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  • #16
Ich habe kein problem mit meinem Singleleben. Ab 50 gibt es immer mehr Frauen, die alleine leben, teils sind sie geschieden, teils verwittwet. Allerdings habe meine richtig engen Freundinnen alle Familien und sind ca. 10 Jahre jünger, also auch noch mit Teenagern.
Ich mache viel alleine oder eben mit etwas loseren Bekannten. Ich gehe mit Kolleginnen alle 2-3 Wochen ins Kino, habe ein Theaterabo mit einer Bekannten, bin in einer Laufgruppe und im Sommer im Fahrradclub. Dann gehe ich 1 x wöchentlich in einen Zumba-Kurs und 1 x in einen Englisch-Konversationskurs, manchmal auch in einen Kochkurs und zu einem freien Stricktreff. Je nach Laune eben. Im Sommer habe ich auch kein Problem, mich alleine in einen Biergarten zu setzen und die Leute zu beobachten.
Urlaube mache ich sowieso mit Gruppenreisen, dazu brauche ich keinen Partner.
Ich kann aber auch gut am Abend alleine zu Hause sitzen und lesen, telefonieren oder sonstwas.
Ich denke, man sollte aufpassen, dass man keinen anderen Menschen braucht um die Langeweile zu besiegen. Ein Partner sollte nicht Mittel zum Zweck sein.
 
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  • #17
Das Single-Leben kann wirklich viele Vorteile haben!!
Bin seit 2 Jahren Single und genieße einige Dinge auch sehr, aber manchmal kotzt es mich doch ziemlich an, wenn man im Freundeskreis bis auf eine (sehr gute) Freundin nur Paare hat, die ständig (unbewußt und bestimmt nicht böse gemeint!!!) Äußerungen wie "mein Mann und ich...blablabla" oder "da hat mir mein Schatz dies und das gemacht".

Oder wenn dann noch der Ex mit seiner Neuen blöd grinsend über den Weg läuft....

Oder wenn man nach Partys alleine nach Hause geht, während sich die Paare aneinandergekuschelt ins Taxi setzen......


Das sind die Momente, wo ich dann auch ganz gerne mal wieder jemanden, der zu mir gehört, an meiner Seite hätte, mit dem ich nach Hause gehe, der mit mir meinen Alltag teilt - naja, nicht jeden Tag, aber ab und zu ;-)
 
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  • #18
mir ist das marketingkonzept "single" etwas fremd.
in meinem bekanntenkreis gibt es auch mehr als diese zweiteilung: einerseits in sich gekehrte pärchen, andererseits suchende einsame singles.
vielmehr gibt es da eine menge on-off-beziehungen, eine reihe von leuten, wo nicht klar ist, ob das, was sie gerade haben, eine feste beziehung ist oder nicht, menschen mit häufig wechselnden partnern usw usw.
 
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  • #19
@/mil

Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf ;-)? Also, in meinem Alter (räusper.....45) sind die Leute wirklich entweder feste Paare (seit 100 Jahren). On/off-Beziehungen? Naja, wäre mal interessanter als diese "heile Welt".....

Seufz, früher war das alles irgendwie unkomplizierter...(komme mir gerade wirklich alt vor.....)
 
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  • #20
@victoria: vielleicht hat es schon auch was mit dem alter zu tun; zu meinem bekanntenkreis gehören leute aus den frühen zwanzigern bis zu mittleren fünfzigern. aber eigentlich, wenn ich näher gucke: gibts das bei den fünfzigjährigen nicht weniger als bei den endzwanzigern.
kommt vielleicht mehr auf die geistige dynamik und tätigkeitsbereich an? eher kulturbetrieb. es sind wenig bewohner von doppelhaushälften am stadtrand und bürojob in der innenstadt vertreten. und noch weniger leute, die behaupten, sie fühlten sich jünger als sie sind.
 
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  • #21
die wahl

der unterschied besteht darin glaube ich, dass man (meistens) aus eigener wahl, in einer partnerschaft lebt, während man (meistens) zu singlesein, gezwungen wird.
dann sind natürlich diejenige, die in einer ehe wie im knast leben, sich nicht hinaus trauen, und die, die ihr single-leben genießen.
aber im grunde glaube ich, dass man meistens aus der partnerschaft kann, wenn man es will, aber wenn man single ist, und wünscht sich einen partner..ist es eine geschichte, die mit glück und zufall zu tun hat, und vielen anderen faktoren.
 
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  • #22
Leben ohne Partner

Ich habe mir ein paar nette Hobbies zugelegt, und mache gern Kreativ- oder sonstige Kultur- oder Aktivurlaube, so z.B. das Töpfern in der Toskana ( oder in Irland, Frankreich usw.). Das finde ich eine tolle Art, allein unterwegs zu sein. Durch die Kurse ist der Tag gut gefüllt, und am Abend ergibt sich immer was. Machen übrigens viele andere Frauen genauso, Männer dagegen weniger. Aber das erlebe ich bei allen Kursen oder workshops, das erfahrungsgemäß nur Frauen da sind, genau wie hier im Forum überwiegend Frauen posten. Das deckt sich ja auch mit dem ganzen Erscheinungsbild, dass Frauen die eigene Sache eher in die Hand nehmen. Wo die Männer derweil sind? Keine Ahnung, ein paar seh ich immer mal wieder bei der Ü-Sonstwas Fete am Rand der Tanzfläche stehen, ihr Bier süffeln, um dann unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu gehen. Ansonsten bewege ich mich schon seit Jahren in einer aussschließlichen Frauenwelt, ob auf der Arbeit, in Aus- und Fortbildungen, oder in Freizeitkursen, und in meinem Freundinnenkreis sowieso. Vielleicht sollte ich mich umorientieren? Nach dem Motto: if you can't be with the one you love, love the one you with.
LG Maria
 
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  • #23
"Das deckt sich ja auch mit dem ganzen Erscheinungsbild, dass Frauen die eigene Sache eher in die Hand nehmen."
aha. na, also die ganzen postings hier von frauen, die von männern dies und das an initiative und vorgehen erwarten, weil es sich so gehört, zeichnen doch ein gegensätzliches bild. ausnahmen gibts natürlich. aber weite teile des forums verstehen sich ja offenbar eher als selbsthilfeforum für leidgeplagte. und das deckt sich natürlich dann mit soziologischen analysen: in schwierigen zeiten (etwa nachtrennungsphasen) aktivieren frauen eher ihre netzwerke und holen sich da trost, während männer oft allein leiden. mit "die eigene sache eher in die hand nehmen" hat das aber nur bedingt was zu tun.
 
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  • #24
beispiel nehmen?

@Maria
"Frauen die eigene Sache eher in die Hand nehmen. Wo die Männer derweil sind? Keine Ahnung"
tja, ich glaube aber , dass frauen die sachen in die hand nehmen, weil sie es länger und schwerer haben, einen neuen partner zu finden. denn die männer mögen zwar irgendwo am rande sein oder sich sonst noch in einem loch verstecken, statistisch sind sie eh diejenige, die am schnellsten sind im punkto sich neu verlieben.
also, vielleicht verschwenden wir zuviel energie bei der suche, und zestreuen wir uns?
w/45
 
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  • #25
eine der üblichen erklärungen dafür, daß männer im durchschnitt schneller wieder eine beziehung eingehen ist, daß sie mehr unter der trennung leiden und weniger trost erhalten.
 
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  • #26
Mir sagte neulich ein Mann, nachdem seine zweijährige Beziehung endete, hätte er einen Tag lang gelitten.
 
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  • #27
wir haben von statistik und wissenschaftlichen erklärungen gesprochen, nicht von deinem bekannten.
 
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  • #28
mit der annahme, dass sie mehr leiden, ist nicht erklärt, WIE sie es schaffen, eine neue frau zu finden ?!
 
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  • #29
wo findet man diese Statistik? Hast Du eine Quelle?
 
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  • #30
klar hab ich quellen. wenn es dich wirklich interessiert, wirst du auf üblichem wege selbst fündig.