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  • #91
:rolleyes: Oh Mann ihr Zwei. @Syni und @fleurdelis . Ihr seid doch (wie so oft) gar nicht sooooo weit auseinander . :rolleyes: Immer muss eine da einhaken, wo es noch was zu behakeln gibt - und das letzte Wort haben.

Kann ich gerne übernehmen ;):)

Ihr würdet Euch im RL sicher ganz gut verstehen.:)
 
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  • #92
Lies dir die - später hinzugefügten - Zitate durch und es wird sich dir erschließen.
Nein. Ich glaube, wir haben unterschiedliche Perspektiven.
Ich habe gelernt, bei @fleurdelis nochmal nachzufragen, weil ich sie auf Anhieb oft falsch verstehe. So ging es mir heute auch, beim ersten Post zum Thema hatte ich ein ganz falsches Bild von ihrer Meinung.
 
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  • #93
Gib reflektierten Menschen ein spiegelkabinett und sie sind glücklich...
Reflektierte-Menschen-bashing? Mal was neues ...
Vermute mal, du meinst die, die sich für besonders reflektiert halten, es aber gar nicht sind?
Sehen und danach handeln sind wieder zwei paar Schuhe. Wie brauchen und brauchen.
Die nicht so gut sehen, dafür aber spüren und sich davon leiten lassen sind klar im Vorteil. Naturzalente.
Gibts übrigens auch im Beruf und den Fähigkeiten, die man zur Ausübung braucht auch.
Für andere ists ein knochenharter Job...
Den Post verstehe ich im Zusammenhang zu meinem irgendwie nicht ...
 
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  • #94
Ach so, ja, da kann idealerweise ein Transfer erfolgen. Setzt aber eine gewisse Offenheit voraus. Die wiederum meine ich eher an anderen Dingen festmachen zu können, als eine akademische Ausbildung.

Genau ... Offenheit, finde ich gut. Es hat ja jahrzehntelang funktioniert ... führe mal ein Bsp. einer Freundin an, sie ist Hausfrau, ihr Mann Zahnarzt ... die Ehe funktioniert sehr gut, beide haben ganz andere Aufgaben und sie muss für Arbeitszeit, Fortbildungen ... usw. anders zurückstecken als er. Dafür muss sie aber nie Zahnärztin gewesen sein, um für längere Arbeitszeiten etc. Verständnis zu haben. So meinte ich das. Wenn man jemanden mag, mit ihm sein Leben teilen will, finde ich gehört das dazu. Ich müsste in meinem Job da auch auf Verständnis hoffen ...
 
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  • #95
sie ist Hausfrau, ihr Mann Zahnarzt ... die Ehe funktioniert sehr gut,
Dafür muss sie aber nie Zahnärztin gewesen sein, um für längere Arbeitszeiten etc. Verständnis zu haben.
Tja.... da sind wir halt wieder volle Kanne mittendrin in den Geschlechterstereotypen und alten Rollenmodellen.
Kann man feiern. Muss man aber nicht.

Spannend wird es, wenn man davon mal einen klitzekleinen Schritt abweicht und sich dann anschaut, wieviel "Verständnis" noch übrig ist, denn mMn handelt es sich in solchen Konstellationen nicht immer unbedingt im eigentlichen Sinne um Verständnis, sondern lediglich um Akzeptanz des gewählten Modells und seiner Konsequenzen im Sinne der Dissonanzreduktion, weil sich eben für genau dieses Modell entschieden wurde. Zusätzlich auch noch sozial gestützt und gefördert.
 
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bega

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  • #96
Tja.... da sind wir halt wieder volle Kanne mittendrin in den Geschlechterstereotypen.


Na und, wenn sich doch beide Partner einig sind und mit dieser "Aufteilung" zufrieden, ist das für mich vollkommen in Ordnung.

Manchmal erinnert mich @Syni an unsere Gleichstellungsbeauchtragte.

Da wird in einem gut funktionierendem System weil ja irgendwie eine "Ungleichheit" vorhanden ist rumhantiert.

Ich bin dafür, wenn es Misstände gibt, diese zu benennen und zu ändern.
Aber gelegentlich das Hirn einschalten und nicht ändern wegen des ändern willens halte ich für richtig.
 
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  • #97
@bega
Ich halte es schlicht für stumpf, ein tradiertes Aufteilungsmodell als angebliches Beispiel für Verständnis für unterschiedliche berufliche Herausforderungen in einer Beziehung heranzuführen.
Dass die das so leben und es funktioniert ist ja schön und gut - läuft bei vielen so. Hat jedoch in der aktuelle Diskussion mMn keinerlei Wert - weil dort das Verständnis sozial erwartet bzw eingefordert wird.

Interessant wird es erst, wo das Verständnis eine individuelle Entscheidung ist, die nicht durch sozialen Druck forciert wird.
Tja.... und da wird es nunmal ganz schnell ganz zappenduster.
 
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bega

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  • #98
@bega
Ich halte es schlicht für stumpf ein tradiertes Aufteilungsmodell als angebliches Besispiel für Verständnis heranzuführen.
Dass die das so leben und es funktioniert ist ja schön und gut - läuft bei vielen so. Hat jedoch in der aktuelle Diskussion mMn keinerlei Wert.

OK, das kann ich nachvollziehen.
Hast du denn ein besseres Beispiel, an dem auf nachvollziehbare Art diese Verständniss "erklärbar" wird?

Es ist halt so, das Vergleiche bzw. Beispiele das MAnko haben, dass es irgendwo ein wenig "hinkt"

Eine sozialpolitische wissenschaftliche Analyse wird es hierzu bestimmt geben.
Ob dies Zielführend ist ist dann eine andere Frage.
 
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Frau M

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  • #100
Offenbar gibt es zu dem Thema eine Männerperspektive und eine Frauenperspektive habe ich mir sagen lassen im allgemeinen gesprochen. Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich das mal so in die Runde werfen darf.

Hier zeigt sich natürlich, wie individuell der einzelne Mensch zum Glück ist und was an Vorgehensweisen möglich ist im Bezug auf diese Thema. Sich dessen bewusst zu sein oder auch noch mehr zu werden, finde ich bereichernd.
 
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apfelstrudel

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  • #101
Reflektierte-Menschen-bashing? Mal was neues ...
Vermute mal, du meinst die, die sich für besonders reflektiert halten, es aber gar nicht sind?
Nein... ich meine die, für die Reflektiertheit das Ziel ist und nicht lediglich ein Mittel zum Zweck.
Den Post verstehe ich im Zusammenhang zu meinem irgendwie nicht ...
Hat direkten Zusammenhang zur oberen Zeile... und zu deiner Meinung zum Beruf als Gradmesser für die Partnersuche.
Aber da sind wir einfach unterschiedlicher Meinung.
Augenhöhe ist für mich eine selbverständlichkeit. Über die möchte ich nicht diskutieren müssen in einer Beziehung. Persönlichkeitsstrukturen können zueinanderpassen, oder nicht...
Und Reflektiertheit... kam man lernen... oder fühlen. Wie man einen Beruf lernen kann... oder darin aufgehen und das lernen ist dann kein lernen, sondern ein weiterentwickeln der Persönlichkeit um seine Ziele zu erreichen... seine Bedürfnisse zu befriedigen. Die sich ja ständig mit den Lebensumständen ändern. Das Werkzeug dazu quasi. Aber nicht die Bedürfnisbefriedigung selbst.
Und ich find, es macht einen riesigen Unterschied, mit welchem Werkzeug man seine Ziele zu erreichen versucht. Und ob man mit dem Kopf durch die Wand, oder leichtfüßig drumherumtanzt...
 
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  • #103
O.K., danke!
 

Ulla2

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  • #104
Das sehe ich nur bedingt so. Ich habe in meinem Berufsleben - gerade am Anfang - schon so viel in unterschiedlichen Berufen ausprobiert. Außerdem könnte ich mir auch heute noch vorstellen den Beruf wieder zu wechseln, aber ich bin jung und brauche das Geld :D
Ich finde, das sagt mehr über einen Menschen aus, als der Beruf, in dem er letztlich arbeitet. Es gibt ja auch Menschen, die sind permanent unzufrieden in ihrem Job, bleiben aber trotzdem und sitzen Jahre nur noch ab. Warten aufs Wochenende, warten auf den Urlaub, warten auf die Rente. So jemanden als Partner fände ich schwierig.
 
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  • #105
Ich finde, das sagt mehr über einen Menschen aus, als der Beruf, in dem er letztlich arbeitet. Es gibt ja auch Menschen, die sind permanent unzufrieden in ihrem Job, bleiben aber trotzdem und sitzen Jahre nur noch ab. Warten aufs Wochenende, warten auf den Urlaub, warten auf die Rente. So jemanden als Partner fände ich schwierig.
Ich finde es wichtig, neugierig und offen zu bleiben - auch interessiert an Themen, die zunächst nicht im eigenen Fokus stehen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das andere anders sehen. Wir sind in unseren Persönlichkeiten unterschiedlich und das ist auch gut so.
 
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Lady0890

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  • #106
Aspekt Berufsniveau bei der Partnerwahl:
Also ich schaue schon, dass der Mann grob auf meinem Niveau ist beruflich. Ich sehe einen Uni-Abschluss nicht als Pflicht, nur weil ich selbst den Master habe, aber er sollte zumindest auch Büroarbeit machen bzw. eine vernünftige Ausbildung haben.
Und ich möchte niemanden mitfinanzieren.
Ich finde einfach, ohne das böse oder abwertend zu meinen, es passt nicht, wenn ich morgens im Business-Outfit das Haus verlasse, während mein Mann in Handwerkerkleidung zur Baustelle oder Müllabfuhr fährt. Das wäre meinem Akademiker-Umfeld ein Dorn im Auge.
Auch sehe ich immer wieder das Phänomen, dass gerade Männer sich viel zu schlecht neben einer Frau fühlen, die beruflich besser aufgestellt ist. Habe auch mehrere Artikel darüber gelesen.

Aspekt Arbeitszeiten/Schichtdienste:
Wenn man eine Fernbeziehung anfangen muss, sollten zumindest beide die Wochenenden frei haben. Ich wüsste sonst nicht, wie man sich überhaupt sehen soll. Wenn der eine montags-freitags bis 18 Uhr arbeitet und der andere dann zwar weniger, aber dafür jedes Wochenende Schichten hat, ist das eigentlich unmöglich etwas aufzubauen, bei mehreren Stunden Fahrtzeit.
Wenn man im gleichen Ort wohnt, finde ich das nicht so relevant, da man immer mal 1-2 gemeinsame freie Stunden finden könnte.
 

elve

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  • #107
Liebe @Lady0890, ich akzeptiere deinen Aspekt zum Berufsniveau, das muss nun mal jeder selber wissen, wie er das handhabt.
Aber, nur mal so, ich habe es anders gemacht.
Mir kam einfach die Liebe dazwischen, und ich habe einen Handwerker genommen, obwohl ich damals genau wie du gedacht hatte. In deinem Alter war ich dann schon glückliche Mutter von drei Kindern und hatte den Grundstein zu unserem Haus gelegt. Meine etwas höhere Bildung habe ich einfach in die Ehe mit eingebracht, und meinen Mann beruflich unterstützt, seinen kleinen Ein-Mann-Betrieb vergrößert und einen zweiten Betrieb eröffnet. Er war für die Objekte, Kunden, Angestellten, Lieferanten zuständig, hat die ganze Arbeit vor Ort verrichtet. Und ich war die Managerin, konnte von zu Hause aus arbeiten, habe dort die Fäden im Hintergrund gezogen, alles, was man am Schreibtisch und Telefon erledigen konnte. Wir waren ein perfektes Duo, und haben nach einigen Jahren Teamarbeit wirklich gutes Geld verdient, mehr, als die ganzen Akademiker, die um uns herum wohnten.
Mein Mann hat seinen "Blaumann" auch erst auf der Arbeit angezogen, und echt, mir gefiel sein persönlicher Kleidungsstil viel besser als der von den studierten Menschen. Er hatte auch eine kultiviertere Aussprache sowie bessere Umgangsformen als manch anderer, der so viel auf sich hielt. Bildung haben wir uns halt selber angeeignet, Klasse und Niveau hat er mitgebracht.
Ich bereue meine Entscheidung nicht.
Mir war halt damals die Liebe wichtiger, als ein "besserer" Mann.
 
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  • #110
Handwerk ist wohl eine mehr als vernünftige Ausbildung o_O. Abgesehen davon, dass er manche Akademiker finanziell locker in die Tasche steckt.
Für mich sind eher die gemeinsamen Interessen wichtiger (auch kulturell gesehen), als der formale Abschluss.
Businessoutfit ist übrigens auch in vielen akademischen Berufen nicht üblich.
Das wäre meinem Akademiker-Umfeld ein Dorn im Auge.
o_Oo_Oo_O
 
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luckbox

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  • #111
Es gibt wohl 2 Perspektiven beim Beruf beim OD, wie nutzt man ihn um rauszufinden ob der andere zu einem besonders passt und wann kann man ihn als Ausschlusskriterium nutzen.

Privates Beispiel von mir als promovierten Naturwiss. der hier mal angemeldet war. Mich schrieben sehr viele Lehrerinnen an, die Matching-Punktzahl war aber durchweg niedrig <100 und auch menschlich haben sie selten meine Neugierde geweckt da oft eben Beamtenmentalität, Nestbau-affin, wenig risikoreich, auf Sicherheit aus. Wollte mich dann auch irgendwann nicht mehr Lehrerinen/Beamtinnen treffen. Naturwissenschaftlerinnen selbst gibt es kaum auf Parship, vermute denen sind die meisten Ingenieure/BWLer zu uninteressant hier. Zahnärztinnen würde ich aussortieren, weil das Studium und Beruf so eintönig und langweilig ist (für mich), dass es von der Persönlichkeit mit meiner nicht matchen kann. Man muss ja schon sehen, dass es ein bewusste Entscheidung ist das zu studieren und Dekaden jobmässig zu machen, auch wenn die Eltern einem die Praxis vererben. Fachärztinnen hingegen schreiben meist nicht mal zurück, wenn man sie anschreibt als "kleiner Naturwissenschaftler", die verdienen einfach viel besser und leiden glaube ich oft unter dem Chefarztsyndrom, der Partner muss mindestens soviel Status haben wie sie oder deutlich mehr verdienen. Ich treffen mich auch mit Damen ohne Abitur wenn es menschlich passt, ich Neugierde, Phantasie, Melancholie spüre beim Gegenüber. Beruf hat also nichts mit Bildung zu tun für mich, sondern warum hat sich das Gegenüber dafür entschieden. Ich wüsste selber nicht ob ich nochmal studieren würde als nicht-Akademiker-Kind.

Summa Summarum filtert der Matching-Faktor hier schon Kandidatinnen die eher zu mir passen, allein darauf verlassen würde ich mich aber nicht. Ich hab auch schon Frauen getroffen mit Matching an die 120, die waren dann oft der gleiche Typ Berufsmensch wie ich, aber von Interessen, Lebensphilosophie sehr verschieden. Aber ich hatte ein 2-3 sehr gute Matches über das Kriterium Job hier von dutzenden Kontakten, mit viel mehr hätte ich statistisch auch nicht gerechnet.

Fazit: der Psychotest kann noch verbessert werden für Typen wie mich bzw. entspreche ich wohl nicht der breiten Masse, für die er noch besser funktioniert, bzw. sortiert die Mehrheit hier vermutlich, v.a. Frauen sehr nach dem Gehalt/Status/Job aus. Und letztendlich ist es eine Frauenbörse, deren Kriterien wiegen hier mehr als die der Männer, sonst wäre das eher wie Tinder hier mit wenig Profiltext und Bildern. Aber ich habe auch spezielle, nicht hohe Ansprüche und bin single-fähig.

Alles obige unter der Premisse, dass man die Partnerin fürs Leben sucht natürlich und nicht nur ne längere Beziehung bis Anfang der 30er ;-)
 
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  • #113
Man kann es gut oder schlecht finden, dass der Beruf bei vielen Menschen einen Einfluss auf die Partnersuche hat, ob nun unbewusst oder ganz bewusst und gezielt - letztlich hat es keinen wirklichen Effekt auf den Erfolg der eigenen Suche, denn:
Angenommen, es gibt eine Rechtsanwältin, die statusbedingt/ aus sozialen Gründen/ weiß der Geier warum, von vornherein ausschließt, dass ein Handwerker, dem das in diesem Fall wumpe wäre, ihr Partner sein kann - allein dieser Umstand wird höchstwahrscheinlich dazu führen, dass die beiden tatsächlich nicht passen, da völlig unterschiedliche Ansichten zur Wichtigkeit dieses Aspekts vorliegen.
Es ist legitim, dass jeder seine Vorlieben/ Ansichten/ No-Gos hat.
Wenn jemand sagt: "ich stehe nur auf sehr dünne Frauen", dann ist er trotzdem nicht "schuld" daran, dass ich als normal beleibte Frau noch Single bin.

Persönlich habe ich das in allen möglichen Konstellationen selbst erlebt.
Ich hatte mal einen Freund, der gerade mal so eben einen Job hatte (... obwohl: eigentlich hatte er keinen 😂 ... er wollte es nicht so ganz wahrhaben). Dann hatte ich einen Freund, der einen sehr guten Job hatte.
Ich selbst habe studiert und ja: mir ist es wichtig, dass man im Austausch mit dem Partner eine gewisse Tiefe erreichen kann. Allerdings ist mir auch völlig klar (geworden), dass das oft eben NICHT an der Ausbildung/ dem Beruf hängt.

Habe beruflich und familiär viel mit den klassisch akademischen Berufen zu tun - das Niveau geht da recht oft auch nicht weit über Schlagermusik und Après-Ski hinaus.
Was mich immer extrem annervt, ist, dass gerade Vertreter bestimmter akademischer Berufsgruppen sich immer so einen bildungsbürgerlichen/ pseudo-landadeligen Ivy-League-Touch verleihen, aber das letzte Mal in der 12. Klasse ein Buch gelesen haben, das irgendwie in diese Richtung weisen würde 😂 (das beziehe ich übrigens auf meine Generation und jünger (w,41), die Generation meiner Eltern ist da eigentlich durch die Bank besser gebildet).

Nach einem Wechsel in einen überdurchschnittlich gut bezahlten Job, der sich aber weniger akademisch und weltgewandt anhört, als die Jobbezeichnung, die ich mir vorher anheften konnte, merke ich sehr deutlich, dass ich weniger Rückmeldung von anderen Akademikern bekomme.
Ist halt so.
 
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  • #114
Schau mal, vielleicht ist das für dich auch interessant.
Glaube ich nicht. Bzw: meine Erfahrungen lehren mich Gegenteiliges.
Ich habe vor 3 Tagen das erste Mal - in 3 Jahren - meinen Bildungsgrad auf "Abitur" gestellt. Holla die Waldfee!!! Sowas habe ich noch nicht erlebt!!! @creolo, ich muss mir deine Stühle ausleihen!!!
Zuvor habe ich immer nur mit Titel anzeigen oder nicht anzeigen rumgespielt. Und hatte ganz deutlich positivere Erfahrungen ohne. Aber sowas..... vielleicht ist es aber in Teilen auch ein Corona-Effekt. Glaube ich aber nicht wirklich, denn sobald ich doch mal meinen Beruf erwähne (was ich idR vermeide), kommen die typischen Reaktionen "ich bin jetzt zwar nicht unbedingt sapiosexuell, aber...", "ohh, ich bin aber nur [beliebigen Beruf einsetzen]...", "ahhh.... ich habe auch mal [beliebiges Studienfach einsetzen] studiert...." :rolleyes:

Mögliche Erklärung: viele Männer lassen die PS-Voreinstellung unverändert, dass ihnen Partnerinnen, hinsichtlich Bildung, nach dem PS-Prinzip vorgestellt werden.
 
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  • #115
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