Mentalista

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  • #31
Zitat von zrs13:
Ebenfalls sehr gut funktioniert Sport, allerdings erfordert das viel mehr, sich aufzuraffen. Und selbst da ist die Gefahr, sich selbst zu schaden, nicht ganz gebannt -- wenn auch viel geringer :) Man KANN allerdings tatsächlich auch nach Bewegung süchtig werden.

Ja, nach Sport kann man auch süchtig werden. Es kommt halt auf die ausgewogene Balance an, wie oft im Leben.
 
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Gast

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  • #32
Also bei mir ist ein Glas immer halbleer. Das hat aber damit zu tun, dass ich Realistin bin und in dem Moment, wo ich die halbe Fülle betrachte, lasse ich mir Platz nach unten, um nicht zu tief zu fallen, sollte ich denn fallen. Und von mir aus auch auf den rotbefleckten Teppich, wo ich mein halbleeres Glas drauf entleert habe. Das heisst aber nicht, dass mein Enthusiasmus nach vorn gänzlich fehlt. Bei mir kanns oft passiern, dass ich morgens aufwach und genau weiss was ich dann tue und dann setze ich das um ohne Wenn oder Aber. Ich finde es gar nicht schlimm das Glas als halbleer zu betrachten, auch wenn ich mir da manchmal mit im Weg stehe. Wäre ich eine durchwachsene Optimistin würde ich Situationen eventuell nicht aus dem nötigen Abstand betrachten. Das passt jetzt auch nur auf mich selbst und jeder muss halt sehen, mit welchem Glas er leben kann. Ich gebe zu noch nie den halbvollen Zustand probiert zu haben. Und trotz der halben Leere habe ich Humor und lache viel und gern. Denn das lässt sich durchaus ganz gut vereinen. Warum aber manche in den Profilen so überaus darauf bedacht sind die positive Lebenshaltung zu betonen zähle ich den bisher erlittenen Enttäuschungen zu. Vielleicht wirkt ein lebenslustiger Mann attraktiver ist die Meinung? Ich habe lieber jemanden in der Mitte, so wie ich es bin. Mir muss man die Supermotivation nicht vortäuschen. Denn seien wir ehrlich: Es gibt immer Momente im Leben, die einen runter ziehn.