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  • #31
Hmmm, kein schlechter Artikel... trifft den Nagel auf den Kopf:
https://www.nzz.ch/gesellschaft/glu...uen-aus-paarbeziehungen-aussteigen-ld.1682576

Es ist tatsächlich so (und egal ob man nur den Anfang lesen kann, es sagt eigentlich schon das ganze Problem aus). Wir haben mittlerweile die wohl höchste Asymmetrie zwischen Beziehungswunsch beim einten Geschlecht und Beziehungsvermeidung beziehungsweise Repression beim anderen Geschlecht.

Laut meinen Datingstatistiken, ich denke ich lehne etwa 10% ab aus verschiedenen Gründen, ich hingegen werde eher zu 90% abgelehnt. Online ist es halt so dass das was ohnehin schon Sache ist sich zuspitzt d.h. es wird nochmal extremer als es üblichereise der Fall wäre, da es ja viel oberflächlicher abläuft und genau das ist in dieser hedonistischten Gesellschaft des Pudels Kern.

Online haut man entweder ziemlich schnell "sofort rein" und wenn nicht hat man praktisch schon verloren. Das ist bei anderen Anbahnungen wenigen drastisch weil man dort mehr vom Menschen wahrnimmt und so gesehen man einen umfassenderen Eindruck bekommt. Insgesamt hat man oft auch mehr Zeit für eine Annäherung, die braucht halt häufig Zeit. Das mit der Liebe auf dem ersten oder zweiten/dritten Blick kommt zwar vor ist aber enorm selten. Meistens ist es eher so dass sich Symphatie langsam aufbaut und oft sogar assymetrisch stattfindet. Wobei die weibliche Seite da deutlich weniger Beziehungswunsch hat. Das war früher schon so, hat sich aber in den letzten Jahren immer stärker gesteigert... in diese Richtung, leider. Als Mann geht es halt nur so, man "dockt" an und zeigt Interesse, kriegt aber dann fast immer eine auf die Nuss und je öfters man das macht desto mehr hält man zwar diese persönliche Abwertung aus und wird mutiger... aber gleichzeitig steigt die Ablehnung bei der "anderen Seite" stetig weiter an.


Leider führt das nicht zu besseren Chancen sondern sogar zu kleineren. Weil dann das Auswahlparadox greift... je mehr Auswahl man zu haben scheint desto weniger wird man am Ende eine Wahl treffen: Das wird letzten Endes sehr vielen "Börsen" zum Verhängnis. Ich habe gefühlt, leider auch statistisch, noch nie soviele AEs angetroffen als heute. Selbst wenn diese Zahl vielleicht wieder ein wenig gesunken ist, sie ist und bleibt sehr hoch. Was die Singles angeht, ich glaube die war noch nie so hoch im deutschsprachigen Raum. Ich denke also wir machen da gesellschaftlich oder in der Liebe etwas falsch weil das sollte eigentlich nicht ein. Ich denke, Liebe und auch Sex/Zärtlichkeiten sind so wichtig wie Essen und Trinken, und dennoch wird das eher weniger als mehr davon... zumindest für alle die generell kaum bis nichts "abkriegen". Klar kann man Ursachen erforschen... nunja... die Ursache hat dieser Mann für mich am besten auf den ausschweifenden und dennoch klaren Punkt gebracht:
So erlebt es mein Sohn und auch seine Kumpels. In meinem Alter ist es leichter, denn ich kann frei sein und meine Erfahrung macht es so viel leichter, einfach ehrlich zu Frauen zu sein. Ich habe auch nicht mehr diese jugendliche Eile. Wenn sie vor mir steht, dann erkenne ich das auch und eine Frau in meinem Alter wird es auch sehen. Das ist irgendwie beruhigend. Schade ist die Situation der Jungen. Die hätten Besseres verdient.
 

Xeshka

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  • #32
Achso ja, es ist ja doch noch da (ich habe mittlerweile Paranoia da soviel was ich mag gelöscht wurde). Dennoch finde ich seine sehr gesellschaftskritische Meinung, die jedoch sehr hohes Niveau hat und Raum für Hoffnung gibt... hart an der Grenze von dem was der Mainstream duldet. Er ist aber klug genug diese Grenzen auszuloten wie mir scheint.

Ich sehe darin viel Essenz um auch nachzuvollziehen wieso wir beziehungsmässig ganz klar kein goldenes Zeitalter erleben.

Das von vorhin war eine kurze Einleitung/Bewerbung.

Klar, ich möchte nicht politisch werden. Das ist auf PS (weil wir sowieso schon davon zugedröhnt werden und die Liebe deswegen echt untergeht) nicht gerne gesehen. Das ist für mich gar nicht relevant sondern es geht mir klar um die gesellschaftlichen Auswirkungen und eben wie das alles "im Aussen" am Ende auch in unserem Inneren am reinspielen ist. Bewusstsein schaffen, und anstatt gleichgültig sein das was einem blockiert oder hindert kämpferisch angehen. Vieles ist fatal, aber genausovieles ist und bleibt deterministisch, das sollte man nie vergessen. Wir können es also beeinflussen und stets vielen Entwicklungen eine "gute Fügung" geben.
 
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Pit Brett

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  • #33
Du kannst dem im Ernst sinnvolle Sätze entnehmen? Das ist durchweg so formuliert, dass jeder, aber auch wirklich jeder, sich dabei denken kann, was er möchte.
 

Lou Salome

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  • #34
Er ist wieder da!!!!

:eek::oops::rolleyes:😒
 
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  • #35
@Xeshra
Das du gerade jetzt wieder auftrittst ist echt "ulkig". 😆
Ein Schelm, wer weiterdenkt.

Lass mich raten: du warst noch nie in Bochum Wiemelhausen, oder?
 
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Xeshka

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  • #36
Du kannst dem im Ernst sinnvolle Sätze entnehmen? Das ist durchweg so formuliert, dass jeder, aber auch wirklich jeder, sich dabei denken kann, was er möchte.

Die Wahrheit ist unergründlich, deswegen gibt er ja nur endlos viele Denkanstösse welche zwar seine Wahrheit voranbringen oder anschieben aber nie ganz zu Ende denken. Es führt am Ende dazu dass man grundsätzlich selber etwas zu Ende denken kann und vielleicht sogar auf völlig andere Resultate kommt als es am Anfang den Anschein hatte.

Ich denke wir sind allgemein "wunschlos Unglücklich", ein ziemliches Paradox was eher zu dem gehört was ich lebensfeindlich und eben lieblos einstufe. Wir sind allgemein sehr abiotisch geworden, das gehört nicht zu einem naturgegebenen Merkmal, sind wir jedoch deterministisch am formen.

Das ist ja auch eines meiner Probleme, diese Lieblosigkeit die ich empfinde im Aussen, und ich weiss bis heute nicht genau wie ich das für mich heilen kann. Er spinnt diese Grundproblematik weiter, vielleicht weiter als es noch als verdaulich gilt.
 
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Lou Salome

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  • #37
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Xeshka

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  • #38
Ebenfalls erstaunlich wieso die Leute in der Liebe so oft lügen. Man hört munkeln "es sei der Liebe willen"... Jedenfalls, das Zeitalter der persönlichen Aversionen sind bei mir definitiv weg, weil das bringt niemanden weiter und erst recht nicht mich.

Und doch finde ich Ignoranz heute wertvoll da nunmal nicht jeder meine Aufmerksamkeit verdient. Manche... öhm... Wesen sind in der Tat dessen einfach unwürdig und meine Zeit leider eine kostbare Ressource. Im Sinne der Orientierung am Potential bin ich da schon länger am Prioritäten setzen. Da bin ich zwar nie gleichgültig, denn Gleichgültigkeit finde ich schrecklich... ich liebe die Verbindung und die Emotion, selbst wenn sie mir verwehrt bleibt, zumindest in der von mir ersehnten Form.

Ich gebe grundätzlich jedem Menschen eine Chance aber das ist nunmal dann nur eine und entweder nutzt man die oder das wars. Man kann also deterministisch entscheiden ob man Ignoranz möchte oder doch etwas anderes sucht. Ich bin also insofern erst gleichgültig wenn es von anderer Seite so entschieden wurde, von mir aus nicht. Weil ich einerseits den anderen Menschen und dessen Wunsch zu respektieren habe und weil es andererseits dann tatsächlich, für mich, sinnlos ist.

Klar, es gibt manchmal auch diesen Schwebestatus, wo man nicht so recht rausfindet was der andere Mensch möchte oder wie er fühlt. Dann höre/sehe ich mir die andere Partei halt immer wieder an, bin aber so lange ignorant bis ich denke jetzt ist das Herz dabei und dann reagiere ich, vorher nicht.

Nunja, ich denke... wenn mehr Menschen eine wohlwollende oder eben nicht gänzlich beziehungsvermeidende Angehensweise hätten dann gäbe es für uns alle mehr Chancen und am Ende klar liebevollere Resultate.

Ok, und wegen dem was gesund ist... da denke ich immer "vom Normalen zum Gesunden", denn das was als normal gilt ist nicht unbedingt gesund.

Ich halte es hier auch mit dieser Ansicht, dass die Mehrheit eben nicht unbedingt richtig liegt, hier ziemlich pragmatisch erklärt:
 
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  • #40
Ich kann mit deinem Denkkonstrukt an der Stelle wenig anfangen...
Kein Denkkonstrukt. Einfacher Fakt aus deinem Video.
Der ganze Sermon wird auf das angebliche Erscheinungsbild von und die Menschen in Bochum Wiemelhausen aufgebaut.
Die Beschreibung ist mMn unzutreffend.

Die ersten 9 Worte des Sprechers können dir schon sehr klares Indiz sein, dass er mindestens psycho-soziale Probleme hat.
 
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  • #42
Nach kurzer Hintergrundrecherche ein paar Infos zu dem "Kaiser", von dem du (@Xeshka ) sehr fleißig Videos streust:


https://www.nzz.ch/amp/feuilleton/gunnar-kaiser-wie-der-philosoph-auf-abwege-geraten-ist-ld.1660023
^ Neue Züricher Zeitung, für die er gemäß eigener Aussage wohl selbst mal geschrieben hatte.

https://www.welt.de/kultur/article2...-rote-Linie-ueberschritten-Ein-Kommentar.html

https://www.quarks.de/podcast/quarks-science-cops-machen-masken-kinder-krank-der-fall-gunnar-kaiser/
 
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Xeshka

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  • #43
So erlebt es mein Sohn und auch seine Kumpels. In meinem Alter ist es leichter, denn ich kann frei sein und meine Erfahrung macht es so viel leichter, einfach ehrlich zu Frauen zu sein. Ich habe auch nicht mehr diese jugendliche Eile. Wenn sie vor mir steht, dann erkenne ich das auch und eine Frau in meinem Alter wird es auch sehen. Das ist irgendwie beruhigend. Schade ist die Situation der Jungen. Die hätten Besseres verdient.
Das mit dem "Erkennen" ist so eine Sache. Es kommt dermassen selten vor dass mich jemand nur schon direkt anspricht dass ich jedesmal zum einen völlig unvorbereitet, perplex... ja fast schon fassungslos bin. Zum anderen bin ich einfach so ungeübt dass ich dann gar nicht so recht weiss was sagen oder wie ich jetzt hier wirkungsvoll "einwirke" damit es weitergeht. Es kam zwar schon vor dass ich dachte "Ja das ist sie, oder eben das ist es"... aber meistens sind das so urplötzliche Situationen wo ich dann, wenn ich nicht sofort reagiere und das Richtige tue, danach für immer den Faden verliere. Es würde helfen wenn ich ein selbstbewusster Macho bin der dann sofort überzeugt davon ist dass er jetzt genommen wird und eigentlich gab es da keinen Grund wieso es nicht auch für mich so wäre. Allerdings, es ist eben wirklich so ultraselten und dazu noch meine introvertierte und etwas anders tickende Seite d.h. dass ich sehr schwer Menschen und ihre Absichten lesen kann. Ich würde mich nicht verkrümmeln, wäre nicht fehlenden Mutes... wenn ich einfach nur die absolute Gewissheit habe WAS jemand von mir will. Ist das der Fall kann ich auf über 100% gehen und alle Grenzen für mich überwinden, aber genau da liegt die Hürde. Die anderen Menschen sind unergründlich oder zu unergründlich.


Andererseits, wenn ich einfach so irgendwelche Tätigkeiten verrichte wo man sich theoretisch langsam näherkommen kann und somit mehr Zeit hat ohne diesen sofortigen "Hauruck-Moment"... dann treffe ich eigentlich nie das an wo, weder ich noch sonstjemand, den Eindruck hätten "das wäre es oder eben sie"... Es ist also meistens echt dieser berühmte Zufall und dann muss man theoretisch "rennen". Wenn man gut darin ist... Gratulation, wenn nicht... ists ganz einfach scheisse da man nie auf einen grünen Ast kommt. Sicher muss man das Selbstvertrauen so stark steigern dass man vielleicht fast schon unverschämt wird... aber anders kommt man... gerade beim immer defensiver werdenden "anderen Geschlecht" anscheinend kaum noch weiter. Das muss man, oder ich, einfach irgendwie mir aneignen, auch wenn es sehr lange dauert und ich mir echt eins auf die Nuss geben lassen muss, bis zum geht nicht mehr. Problem ist nur, das steigert natürlich nicht das Selbstvertrauen aber "that`s how the cookie crumbles", das muss Man/man aushalten, wird anscheinend fast schon erwartet.

@ S... yni... Gell du denkst irgendwie selber nicht dass ich hier etwas kommentiere? Du weisst doch was los ist und dass wir üblicherweise bestimmte Perspektiven und/oder Richtigkeiten annehmen und danach, das ist eine Art Auftrag, alles zerhacken was unseren eigenen unantastbaren Geist "gefährdet". Deswegen kann der Geist grundsätzlich nie die Lösung sein wenn es darum geht wie wir uns nachhaltig verbinden können, nur das Herz kann das. Dazu sollte man aber erstmal die entsprechende Qualität erkennen können, denn nur die, nichts anderes, ist mein Zollstock um damit zu bemessen was einer Verbindung würdig ist oder eben nicht. Nichts anderes, kein Glaubenssatz, keine Dogmen... und schon gar keine "Bildung". Eher etwas das ganz nah bei mir ist und etwas was schon immer Teil von mir wahr, so etwas wie eine tiefere Intuition, etwas was sich einfach richtig und bereichernd anfühlt. Letztens etwas wo das Herz dran hängt oder zumindest wo ich hier diesen Wert erkenne.
 
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  • #44
Okay, der Thread ist auch hin 😇.

o_O🤪 Schreiben - Ojeh. Gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen.
Bis drei zählen schon (bin ein Mathe As 😅) - zu deinen wohl nicht. 🤷‍♀️



Du bist ja pervers!
Hast wohl schon deine Sex-Abgabe ausgerechnet 🤣.
Ich glaube, ich habe dir Unrecht getan. Bitte verzeih mir das, es war unüberlegt. Da war eine vorschnelle Meinung im Spiel.
 

Xeshka

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  • #45
Es zeugt von Respekt vor dem Gegenüber, einen fehlerfreien Text zu verfassen. Vor allem zeigt es auch die Einstellung des Verfassers. Schreib mal eine Bewerbung mit Rechtschreibfehlern, da landest direkt auf dem Absagestapel.
Kleinigkeiten, relevant ist dass man sich bemüht und da hat nunmal jeder andere Fähigkeiten. Man muss die Energie des Gegenübers spüren, wahrnehmen dass viel in diese Kommunikation reingesteckt wurde, es nicht einfach am Hintern vorbeigegangen war. Ob man da nun allerdings Fehler findet ist ein Vermächtnis des starrsinnigen Geistes; und Ja, die findet man immer ohne jeden Unterbruch, fängt man erstmal an danach zu suchen. Man kann sich auch mündlich oder tätig bewerben... jeder so wie er am besten kann. Einzig diese Energie, dieser Willen sich an dieser Sache oder Thematik zu beteiligen, am Ende alles zu geben... weil das Liebe ist, das ist am Ende wirklich relevant.
Selten so einen hanebüchenen Schwachsinn gelesen! Die verschrobene Freundin hätte halt einfach nicht erst mit 35 mit dem Kinderkriegen anfangen sollen. Als ob das natürlich wäre.
🤦‍♀️
Das mit dem immer höher werdenden Alter und dass sie oft ab 35 dann plötzlich noch "die letzte Reissleine" ziehen und quasi den "Erstschönsten" nehmen (nicht unbedingt nachhaltig) ist tatsächlich meistens gesellschaftlich so geprägt und am Ende verusacht. Es gibt ja auch Länder da ist die Situation völlig anders. Und in meinem seltenen Fall war das Interesse am anderen Geschlecht leider erst ab etwa 30 wirklich da, insofern wurde aus mir ein "sozialer Tolpatsch der kaum Erfahrung hat". Das sind jedoch klare Minderheiten. Die allermeisten Leute haben schon sehr früh sexuelle/zwischenschliche Erfahrungen aber das "Kinderkriegen" wird... im deutschsprachigen Raum... immer weiter verzögert... mit all seinen leider oft schwierigen Konsequenzen.
 
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Xeshka

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  • #46
Homophobie = Ablehnung von Homosexuellen Menschen. Trifft nicht auf mich zu.

[...gelöscht...]

Denunzianten = Blockwart, Stasi, Spitzel, Sykophanten etc. Mag ich nicht.
Ich gebe dir sowohl Recht wie Unrecht: Recht weil ich dieses ganze Getue wenn es um die Rechte dieser "Diversen" Leute geht inkl. Non Binäre kaum noch ausstehen kann. Denn es wird gesellschaftlich hochgeschaukelt um uns quasi zu besseren und beherrschbaren Menschen zu erziehen. Es ist wie eine grosse Show wo wir ein Kasperletheater mitmachen müssen oder sollen... um zum Gutmenschen zu werden. Klar nicht mein Fall...

Im übrigen sehe ich mich als androgyn und habe noch andere "spezielle" Eigenschaften aber ich möchte nicht mehr darüber reden und man soll es nicht beachten. Leute die sich mir anvertrauen werden früh genug das alles erfahren.

Wo ich dir aber Unrecht gebe ist dass du die Menschen dahinter, mit ihren sehr vielschichtigen/vielseitigen Identitäten... wie sie sich selber wahrnehmen, am missachten bist oder wenig zu respektieren scheinst. Es ist erwiesen, sehr handfest in sämtlichen Wissenschaften... dass es nicht nur den Körper gibt sondern auch Psyche und Geist und die eigene Identität ist mehr als nur der Körper. Dazu kommt... selbst wenn wir es rein genetisch betrachten so gibt es z.B. Lebewesen wie der Blob der 720 verschiedene Geschlechter https://www.welt.de/wissenschaft/ar...s-unheimliche-Wesen-hat-720-Geschlechter.html hat bei REIN GENETISCHER Betrachtungsweise. Also, egal wie wir es betrachten, man könnte mit jeder Betrachtungsweise am Ende fehlschlagen. Erst die Beachtung der Summe aller relevanten Faktoren erschaffen dann ein Gesamtbild und letzten Endes das was ein Mensch wirklich ist. Insofern... ich habe mit "Diversen"... so wie ich das jetzt mal zusammenfasse, keine Mühe... icb habe nur mit dieser Knechtschaft und "Aufzwingung zum Gutsein" Mühe... Ich bin und war noch nie ein netter Mensch und möchte auch nicht nett sein, sondern... nach Liebe mich sehnend, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ganz egal ob ich gut oder schlecht bin, nett oder böse.

Denunziantentum hat mit Geschlechter oder eben diese Identität überhaupt nichts zu tun... ist insofern hier fehl am Platz.
 
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liegestuhl

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  • #48
Hier mal wieder überflüssiges Gequake, das die Welt nicht braucht! :cool:
 
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  • #49
Homophobie = Ablehnung von Homosexuellen Menschen. Trifft nicht auf mich zu.
Falsch. Unter Homophobie versteht man weit mehr als Ablehnung, es geht über Diskriminierung bis hin zur offenen Aggression. Du stellst Homosexuelle Heteros nicht gleich, daraus folgt: Homophobie trifft zu.

Falsch. Ist sogar anzeigbar als Beleidigung.

Falsch. U.a. haben die Betroffenen ein eigenes Interesse, das Thema öffentlich zu machen. Es geht um mehr als psychische Probleme.

Denunzianten = Blockwart, Stasi, Spitzel, Sykophanten etc. Mag ich nicht.
Falsch. Du magst ja auch die Verwendung öffentlicher Beleidigungen.

So viel auf die Schnelle, kurz und simpel.

Das ist wieder die Krucks - lässt man so einen Blödsinn unkommentiert könnte der Eindruck entstehen, da wäre Wahres dran. Antwortet man, führt es zu Aufmerksamkeit und der Zirkus geht weiter. @liegestuhl - wie löst man das?
 
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  • #51
Falsch. Unter Homophobie versteht man weit mehr als Ablehnung, es geht über Diskriminierung bis hin zur offenen Aggression. Du stellst Homosexuelle Heteros nicht gleich, daraus folgt: Homophobie trifft zu.


Falsch. Ist sogar anzeigbar als Beleidigung.


Falsch. U.a. haben die Betroffenen ein eigenes Interesse, das Thema öffentlich zu machen. Es geht um mehr als psychische Probleme.


Falsch. Du magst ja auch die Verwendung öffentlicher Beleidigungen.

So viel auf die Schnelle, kurz und simpel.

Das ist wieder die Krucks - lässt man so einen Blödsinn unkommentiert könnte der Eindruck entstehen, da wäre Wahres dran. Antwortet man, führt es zu Aufmerksamkeit und der Zirkus geht weiter. @liegestuhl - wie löst man das?
Und wieder konstruierst du etwas, das nur deinem Hirn entspringt.
 

Xeshka

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  • #52
Entschuldige, da gebe ich der himbermoond gerne Recht weil, irrelevant bei welchen konkreten Details du diese "anderen Menschen" anprangerst... es schwingt immer diese Diskriminierung, eine ablehnende Haltung, irgendwo rein. Das ist ein typisches Verhalten von enorm konservativen Gesinnungen. Ich denke aber, da sollten wir heute tatsächlich weiter sein: Erkennen/anerkennen dass es da eine viel grössere Bandbreite von Menschen gibt, welche sowohl volle Rechte wie auch die volle Akzeptanz haben sollten.

Mit psychisch kranken Zuständen hat das erstmal nichts zu tun, selbst wenn bestimmte Gruppen aufgrund der negativen Resonanz dann eher eigene psychische Probleme kriegen. Jeder, egal aus welcher Gruppe, kann psychische Probleme haben. Das Schlimmste für Menschen ist aber sicher, wenn sie nicht auf Liebe und Akzeptanz stossen... das kann sie psychisch ordentlich fertigmachen. Es ist also generell vollkommen gesund sich mit dem zu identifizieren wie man über sich selber fühlt und das ausleben wie man es ausleben möchte, da ist per se nichts krankes daran.

Ob sie jetzt damit "öffentlich auftreten" und so weiter ist deren eigene Sache. Ich habe nur Mühe damit wenn man diese Begehren und/oder Aktivismus jemandem aufs Auge drücken will. Und, egal auf welcher Seite man nun steht, diese erpresserische und/oder übergreifende Machart ist immer als kritisch einzustufen. Man kann nunmal nicht Rechte einfordern wenn man auch andere Rechte nicht anerkennt. Wenn man sich selber dermassen "anhebt" sodass man z.B. alles andere, auch die sogenannten Binären, also Normalen, als weniger würdig ansieht. Wenn man selber quasi "auf der Seite der Guten, Besseren oder Richtigeren" steht, dann ist das immer höchst bedenklich, egal auf welcher Seite man zu diesem Zeitpunkt ist. Am Ende gehts um Akzeptanz, nicht mehr und nicht weniger... nicht um ein sich Hochschaukeln und Aufbäumen. Klar sind Aktivismus oder künstlerische Tätigkeiten OK, allerdings auf freiheitlicher, nicht aufzwingend, und gegenüber anderen Entitäten ausreichend respektvoller Ebene. Momentan ist ja eher so dass wir das sogenannte "biologisch Normale" jedem mehr oder weniger aufzwingen, da es unsere Betrachungsweise mehrheitlich deckt. Da sind wir da heute ja weiter und müssen eine grössere Perspektive erkennen und anerkennen. Tun wir das nicht, dann ist es Diskriminierung, ohne Wenn und Aber.

Wobei Diskriminierung nicht per se verboten ist, es sei denn es herrscht ein Gesetz. Wobei selbst mit Gesetz es noch erlaubt wäre sofern sich eine ausreichend starke Mehrheit dagegen aufbäumt und dogmatisch dieses Gesetz "am umschreiben" sind. Es gibt also sowohl Gesetz wie auch Dogma... in dieser Rechte- und Machbewältigung. Für mich ist jedoch das Diskriminierende im allgemeinen ganz klar tabu, es fühlt sich nicht richtig an, agiert disharmonisch und dem Leben und Menschen abgewendet; es schafft also sehr viele schwierige Probleme. Deswegen tut eine Gesellschaft gut daran, egal wo auch immer es vorkommt... es zu unterbinden und im worst case aktiv dagegen vorzugehen.
 
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  • #53
Gut erkannt. Wir konstruieren alle unsere Wirklichkeit. Man sollte nur im Blick behalten, auf welcher Basis. Haltung, Wissen, Erfahrung, Werte, Filter, Aufgeschlossenheit, usw.

Ausführliche Belege, auch für meine Beurteilungen Deiner Aussagen, findest Du mit wenigen Klicks im Netz. Oder in einer gut sortierten Bibliothek.

Tja. Wer hat der kann.
 
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  • #55
Entschuldige, da gebe ich der himbermoond gerne Recht weil, irrelevant bei welchen konkreten Details du diese "anderen Menschen" anprangerst... es schwingt immer diese Diskriminierung, eine ablehnende Haltung, irgendwo rein. Das ist ein typisches Verhalten von enorm konservativen Gesinnungen. Ich denke aber, da sollten wir heute tatsächlich weiter sein: Erkennen/anerkennen dass es da eine viel grössere Bandbreite von Menschen gibt, welche sowohl volle Rechte wie auch die volle Akzeptanz haben sollten.

Mit psychisch kranken Zuständen hat das erstmal nichts zu tun, selbst wenn bestimmte Gruppen aufgrund der negativen Resonanz dann eher eigene psychische Probleme kriegen. Jeder, egal aus welcher Gruppe, kann psychische Probleme haben. Das Schlimmste für Menschen ist aber sicher, wenn sie nicht auf Liebe und Akzeptanz stossen... das kann sie psychisch ordentlich fertigmachen. Es ist also generell vollkommen gesund sich mit dem zu identifizieren wie man über sich selber fühlt und das ausleben wie man es ausleben möchte, da ist per se nichts krankes daran.

Ob sie jetzt damit "öffentlich auftreten" und so weiter ist deren eigene Sache. Ich habe nur Mühe damit wenn man diese Begehren und/oder Aktivismus jemandem aufs Auge drücken will. Und, egal auf welcher Seite man nun steht, diese erpresserische und/oder übergreifende Machart ist immer als kritisch einzustufen. Man kann nunmal nicht Rechte einfordern wenn man auch andere Rechte nicht anerkennt. Wenn man sich selber dermassen "anhebt" sodass man z.B. alles andere, auch die sogenannten Binären, also Normalen, als weniger würdig ansieht. Wenn man selber quasi "auf der Seite der Guten, Besseren oder Richtigeren" steht, dann ist das immer höchst bedenklich, egal auf welcher Seite man zu diesem Zeitpunkt ist. Am Ende gehts um Akzeptanz, nicht mehr und nicht weniger... nicht um ein sich Hochschaukeln und Aufbäumen. Klar sind Aktivismus oder künstlerische Tätigkeiten OK, allerdings auf freiheitlicher, nicht aufzwingend, und gegenüber anderen Entitäten ausreichend respektvoller Ebene. Momentan ist ja eher so dass wir das sogenannte "biologisch Normale" jedem mehr oder weniger aufzwingen, da es unsere Betrachungsweise mehrheitlich deckt. Da sind wir da heute ja weiter und müssen eine grössere Perspektive erkennen und anerkennen. Tun wir das nicht, dann ist es Diskriminierung, ohne Wenn und Aber.

Wobei Diskriminierung nicht per se verboten ist, es sei denn es herrscht ein Gesetz. Wobei selbst mit Gesetz es noch erlaubt wäre sofern sich eine ausreichend starke Mehrheit dagegen aufbäumt und dogmatisch dieses Gesetz "am umschreiben" sind. Es gibt also sowohl Gesetz wie auch Dogma... in dieser Rechte- und Machbewältigung. Für mich ist jedoch das Diskriminierende im allgemeinen ganz klar tabu, es fühlt sich nicht richtig an, agiert disharmonisch und dem Leben und Menschen abgewendet; es schafft also sehr viele schwierige Probleme. Deswegen tut eine Gesellschaft gut daran, egal wo auch immer es vorkommt... es zu unterbinden und im worst case aktiv dagegen vorzugehen.
Diskriminieren kann man nicht als Privatperson. Ich habe das Recht auf Diskriminierung, wann und gegen wen auch immer. Diskriminieren kann nur der Staat und teilweise Institutionen. Privatleute können das per Definition so gut wie nicht.
Wenn ich meine Wohnung nicht an Norweger vermiete, weil die so oft komischen Käse essen, das ist das so und keiner kann was dagegen tun. Wenn ich eine Immobilienfirma habe, sieht es anders aus.
Wenn ich als schreibe, mir sind Homos und Transen egal und ich will damit nicht dauernd belästigt werden, dann ist das mein gutes Recht. Das Thema nimmt für meinen Geschmack zu viel Raum ein.
 
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  • #57
Entschuldige, da gebe ich der himbermoond gerne Recht weil, irrelevant bei welchen konkreten Details du diese "anderen Menschen" anprangerst... es schwingt immer diese Diskriminierung, eine ablehnende Haltung, irgendwo rein. Das ist ein typisches Verhalten von enorm konservativen Gesinnungen. Ich denke aber, da sollten wir heute tatsächlich weiter sein: Erkennen/anerkennen dass es da eine viel grössere Bandbreite von Menschen gibt, welche sowohl volle Rechte wie auch die volle Akzeptanz haben sollten.

Mit psychisch kranken Zuständen hat das erstmal nichts zu tun, selbst wenn bestimmte Gruppen aufgrund der negativen Resonanz dann eher eigene psychische Probleme kriegen. Jeder, egal aus welcher Gruppe, kann psychische Probleme haben. Das Schlimmste für Menschen ist aber sicher, wenn sie nicht auf Liebe und Akzeptanz stossen... das kann sie psychisch ordentlich fertigmachen. Es ist also generell vollkommen gesund sich mit dem zu identifizieren wie man über sich selber fühlt und das ausleben wie man es ausleben möchte, da ist per se nichts krankes daran.

Ob sie jetzt damit "öffentlich auftreten" und so weiter ist deren eigene Sache. Ich habe nur Mühe damit wenn man diese Begehren und/oder Aktivismus jemandem aufs Auge drücken will. Und, egal auf welcher Seite man nun steht, diese erpresserische und/oder übergreifende Machart ist immer als kritisch einzustufen. Man kann nunmal nicht Rechte einfordern wenn man auch andere Rechte nicht anerkennt. Wenn man sich selber dermassen "anhebt" sodass man z.B. alles andere, auch die sogenannten Binären, also Normalen, als weniger würdig ansieht. Wenn man selber quasi "auf der Seite der Guten, Besseren oder Richtigeren" steht, dann ist das immer höchst bedenklich, egal auf welcher Seite man zu diesem Zeitpunkt ist. Am Ende gehts um Akzeptanz, nicht mehr und nicht weniger... nicht um ein sich Hochschaukeln und Aufbäumen. Klar sind Aktivismus oder künstlerische Tätigkeiten OK, allerdings auf freiheitlicher, nicht aufzwingend, und gegenüber anderen Entitäten ausreichend respektvoller Ebene. Momentan ist ja eher so dass wir das sogenannte "biologisch Normale" jedem mehr oder weniger aufzwingen, da es unsere Betrachungsweise mehrheitlich deckt. Da sind wir da heute ja weiter und müssen eine grössere Perspektive erkennen und anerkennen. Tun wir das nicht, dann ist es Diskriminierung, ohne Wenn und Aber.

Wobei Diskriminierung nicht per se verboten ist, es sei denn es herrscht ein Gesetz. Wobei selbst mit Gesetz es noch erlaubt wäre sofern sich eine ausreichend starke Mehrheit dagegen aufbäumt und dogmatisch dieses Gesetz "am umschreiben" sind. Es gibt also sowohl Gesetz wie auch Dogma... in dieser Rechte- und Machbewältigung. Für mich ist jedoch das Diskriminierende im allgemeinen ganz klar tabu, es fühlt sich nicht richtig an, agiert disharmonisch und dem Leben und Menschen abgewendet; es schafft also sehr viele schwierige Probleme. Deswegen tut eine Gesellschaft gut daran, egal wo auch immer es vorkommt... es zu unterbinden und im worst case aktiv dagegen vorzugehen.
@Xeshka Du scheinst wieder einen ziemlichen Schritt in Deiner sozialen Entwicklung gemacht zu haben. Mir scheint, Austausch ist immer besser möglich, wenn mir manche gedankliche Richtung auch ziemlich suspekt ist und Deine Ehrlichkeit und Kompromisslosigkeit auch als Härte und Arroganz verstanden werden kann. Aber ich finde, da ist Bewegung drin und das ist m.E. eine Menge wert.

Wie auch immer: Kürzere Texte würden es echt erleichtern, Deine wesentlichen Aussagen zu erfassen. Wer soll sich denn da durcharbeiten. Deine Gedankengänge sind komplex, manche finde ich spannend, aber so kommt vieles undifferenziert weil ungelesen in die Schwurbelkiste.
 
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Xeshka

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  • #58
Diskriminieren kann man nicht als Privatperson. Ich habe das Recht auf Diskriminierung, wann und gegen wen auch immer. Diskriminieren kann nur der Staat und teilweise Institutionen. Privatleute können das per Definition so gut wie nicht.
Wenn ich meine Wohnung nicht an Norweger vermiete, weil die so oft komischen Käse essen, das ist das so und keiner kann was dagegen tun. Wenn ich eine Immobilienfirma habe, sieht es anders aus.
Wenn ich als schreibe, mir sind Homos und Transen egal und ich will damit nicht dauernd belästigt werden, dann ist das mein gutes Recht. Das Thema nimmt für meinen Geschmack zu viel Raum ein.
Diskriminieren kann grundsätzlich jeder, es ist aber nicht immer ungesetzlich und damit strafbar. Darauf wolltest du ja anspielen, auf deine Rechte als Privatperson und damit deine Rechte, in diesen Schuhen, quasi das zu tun wie es dir angenehm ist. Das Problem ist nur, diese strikte und klare Abtrennung zwischen öffentlich und privat die gibt es so nicht. Das bemerkst du vielleicht wenn du in deiner Wohnung Lärm machst... dann bist du ja auch oft dran sobald es eine Art Unverhältnismässigkeit einnimmt, obgleich es grundsätzlich deine Privatsache sein sollte in einem privaten Raum. Es gibt also Überschneidungen zwischen Öffentlichkeit- und Privatrecht und das Öffentlichkeitsrecht hat dann je nach Fall Priorität.

Du kannst deine Wohnung in der Tat an die Leute vermieten wie es dir lustig ist aber NICHT aufgrund dessen dass es ein Norweger war sondern einfach nur weil dir dieser Antragsteller nicht angenehm war, nicht mehr aber auch nicht weniger. Dasselbe mit der Liebe... du kannst jemandem deine Liebe verwehren, das ist deine eigene Sache. Nicht jedoch weil es ein Transvestit ist, sondern einfach nur weil du keinen Zugang zu diesem Menschen findest. Sollte man diese diskriminierenden geistigen Hürden haben, tut man gut daran es abzubauen und zu glätten, für ausreichende Neutralität. Am Ende musst du sowieso immer den Einzelfall anschauen, der genauere Hindergrund oder Merkmale können da eine Rolle spielen, müssen aber nicht.

Diskriminierung ist halt dann gegeben wenn man per se ganze Gruppierungen in einen Topf rührt und sie damit quasi über einen Kamm schert, pauschal beurteilt oder verurteilt. Das tangiert auch das Privatrecht da es eben ein Bestandteil des Öffentlichkeitsrecht werden kann, so gesehen herrscht nicht immer diese klare Abtrennung... wenn wir das juristisch genauer anschauen würden. Und doch, die Politik würde schon etwas dagegen unternehmen sofern eine bestimmte private Diskriminierung öffentlich zum Problem wird... aber üblicherweise braucht es dazu erst einen bestimmen Schweregrad, es sollte also als Problem erkannt werden.
 
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Malcador

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Hat Psiram eigentlich ein Impressum? Wer steckt dahinter?
Liebe Leser,

die Aufklärungsarbeit von Psiram hat zwangsläufig zur Folge, dass viele Dinge, Namen und Methoden der Quacksalberei, Täuschung und Scharlatanerie konkret und ungeschönt benannt werden. Das ist Betroffenen nicht immer recht, ganz im Gegenteil. Darum agiert Psiram anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen. So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden.

Es ist uns klar, dass Anonymität erstmal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.
 
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Reactions: Moorzauberer and Voldemort

Xeshka

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@Xeshka Du scheinst wieder einen ziemlichen Schritt in Deiner sozialen Entwicklung gemacht zu haben. Mir scheint, Austausch ist immer besser möglich, wenn mir manche gedankliche Richtung auch ziemlich suspekt ist und Deine Ehrlichkeit und Kompromisslosigkeit auch als Härte und Arroganz verstanden werden kann. Aber ich finde, da ist Bewegung drin und das ist m.E. eine Menge wert.

Wie auch immer: Kürzere Texte würden es echt erleichtern, Deine wesentlichen Aussagen zu erfassen. Wer soll sich denn da durcharbeiten. Deine Gedankengänge sind komplex, manche finde ich spannend, aber so kommt vieles undifferenziert weil ungelesen in die Schwurbelkiste.
Für mich ist alles gut mir dir und ich bin für dich halt offenbar "umhauend" wortreich. Daran möchte ich nicht soviel ändern, denn so bin ich eben. Manchmal ist es aber möglich eine Zusammenfassung zu machen d.h. Simplifikation, das macht man bei einer Abhandlung an der Uni ja auch so, keine schlechte Sache. Meistens jedoch sehe ich es als nicht genug komplex dazu.

Bei mündlicher und direkterer Kommunikation ist das eine andere Sache da man genauer auf dich eingehen kann. Deswegen sollte man Menschen immer auf vielen Ebenen und Kommunikationsformen wahrnehmen, nicht nur eine.
 
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