WiWo

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  • #1

Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo zusammen!

Nach mehreren Monaten Pause wurde mein Profil vor kurzem wieder aktiviert. Ich habe also in den letzten Tagen ein bisschen in den Profilen gestöbert und auch schon bald darauf eine sehr nett wirkende Frau gefunden. Also – ein bisschen überlegen und dann anschreiben. Fertig.

Und kurz darauf kam die Antwort. Mach‘s gut, aber...

Ok, mal sehen – vielleicht gibt’s ja mal zur Ausnahme eine Begründung... Aha. Da steht was.

Mein Familienstand (ledig)? Hä? Hmm, hmm. Schlechte Erfahrungen mit getrennten Männern. Sorge vor Wiederholung.
Ich habe ja schon einiges hier erlebt, aber das noch nicht. Mal was Neues, hurra! :)

Zwei Sachen möchte ich loswerden

Also erstens an meine (mittlerweile verschwundene) Schreiberin: Danke, ganz ehrlich gemeint. Dankeschön für die ehrlichen Worte - so nett (und so ehrlich) formuliert habe ich noch keine Absage bekommen. Ich wünsche Dir alles Gute. :)

Und zweitens:
Ich habe mir über meinen Familienstand bisher noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Ich bin seit über einem Jahr von meiner Frau getrennt und der Gedanke wieder zurückzukehren erscheint mir absurd. Aber aus der - wirklich nett formulierten – Verabschiedung lese ich heraus, dass für viele „getrennt“ und „geschieden“ gedanklich völlig unterschiedliche Dinge sind.
Man lernt nie aus ...

Meine Frage an Euch: Ist also „getrennt“ für manche (viele?) ein rotes Tuch? Und sollte ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn bei Frauen "Getrennt" steht?

Grüße,
WiVo
 

Annelie

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  • #2
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Ach, denk Dir nix.

Ich bin letztens von einem 2 Jahre jüngeren Herrn angeschrieben worden. Da ich die Woche Stress in der Arbeit hatte, konnte ich nicht sofort antworten. Da kam auch schon die Verabschiedung mit den lapidaren Worten:

Du bist zu alt.
:D

(bin übrigens 36)
 

LunaLuna

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  • #3
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Was hast Du angegeben? "Ledig", wie Du zuerst schreibst, der "getrennt", wie unten formuliert?

"Getrennt" wird als "verheiratet, aber getrennt" interpretiert. Das klingt vielen zu wenig beendet.
 

Freitag

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  • #4
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Mein Familienstand (ledig)? Hä? Hmm, hmm. Schlechte Erfahrungen mit getrennten Männern. Sorge vor Wiederholung.

Ich habe mir über meinen Familienstand bisher noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Ich bin seit über einem Jahr von meiner Frau getrennt und der Gedanke wieder zurückzukehren erscheint mir absurd.

Meine Frage an Euch: Ist also „getrennt“ für manche (viele?) ein rotes Tuch? Und sollte ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn bei Frauen "Getrennt" steht?
was bist du nun, ledig? oder wieso steht da ledig? oder hattest du ledig angekreuzt und eigentlich bist du verheiratet, aber getrennt lebend?

ich bin bei getrennt lebenden auch eher vorsichtig.
1 sind die meisten erst seit kurzem wenn überhaupt räumlich getrennt
2 will ich nicht der erste nach 15 oder 20 jahren ehe sein (geht meistens schief)
3 hab ich keinen bock mir die ganzen scheidungsgeschichten und hausaufteilungen und unterhaltdinger anzuhören und mitzuerleben, wenn eine frau als wrack von den diversen verhandlungen kommt und mir gruselgeschichten erzählt
 

anaj

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  • #5
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Ich bin bei „getrennt lebend“ auch eher skeptisch, weil ich denke, dass die Sache noch nicht durch ist.

Vielleicht will sogar nur eine Seite die Trennung, so dass es noch „ewig“ dauert und es ständig nur Probleme gibt. Ich habe einfach keine Lust, nur ein Betthäschen zu werden und darauf zu warten, bis die Scheidung irgendwann mal durch sein sollte.

Gerade in Partnerbörsen hört man immer wieder, dass gelogen und geschummelt wird. Bei einer falschen Angabe zum Familienstand würde ich den Mann sofort in die Wüste schicken – egal welche Ausrede er hätte.

Bei einer Bekannten hatte sich nach einer Weile bei einem herausgestellt, dass er noch mit seiner Frau im gleichen Haus wohnte, obwohl er angeblich auch räumlich von ihr getrennt war. Das Haus war aber nur eine kleine Wohnunh. Seine Ausrede waren dann die Kinder, die noch so klein waren und geschont werde mussten. Naja, manche können eine räumliche Trennung sicherlich auch in einem Haus vollziehen und die Kinder tun mir natürlich auch leid, aber ich habe leider genug getrennte Paare im Bekanntenkreis erlebt, die nach ihrer Trennung immer wieder mal ins Bett gesprungen sind (auch wenn manche schon was Neues am Laufen hatten). Auf eine Dreierbeziehung habe ich aber auch keine Lust.

Hier im Forum kann man leider auch immer wieder lesen, dass manche angeblich getrennt leben (selbst in anderen Städten usw), aber die Scheidung auch nach mehreren Jahren nicht vollzogen wird. Aus welchen Gründen das nicht gemacht wird, ist mir so ziemlich egal. Ich weiß nur, dass ich mich darauf einfach nicht einlassen will. Denn meine Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen und die Option zu heiraten, möchte ich mir durch sowas auch nicht verbauen.
 

Dreamerin

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  • #6
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Ich schreibe niemanden an, der den Status "getrennt lebend" hat.
Ich sehe das ähnlich wie Freitag. Ich möchte geklärte Altlasten. Sicher ist man auch bei ledig oder geschieden nicht davor gefeit, dass da noch Unklarheiten sind. Aber bei getrennt lebend ist es eben sehr wahrscheinlich, dass auf jemanden trifft, der noch nicht wirklich offen ist für eine neue Beziehung.
Ich war zweimal mit getrennt lebenden Männern zusammen. Der erste kehrte nach sechs Monaten zur Familie zurück, weil er sein Kind Vermisste. Der andere machte in den acht Jahren, in denen wir zusammen waren, keinerlei Anstalten, sich scheiden zu lassen, aus finanziellen gründen, sagte er. Hat allerdings auch nichts mehr mit der Frau zu tun. Da bin ich eben vorsichtig geworden.
Wenn ich jedoch von jemandem mit diesem stand angeschrieben würde, würde ich nicht gleich den M-Knopf drücken, sondern die Situation hinterfragen und noch länger misstrauisch bleiben.

Wie du auch schon bei den Vorschreibern erkennen kannst, ist das ganze nicht so absurd, wie du es empfindest. Ich würde dir Raten, im Eingangstext ein paar Zeilen zu schreiben, die zeigen, dass die Trennung für dich wirklich durch ist.
 

falballa

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  • #7
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Ihr Lieben,

ich bin auch der Meinung, "getrennt lebend" ist ein schwieriges Thema. Da kann ich Freitag auch gut verstehen. Ich selber habe auch schon überlegt, wie man mit der Formulierung umgehen soll. "Getrennt lebend" kann trotzdem manchmal auch ehrlicher sein als geschieden. Weiß man denn, ob jemand nach einer vollzogenen Scheidung emotional die alte Partnerschaft besser abgeschlossen hat ist als jemand, der schon länger getrennt lebt, aber vielleicht andere Gründe hat, noch nicht offiziell geschieden zu sein? Natürlich mag man nicht so gerne den "Mülleimer" für Altlasten abgeben und für den anwältlichen Stress, aber "geschieden" ist doch keine Garantie dafür, es dann besser geht, oder? Ich selber bin auch noch getrennt lebend, wollte hier auch nicht mogeln oder im Profil beschönigen - das Thema kennen wir ja schon aus anderen Threads -. Wenn jemand Interesse hat und nachfragt, kann man die Sitution doch erklären. "Scheidung läuft" wäre wahrscheinlich ein noch abschreckendere Profilangabe, meint ihr nicht? Ich hätte als w ü40 mehr Probleme mit jemandem, der im meinem Alter "ledig" und "keine Kinder" angibt! :)
 

Anida

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  • #8
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Hallo zusammen!

Nach mehreren Monaten Pause wurde mein Profil vor kurzem wieder aktiviert. Ich habe also in den letzten Tagen ein bisschen in den Profilen gestöbert und auch schon bald darauf eine sehr nett wirkende Frau gefunden. Also – ein bisschen überlegen und dann anschreiben. Fertig.

Und kurz darauf kam die Antwort. Mach‘s gut, aber...

Ok, mal sehen – vielleicht gibt’s ja mal zur Ausnahme eine Begründung... Aha. Da steht was.

Mein Familienstand (ledig)? Hä? Hmm, hmm. Schlechte Erfahrungen mit getrennten Männern. Sorge vor Wiederholung.
Ich habe ja schon einiges hier erlebt, aber das noch nicht. Mal was Neues, hurra! :)

Zwei Sachen möchte ich loswerden

Also erstens an meine (mittlerweile verschwundene) Schreiberin: Danke, ganz ehrlich gemeint. Dankeschön für die ehrlichen Worte - so nett (und so ehrlich) formuliert habe ich noch keine Absage bekommen. Ich wünsche Dir alles Gute. :)

Und zweitens:
Ich habe mir über meinen Familienstand bisher noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Ich bin seit über einem Jahr von meiner Frau getrennt und der Gedanke wieder zurückzukehren erscheint mir absurd. Aber aus der - wirklich nett formulierten – Verabschiedung lese ich heraus, dass für viele „getrennt“ und „geschieden“ gedanklich völlig unterschiedliche Dinge sind.
Man lernt nie aus ...

Meine Frage an Euch: Ist also „getrennt“ für manche (viele?) ein rotes Tuch? Und sollte ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn bei Frauen "Getrennt" steht?

Grüße,
WiVo

Hallo WiVo,
letztlich ist es eigentlich egal, wenn du dort stehen hast "ledig" oder "getrennt lebend" findet man immer einen Grund dein Profil abzulehen. Ich glaube die Frau hat einfach schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich genauso, deshalb kann ich es gut nachvollziehen. Bei "ledig" denke ich gleich, ach der war nie verheiratet? Meistens ist dem nicht so. Warum hast du dann nicht "getrennt lebend" drinne stehen? Das entspricht nunmal der Wahrheit. Dann kommt natürlich der nächste Einwand: wer weiß, wie lange er schon getrennt lebt und ob er sich wirklich dann scheiden lässt...
Tja, beides blöde, aber man sollte bei der Realität bleiben. Die Dame hat wahrscheinlich ihre Erfahrungen gemacht oder und ist schon lange geschieden oder selber in einer Situation wo sie das ein oder andere halt bevorzugt. Letztlich hat es nichts mit dir zu tun...

LG Anida
 

falballa

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  • #9
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo WiVo,

wenn Du aus diesem Grund einfach so verabschiedet worden bist, nimm's wirklich nicht persönlich! Schwamm drüber und weiter gehen. Wer sich für Dich interessiert, der fragt auch nach!
 

Lucy

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  • #10
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Hallo zusammen!

Nach mehreren Monaten Pause wurde mein Profil vor kurzem wieder aktiviert. Ich habe also in den letzten Tagen ein bisschen in den Profilen gestöbert und auch schon bald darauf eine sehr nett wirkende Frau gefunden. Also – ein bisschen überlegen und dann anschreiben. Fertig.

Und kurz darauf kam die Antwort. Mach‘s gut, aber...

Ok, mal sehen – vielleicht gibt’s ja mal zur Ausnahme eine Begründung... Aha. Da steht was.

Mein Familienstand (ledig)? Hä? Hmm, hmm. Schlechte Erfahrungen mit getrennten Männern. Sorge vor Wiederholung.
Ich habe ja schon einiges hier erlebt, aber das noch nicht. Mal was Neues, hurra! :)

Zwei Sachen möchte ich loswerden

Also erstens an meine (mittlerweile verschwundene) Schreiberin: Danke, ganz ehrlich gemeint. Dankeschön für die ehrlichen Worte - so nett (und so ehrlich) formuliert habe ich noch keine Absage bekommen. Ich wünsche Dir alles Gute. :)

Und zweitens:
Ich habe mir über meinen Familienstand bisher noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Ich bin seit über einem Jahr von meiner Frau getrennt und der Gedanke wieder zurückzukehren erscheint mir absurd. Aber aus der - wirklich nett formulierten – Verabschiedung lese ich heraus, dass für viele „getrennt“ und „geschieden“ gedanklich völlig unterschiedliche Dinge sind.
Man lernt nie aus ...

Meine Frage an Euch: Ist also „getrennt“ für manche (viele?) ein rotes Tuch? Und sollte ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn bei Frauen "Getrennt" steht?

Grüße,
WiVo

Hallo WiVo,

ich sehe es ähnlich wie meine Vorredner. Bei der Angabe "getrennt lebend" bin ich immer vorsichtig. Wenn dann noch dort steht x Kinder, x im eigenen Haushalt...Hmm, dann wirds schwierig.

Bis vor einem einschlägigen Erlebnis habe ich mit darüber keine Gedanken gemacht, es einfach hingenommen, in der Hoffnung dass alles soweit emotional und auch offiziell durch ist. Das Thema "Scheidung" nach dem Trennungsjahr ist dann auch wieder sehr heikel. Ich hätte als "Neue" keine Lust, ständig der Frage nach zuhecheln, wann denn die Scheidung nach dem erfolgreich bestandenen Trennungsjahr vollzogen wird.

Fakt ist, dass man dies nicht auf alle getrennt lebenden umlegen kann/sollte, leider gab es aber in der Vergangenheit bei dem ein oder anderen schlechte Erfahrungen mit diesem Status (wie du bestimmt hier und da lesen kannst). Ich wäre auch sehr vorsichtig und würde dich vermutlich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht weiter kontaktieren....Entschuldige!

Mit Sicherheit gibt es aber auch Damen, die da nicht so voreingenommen und zurückhaltend sind. Einfach weitermachen, jedenfalls nicht angeben "geschieden", obwohl noch "getrennt lebend". Das geht gar nicht!

Viele Grüße!
 
C

casbavaria_geloescht

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  • #11
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

..also mir wär egal, ob da getrennt oder geschieden oder ledig steht...
Ob jemand beziehungsunfähig ist, stellt sich eh erst später raus - oder ist jemand, der nie verheiratet war, per se beziehungsunfähiger als jemand, der 2x geschieden ist?
 

taube54

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  • #12
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Für mich ist das auch etwas verwirrend, was der FS schreibt.
Ist er nun ledig oder getrennt?
"ledig" ist ganz klar unverheiratet und auch noch nie verheiratet gewesen. Wer einmal geheiratet hat, wird nie wieder ledig werden. Aber 50 % der Leute wissen das wohl nicht.

Ich persönlich bin bei ledigen Männer sowieso etwas skeptisch. Wieso ist ein Mann ab einem gewissen Alter (so ab Mitte 40) noch ledig? War er noch nie verheiratet? Ist er überhaupt beziehungsfähig? Klar, er kann auch 20 Jahre mit seiner Partnerin zusammengelebt haben. Aber bei älteren, ledigen Männern denke ich einfach gleich an einen verschrobenen Junggesellen, der noch bei Mama wohnt. Sorry, aber ich glaube, das geht Männern bei ledigen Frauem auch so - da ist es die alte Jungfer.

Bei getrennt lebenden Männern frage ich schnell nach, wie lange sie schon getrennt sind. Hab neulich einen Mann getroffen, der war seit 3 Jahren getrennt und der Scheidungstermin stand schon fest. Warum sollte man diesen Mann sofort ablehnen? Es gibt aber eben auch die Fälle, die grad mal ein paar Tage getrennt sind oder bei denen die Frau noch nichts von der Trennung weiß. Nur sind diese Männer meist auch in der Lage, beim Familienstand zu kügen und geschieden zu schreiben.
Familienstand ist immer problematisch. Ein Geschiedener oder ein Witwer - wie lange denn schon? Und hatte der inzwischen eine Beziehung und wie lange?

Ich würde nie einen Mann ohne Nachfrage absagen. Aber dass "ledig" ein Minuspunkt ist, das kann ich schon verstehen.
Wer das vermeiden möchte, kann ja in seinem Profil dazu etwas schreiben.
 

Anida

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  • #13
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von taube54:
Für mich ist das auch etwas verwirrend, was der FS schreibt.
Ist er nun ledig oder getrennt?
"ledig" ist ganz klar unverheiratet und auch noch nie verheiratet gewesen. Wer einmal geheiratet hat, wird nie wieder ledig werden. Aber 50 % der Leute wissen das wohl nicht.

Ich persönlich bin bei ledigen Männer sowieso etwas skeptisch. Wieso ist ein Mann ab einem gewissen Alter (so ab Mitte 40) noch ledig? War er noch nie verheiratet? Ist er überhaupt beziehungsfähig? Klar, er kann auch 20 Jahre mit seiner Partnerin zusammengelebt haben. Aber bei älteren, ledigen Männern denke ich einfach gleich an einen verschrobenen Junggesellen, der noch bei Mama wohnt. Sorry, aber ich glaube, das geht Männern bei ledigen Frauem auch so - da ist es die alte Jungfer.

Bei getrennt lebenden Männern frage ich schnell nach, wie lange sie schon getrennt sind. Hab neulich einen Mann getroffen, der war seit 3 Jahren getrennt und der Scheidungstermin stand schon fest. Warum sollte man diesen Mann sofort ablehnen? Es gibt aber eben auch die Fälle, die grad mal ein paar Tage getrennt sind oder bei denen die Frau noch nichts von der Trennung weiß. Nur sind diese Männer meist auch in der Lage, beim Familienstand zu kügen und geschieden zu schreiben.
Familienstand ist immer problematisch. Ein Geschiedener oder ein Witwer - wie lange denn schon? Und hatte der inzwischen eine Beziehung und wie lange?

Ich würde nie einen Mann ohne Nachfrage absagen. Aber dass "ledig" ein Minuspunkt ist, das kann ich schon verstehen.
Wer das vermeiden möchte, kann ja in seinem Profil dazu etwas schreiben.

Hallo taube,
deinen Erklärungen kann ich nur zustimmen. Ich hab allerdings bei parship die Erfahrung gemacht, dass Männer wohl denken, es wäre von Vorteil wenn sie schreiben sie wären "ledig". Ist es aber nicht. Dann gibts noch die "ledigen", die zwar in langen Beziehungen waren, jedoch nie verheiratet... naja, da frag ich mich, ob sie sich nie wirklich festlegen wollten. Jetzt kommen sicher die und meckern, braucht man einen Trauschein? Nein, braucht man nicht...
Ich glaube nachfragen hilft, wobei ich schon dabei erlebt habe, dass die Herren sich selbst überschätzen (sorry, bin halt ne Frau) und meinten sie wären schon soweit sich auf eine neue Beziehung einzulassen... deshalb immer vorsichtig selbst mit solchen Aussagen kann man auf die Nase fallen. Wirklich ehrlich ist da oder kann da keiner sein.
Wobei ich glaube, dass im real life die Chancen da besser sind. Sehen, kennen lernen und so richtig verlieben klappt da besser als wenn man auf Online-Suche geht. Da gibts für mich den Unterschied von "Liebe passiert" und "Liebe suchen", also online suchen... ich glaube das funktioniert nicht immer...

LG Anida
 

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  • #14
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

teilweise bekommt MSN wenn man nachfragt wie lange schon getrennt und ob er schon reif fuer neues ist , versergerte reaktionen . ich bin dann oft unsicher ob ich ins schwarze getroffen habe oder meine fragen wirklich induskret sind. jedoch gaben mir die Männer auch oft erschöpfend Auskunft. aber manche werden dann wirklich bose.
 

WiWo

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  • #15
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von LunaLuna:
Was hast Du angegeben? "Ledig", wie Du zuerst schreibst, der "getrennt", wie unten formuliert?

"Getrennt" wird als "verheiratet, aber getrennt" interpretiert. Das klingt vielen zu wenig beendet.

Sorry,
da hat die späte Stunde zugeschlagen. Ich meinte "getrennt", nicht ledig.


Zitat von Dreamerin:
[...]Aber bei getrennt lebend ist es eben sehr wahrscheinlich, dass auf jemanden trifft, der noch nicht wirklich offen ist für eine neue Beziehung.[...]
Ich würde dir Raten, im Eingangstext ein paar Zeilen zu schreiben, die zeigen, dass die Trennung für dich wirklich durch ist.

Hmm, ich stimme Dir dabei zwar nicht zu, kann Dein Argument aber gut nachvollziehen. Annahmen zu treffen, daraus Kategorien zu bilden und "Dinge" einzusortieren ist zutiefst menschlich.
Deinen Vorschlag finde ich gut. Danke - ich werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen und evtl. mal meinen Vortext anpassen.


Zitat von Anida:
[...]Warum hast du dann nicht "getrennt lebend" drinne stehen? Das entspricht nunmal der Wahrheit. Dann kommt natürlich der nächste Einwand: wer weiß, wie lange er schon getrennt lebt und ob er sich wirklich dann scheiden lässt...
Tja, beides blöde, aber man sollte bei der Realität bleiben. [...]

Nochmals sorry, da habe ich mich vertippt. Ich würde gar nicht auf die Idee kommen, in meinem Profil etwas unwahres anzugeben. Das bin nicht ich und Irgendwann käme die Wahrheit eh ans Licht.

Ich fühle mich von der Verabschiedung nicht persönlich getroffen. Das wäre ich vielleicht, wenn so etwas von einem Menschen käme zu dem ich bereits eine persönliche Beziehung habe.
Ich war allerdings ziemlich erstaunt über die Begründung. Nach Euren Antworten verstehe ich zumindest mal den Hintergrund.
 
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  • #16
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von taube54:
Ich persönlich bin bei ledigen Männer sowieso etwas skeptisch. Wieso ist ein Mann ab einem gewissen Alter (so ab Mitte 40) noch ledig? War er noch nie verheiratet? Ist er überhaupt beziehungsfähig? Klar, er kann auch 20 Jahre mit seiner Partnerin zusammengelebt haben. Aber bei älteren, ledigen Männern denke ich einfach gleich an einen verschrobenen Junggesellen, der noch bei Mama wohnt. Sorry, aber ich glaube, das geht Männern bei ledigen Frauem auch so - da ist es die alte Jungfer.

"Ledig" sagt doch gar nichts über Beziehungsfähigkeit aus, sondern ist einfach der gesetzlich anerkannte Ausdruck für "hat noch nie geheiratet". Ist in unserer Gesellschaft gar nicht so selten. Wenn ich mich z.B. auf Arbeit umsehe, habe ich sehr viele KollegInnen, die alle Ende 30, Anfang 40 sind, seit Äonen fest verpartnert, aber mit null Bock, ihre Beziehungen zu "legalisieren"... Das extrembeispiel ist ein Kollege, 45, der seit 29 Jahren mit derselben Frau zusammen ist, die haben letztes Jahr geheiratet.

Gibst du den Männern, die dich so skeptisch machen, denn eine Chance, dich im RL zu "überzeugen" oder werden 45jährige Ledige sofort von dir aussortiert?
 

taube54

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  • #17
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von PeterShaw:
"Ledig" sagt doch gar nichts über Beziehungsfähigkeit aus, sondern ist einfach der gesetzlich anerkannte Ausdruck für "hat noch nie geheiratet". Ist in unserer Gesellschaft gar nicht so selten. Wenn ich mich z.B. auf Arbeit umsehe, habe ich sehr viele KollegInnen, die alle Ende 30, Anfang 40 sind, seit Äonen fest verpartnert, aber mit null Bock, ihre Beziehungen zu "legalisieren"... Das extrembeispiel ist ein Kollege, 45, der seit 29 Jahren mit derselben Frau zusammen ist, die haben letztes Jahr geheiratet.

Gibst du den Männern, die dich so skeptisch machen, denn eine Chance, dich im RL zu "überzeugen" oder werden 45jährige Ledige sofort von dir aussortiert?

Ich hab ja geschrieben, dass es bei Männern meiner Generation seltsam anmutet. In meiner Altersklasse war das eigentlich eher unüblich, dass man eine Dauerbeziehung ohne Trauschein hatte. Das galt in meiner Jugend noch als unschicklich. In meiner Altersklasse dürften maximal 5 % in "wilder Ehe" gelebt haben, bei den 30-40 jährigen sind das sicher schon 30 % (nur mal geschätzt, aus meinem Umfeld).
Daher kommt eben auch diese Vorstellung des alten Junggesellen und der alten Junfer.
Ich würde einen 60jähigen Mann, der ledig ist, einfach fragen. Aber die Antennen stellen sich trotzdem sofort auf, wenn ein Mann ledig ist.
 

Eisenmann

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  • #18
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Ok, ledig bedeutet per Definition noch nie verheiratet gewesen. Das bedeutet ja nicht, noch in Beziehung gewesen. Wir leben im 21. Jahrhundert; es soll Menschen geben, die auch ohne Trauschein in Beziehungen leben.
Soweit ich weiß, waren Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre über 50 Jahre ohne Trauschein ein Paar. Die waren aber auch Franzosen und keine spießigen Deutschen :)

Was mich viel mehr verunsichert, das ist der Familienstand "verwitwet". Ich habe mich mal mit einer verwitweten Dame getroffen und von den 2 Stunden des Treffens ging es gefühlte 119 Minuten um ihren wunderbaren, leider viel zu früh verstorbenen Gatten. Seit dem sind Witwen für mich tabu, mag nicht fair sein, ist aber so.
 

anaj

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  • #19
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von Eisenmann:
Was mich viel mehr verunsichert, das ist der Familienstand "verwitwet".

Man kann auch mit 32 den Partner ganz ploetzlich "verlieren" und wuerde sich nicht als "verwitwet" bezeichnen, da man nie verheiratet war, aber in einer langen, festen Beziehung lebte.
 
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  • #20
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo Zusammen!

Gutes Thema!
Meinde Gedanken dazu sind:
Für mich sind Männer (natürlich auch Frauen) die getrennt leben auch noch nicht geschieden, oder? Sehe ich da nun was falsch?
Solange das nicht durch ist, möchte ich solch einen Mann auch nicht kennen lernen.
Ich denk mir halt, ist noch nicht abgeschlossen. Das kann ja vielleicht im Inneren so sein, aber wenn ich eine Person ja noch nicht kenne, kann ich das ja auch so nicht beurteilen.
Viele getrennt lebenden Männer reden nicht sonderlich gut über ihre noch nicht Ex-Frauen.
Auch das wirft eigentlich auf ihn kein gutes Bild.

Und ich frage mich bei getrennt lebenden Männern, warum er eigentlich schon wieder auf der Suche ist. Kann er denn nicht allein leben? Ich bin der Meinung, das sollte jeder mal wirklich können.
Ich hätte das Gefühl, dass er sich zu sehr von einer Frau abhängig machen möchte, vielleicht ist ihm das auch gar nicht mal bewusst.
Ich hab schon Männer erlebt, die das Weite suchten, wenn ich meinte, dass ich nicht zu ihm ziehen will (Haushalt führen, Wäsche machen, Kochen). Tja...

Bei ledigen Männern allerdings, so ab 40 aufwärts denke ich mir mittlerweile auch meinen Teil. Schon klar, nicht jeder kann mal verheiratet gewesen sein, aber seltsam finde ich es schon. Warum ich nie verheiratet war, kann ich gut argumentieren. Habe am großen online Partnermarkt noch nie einen Mann gefunden, der dies ebenso erlebte! :)

Nun, ich finde "getrennt lebend" hat so einen bitteren Beigeschmack.
"Ledig" ab einem gewissen Alter manchmal (nicht immer) dubios. (Will sich nicht binden, keine Verpflichtungen eingehen und keine Verantwortung übernehmen, möchte keine Kinder).

lg
Luna Shalima
 

marnie

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  • #21
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Ich war bis vor kurzem bei einer Partnerbörse angemeldet, wo der Familienstand im Profil gar nicht auftauchte. Auch bei den Kontakten, die sich ergaben, war die Frage, ob nun geschieden, ledig etc. nicht wirklich wichtig. Ich wurde nie sofort danach gefragt, meistens gar nicht.
So oft kommt es bei mir nicht vor, dass ich bei einem denke: Ja, der könnte es vielleicht sein. Wenn ich dann noch vor dem Kennenlernen nach Familienstand aussortiere, bin ich die nächsten Jahre auf Partnersuche. In meinem Bekanntenkreis gibt es den geschiedenen Mann, der geheiratet hat, weil es halt so üblich ist und ein Kind unterwegs war. Ist jetzt nach seiner Scheidung online auf Partnerbörsen aktiv und nicht unbedingt auf der Suche nach einer ernsten Beziehung. Eine Freundin, ledig, hat einfach noch nicht Mr. Right gefunden, würde aber sehr gerne heiraten. Ich bin ledig und möchte auch nie heiraten, eine lange Beziehung kann ich aber durchaus führen. Meine Devise: "Jede Jeck ist anders", und man sollte den Familienstand nicht überbewerten.
 

anaj

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  • #22
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von Luna Shalima:
Bei ledigen Männern allerdings, so ab 40 aufwärts denke ich mir mittlerweile auch meinen Teil. Schon klar, nicht jeder kann mal verheiratet gewesen sein, aber seltsam finde ich es schon. Warum ich nie verheiratet war, kann ich gut argumentieren. Habe am großen online Partnermarkt noch nie einen Mann gefunden, der dies ebenso erlebte! :)

Ich kenne viele Maenner zwischen 35 - 45, die das gut begruenden koennen. Dabei stehen sie auch nicht schlechter da als irgendwelche Frauen. Fuer mich hat das nichts mit Beziehungsunfaehigkeit zu tun. Dafuer gibt es voellig verschiedene Gruende. Ein Mensch kann auch beziehungsunfaehig sein, wenn er/sie 20 Jahre verheiratet war.

Meine Generation musste nicht mit 20 heiraten und Kinder bekommen, um als normal zu gelten. Die Gesellschaft hat sich in den letzten 20 Jahren stark gewandelt und das spiegelt sich auch in den Lebenslaeufen wieder. Deshalb gibt es heute nun mal viele Maenner und Frauen zwischen 34 - 45, die noch nie verheiratet waren oder (noch) keine Kinder haben.

Zitat von Luna Shalima:
"Ledig" ab einem gewissen Alter manchmal (nicht immer) dubios. (Will sich nicht binden, keine Verpflichtungen eingehen und keine Verantwortung übernehmen, möchte keine Kinder).

Ich sehe das nicht so. Fuer mich bedeutet das nicht, dass der Mann keine Kinder will/wollte oder keine Verpflichtungen eingehen will/wollte. Dazu gehoeren immer 2. Vielleicht wollte der Mann, aber hat nie die Richtige gefunden oder er wollte, aber sie wollte nicht. Es gibt so viele (gute/plausible) Gruende warum jemand ledig und kinderlos ist (auch wenn er/sie es vielleicht lieber nicht waere).

Da fuer mich sowieso nur ein Mann in Frage kommt, der so zwischen 32 - 42 ist, waere es mir sogar lieber, wenn er ledig ist und keine Kinder hat. Dann koennten wir naemlich unsere eigene Familie gruenden.
 

taube54

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  • #23
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von anaj:
Man kann auch mit 32 den Partner ganz ploetzlich "verlieren" und wuerde sich nicht als "verwitwet" bezeichnen, da man nie verheiratet war, aber in einer langen, festen Beziehung lebte.

Klar kann das sein. Alles kann sein. Aber bei einem Witwer weiß ich eben schon vorher, dass dieses "meine Frau war die beste aller Ehefrau" - Syndrom möglich ist.
Es kann aber eben alles sein, das stimmt schon. Bei einem Geschiedenen kann alles super sein, es kann aber auch sein, dass er einen Rosenkrieg geführt hat. Bei einem Witwer kann auch sein, dass er schon sein 10 Jahren getrennt gelebt hat, nun ist die getrennt lebende Frau verstorben.
Deswegen würde ich nur "verheiratet" aussortieren. Alles andere frag ich erstmal nach.
 

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  • #24
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

verheiratet ksnn man bei parship nicht angeben.
 

Banu

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  • #25
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo,

ich lebe auch getrennt und habe erst mal nicht vor, mich scheiden zu lassen. Darf ich jetzt keine neue Beziehung eingehen, bis ich mich vielleicht doch irgendwann mal scheiden lasse? Das hat doch auch wirtschaftliche Gründe.
Und wieso ist jemand, der "ledig" angibt besser? Der kann sich auch gerade von seiner Freundin getrennt haben.
Ich muss sogar sagen, dass es MIR suspekt ist, wenn ein Mann in meinem Alter oder älter "ledig" angibt. Da frage ich mich, ob der nicht beziehungsfähig ist oder nur ne Affäre sucht.
Es soll sogar Männer mit 40 geben, die noch nie ne richtig ernsthafte Beziehung hatten.
Will ich das? Ich weiß nicht... dann vielleicht doch lieber den getrennt Lebenden... ;-)

VG
Banu
 
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  • #26
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von Luna Shalima:
Bei ledigen Männern allerdings, so ab 40 aufwärts denke ich mir mittlerweile auch meinen Teil.

Zitat von Banu:
Ich muss sogar sagen, dass es MIR suspekt ist, wenn ein Mann in meinem Alter oder älter "ledig" angibt.

Gebt ihr den Männern wenigstens eine Chance, euch von sich zu überzeugen?
Oder ist "ledig, Ü40" ein Knockout-Kriterium? Dann kann ich mich ja schon mal warm anziehen, in 6 Jahren trete ich auch in diesen Status ein.
 

anaj

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  • #27
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von Banu:
ich lebe auch getrennt und habe erst mal nicht vor, mich scheiden zu lassen. Darf ich jetzt keine neue Beziehung eingehen, bis ich mich vielleicht doch irgendwann mal scheiden lasse? Das hat doch auch wirtschaftliche Gründe.

Niemand sagt, dass Du keine neue Beziehung haben darfst. Wenn sich ein Mann darauf einlassen moechte, dann steht Euren Glueck wohl nichts im Wege.
Du darfst aber nicht vergessen, dass Du vor dem Gesetz nur einen Ehemann hast und das ist dann nicht der, mit dem Du vielleicht Bett und Tisch teilst. Das kann in bestimmten Situationen auch mal schwierig werden. Ich kann nicht ganz verstehen, dass das hier scheinbar voellig ausgeblendet wird.
Was ist, wenn einer von Euch einen Unfall hat? Glaubst Du, dass die Geliebte/der Geliebte Auskunft bekommt oder ein Mitspracherecht hat, wenn keine Patientenverfuegung vorliegt oder so? Wie viele Menschen haben denn eine Patientenverfuegung.

Wirtschaftliche Gruende?! Hm, das kommt wohl auch auf die Umstaende an. Ich habe dieses Argument auch schon als Ausrede gehoert, weil man/frau keine Lust mehr hatte, sich wieder neu zu binden / zu verpflichten.
Was passiert, wenn der Ehepartner, mit dem man ueberhaupt nicht mehr zusammen lebt, ploetzlich ein Pflegefall wird oder Schulden macht und man als Ehepartner zur Kasse gebeten wird? Als “Geliebte” haette ich keine Lust, solche Kosten mitzutragen.

Einen Partner, der nicht geschieden ist und sich nicht scheiden lassen moechte, wird man wohl nicht suchen, wenn man selbst noch eine Familie gruenden moechte. Dann moechte man naemlich moeglichst unkomplizierte Voraussetzungen und einen Partner, der mit einem selbst Verpflichtungen eingehen kann, einfach weil er selbst nicht offiziell gebunden ist.

Zitat von Banu:
Und wieso ist jemand, der "ledig" angibt besser?

Da Du vorher wirtschaftliche Gruende erwaehnt hast, moechte ich dieses Argument auch hier wieder aufgreifen. Eine Ehe und/oder Scheidung ist mit gewissen finanziellen Verpflichtungen / Kosten verbunden, die ein lediger Mann nicht tragen muss.

Zitat von Banu:
Es soll sogar Männer mit 40 geben, die noch nie ne richtig ernsthafte Beziehung hatten.

Stimmt, solche Maenner/Frauen soll es geben und es kommt auch vor, dass solche Menschen dann trotzdem ganz tolle Partner sind.
 
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anaj

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  • #28
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von PeterShaw:
Gebt ihr den Männern wenigstens eine Chance, euch von sich zu überzeugen?
Oder ist "ledig, Ü40" ein Knockout-Kriterium? Dann kann ich mich ja schon mal warm anziehen, in 6 Jahren trete ich auch in diesen Status ein.

Fuer mich ist es kein Knockout-Kriterium. Auch wenn jetzt noch ein kinderlos hinzukommen wuerde, wuerde ich es nicht ungewoehnlich finden.
 

seven

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  • #29
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hi,

Mir ist doch nicht wichtig, ob Sie schon mal verheiratet war oder nicht. Was spielt es denn für eine Rolle, ob man heute noch heiratet oder nicht? Deswegen ist der Familienstand eine für mich völlig unnütze Angabe, die aus dem letzten Jahrhundert stammt. Ich lehne doch keine Interessentin aufgrund des Familienstandes ab, schließlich sagt der nichts darüber aus, ob man mit der / den früheren Partnerschaften abgeschlossen hat. Das kann man sich nicht mal bei verwitwet sein. Interessant ist doch einzig, ob Sie Single ist.
 

WiWo

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  • #30
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von marnie:
Meine Devise: "Jede Jeck ist anders", und man sollte den Familienstand nicht überbewerten.

Klasse, das gefällt mir! :)

Klar ergeben sich aus dem Familienstand mögliche Schlussfolgerungen. Wenn ich mir die Antworten bisher so durchlese, dann ist kein Beziehungsstatus frei von „Problemen“, richtig?

Aber daraus etwas abzuleiten und dann allgemeingültig anzuwenden, das finde ich ... schwierig.
Das ist das Gleiche als würde man sagen, alle Audi-Fahrer sind Rüpel, weil ich bereits ein, zwei Mal von Audi-Fahrern geschnitten wurde. Klar stimmt das mit meinen (hypothetischen) Erfahrungen überein. Aber deshalb ist es noch lange nicht richtig.


Zitat von Luna Shalima:
Und ich frage mich bei getrennt lebenden Männern, warum er eigentlich schon wieder auf der Suche ist. Kann er denn nicht allein leben? Ich bin der Meinung, das sollte jeder mal wirklich können.
Ich hätte das Gefühl, dass er sich zu sehr von einer Frau abhängig machen möchte, vielleicht ist ihm das auch gar nicht mal bewusst.

Jetzt wird’s aber abstrus. Was hat denn „getrennt“ mit meiner „Fähigkeit alleine zu leben“ zu tun? Wie kommst Du denn darauf, das in Verbindung zu setzen?

Nur weil ich eine Anzahl von Jahren mit jemanden zusammen (egal ob verheiratet oder nicht) war, heißt das, dass ich nicht alleine leben kann? Woraus schließt Du, wie lange ich bereits alleine (=getrennt) lebe?

Weshalb sucht man einen Partner? Das wird wohl jeder ein wenig anders beantworten.
Ich suche jemanden, weil ich der Meinung bin, dass das Leben zu zweit (oder auch als Familie mit Kindern) schön ist.
Ich suche doch niemanden zum kochen, putzen, bügeln und was sonst noch so anfällt.

Ich bin alleine zufrieden, ich bin mir selber genug, sprich: ich „brauche“ niemanden.
Aber ich suche jemanden, mit dem ich das Leben teilen kann.
 
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