vivi

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  • #31
Mal ganz ehrlich @Ed Single ....manchmal stell ich mir die Frage, ob du sehr Kopflastig oder ein professioneller Themenmanipulator bist.
Es erstaunt mich mit welchen Begriffen und Gedanken du an eine "vermeintliche" Partnersuche rangehst.

...Wie erkennt Mann seine richtige Zielgruppe?...
Du musst bzw. solltest doch am Besten selbst wissen, was du für eine Vorstellung hast oder was du willst.

...Wo finde ich meine richtige Zielgruppe?...
Danach kann man sich Gedanken darüber machen, wo man dies "Exemplare" am besten antrifft. Tipps gab's ja hier dahingehend schon genug.

....auf eine oder mehrere der folgenden Kriterien: Charakter, Hobby(s), Beruf...
Das finde ich ja extrem nüchtern betrachtet, wo ich ja mitunter schon pragmatisch an Dinge herangehe.

Versuch doch einfach das Ganze etwas lockerer zu sehen / nehmen;)
 
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Ed Single

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  • #32
@vivi = Im Forum wurde mal erwähnt, dass erfolglose Partnersuchende vielleicht die falsche Zielgruppe ansprechen. Also dass die vielleicht die falsche Vorstellung haben oder das falsche wollen. Wenn man so weiter drüber nachdenkt, landet man beim Thema Kompromiss. Speziell Frauen sollen davon wenig halten bei der Partnersuche...

Ich wollte lediglich über einen neuen Aspekt diskutieren. Könnte ja ein neuer Tipp bei rumkommen.
 
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Rotkohl

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  • #33
Irgendwo kann ich schon verstehen, was Ed meint.

Es geht aber - Stichwort Kompromiss - weniger darum, zu wissen, was man will, sondern zu wissen, was man realistischerweise in Anbetracht seines eigenen Marktwertes (so unangenehm das auch klingt) haben kann. Das ist dann vielleicht weniger “das Falsche wollen“ als vielmehr “zu viel wollen“.

Ich habe persönlich langsam aus Erfahrungen im RL wie hier das Gefühl, dass ich für meine “heilige Dreieinigkeit“ (nett, schlank oder normalgewichtig, mindestens ein gemeinsames Interesse) schon nicht genug Marktwert besitze.

Da hilft dann wirklich nur die Zielgruppe wechseln, eigenen Marktwert erhöhen soweit möglich oder aufgeben.
 
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Dr. Bean

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  • #34
Bei mir als erfolgloser Mann ist dann wohl die Frage, welche Zielgruppe ist die Richtige, wenn man irre ist :)
 
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Marlene

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  • #35
Eigentlich hat das nichts mit dem Marktwert zu tun. Mehr damit: wenn Du ein Pinguin bist und in der Wüste suchst, dann stößt Du eher nicht auf Deinesgleichen. Es hat etwas mit Selbsterfahrung zu tun und dann dort hinzugehen, wo man ähnlich Gelagerte findet. Mit denen man Ähnliches teilt und sich austauschen kann, ohne sich als absolut Fremder zu fühlen. Vielleicht findet man dort dann auch eine Liebe....
 
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Menno

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  • #36
Da hilft dann wirklich nur die Zielgruppe wechseln, eigenen Marktwert erhöhen soweit möglich oder aufgeben.
Mein erster Gedanke war: Was ist mit @Dr. Bean los ...:D
Liegt an Deinem Avatar.

An sich arbeiten ist immens wichtig. Die Ansprüche herunter schrauben fatal. Diese müssen aber auch in Deiner Liga sein: Schuster bleib bei Deinen Leisten. Die eigenen Schwächen suchen, aufpolieren, damit umgehen und damit zu leben. Aufgabe ist nur etwas für Schwächlinge. Keine Frau mag dies ... Sie will schwach werden ... o_O
 

Marlene

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  • #38
Man denke da an die Geschichte vom hässlichen kleinen Entlein :)
 
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Rotkohl

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  • #40
Eigentlich hat das nichts mit dem Marktwert zu tun. Mehr damit: wenn Du ein Pinguin bist und in der Wüste suchst, dann stößt Du eher nicht auf Deinesgleichen.

Offen gestanden verstehe ich das jetzt nicht ganz. Kannst du mir das bitte näher erläutern?

@Menno - oh, wenn ich aufgebe, will ich ja keine Frau mehr, von daher kann mir das ganz egal sein. Soweit ist es bei mir noch nicht. Aber ehrlich gesagt ist mir das Macho-Getue von wegen Schwächling zuwider - wenn ich fpr mich entscheide, dass mich die Suche nach einer Beziehung unglücklich macht und keinen Nutzen bringt, und ich mich auf andere Seiten des Lebens konzentrieren will, ist das mein gutes Recht und macht mich nicht zum Schwächling. Es soll Frauen und Männer geben, die auch ohne Partner ihr Leben genießen, und dazu haben sie jedes Recht.
 
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  • #45
@Marlene
Das klingt plausibel, aber man kann auch an etwas/jemanden Gefallen finden, das/den man nicht suchte.
 
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Menno

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  • #46
@Menno - oh, wenn ich aufgebe, will ich ja keine Frau mehr, von daher kann mir das ganz egal sein. Soweit ist es bei mir noch nicht. Aber ehrlich gesagt ist mir das Macho-Getue von wegen Schwächling zuwider - wenn ich fpr mich entscheide, dass mich die Suche nach einer Beziehung unglücklich macht und keinen Nutzen bringt, und ich mich auf andere Seiten des Lebens konzentrieren will, ist das mein gutes Recht und macht mich nicht zum Schwächling. Es soll Frauen und Männer geben, die auch ohne Partner ihr Leben genießen, und dazu haben sie jedes Recht.
Ich wollte Dir weder zu Nahe treten, noch dich von Deinem Weg abhalten. Ich mag es auch andere Sichtweisen zu sehen. Es liegt mir fern dich zu beinflussen. Ich wollte dich aufmuntern und Dir Mut zu sprechen. Mehr nicht ... Du bist alt genug, um selbst zu entscheiden. Ich wünsche Dir viel Glück.
 

Rotkohl

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  • #47
@Menno Entschuldige bitte, sollte ich zu heftig reagiert haben, aber ich halte diese Schwächlings-Vokabel einfach für unangebracht. Aber das mag eine persönliche Befindlichkeit sein. Nichts für ungut.
 
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Menno

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  • #48
@Menno Entschuldige bitte, sollte ich zu heftig reagiert haben, aber ich halte diese Schwächlings-Vokabel einfach für unangebracht. Aber das mag eine persönliche Befindlichkeit sein. Nichts für ungut.
Alles gut ... ich habe damit kein Problem. Du musst dich für Deine Meinung nicht entschuldigen. o_O Ich finde es nur schade, wenn sich ein Mensch aufgibt. Auch, wenn es wieder ein paar kritische Antworten hagelt: Ich bin der Meinung, dass wir für ein Leben als "Einsiedler" nicht geschaffen sind. Einen Menschen zu lieben, Zweisamkeit zu leben ist ein sehr schönes Gefühl. Deswegen die stichlige Bemerkung meinserseits. Manchmal muß man auch aufgeweckt werden ... o_O;)
 

Rotkohl

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  • #49
Oh, ich habe mich nicht für meine Meinung entschuldigt, sondern nur (eventuell) für die Heftigkeit meiner Reaktion. ;)

Und ich würde theoretisch - denn wie gesagt, so weit ist es nicht - nicht mich aufgeben, sondern nur diesen einen Aspekt meines Lebens. Das ist eine vollkommen andere Sache.

Nicht als Einsiedler zu enden geht auch anders - ich habe einen sehr großen Freundeskreis, auch viele Frauen betrachte ich als enge Freunde.

Manchmal denke ich auch, wie viel schöner, reiner und freier Freundschaft doch ist als die Liebe. Da gehts auch ohne Standesdünkel und Oberflächlichkeiten.
 
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  • #50
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Rotkohl

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  • #51
Oh, ich bin mir sicher, dass ich es auch mögen würde. :) Ich sehe mich selbst als Familienmensch, habe ich eigentlich schon immer getan. Und wie gesagt - noch hat der Wüstenpinguin nicht aufgegeben ;)
 
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  • #52
Wie erkennt Mann seine richtige Zielgruppe? - Und: Wo finde ich meine richtige Zielgruppe?

Das erkennen und das finden, gehört oft zusammen, ist zumindest bei mir so.
Das meiste bei mir geht über die Optik. Stimmt die Optik, stimmen in den meisten Fällen auch Hobbys, politische Richtung und das Wesen an sich.
Die Optik umfasst bei mir nicht nur die körperliche Attraktivität, der Kleidungsstil ist hier mindestens genauso wichtig. Wenn es um die Interessen und damit um Gemeinsamkeiten geht, dann ist er sogar noch wichtiger.
Mimik, Gestik, Wortwahl und evtl Gesprächsthemen sollten natürlich zum Erscheinungsbild passen.
Bei mir habe ich festgestellt, dass ich je nach Wohnort der Damen unterschiedlich ankomme. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich in anderen Städten eine höhere Anzahl meiner Zielgruppe habe!?
Ist aber auch egal woran es liegt!
Du wirst sicher wissen, welcher Typ Frau dir gefällt, verlass einfach mal dein gewohntes Terrain und geh woanders in einer anderen Stadt/Dorf/ Region unter die Leute und schau, was sich ergibt. Dass du dann natürlich nur Orte besuchen sollst, die dir auch gefallen, setze ich als selbstverständlich voraus.
 
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Dr. Bean

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  • #53
Alles gut ... ich habe damit kein Problem. Du musst dich für Deine Meinung nicht entschuldigen. o_O Ich finde es nur schade, wenn sich ein Mensch aufgibt. Auch, wenn es wieder ein paar kritische Antworten hagelt: Ich bin der Meinung, dass wir für ein Leben als "Einsiedler" nicht geschaffen sind. Einen Menschen zu lieben, Zweisamkeit zu leben ist ein sehr schönes Gefühl. Deswegen die stichlige Bemerkung meinserseits. Manchmal muß man auch aufgeweckt werden ... o_O;)

Vll. lebt er auch in ewig wechselnder Zweisamkeit
 
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Dancing

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  • #54
... Hingegen beim Online Dating kann ich die Infos oder zumindest die meisten Infos - vor der Kontakaufnahme im Profil lesen. Bleibt manchmal das Problem, dass der Mann nicht weiß, welche Zielgruppe konkret seine richtige ist.

Du glaubst jetzt nicht wirklich, dass Du Gefühle nach einem Schema sortieren und steuern kannst, oder doch?
Völlig einerlei, ob nun on- oder offline, Du wirst nie erfahren, wer Dein Gegenüber wirklich ist, wenn sich einer von Euch beiden dem Anderen nicht öffnet, da gibt es keine Möglichkeit vorher zu sortieren.
Offline kannst Du nicht hinter die Fassade sehen, hinter einem hübschen Gesicht kann sich durchaus ein hässlicher Charakter verbergen.
Online hast Du keine Garantie dafür, dass das, was Du liest, auch der Wahrheit entspricht, wie also willst Du Dich orientieren?
Ich sehe nur eine Möglichkeit ... bringe Geduld mit, versuche Kontakte zu knüpfen, lerne Deine Herzensdame erst mal etwas kennen, dann trifft man sich persönlich und wenn dann noch immer alles passt, wird sich alles weitere fügen.

Nur als Beispiel, ein Bekannter geht nicht mehr gerne auf Tanzveranstaltungen, weil er sich immerzu Körbe holt. Was macht er falsch?
Er hat immerzu nur vor Augen, dass er heute eine Partnerin finden will, die Körbe verletzen sein Ego und so verkriecht er sich in sein Schneckenhaus.
Besser wäre ... geh aus, habe Spaß, gebe Dich wie Du bist und evtl. triffst Du dabei auf die Richtige. Du wirst schon merken, ob Du beobachtet wirst, ob das eher belächelnd ist oder Interesse signalisiert wird. Was daraus wird, liegt bei Dir,
Du kannst mit der Tür ins Haus fallen und alles kaputt machen, oder Du lässt es langsam angehen, man lernt sich kennen, merkt, ob beide Seiten Interesse haben und kommt dann eventuell zusammen.
Manchmal soll es nicht sein, nimm es hin, akzeptier es und sei nicht sauer,
wenn Du aufmerksam bleibst, nimmst Du unter Umständen dort Sympathie war, wo sie Dir nie zuvor aufgefallen ist.

Auch das ist kein Patentrezept, das gibt es nicht, aber es hilft, Niederlagen zu verarbeiten und damit umzugehen. ;-)
 
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Dr. Bean

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  • #55
Gefühle haben meistens den kleinsten Verstand, die kann man immer am Besten steuern ;)
 

Marlene

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  • #56
Offen gestanden verstehe ich das jetzt nicht ganz. Kannst du mir das bitte näher erläutern?
Ich hätte es deutlicher schreiben sollen: das Wort "Marktwert" passt mMn in Bezug auf Beziehungen nicht. Es dreht sich um Innenwelten und darum, wo man seine Heimat findet. Wobei die Liebe Gottseidank nicht berechenbar ist. So könnte sich durchaus, um mal in der Symbolik zu bleiben, auch ein Pinguin in einen Wüstenskorpion verlieben. Wenn die Innenwelten so gelagert sind, dass es etwas Passendes, das kann Gegensätzliches wie auch Ähnliches sein, gibt.
 

Rotkohl

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  • #58
@Marlene - Danke für die Erklärung. Ich habe allerdings jetzt das Gefühl, dass wir von zwei vollkommen unterschiedlichen Angelegenheiten schreiben - mein “Marktwert“ (wie gesagt, ich mag den Begriff auch nicht) ist das, was ich zu bieten habe, was ich von mir aus mitbringe - wo ich meine Heimat finde, ist ja genau der andere Part.

Ich versteh schon, was du meinst, du willst das ausschließlich von der anderen Seite und wertneutral ausdrücken, aber im Endeffekt sagst du mir wieder - Mängelexemplar, such dir ein Mängelexemplar. Was sicher kein vollkommen falscher Rat ist - aber eben wieder zum Ansprüche runtersetzen führt.

Und ich hab doch nur noch drei an die Skorpionsdame.
 
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  • #60
Es hat so eine schöne Ambivalenz - Erhabenheit, Leidenschaft und Tiefe.