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Löwefrau

  • #1

No go

Hallo zusammen -

wir alle haben bereits unsere Erfahrungen gemacht und leiten daraus Wünsche für das zukünftige Leben ab.
Manch einer/eine sagt: MIr gefällt mein Leben allein so gut...das will ich nicht ändern.
Und ebenfalls entwickeln sich NOGOS - vielleicht einfach weil man sehr schlechte, manchmal auch schmerzhafte Erfahrungen in dem Bereich gemacht hat.

Wie geht ihr mit NOGOs um, die ihr vielleicht empfindet.
Da steht er nun: Der Traumprinz auf seinem sch... Gaul .....und hat eine Zigarette in der Hand...

Da sitzt Euch DIE Traumfrau gegenüber (ich dachte an eine Mischung aus Penelope Cruz und Mutter Theresa)....................und kaut Fingernägel.


Das sind aus der Luft gegriffen zwei Bsp, die ja passieren könnten. Wie geht ihr damit um?
Und welche Nogos habt ihr?
Schränken zuviel NOGOs in der Partnersuche? Oder sind sie hilfreich, neue Enttäuschungen zu vermeiden...?
 
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  • #2
"Äußerliche" NoGos schränken ein

Vorweg: ich bin durchaus jemand, der sich von Äußerlichkeiten leiten lässt!
Wobei es dabei kaum eindeutige (zumindest wäre mir das nicht bewusst) Kriterien wie Größe, Körbchengröße, Haar/Augenfarbe oder so gibt: meine "Traumfrauen" sind/waren *sehr* unterschiedlich.
Und schliesslich bin ich auch kein Brad Pitt.
Dennoch ist das Äußerliche für mich mit entscheidend, wie auch immer das bei mir "funktioniert".

Aber äußerlich erkennbare eindeutige NoGos wie Rauchen oder Fingernägel kauen (oder Kleidung, Bart (ok, bei Frauen hätte ich dann doch ein NoGo gefunden;-)), Kaugummi, Piercing, etc.) fallen mir auf die Schnelle kaum welche ein, die für mich relevant wären. (und das obwohl ich Nichtraucher ohne Bart und Tattoo und mit erträglich gepflegten Fingernägeln bin;-))

Bei diesen äußerlich erkennbare NoGos bin ich vielleicht naiv und muss sagen: wenn die Liebe stimmte, wäre das schon irgendwie hinzukriegen und/oder zu akzeptieren…

Im Wesen gäb' es da schon eher einige wie z. B. eine negative Lebens-Einstellung, Rassismus, oder eben (s. auch mein erster Post...) spassbefreite Einstellung zu Sex.
 
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  • #3
Einige Nogos kann ich ja gleich ausfiltern, wie z.B. Rauchen für mich ein Nogo sind.
Ein anderes Nogo vorab ist der Eintrag "mein Haustier" unter "wovon ich mich nie trennen kann".

Beim Date ... zu viel Erzählen vom Ex, von schlechtgelaufenen anderen Dates, meinen Namen nicht mehr wissen.
 
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  • #4
Haustiere

Für mich wäre ein Mann sofort abgehakt, der erwartet, dass ich für ihn meine Haustiere abschaffe, egal aus welchen Gründen.

Ich habe mir meine Haustiere angeschafft, da ich sie liebe und für sie Verantwortung übernehme, und das hört nicht mit einem neuen Partner auf.

Wer an mir Interesse hat, der akzeptiert mich als gesamte Person mit Tieren oder Kindern oder sonst etwas.
Wer nicht damit umgehen kann, dass ich meine Zeit zum Teil auch meinen Tieren widme und sich dadurch zurückgesetzt fühlt, den möchte ich gar nicht an meiner Seite vorstellen!
 
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Löwefrau

  • #5
Rauchen war ein NOGO für mich, aber ich bin mir sicher - ein Gelegenheitsraucher würde es mir zuliebe aufgeben, wenn er eine Partnerschaft mit mir möchte.

Und ansonsten: Männer die sich selbst ziemlich verzerrt wahrnehmen, sind mir auch nicht so sympathisch.

Wenn jemand gar keine Tiere mag (ich habe keine), dann bin ich auch etwas distanzierter.
Und wenn jemand super ordentlich ist, dann passt es nicht.

Ein echtes NOGO ist für mich einfach nur sehr dicke Männer. Kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Wie soll der Sex denn da laufen?
Mal abgesehen von den physischen Einschränkungen.....ekelt es mich auch.
 
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  • #6
Haustiere über Kinder

Hallo Lilian

Kommt Dir das hier bekannt vor?

>Ich habe nichts gegen Kinder und ich kann auch gut mit ihnen umgehen, aber wenn Kinder DER Lebensinhalt des Mannes sind, der dann noch erwartet, dass die neue Partnerin permanent zurücksteckt, dann könnte ich auf so einen Mann verzichten! <

Ersetz mal gedanklich "Kinder" durch "meine Haustiere" und schau, was Du hier in Deinem Statement zum Nogo geschrieben hast.
 
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  • #7
@ Allegro: Dein Vergleich hinkt!

Auch wenn es dich stört, dass ich meine Tiere nicht für einen Mann abgeben würde, hast du das Wesentliche nicht verstanden.

Tiere sind keine Kinder und Kinder keine Tiere. Es geht um Akzeptanz, nicht um Tier- oder Kinderliebe. Wenn ich einen Mann treffe, der seine Kinder liebt, dann würde ich doch nicht erwarten , dass er seine Kinder quasi "abschafft" oder nicht mehr sieht!

Es geht um den vernünftigen Umgang mit den Tieren/Kindern, gegenüber denen man eine Verantwortung hat. Betonung liegt dabei auf dem "vernünftigen Umgang". Wäre ich in der Tat ein besserer Mensch, wenn ich für meinen Partner, der keine Tiere mag oder will, meine Tiere ins Tierheim brächte????

Und was wäre das für ein Mann, der von mir erwartete, dass ich mich von dem trenne, was mir lieb und teuer ist???

Ich denke, ich kann erwarten,dass jemand, der an mir interessiert ist, auch meine Tiere/ meine Kinder akzeptiert. Das heißt nicht, dass er sie lieben muss, aber er kann sie akzeptieren!!

Und wenn der Partner dazu nicht bereit ist, denke ich, dass er der Falsche ist. Dann soll er doch eine andere suchen! Aber du wirst in jeder Partnerschaft Kompromisse eingehen müssen, egal ob das Hobby, Urlaubspläne etc. anbelangt.

Und dann kann jeder für seinen Teil entscheiden, wieviel er bereit ist zu tolerieren. Und wenn einer keine Tiere oder Kinder mag, dann braucht er mein Profil nicht weiter zu lesen, sondern kann weiterklicken.
 
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  • #8
ah ja, auch das ist für mich ein Nogo: Frauen, die "wissen", was ich verstehe
 
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Löwefrau

  • #9
Hallo Allegro,
was meinen diese Frauen bzw. Du damit?
 
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  • #10
@Allegro

Wenn das alles ist, was dir zu meiner Antwort einfällt.... :)
 
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  • #11
Hallo!

Wirklich harte KO-Kritierien habe ich eigentlich nur zwei: Rauchen und die Tendenz anderen vorschreiben zu wollen wie sie zu leben haben.
 
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  • #12
was so alles geliebt werden kann

Eine der tollen Sachen, die parship für mich mit sich bringt, ist aufzuzeigen, wie unterschiedlich Menschen doch denken und fühlen können.

So ist es für mich ganz außerhalb meiner Welt, etwas anderes als Menschen lieben zu können. Und gabz besonders ist es für mich außerhalb meiner Welt, wenn jemand die Liebe zu Menschen auf eine Stufe stellt mit einer sogenannten Liebe zu anderem.

Mag sein, dass andere Menschen das so sehen können: Ihre Blumen lieben, ihr Haus, ihr Auto, ihr Viertel, ihren Goldfisch, ihre Bücher, ihre CD-Sammlung, das kühle Bier zum Feierabend.
Ich frage mich manchmal, ob da nicht Liebe mit einem wohligen Gefühl im Bauch verwechselt wird.

Mensch und Tier - das ist ein Abhängigkeitsgefälle. Da sucht sich kein Tier seinen Menschen partnerschaftlich oder freiwillig aus. Diese Abhängigkeit dann mit Liebe unter Menschen zu vergleichen ist in meinen Augen grotesk.

@ Lilian #7 >Auch wenn es dich stört, dass ich meine Tiere nicht für einen Mann abgeben würde, hast du das Wesentliche nicht verstanden.<
Es stört mich nicht. In sofern greift Deine gesamte Schlussfolgerung ins Leere. Damit ist für mich #10 beantwortet.

@ Löwefrau: #9 Was ich meine: Ich brauche viel Zeit, Diskussion und Rückmeldung, ehe ich glaube, jemand anderen verstanden zu haben. Zuvor ist alles mehr oder weniger Idee bzw. Spekulation, aber kein Verständnis.
Was ich mit "Frauen, die "wissen", was ich verstehe" meine: Wenn Ausschnitte meiner Äußerungen mit von mir nicht Gesagtem kombiniert wird und daraus abgeleitet wird, was ich verstanden oder nicht verstanden hätte. Eine solche Vorgehensweise kostet nur Kraft und ist damit als Ausgangspunkt einer neuen Partnerschaft für mich ein NoGo.
 
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  • #13
Thema Tiere und Tierliebe

Wie bei vielen Dingen im Leben kommt es für mich eher darauf an, wie normal/extrem/fanatisch ein potentieller Partner beim Thema Tierliebe drauf ist. Dass man seinem Haustier gegenüber quasi Elterngefühle entwickelt ist denke ich mal total normal und schon seit 1000 Jahren so. Stört mich Null.

Es kommt mir drauf an, wie sich das im Alltag zeigt... das kann ja auch echt extrem werden. Cat-Ladies die z.B. 10 Katzen haben und es werden immer mehr. Oder Madame trägt den kleinen WauWau gerne mal in der Handtasche rum und füttern den kleinen Stinker mit dem Mund. Alles schon gesehen und mir dann irgendwie... unheimlich! Und das ist dann klar ein NoGo.

Abgesehen davon bin ich (leider) gegen Hunde allergisch und könnte daher eben aus gesundheitlichen Gründen nicht mit einer Partnerin zusammenleben, die einen Hund hat. Daher finde ich es auch gut, dass man das hier in den Profilen sehen kann.

m/37
 
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  • #14
Ich muss gestehen: ich habe den Eindruck gewonnen, dass gerade Frauen (zumindest die, die mir gefallen;-)) oft und viele NoGos haben...
Rauchen, Kinder, Haus auf dem Land, Körperbehaarung, Glatze, normaler Job, falsche Größe, u.v.m.

Ist das ein Schutzmechanismus, die Suche nach Mr. Perfect, oder die Folge schlechter Erfahrungen?

Oder sehe ich das verzerrt?
Und/oder sind wir Männer genauso "schlimm"?
Ich selbst rauche nicht, bin nicht übergewichtig etc.;-): aber warum schliessen so viele Frauen so viel im Voraus aus?
 
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  • #15
Nachdem ich hier schon von einigen Damen gelesen habe, was sie alles für No gos halten, möchte ich auch mal meine Meinung dazu abgeben, da sie absolut konträr ist.

Ich suche einen Mann, den man als Seele von Mensch bezeichnen kann, und da sind Äußerlichkeiten zweitrangig.

Ich wollte einen Älteren, weil sie in der Entwicklung reifer sein sollen - mein (Noch-)Mann war 3 Jahre jünger. Ich wollte einen großen Mann mit breiten Schultern - mein Ex war ein schmales Hemd. Und dass ich mich nach mehr als 11 Jahren Ehe getrennt habe, hat nur etwas mit Verhalten zu tun.

Also einzige echte no gos: Ungepflegt sein und andere Fehlverhalten.