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  • #1

warum haben frauen angst vor landwirten.

hallo leute,

also ich hab da mal ein etwas unverständliches problem.

nachdem ich ja doch schon einige damen kennenlernen durfte (und auch mehr)
verstehe ich ehrlich gesagt nicht warum die meisten ein problem mit einer
landwirtschaft haben. alle glauben immer nur dass es da stinkt,.....
dem aber nicht so ist. zumindest nicht bei mir.
abgesehen davon - gibts was schöneres als der selbst der eigene chef zu sein?

vielleicht hab ihr ja ideen oder andere ansichten.
meldet euch einfach.


lg alex
 
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  • #2
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Naja, vielleicht haben zuviele Frauen die RTL-Serie "Bauer sucht Frau" gesehen...., da laufen nicht so viele tolle Bauernburschen herum. Das kann einen schon Angst machen....

Ich weis nicht, welche Art von Angst du meinst?

Das Leben mit einem Landwirt liest sich nach viel Arbeit, wenig Zeit für sich, für die Liebe, nach viel Aufopferung und wenn dein Hof noch in der Pampa liegt, vielleicht noch die Schwiegereltern auf dem Hof mitwohnen, dann wird es ganz schwer.

Du erwartest sicherlich, dass die Frau dann zu dir auf den Hof ziehen müsste, du hast wenig Zeit zum daten, so ein Hof hat ja auch gewisse Zeitpläne, gerade bei Vieh, die einzuhalten sind. Die Frau müsste sich in vielerlei Hinsicht nach dir richten und das wollen heutzutage nicht mehr viele Frauen.

Vielleicht liegt es auch gar nicht an deinem Beruf und deiner Wohnsituation, sondern allein an deiner Persönlichkeit, deinem Charakter, deinem Ausehen, deinem Auftreten usw.?

Es gibt doch Singlebörsen für die Landjungend, es dort mal probiert? Oder einer Frau aus dem Ausland?
 
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  • #3
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Angst vor Landwirten? Vielleicht haben ihnen alle Landwirte, die sie bisher kennenlernen durften, ihnen eines mit der Mistgabel übergebraten?

Da Du im Titel nach "Angst vor Landwirten" fragst, im Artikel aber nach ganz etwas anderem, antworte jetzt ich zum Artikel - dafür ernst.
Dass Frauen Bedenken haben, sich auf einen Landwirt einzulassen, liegt für mich auf der Hand. Dasjenige Landwirtpaar, die ich persönlich kenne, ist 365 Tage im Jahr im Einsatz. Und beginnt sehr früh am Tag zu arbeiten. Das mag nunmal nicht jeder Mensch.
Wenn Deine Lebenssituation anders ist, solltest Du das im Profil deutlich machen.

Suchst Du eine Partnerin, die auch mit Dir zusammen im eigenen Betrieb arbeitet? Auch das könnte ein Grund für (unnötige?) Bedenken sein.

Was es Schöneres gibt, als selbständig zu sein? Für viele Menschen ist es schöner, einen gleichbleibenden Lohn zu bekommen und im Krankheitsfall versichert zu sein.
 
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  • #4
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Ja, Landwirte haben es wohl allgemein schwer. Aber Landwirt ist nicht gleich Landwirt und Landwirtschaft ist nicht gleich Landwirtschaft.
Ich kenne Frauen, die finden Landwirtschaft so spannend, dass sie darauf sogar studiert haben.
Meine beste Freundin hat zwar nicht Landwirtschaft studiert, ist mit einem Landwirt zusammen. Sie arbeitet tagsüber in ihrem Beruf. Er betreibt Pflanzenproduktion.
Da muss man nicht jeden Tag mit den Hühnern aufstehen und es ist auch mal Urlaub drin.
Sie kann inzwischen sogar Mähdrescher fahren. So´n computergesteuertes Teil mit GPS.
Wenn er zur Erntezeit abends noch unterwegs ist, bringt sie ihm die Brotzeit aufs Feld und während er am Feldrand Pause macht, fährt sie solange für ihn weiter. (Dort wird in Formation gefahren.)
 
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  • #5
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Angst habe ich sicher nicht, mir hat auch noch nie ein Landwirt etwas getan.
Trotzdem bin ich auch eher skeptisch, von alleine würde ich keinen Landwirt anschreiben.

Ich weiß, dass viele Landwirte studiert haben oder zumindest eine gute und anspruchsvolle Ausbildung haben, also das Klischee "Bauer sucht Frau" ist doch etwas veraltet. Eine Freundin von mir ist mit einem Hopfenbauer verheiratet, sie hat ein super Leben und ist wenig im Betrieb eingebunden. Aber ich kenne eben auch eine Familie mit Milchvieh, da ist kaum mal ein freies Wochenende möglich.
Ich würde schon im Profil erläutern, was du genau machst und wie du dir ein Zusammenleben mit einer Frau vorstellen würdest.
Wenn es für dich ein toller Beruf ist, muss es nicht für ander Menschen so sein. Mir ist mein Job - mit Chef - lieber als Arbeit im Freien oder mit Tieren.
 
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  • #6
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Hallo.

Ich bin dann wohl eine der Ausnahmen...bin das absolute Landei... wohne jetzt auch am Stadtrand un könnte mir nichts Schöneres vorstellen als auf einem landwirtschaftlichen Betrieb zu leben und auch zu arbeiten ( habe keine Angst vor Schmutz :) )

LG
Emma
 
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  • #8
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb kann sehr vielfältig sein und muss es heute auch. Unternehmerische Entscheidungen sind zu treffen, in meinem Bekanntenkreis sind einige Landwirte, die sich beispielsweise ganz der Pferdezucht verschrieben haben, oder auch einen Betrieb führen, der einen Mix aus Viehhaltung, Getreideanbau etc. darstellt.

Und das Argument, sein eigener Herr zu sein, ist eben nicht von der Hand zu weisen. Wenn es dann auch noch Spaß macht, was mir persönlich sehr wichtig ist, ist Landwirtschaft eine gute Existenz.
 
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  • #10
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Ich habe bei meiner vorherigen Arbeit des öfteren Bauern interviewt. Ich habe bemerkt, die brauchen eine Frau die voll hinter ihnen steht, denn der Bauernhof bedeutete 7 Tage die Woche Arbeit und kaum je Ferien, Das muss einer Frau schon liegen.

Gegen einen strammen Bauern ist nichts einzuwenden, doch einige sind schon ein wenig ungehobelt, können besser mit Tieren als mit Menschen umgehen.

Das unterstelle ich dir nicht, ich kenne dich ja nicht aber das wären meine Widerstände wäre ich eine jüngere Frau.
 
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  • #11
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Zitat von Satjamira:
Gegen einen strammen Bauern ist nichts einzuwenden, doch einige sind schon ein wenig ungehobelt, können besser mit Tieren als mit Menschen umgehen.
Naja, es ist schon eine Kunst für sich, mit Tieren flüstern zu können.

Ich denke, ein flotter, offener, kommuniktiver, schlanker und gebildeter Landwirt ohne spiessigen und altbackenen Bauernhof, vielleicht noch Bio-Wirtschaft, und ohne Mama, die noch im Haus oben wohnt, sollte es nicht schwer haben, eine passende Frau zu finden.

Wenn ich mir allerdings die Männer in der TV-Serie "Bauer sucht Frau" anschaue, dann kann ich manchmal verstehen, warum die keine Frau haben und sich auf so einen Schitt einlassen.
 
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  • #12
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Bei uns zu Hause wäre es wohl ein Winzer, und dagegen hätte ich wenig einzuwenden.

Hätte der Mann jedoch eine dieser riesigen Fleisch-Produktionsanlagen (ich mag nicht von Ställen sprechen), wäre es mir pieps, wieviel er damit verdient - damit könnte ich einfach nicht leben.

Insofern - wie so oft im Leben - es kommt darauf an.
 
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  • #13
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Warum ein Landwirt für mich nicht in Frage käme:
- Arbeitszeiten - man kann Tiere oder auch Pflanzen nicht mal für 4-6 Wochen für eine Fernreise alleine lassen - daher fallen lange Reisen flach, wenn überhaupt Urlaub möglich ist
- Ich möchte nicht irgendwo in der Pampa wohnen - darf gern ein kleiner Ort sein, aber dann bitte Läden etc. zu Fuss erreichbar - wird schlecht gehen, ich kenne keinen Hof, der so zentral liegt
- Tierhaltung - für mich wäre Massentierhaltung, Anbindehaltung, Trennung der Kälber von den Mutterkühen sofort nach der Geburt etc. ein Graus - und da geht es nicht um den Geruch, sondern einfach um die nicht tiergerechte Haltung

Falls das alles Vorurteile sind, bitte belehrt mich eines besseren....
 
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  • #14
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Zitat von scoobyduuhh:
Warum ein Landwirt für mich nicht in Frage käme:
- Arbeitszeiten - man kann Tiere oder auch Pflanzen nicht mal für 4-6 Wochen für eine Fernreise alleine lassen - daher fallen lange Reisen flach, wenn überhaupt Urlaub möglich ist
- Ich möchte nicht irgendwo in der Pampa wohnen - darf gern ein kleiner Ort sein, aber dann bitte Läden etc. zu Fuss erreichbar - wird schlecht gehen, ich kenne keinen Hof, der so zentral liegt
- Tierhaltung - für mich wäre Massentierhaltung, Anbindehaltung, Trennung der Kälber von den Mutterkühen sofort nach der Geburt etc. ein Graus - und da geht es nicht um den Geruch, sondern einfach um die nicht tiergerechte Haltung

Falls das alles Vorurteile sind, bitte belehrt mich eines besseren....
Punkt 1 kenne ich von bekannten LandwirtInnen auch so.
Punkt 2 nicht. Viele Betriebe sind eingebettet in einen Ort - es kommt natürlich auch darauf an, welche Distanz für Dich "zu Fuß erreichbar" beinhaltet.
Punkt 3: es gibt tiergerechte Haltung.
 
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  • #15
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Zudem gibts auch Landwirtschaft ohne Nutztierhaltung.
Und als Angehöriger des Nährstands wäre man vielleicht bei manchen künftigen Katastrophen fein raus. Müßte man sich mal durchrechnen.
 
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  • #16
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich empfand das Landleben als etwas sehr schönes, aber es war für mich auch immer klar, dass ich nie mit einem Landwirt zusammensein möchte. Ich habe grosse Bewunderung vor dem Beruf und jedem, der den Job mit Leidenschaft lebt. Aber Existenzängste, Arbeit bis zum Umfallen und doch nie Geld, fast keine Ferien - das ist nichts für mich und ich mache mir da auch nichts vor.
Aber es gibt doch viele hübsche Landwirtinnen? Findest du da kein passendes Mädel?
 
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  • #17
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Zitat von LunaLuna:
..meines Wissens liegt der Anteil Fleisch aus tiergerechter Bio-Haltung in Deutschland bei allen Tierarten (Huhn, Schwein, Rind) im einstelligen Prozentbereich - unter 5% !
Daher dürfte der Anteil Landwirte, die artengerechte Tieraufzucht betreiben, ähnlich niedrig sein ...und alleine beim Gedanken, dass jemand übliche Schweinezucht oder Milchproduktion betreibt, dreht sich mir der Magen um!
Das geht genauso wenig wie jemand, der passionierter Jäger ist, sorry....
 
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  • #18
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Zitat von scoobyduuhh:
..meines Wissens liegt der Anteil Fleisch aus tiergerechter Bio-Haltung in Deutschland bei allen Tierarten (Huhn, Schwein, Rind) im einstelligen Prozentbereich - unter 5% !
Daher dürfte der Anteil Landwirte, die artengerechte Tieraufzucht betreiben, ähnlich niedrig sein ...und alleine beim Gedanken, dass jemand übliche Schweinezucht oder Milchproduktion betreibt, dreht sich mir der Magen um!
Das geht genauso wenig wie jemand, der passionierter Jäger ist, sorry....
Ich sehe das ebenso. Ich würde aber den unter 5% grundsätzlich eine Chance einräumen.
 
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  • #19
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Wir (Mann, Frau, halbwüchsiges Kind) leben in einem 170-Einwohner-Dorf, die nächste Schule, Einkaufsmöglichkeit etc. sind 6 km entfernt, die nächste Stadt 40 km.

Hier wimmelt es von Landwirten, die prima Kerle sind: tatkräftig, hilfsbereit, warmherzig, humorvoll - die mit Frauen, Kindern, Ehrenämtern etc. mitten im Leben stehen, eingebunden in ein stabiles soziales Gefüge, das Sicherheit und damit Selbstvertrauen gibt - wenn es auch ein gewisses Mass an sozialer Kontrolle bedeutet - das eine geht halt nicht ohne das andere.

Wenn ich die Anonymität der Grossstadt möchte, darf ich mich nicht beklagen über die fehlende menschliche Gemeinschaft.

Es gibt hier auch ein paar Sonderlinge und Eigenbrötler - und das sind immer die, die die menschliche Gemeinschaft meiden, die aus den verschiedensten Gründen lieber für sich bleiben.
Das tut dem Menschen nicht gut (meine Meinung).

Angst vor Landwirten? kein bisschen. (die sind wirklich zu empfehlen...;-)
 
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Brigitta_geloescht

  • #20
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Zitat von Alex_ooe:
hallo leute,

also ich hab da mal ein etwas unverständliches problem.

nachdem ich ja doch schon einige damen kennenlernen durfte (und auch mehr)
verstehe ich ehrlich gesagt nicht warum die meisten ein problem mit einer
landwirtschaft haben. alle glauben immer nur dass es da stinkt,.....
dem aber nicht so ist. zumindest nicht bei mir.
abgesehen davon - gibts was schöneres als der selbst der eigene chef zu sein?

vielleicht hab ihr ja ideen oder andere ansichten.
meldet euch einfach.


lg alex
Hallo Alex! Ich habe auch Angst:
davor, niemals frei zu haben, weil Kühe auch am Wochenende gemolken werden müssen,
ggfs. noch die alten Eltern auf dem Hof versorgen zu müssen, 24 STd/Tage/365 Tage im Jahr
auf Tiere oder Heu "auf zu passen",
immer in Gummistiefeln herumlaufen zu müssen. Das ist einfach zu viel Arbeit= für mich. Andere mögen das anders sehen. ABer lad mich gerne mal zu dir ein, und überzeuge mich vom Gegenteil! Brigitta
 
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  • #21
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Als Vegetarierin käme für mich ein "Schlachtvieh"- Halter schon aus ethischen Gründen nicht in Frage. Das sehen viele Frauen so - auch solche, die die Tiere am Ende dann doch essen.

Mit einem Bio-Gemüsebauern hätte ich kein ethisches Problem. Ich wäre aber nie und nimmer bereit, mich auf einen Mann einzulassen, der nicht studiert hat, auf einem Hof zu leben oder gar zum mitarbeitenden Familienmitglied degradiert zu werden.

Ich denke, dass auch diese Überlegungen viele Frauen anstellen. Wenn das auf Sie alles gar nicht zutrifft, Sie Akademiker sind und Ihren Hof dem Grunde nach betreiben wie eine Anwaltskanzlei oder eine Arztpraxis, dann sollten Sie das auch gleich schon sehr früh, am besten schon in Ihrem Profil, klarstellen.

Wenn dagegen die meisten der Erwartungen, die Frauen mit dem Beruf Landwirt verknüpfen, tatsächlich auf Sie zutreffen, dann sind Sie für viele Frauen einfach nicht attraktiv. Mit Angst hat das nichts zu tun, sondern mit Vorlieben.
 
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  • #22
Ich greife das Thema jetzt noch mal auf. Für mich ist ein Landwirt, mit allem, was dazu gehört, genau der Mann den ich suche.
 
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  • #23
Zitat von PetraMaria:
AW: warum haben frauen angst vor landwirten.

Als Vegetarierin käme für mich ein "Schlachtvieh"- Halter schon aus ethischen Gründen nicht in Frage. Das sehen viele Frauen so - auch solche, die die Tiere am Ende dann doch essen.

Mit einem Bio-Gemüsebauern hätte ich kein ethisches Problem. Ich wäre aber nie und nimmer bereit, mich auf einen Mann einzulassen, der nicht studiert hat, auf einem Hof zu leben oder gar zum mitarbeitenden Familienmitglied degradiert zu werden.
Ich habe gehoert, dass es auch Landwirte gibt, die studiert haben sollen und die ihre Partnerinnen nicht als Arbeitskraft auf dem Hof degradieren. Aber ich kann natuerlich auch falsch informiert sein, was ich eigentlich nicht glaube, da ich felsenfest davon ueberzeugt bin, immer Recht zu haben und meine Meinung allgemein gueltig zu sein hat.
(Sorry aber ich kann mir meinen sarkastischen Unterton und meine ironische Wortwahl grad nicht verkneifen, wenn ich diese negativen Pauschalisierungen und die Wortwahl hier so lese.)

Zitat von PetraMaria:
Wenn dagegen die meisten der Erwartungen, die Frauen mit dem Beruf Landwirt verknüpfen, ...
Die Frauen?! Zum Glueck gibt es auch Frauen, die so eine negative Einstellung (wie Du Landwirten gegenueber hast) nicht haben und diese Berufsgruppe nicht gleich so verteufeln.
 
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  • #24
Zitat von lieschenvomlande:
Wenn ich die Anonymität der Grossstadt möchte, darf ich mich nicht beklagen über die fehlende menschliche Gemeinschaft.
Angst vor Landwirten? kein bisschen. (die sind wirklich zu empfehlen...;-)
Hallo Lieschen,

ich habe einige Jahre auf dem Land gelebt und bin froh, dass ich da weg bin, weil die menschliche Gemeinschaft nur aus Tratschen und hinter dem Rücken redend, aber wenig von wirklicher Gemeinschaft zu sehen war. Ständig wurde man als junge Frau beobachtet, bewertet, begutachtet und wehe, man ist mal in Gedanken und grüßt nicht ständig nach links und rechts.

Meine Kollegin, die sich als junge Frau ein Häuschen im Berliner Speckring gekauft hat, klagt nun, nachdem die Kinder ins Teenie-Alter gekommen sind, wie oft die Mama fahren darf, über einen sehr weiten Anfahrtsweg zur Arbeit, zur Schule, Ausbildung und Studium. Viel Kontakt hat sie zu ihrem dörflichen Umfeld gar nicht, wann denn, wenn sie ständig unterwegs ist, dazu mit dem Auto, was für die Gesundheit und die schlanke Linie der gesamten Familie nicht förderlich ist.

Ich wohne in Berlin und dieses verallgemeinernde Denken, in einer Grosstadt würde es anonym zu gehen, finde ich nicht nachvollziehbar. Oft wird es aber gerade von denen verbreitet, die noch nie in einer Grosstadt lange gelebt haben ,-).

Ich erlebe in meinem Mietshaus, mit Hinterhaus und Seitenflügel, viel gutes miteinander, viel gegenseitige Hilfe in vielen Lebenslagen, dazu eine gesunde Distanz und herrliche Toleranz, was meinen Lebensstil, mein Aussehen, betrifft. Ich habe viele andere Berliner und Mitmieter das ähnlich sagen hören und nicht umsonst kommen immer mehr Ausländer zu uns, nicht nur die Flüchtlinge, die diese warme offene Toleranz dieser Stadt schätzen und lieben gelernt haben.

Um zum wahren Thema zurück zu kommen, es mag diese tollen Landwirte geben, ich mags aber lieber Bio und wer hier von Angst vor Landwirten spricht, sorry, der scheint wirklich ein Problem zu haben.

Oft ist es hilfreich, einen Blick über seinen dörflichen kleinen Tellerrand zu werfen ,.-).

Mentalista
 
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  • #25
Als Kind habe ich manchmal Urlaub auf dem Bauernhof gemacht, in Österreich an einem wunderbaren See. Ich war sehr vernarrt in eine Schönheit, die mich verwirrte und verzauberte. Wir spielten im Heu und zeigten uns seltsame Dinge.
Ich mag das Landleben.
 
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  • #26
Was für eine schöne Frage.
Leider schon alt und ausgegraben, und auch kein weiterer Beitrag des TO. Schade, denn zu diesem Thema hätte ich wirklich was beitragen können, da ich 10 Jahre mit einem Landwirt liiert war.
 
G

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  • #27
@Alex

Ich kann dein Problem gut verstehen. Mir als selbstständiger Handwerksmeister (Einzelkämpfer) geht es genauso. Im Bauhandwerk kommt man halt nicht besonders sauber nach hause. Und wen man dann noch ein Kind hat, um das man sich liebevoll kümmert wirds noch problematischer. Und wenn man dann noch ein Hobby hat, was auch nicht jeder Frau Sache ist, noch einen Schnaps schwieriger. Die Kunst für uns ist es, eine Partnerin zu finden, die eine ähnliche Lebenssituation hat. Ich für meinen Teil habe schon ein paar Beziehungsversuche hinter mir. Leider hat die Hose nicht wirklich gepasst. Aber sollte ich feststellen, dass die Hose passen wird, dann bekommt man das drumherum auch als selbstständiger Handwerksmeister bzw. Landwirt hin. Das große Problem ist nur, wo findet man die passende Hose (Frau).

P.S. Ich hoffe, das sich die Damenwelt jetzt nicht durch den vergleich mit einer Hose beleidigt fühlt. Diesen Vergleich hab ich aus einem sehr interesanten Buch von Andreas Boskugel.
 
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  • #28
Zitat von Sam.:
@Alex
Im Bauhandwerk kommt man halt nicht besonders sauber nach hause.
Wo ist da jetzt das Problem? Hast du zuhause keine Seife und Wasser und frische Klamotten?

Zitat von Sam.:
@Alex
Und wen man dann noch ein Kind hat, um das man sich liebevoll kümmert wirds noch problematischer.
Was ist daran problematisch? Ich kenne niemanden!, der dass nicht positiv anerkennt.

Zitat von Sam.:
@Alex
Und wenn man dann noch ein Hobby hat, was auch nicht jeder Frau Sache ist, noch einen Schnaps schwieriger.
Das ist sicherlich ein wenig abhängig von der Art des Hobbies und stark abhängig von der Intensität mit der du es betreibst.
Was ist es denn für ein Hobby?

Zitat von Sam.:
@Alex
Die Kunst für uns ist es, eine Partnerin zu finden, die eine ähnliche Lebenssituation hat.
Meinst du mit Lebenssituation jetzt eine Frau die im schmutzgeprägten Handwerk arbeitet, ein Kind und ein Hobby hat, oder meinst du, eine Frau, die ihre Beziehungslosigkeit auch in Job, Kind und Hobby begründet?


Nachtrag: Wer ist "man"?
 
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  • #29
"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose."
Gertrude Stein

Also keine Hose.