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  • #1

sollte ein Man der kinderlosen paaren mit künstlicher geholfen hat, hier Kinder im Profil angeben?

Hallo, ich möchte hier mal eine frage im Forum stellen, und würde mich über eure Meinung dazu freuen. Es geht um das Thema künstliche Befruchtung, beziehungsweise das spenden an kinderlose Paare? Ich möchte diese frage in der " was wäre wenn" Form stellen, und keinen Bezug dazu nehmen, ob ich dieses getan habe, es vor hätte, oder jemanden kenne der es getan hat.,. weil dieses nicht relevant für die frage an sich wäre. Stellen wir uns also vor, ein Mann würde auf einer internet Plattform für gleichgeschlechtliche oder verheirateten kinderlosen hetero Paaren registriert sein, und diese kontaktiert um helfen zu wollen. Zum Beispiel bei einem gleichgeschlechtlichen Frauen Paar. Diesen Paaren ist in Deutschland nicht möglich über klinken Eltern zu werden. Ich bin der Meinung das ihnen damit ein recht vorenthalten wird, und sie nicht weniger als Eltern geeignet sind, im Gegenteil. Es gibt eine Studie in einem ärzteblatt veröffentlicht, das heute erwachsene Kinder von gleichgeschlechtlichen paaren, oft ein hohes Selbstbewusstsein haben, und ihr Kindheit als gut empfanden. Durch eine Stiefkind Adoption des Partners der Mutter, ist der Spender ebenfalls vor Unterhaltsansprüchen Geschütz. Viele Spender wollen einfach nur helfen. Jetzt aber zu meiner eigentlichen frage die sich wieder auf paarship bezieht. Viele Frauen suchen hier eher Männer ohne Kinder, und genauso stellen sie wahrscheinlich ihre Suchfunktion ein. Ein Spender ist zwar Biologisch Vater, jedoch würden der Frau keine Nachteile entstehen wie Unterhaltszahlungen oder geteilte zeit. Wenn der Mann aber dann Kinder im Profil angibt, fällt er durch viele Suchraster. Diese ängste basieren aber wahrscheinlich auf den genanten gründen wie, der Partner zahlt unterhalt, weniger zeit für mich, usw. Das ist aber bei Spendern wo eine Adoption des kinderlosen paares stattgefunden hat nicht der fall. Erwähnt er es nicht im Profil, und würde es gerne später im Austausch persönlich erzählen, wäre das dann im Profil eine Lüge? Würde mich über Meinungen zu dem Thema freuen
 
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  • #2
Sorry für den Fehler in der Überschrift
 
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  • #3
Kann die Überschrift leider nicht nachträglich bearbeiten, bitte daher um Nachsicht
 
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  • #4
wie gesagt, das ganze ist als hypothetische frage zu verstehen, und es geht um eure Meinung generell. Auch fände ich interessant wie ihr zu dem Thema lesbische paare und Kinderwunsch steht? wie gesagt, ich finde sie sollten in Deutschland gleichberechtigt behandelt werden, aber das ist meine Meinung, wie steht ihr dazu
 
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  • #5
Für welchen davon genau?!o_O Sorry, aber bei dem Text brauchst du dich für die Überschrift auch nicht mehr entschuldigen...

Auch fände ich interessant wie ihr zu dem Thema lesbische paare und Kinderwunsch steht?
Ob Menschen mit Kindern umgehen können oder ob sie katastrophale Eltern sind, hat - das sehe ich in meinem Bekanntenkreis - nichts damit zu tun, ob sie Männer oder Frauen lieben.

und um auf die eigentliche Frage zu antworten: das kommt drauf an, ob bzw. wie das Kind in dein Leben eingebunden ist. Gibt es überhaupt Kontakt, ist deine Rolle die eines Onkels, gibt es regelmäßige Besuchszeiten, ...?
Man will doch in erster Linie wissen, ob die Person, deren Profil man sich ansieht zu einem selbst passt, d.h. ob die beiden Lebensentwürfe kompatibel sind. "Kinder" oder "keine Kinder" ist nur ein Teil davon.
 

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  • #6
Es muss heißen 'die Fehler', denn es sind mehrere. Aber passt schon. Bei den vielen Fehlern in deinem Text wär´ne fehlerfreie Überschrift ein Stilbruch. :D

Im Übrigen halte ich mich beim Begriff Kinder an die gültige Definition und im Sinne der Partnersuche nur relevant wenn die Kinder z.B. bei der Gestaltung der Alltages und der Freizeit berücksichtigt werden müssen.

Allerdings wird z.B. nicht nach pflegebedürftigen Angehörigen gefragt.

Andere Leute fassen die Frage generell im Sinne von Nachkommen auf, evtl. weil diese erbrechtlich relevant werden könnten.
 
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  • #7
ja sehr ich genauso. Mit dem Geschlecht hat es nichts zu tun. Die Eltern müssen natürlich das Selbstbewusstsein des Kindes gezielter fordern.und ja, sagen wir eine Art Onkelfunktion, einige mal im Jahr. Denke man kann einfach das Thema bei einem ersten parship Kontakt offen ansprechen. Dann sieht man ja weiter. Danke für die Antwort
 
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  • #8
Es muss heißen 'die Fehler', denn es sind mehrere. Aber passt schon. Bei den vielen Fehlern in deinem Text wär´ne fehlerfreie Überschrift ein Stilbruch. :D

Im Übrigen halte ich mich beim Begriff Kinder an die gültige Definition und im Sinne der Partnersuche nur relevant wenn die Kinder z.B. bei der Gestaltung der Alltages und der Freizeit berücksichtigt werden müssen.

Allerdings wird z.B. nicht nach pflegebedürftigen Angehörigen gefragt.

Andere Leute fassen die Frage generell im Sinne von Nachkommen auf, evtl. weil diese erbrechtlich relevant werden könnten.
:D:D:D
You made my day.
:p:p:p
 
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  • #9
Du meinst also, dass da jemand als Samenspender fungiert hat, die Kinder aber weder kennt noch irgendeine Form der Verantwortung wahrnimmt. Das zählt für mich nicht als Elternschaft, so wie sie mich beim OD interessiert hätte. Hätte ich das dann beim Date erfahren würde es mich nicht stören, warum auch.

Ansonsten gibt es gute oder schlechte Eltern in allen Konstellationen, gleiches Recht für alle, wobei ich durchaus Kinder kenne, die damit Probleme haben.
 
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  • #10
Du meinst also, dass da jemand als Samenspender fungiert hat, die Kinder aber weder kennt noch irgendeine Form der Verantwortung wahrnimmt.
Ich hab es so gelesen, dass es ein inoffizieller Weg der Samenspende ist. So eine Adoption dauert auch seine Zeit. Was ist, wenn sich das Paar vor der Adoption trennt? Es ist m. E. eine Grauzone, weil eben keine gesetzlich regulierte Samenbank zwischengeschaltet ist und wo die finanziellen Weiterungen nicht wirklich abschätzbar sind.

Und was ist, wenn der Erzeuger plötzlich doch Vatergefühle hegt?
Weiß man es?

Ich hab dazu im Internet folgenden Artikel gefunden.
https://www.spenderkinder.de/infos/dierechtlichesituation/
Anbei ein Auszug:
Bislang haben viele Samenbanken alleinstehende Frauen oder lesbischen Paaren keine Samenspenden vermittelt. Der Grund hierfür war das rechtliche Risiko, weil bei alleinstehenden Frauen oder lesbischen Paaren das durch eine Samenspende gezeugte Kind bei Geburt keinen rechtlichen Vater hat. Damit könnte der Spender sofort als Vater des Kindes festgestellt und zu Unterhalt verpflichtet werden. Anders als bei heterosexuellen Paaren kann eine lesbische Partnerin das Kind nicht vor der Geburt anerkennen. Sie kann es lediglich später adoptieren. Die Zusage, das Kind zu adoptieren, ist jedoch nicht bindend.
------
Aus o. g. Gründen würde ich diese Art der Samenspende im Kennlernprozess definitv für erwähnenswert halten!
 
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  • #11
Mir ist klar das dieses Thema Spaltet, und bin daher erst einmal dankbar für die konstruktiven Beiträge. Mir ist das Thema wichtig. Allgemein entsteht ein leiblicher Kinderwunsch mit fortschreitenden alter eher bei Frauen. Aber auch bei Männern kann das Gefühl stärker werden. Es muss nicht immer nur ein Versäumnis in jungen Jahren sein. Die langjährige Partnerin ist nicht bereit usw. hatte auf parship auch schon treffen mit Frauen die diesen Wunsch noch hatten. Aber entweder ist der Funke nicht bei übergesprungen, oder eben auch bei mir nicht. Dachte dann es ist auch nicht die richtige Voraussetzungen bei der Partnersuche, erst sollten die Gefühle stimmen. Und mit über 40 auch nicht mehr ganz einfach Denke jetzt, vielleicht sollte man diesen Wunsch auch von der Partnersuche Trennung. Natürlich in einer Onkelfunktion. Viele gleichgeschlechtliche Paare wünschen sich so eine dreier Konstellation. Natürlich kann ich verstehen wenn die ( später ) Partnerin keinen Partner sucht der finanzielle Einschränkung hat. Und wenn man für das Kind zb Geld zurücklegt um eine Ausbildung zu finanzieren oder ähnliches, ist das ja keine Beeinträchtigung wie regelmäßigen Unterhalt. Voraussetzung ist natürlich das dass Erziehungsberechtigte paar finanziell gut abgesichert ist. Wobei der Spender auch da bei der Suche eine Verantwortung trägt. Im Grunde macht man doch nichts falsches oder? Ich meine man hilft Menschen die diesen Wunsch haben, aber biologisch nicht dazu im Stande sind. Anderenfalls suchen sie in Dänemark und das Kind hat keine Möglichkeit je zu erfahren wer der Vater ist , was ich schlimm finde. Soweit ich recherchiert habe, ist mit der Stiefkind Adoption des Lebensgefährten der Spender ohne rechte und Pflichten? Was man freiwillig Beiträgt ist ja eine andere Sache. Es ist ein schwieriges Thema das mich beschäftigt. Aber ich bedanke mich für eure Teilnahme und Ansichten, die ich Dankbar annehme