymi. Viel Erfolg
 

Jan_1984

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  • #29
Häh, woraus willst Du das gelesen haben. Ich suche gerne die Nähe meiner Partnerin, bin aber nicht bedürftig dannach. Ich bin ein Nähemensch. Ich kann nicht erklären wie dieser Persönlichkeitswandel zu Stande kommt.

Ich hab es ja nicht direkt herausgelesen und hab mir auch schon gedacht, dass du das so nicht meinen kannst. Denn das würde ja total widersprüchlich sein, einerseits den Wunsch nach einer Partnerin zu haben und sie andererseits nicht in der Nähe haben zu wollen. Daher auch meine Nachfrage. Aber jetzt habe ich es ja verstanden. Sorry!
 
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