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  • #61
Liebe Leser,

die Aufklärungsarbeit von Psiram hat zwangsläufig zur Folge, dass viele Dinge, Namen und Methoden der Quacksalberei, Täuschung und Scharlatanerie konkret und ungeschönt benannt werden. Das ist Betroffenen nicht immer recht, ganz im Gegenteil. Darum agiert Psiram anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen. So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden.

Es ist uns klar, dass Anonymität erstmal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.
Aha, Doppelstandard also. Wenn eine konservative Seite Impressum hat, dann ist das unseriös. Wenn eine linke Quelle anonym ist, dann ist es gut so. Interessant.
 

Xeshka

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  • #63
Von welcher "linken Quelle" sprichst du denn? Psyram ist eine Anti-Verschwörungs-, Schwurbler-Theorie ... was auch immer -Seite welche es sich anscheinend zum Ziel gemacht hatte die Scharlatanen unter uns hochgehen zu lassen, quasi in diesem Still. Sie erhebt in diesem Sinne einen Richtigkeitsanspruch für ihre Darstellungen, Quellen und Aussagen. Nach eigenen Angaben sind es hauptsächlich Atheisten, wobei das nichts zur Sache tut denn es gibt auch Atheisten welche sich für Religionen interessieren. Allgemein aber kann man sicher sagen dass sie sehr pragmatisch und religionsfremd vorgehen, was heute eine dominante Entwicklung ist... daher nichts neues sondern "der Lauf der heutigen Zeit" oder eben typisch Mainstream.

Der Grund wieso sie kein Impressum haben ist eher weil es dann schwieriger wird die Quelle dieser Autoren zu erkennen, weil ansonsten passiert mit ihnen ja dasselbe wie mit den von ihnen angesprochenen Entitäten. Ausserdem kann es unter Umständen zu juristischen Problemen führen oder Drohungen/Bedrohungen welche allerdings kaum direkt von den diskreditierten Leuten kommt sondern eher von Anhänger dieser verunglimpften Leuten. Sie wollen sich also aus dem Schussfeld begeben und im Schutz der Anonymität alles erdenkliche ausschöpfen. Mir ist das absolut wurscht weil letzten Endes darf man dem glauben was sie verkünden oder auch nicht. Wichtig ist an der Stelle einfach dass ihre sogenannte "Evidenz" und ihr rational evidenzbasiertes Handeln weniger aus Evidenz beruht als sie es allen gerne weismachen möchten. Auch sie haben sehr viel Raum für Irrtümer und Unwahrheiten... ganz egal wie rational und eben evidenzbasiert sie da vorzugehen versuchen.

Alles hat schlussendlich auch seine Anhänger und solange wir da ausreichend tolerant und liebevoll miteinander umgehen... ist das alles soweit legitim oder eben nicht bedenklich.
 
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  • #65
Der Urtyp des "alten weißen Mannes" in höchstem Maße gruselig.
Ich schaue mir an, wer da "spaziert" und lautstark protestiert: fast durchweg Ältere, jüngere sind sichtbar in der sehr deutlichen bis extremen Minderheit.
Und weil dort sichtbar Ältere, auchsichtbar überwiegend männliche Teilnehmer lautstark protestieren, werden die übrigen eben von einer ganzen Reihe Leuten in die Mithaftung genommen - und zwar nicht bewusst, sondern unbewusst. Es gilt: "Kennste-Einen-Kennste-Alle". Und dann schrecken diverse Sachen, scheinbare Banalitäten sofort viele ab.
 
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  • #66
Liebe Leser,

die Aufklärungsarbeit von Psiram hat zwangsläufig zur Folge, dass viele Dinge, Namen und Methoden der Quacksalberei, Täuschung und Scharlatanerie konkret und ungeschönt benannt werden. Das ist Betroffenen nicht immer recht, ganz im Gegenteil. Darum agiert Psiram anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen. So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden.

Es ist uns klar, dass Anonymität erstmal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.
Wobei man nicht zwingender Maßen Psiram braucht, um den Quark zu erkennen, der von Schwurblern unterschiedlichster Coleur erzählt wird. Man muss sich einfach mal die argumentatorische Kontinuität bei den Protagonisten anschauen: wenn es oppotun wird, gibt es eine argumentatorische 180-Grad-Kehrtwende nach der anderen. Da kann es manchmal nicht gaga genug sein.
Und am Ende kommt dann immer dasselbe Ergebnis raus: die versprochene "Revolution" fällt aus - wegen ist nicht, wegen Müde-Pipi-Kalt im Hochsommer, wegen Fuß-Aua, weil Weg zu weit etc.. Man scheitert am und im Dixi-Klo. Dafür gibt es reihenweise Belege.
 

Xeshka

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  • #68
Nunja, "der weisse Mann" hat in den vergangenen Jahrzehnten am meisten von seinem gesellschaftlichen Prestige eingebüsst und ganz ehrlich... ich wäre viel lieber auf der Frauenseite auch wenn sich viele Frauen in ihren Schuhen selbst heute nicht wohl fühlen. Man sieht halt oft nur das eigene Problem, nicht das Andere. Man nimmt oft starke Positionen ein und verzerrt diese Wahrheit (zur dazugehörigen Realität) gerne mal bis aufs maximal mögliche. So stark als dass man eigentlich immer noch etwas findet was die eigene Person oder Gruppierung als Manko "hinnehmen" muss.

Beispiel wie diese Realität verzerrt werden kann:

Möchte eine Frau nicht schwanger werden dann ist bereits der Lusttropfen ein hohes Risiko in ihrer Wahrnehmung. Hingegen sofern sie schwanger werden möchte dann kann es nicht genug Samen haben und sobald eine bestimmte Mindestmenge unterschritten wird gilt der Mann quasi als unfruchtbar. So könnte man endlos weitermachen, das Bild und eben die Beurteilung verzerrt sich eigentlich immer zu Gunsten bestimmter Interessen.

Insgesamt habe ich dennoch den Eindruck dass manche Gruppierungen mittlerweile deutlich verloren haben indem sie eindeutig an Chancen oder Akzeptanz eingebüsst haben. Gegensteuer ist insofern wichtig als dass wir ja am Ende doch nicht ohne Liebe und Akzeptanz, als Menschheit leben und überleben können, das geht allen etwas an.

Wenn nicht, wenn wir so egoistisch sind dass wir denken "es wäre kein Problem, wir können stets weitermachen wie bisher oder gleich noch extremere oder gleichgültige Richtungen einnehmen" dann haben wir halt diese unförderliche Entwicklung so wie wir es heute ja... ansteigend anstatt sinkend, immer öfters antreffen.

Was ich ja noch lustig fand als eine gute "Evidenz": In den letzten Jahren gab es in der Schweiz immer mehr weibliche Motorradfahrerinnen und, das würde man kaum glauben, gab es mehr Frauen welche die Motorradprüfung gemacht hatten als Männer. Also Männer und Motorräder? Zumindest in den letzten Jahren und in der Schweiz ist das definitiv Vergangenheit. Eine Tendenz in diese Richtung ist aber weltweit zu spüren, auch wenn es mancherorts deutlich langsamer vorangeht oder sogar immer noch einen Stillstand hat.

Kann man vom "Zeitalter der Frau" (teilweise auch Diversen, auch dort steigt die Macht an) sprechen? Vermutlich schon, aber wenn das so ist dann wird auch die Verantwortung für viele Handlungen, aufgrund steigendem Einfluss, auf eine andere Seite verschoben. Es wird daher sehr relevant sein was wir aus diesen neuen Kräfteverhältnissen machen und welche Richtung es am Ende einnimmt. Klar, ist, es sind absolut alle dafür verantwortlich... die alte Mär von einem schwachen Geschlecht die ist definitiv, zumindest im deutschsprachigen Raum, schon lange Geschichte.
 
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  • #70
Ist halt die bequeme Variante, wenn man sich mit dem Müll nicht unnötig auseinandersetzen will.^^
Wenn man das mit einer gehörigen Portion Humor nimmt, kann das durchaus sehr amüsant sein. Ein paar Beispiele:
Müde - Pipi - Kalt. Im Hochsommer. Die Revolutionäre brauchen Decken!
Fiechtner und die "Wichtige militärische Aktion". Herausgekommen ist: NÜSCHT.
Und wieder: die Revolutionäre müssen aufs Klo:
Auffahren der Dixie-Klos für die Revolutionäre.

Undsoweiter undsoweiter...
 
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  • #71
Wenn man das mit einer gehörigen Portion Humor nimmt, kann das durchaus sehr amüsant sein. Ein paar Beispiele:
Müde - Pipi - Kalt. Im Hochsommer. Die Revolutionäre brauchen Decken!
Fiechtner und die "Wichtige militärische Aktion". Herausgekommen ist: NÜSCHT.
Und wieder: die Revolutionäre müssen aufs Klo:
Auffahren der Dixie-Klos für die Revolutionäre.

Undsoweiter undsoweiter...
friedliche Demonstranten einzukesseln ist eine Straftat der Polizei. Wird nicht verfolgt. Im Grundgesetz ist das Versammlungsrecht ausdrücklich geschützt.
 
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  • #72
friedliche Demonstranten einzukesseln ist eine Straftat der Polizei. Wird nicht verfolgt. Im Grundgesetz ist das Versammlungsrecht ausdrücklich geschützt.
Mal ehrlich: was hat man mit solchen, teilweise selten dämlichen Aktionen erreicht? Nix. Außer dass man sich lächerlich gemacht hat.
Und der Grund, warum das so ist, ist ganz einfach. Heraklit hat vor 2500 Jahren bereits ein Prinzip formuliert, das nicht nur bis heute gültig ist, sondern dass man sogar im Experiment belegen kann: Panta rhei. Man kann nicht zwei Mal in denselben Fluss steigen, denn beim zweiten Mal hat sich im Vergleich zum ersten Mal der Fluß verändert (z.B. Wassertemperatur, Wasserstand, Trübung etc.) und auch man selbst hat sich verändert.
Kurz gesagt: man bekommt nichts Vergangenes zurück, weil sich die Realitäten verändert haben. Geschichte wiederholt sich nicht, es gibt das vielbeschworene "2.0" ganz einfach nicht. 2022 ist auch nicht das "Neue 1989".
Und dann lohnt sich des weiteren ein Blick auf die Ideale solcher "Bewegungen": allesamt nicht nur gescheitert, sie gingen schon damals für die Protagonisten übel aus: Schmalkaldischer Krieg, Bauernkrieg, Thomas Müntzer etc.. Alles endete in totalen Niederlagen, in Demütigungen. Es war noch nie eine gute Idee, sich an Verlierern zu orientieren. Dann dass sie verloren, lag an ihnen selbst.
 

Xeshka

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  • #73
Es wäre ja nicht weiter schlimm wenn es komplett am Thema vorbeigehen würde aber dann noch dieser ganze Hass inkl. Beschneidung von essentiellen Grundrechten, es zeigt leider der momentante Zustand der Mehrheitsgesellschaft treffend auf und es ist für mich echt... die Mutter allen Übels oder halt eben dessen Auskristallisierung und Ausdünstung in Wort und Bild.

@ Nurmalebenso: Weisst du, ich finde vieler deiner Inhalte wirklich würdig und reichhaltig, aber es gibt tatsächlich Punkte wo du für mich einen Irrweg gehst, das hatte ich ja klar angesprochen.

Das mit den Rechten ist halt so, sie dient halt selbst heute noch vorwiegend den Stärkeren. Und, generell, jeder der nichts sagt der hat einen aktuellen Zustand akzeptiert und so gesehen angenommen. Deswegen sollte man immer etwas sagen, sofern Unbill da ist, ohne wenn und aber. Allerdings stets friedlich und respektvoll gegenüber anderen Mitmenschen, sichtbar und deutlich, aber friedlich und respektvoll. In letzter Zeit hatten wir diese sehr guten Richtlinien des Umgangs leider immer weniger eingehalten und das von vielen Seiten, insbesondere bei den dominanten Seiten.

Was das mit dem Topic zu tun hat, nunja... es färbt leider in den Herzen der Menschen ab was "da draussen" alles so passiert und ich bemerke mehr Gleichgültigkeit, aber auch Radikalisierungen, als früher. Wobei die Gleichgültigkeit klar überwiegt und ich hoffe wir können sie überwinden, dann wird es für uns alle wieder einfacher... rein zwischenmenschlich.

Was das Verlieren oder Gewinnen angeht: Es liegt immer alles an allem da alles miteinander verbunden ist. Wir alle haben also die Macht förderlich irgendwo einzuwirken, es ist nicht einzig einem Fatalismus geschuldet. Sowohl als auch, ist hier der Grundsatz. Es spielt nicht einmal eine Rolle ob man verliert, so lange man für etwas eingestanden ist... denn nur all jene welche nicht für etwas einstehen haben einen Zustand hingenommen mit all seinen Konsequenzen.
 
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  • #74
Mal ehrlich: was hat man mit solchen, teilweise selten dämlichen Aktionen erreicht? Nix. Außer dass man sich lächerlich gemacht hat.
Und der Grund, warum das so ist, ist ganz einfach. Heraklit hat vor 2500 Jahren bereits ein Prinzip formuliert, das nicht nur bis heute gültig ist, sondern dass man sogar im Experiment belegen kann: Panta rhei. Man kann nicht zwei Mal in denselben Fluss steigen, denn beim zweiten Mal hat sich im Vergleich zum ersten Mal der Fluß verändert (z.B. Wassertemperatur, Wasserstand, Trübung etc.) und auch man selbst hat sich verändert.
Kurz gesagt: man bekommt nichts Vergangenes zurück, weil sich die Realitäten verändert haben. Geschichte wiederholt sich nicht, es gibt das vielbeschworene "2.0" ganz einfach nicht. 2022 ist auch nicht das "Neue 1989".
Und dann lohnt sich des weiteren ein Blick auf die Ideale solcher "Bewegungen": allesamt nicht nur gescheitert, sie gingen schon damals für die Protagonisten übel aus: Schmalkaldischer Krieg, Bauernkrieg, Thomas Müntzer etc.. Alles endete in totalen Niederlagen, in Demütigungen. Es war noch nie eine gute Idee, sich an Verlierern zu orientieren. Dann dass sie verloren, lag an ihnen selbst.
Die Bauernkriege, ich erinnere mich. Der Adel hat dann 1918 ziemlich endgültig verloren. Hat lange gedauert.
Gandhi hat auch viele Schlachten verloren. Hätte er aufgeben sollen?
Wir werden sehen, der nächste Winter kommt.
 

tina*

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  • #75
Ich glaube, ich habe dir Unrecht getan. Bitte verzeih mir das, es war unüberlegt. Da war eine vorschnelle Meinung im Spiel.
??
Unrecht getan?
Du hast auf meine Fragen nicht geantwortet, ist okay.

Mir gefällt hier oft die Art nicht, wie Foristen angegangen werden.
Mir gefällt allerdings auch die Art nicht, wie du hier agierst. 🤷‍♀️

Homophobie etc. ist auch ein Teil unserer Gesellschaft, das ist ja Sache des Betreibers, inwiefern er da Vorschub leisten mag.

Ich mag mich hier auf solche Diskussionen nicht einlassen, das überfordert klar meinen "Schreibwillen". Kommt auch selten Gutes bei raus.
 
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tina*

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  • #77
Krux bitte :).
lässt man so einen Blödsinn unkommentiert könnte der Eindruck entstehen, da wäre Wahres dran.
Ich vertraue auf die Intelligenz der Lesenden ;).
Antwortet man, führt es zu Aufmerksamkeit und der Zirkus geht weiter.
Jepp.
 
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Deleted member 28814

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  • #78
??
Unrecht getan?
Du hast auf meine Fragen nicht geantwortet, ist okay.

Mir gefällt hier oft die Art nicht, wie Foristen angegangen werden.
Mir gefällt allerdings auch die Art nicht, wie du hier agierst. 🤷‍♀️

Homophobie etc. ist auch ein Teil unserer Gesellschaft, das ist ja Sache des Betreibers, inwiefern er da Vorschub leisten mag.

Ich mag mich hier auf solche Diskussionen nicht einlassen, das überfordert klar meinen "Schreibwillen". Kommt auch selten Gutes bei raus.
Du fällst auf Unterstellungen des Rudels rein. Ich schreibe nicht homophob.
 

Momo

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  • #79
Moin!

Na hier ist ja wieder was los. Erinnert sich einer der Diskutanten noch an den Thread-Titel? Offensichtlich leider nicht :/

Die Beiträge von "Nurmalebenso" haben wir registriert, das Mitglied wurde ausgeschlossen. Derart menschenverachtende Beiträge werden wir nicht dulden.

Lieben Gruß
Momo
 
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