thegian

User
Beiträge
101
Ja habe ich und es begint schon mal bei der Höfflichkeit. Gewisse Frauen (sowie auch Männer) denken, einem nicht in die Augen zu schauen und kein "Hallo" über die Lippen zu bringen, zeugt von Stärke. Die vielen Punkte in deinen Fragen, deuten darauf hin das du dich direkt angesprochen fühlst, warum das? Jede Person ist anders, und um herauszufinden ob hinter dem "nicht beachten" Arroganz oder einfach Angst steckt, versuche ich trotzdem höfflich zu begrüssen, Personen ansprechen, kritische Fragen zu stellen ohne frech und überheblich zu sein.

Und wenn du ihn verstanden hast, was machst du dann?
Was soll ich wann was machen? Ist doch immer Situationsbedingt. Wichtig ist, das man sich immer auf gleicher Augenhöhe mit Respekt begegnet.

Beispiel: Ich halte einer Frau völlig unbewusst die Türe auf..Frau könnte ohne lange nachdenken "viele dank" sagen oder einfach lächeln. Ich halte ihr die Türe doch nicht auf weil ich sie als schwach sehe, würde ich auch einem Mann machen. Jetzt gibt es halt die Situation, da kommt doch tatsächlich eine Antwort wie "danke, aber ich kann das selber". Soll das jetzt Selbstbewusst und Stark sein??

Beispiel klingt jetzt ziemlich billig, passiert aber doch mehr als man denkt!

Und wenn du etwas gemacht hast.................was nutzt es dir?
Auch hier wieder, was soll ich gemacht haben und warum soll ich einen Nutzen daraus ziehen?
 

thegian

User
Beiträge
101
Meine Freundin ist deutsche und genau das Gegenteil von den 3 Punkten die du da aufzählst :D und nebenbei, weiss sie was sie will (Selbstbewusste Frau??)
 
D

Dr. Bean

Gast
Dann hast du Glück. Ich hat noch nie ne deutsche Freundin, vor denen flüchte ich immer :)
 
G

Gast

Gast
Manchmal scheint es mir ein weiblicher Mythos zu sein, dass Männer Angst vor selbstbewussten Frauen haben.
 
G

Gast

Gast
Manche sind schon ganz doll selbstbewusst, wenn es sie es schaffen, rückwärts einzuparken und ein Dübelloch für die Lampe in ihr trautes Heim zu bohren und ein Kuschelrock-CD-Regal zusammenbauen.
 

Howlith

User
Beiträge
2.024
Zitat von Mohnblume:
Wie schön, gleich wieder so herzliche Kommentare zu lesen! Ich bin auch immer noch irritiert, wenn ich in den Spiegel schaue:)
Und überhaupt, was heißt denn hier, "Freu dich nicht zu früh."? Hast du dir im Urlaub Mut angetrunken?

Aber ich habe doch gar nichts kommentiert ... ich habe nur festgestellt, dass Dein Avatar nun ... irgendwie burschikos aussieht ... schon mal an rote Strähnchen gedacht ???

Urlaub war ganz große Klasse ... plane bereits den nächsten.
 
D

Dr. Bean

Gast
Zitat von chiller7:
Manchmal scheint es mir ein weiblicher Mythos zu sein, dass Männer Angst vor selbstbewussten Frauen haben.

Ja seh ich auch so. Selbstbewußtsein ist was ganz anderes, als die meisten Frauen sich so darunter vorstellen. Und ein weiblich gelebter Mythos ist es auch aber er hat auch einen Grund: die Strategie von Frauen Männer in die Enge zu treiben, ist teil des Paarungsaktes. Frauen, die auf selbstbewußte, dominate Männer stehen provozieren so gerne leicht den männlichen Part, um sein Selbstbewußtsein zu testen. Besteht er diesen Test wird er attraktiv.
Vermutlich ist Selbstbewußtsein auf männlicher Seite, das entscheidene Kriterium für die Gunst der holden Weiblichkeit. Und das kommt in verschiedenen Formen.
Also auch bei dem Thema gilt, nie zu viel drüber nachdenken, was Frauen über Männer sagen. Sie sind nicht wirklich an uns interessiert, sondern in erster Linie gehts immer nur um sie selbst. :)
 

Mentalista

User
Beiträge
16.336
Zitat von chiller7:
Manchmal scheint es mir ein weiblicher Mythos zu sein, dass Männer Angst vor selbstbewussten Frauen haben.

Schön wärs.... nur warum sind sehr gut qualifizierte Frauen, mit gut bezahlten Jobs, öfter Single, als die ich übertreibe jetz mal die übergewichtige, wenig attraktive Verkäuferin aus meinem Supermarkt?

Warum ticken Männer aus, stuerzen sich mit den beiden Kindern die Brücke runter, bringen sich mit den Kindern um, rasen mit dem Auto, wo das eigene Kind drin sitzt, gegen den Baum, Kind ist tot, Mann überlebt, alles aktuelle Fälle, weil die Frau sich selbstbewusst getrennt hat?

Warum sind Frauenhäuser ständig überfüllt?
 
G

Gast

Gast
Das sind jetzt aber krasse Beispiele. Aber ich möchte nicht Beispiele nennen, wo Frauen austicken, um eine These zu erhärten.
Es liegt vieles im Argen bei der Beziehung der Geschlechter zueinander.
Da kann es hilfreich sein, tradierte Rollenbilder zu hinterfragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Dr. Bean

Gast
Zitat von Mentalista:
Schön wärs.... nur warum sind sehr gut qualifizierte Frauen, mit gut bezahlten Jobs, öfter Single, als die ich übertreibe jetz mal die übergewichtige, wenig attraktive Verkäuferin aus meinem Supermarkt?

Die Antwort darauf ist auch: "Weniger qualifizierte Männer schrecken zurück vor intelligenten oder höher qualifizierten Frauen". Das ist aber nur eine Teilantwort. Der andere Teil ist, dass solche Frauen eben auch keine Handwerker oder einfachen Männer suchen.

Nimm mal folgendes Beispiel: ich bin ein hochqualifizierter Mann mit gutem Job und gehöre mit meinem Einkommen zu den oberen 30%. In meiner Freizeit mache ich viel Sport, zock Computerspiele, schau Serien und geh gerne in die Kneipe. Von einem Handwerker großgezogen, bin ich eher ein sehr bodenständiger Typ mit wenig Sinn für Kultur und Gesellschaft.
Die ganzen hochqualifizierten Frauen aber, gehen ins Theater, in komische Cafes, auf Kunstausstellungen oder zu Bücherlesungen. Orte, an die ich niemals gehen werde. Also gesellt sich auch einfach noch das praktische Problem dazu, unsere Interessen sind so unterschiedlich, das wir uns nie kennen lernen. Allerdings habe ich mit den ganzen "Durchschnittsfrauen", ziemlich viele Schnittmengen.
 
  • Like
Reactions: c.henning
G

Gast

Gast
Wie unemanzipiert muß man sein und in einem wie unemanzipierten Umfeld muß man wohl leben, wenn man Trennung als Akt von Selbstbewußtsein betont und tragische Fälle von erweitertem Suizid in direkte Verbindung mit dem Thema Angst von Männer vor selbstbewußten Frauen bringt?
Naja, vielleicht ist das auch eher unanständig und ahnungslos als bloß unemanzipiert.
 

thegian

User
Beiträge
101
Zitat von Dr. Bean:
Nimm mal folgendes Beispiel: ich bin ein hochqualifizierter Mann mit gutem Job und gehöre mit meinem Einkommen zu den oberen 30%. In meiner Freizeit mache ich viel Sport, zock Computerspiele, schau Serien und geh gerne in die Kneipe. Von einem Handwerker großgezogen, bin ich eher ein sehr bodenständiger Typ mit wenig Sinn für Kultur und Gesellschaft.
Die ganzen hochqualifizierten Frauen aber, gehen ins Theater, in komische Cafes, auf Kunstausstellungen oder zu Bücherlesungen. Orte, an die ich niemals gehen werde. Also gesellt sich auch einfach noch das praktische Problem dazu, unsere Interessen sind so unterschiedlich, das wir uns nie kennen lernen. Allerdings habe ich mit den ganzen "Durchschnittsfrauen", ziemlich viele Schnittmengen.

Oft ist es auch so das ein Qualifizierter Mann mit gutem Job/Viel Geld usw. auch eine "einfache Frau" nehmen kann ohne wenn und aber. Eine Qualifizierte Frau jedoch, will sich mit einem "einfachen Mann" nicht zufrieden geben. Ist natürlich ganz krass gesagt. Ist nicht immer so, aber durch die Gesellschaft so irgendwie gegeben.
 

Suxxess

User
Beiträge
812
Naja, erfolgreiche Frauen wollen auch erfolgreiche Männer. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Anspruch dieser Frauen halt höher ist. Ebenfalls würde ich vermuten, dass eine Frau auch etwas Angst kriegt wenn es in Richtung Familienplanung / Teilzeit / Karriereknick geht.

Also wird nicht zu aktiv nach einem Partner gesucht man hat ja seine Arbeit als Ausgleich...
Und die Verkäuferin kommt täglich mit Menschen zusammen, kommuniziert man unterhält sich und die Chancen erhöhen sich einfach jemanden kennenzulernen da auch die Freizeit nicht nur aus Arbeit besteht.
 
G

Gast

Gast
Weshalb gehts vom Thema "selbstbewußt" schnurstracks in Richtung "erfolgreich", "viel Geld verdienend" usw., als sei dies dasselbe?
Man sollte sich doch durch einen Beitrag, dem diese Unterscheidung zu hoch ist, sich nicht vom Thema abbringen lassen.
 
G

Gast

Gast
Vielleicht einfach mal etwas klassenloser denken. Auch eine Befreiung aus der Rolle.
 
D

Dr. Bean

Gast
Hier ist ein interessanter Beitrag dazu: http://www.neon.de/artikel/sehen/gesellschaft/verflixte-ueberlegenheit/672989

Ich sehe das Problem für meine Generation schon ganz woanders. Uns Männer wird vorgeworfen, dass wir uns nicht an die intelligenteren Frauen heranwagen. Fakt ist aber eher, in meiner Generation wagen sich Männer überhaupt nicht an Frauen heran. In meinem Freundeskreis haben höchstens 10% nicht studiert und die verdienen sogar besser als wir alle zusammen aber im letzten Jahrzehnt des abendlichen Weggehens habe ich noch nie erlebt, dass mal irgendjemand eine Frau angesprochen hätte. Ein Großteil der Männer neigt sogar dazu, wenn sie mal mit dem weiblichen Geschlecht sprechen, sich total zu blamieren und vor Schüchternheit, wie eine Affe aufzuführen.
Im Endeffekt resultiert bei Einigen daraus jahrelanges Singletum und ein Rückzug in Computertraumwelten. Eine Flucht vor der realen Welt, in der Mann so schlecht zurecht kommt. Gute Männer sind das teilweise, die sich kümmern können, gutes Geld verdienen und sich wahrlich nicht verstecken müssten. Doch sie tun es. Und das ist die für mich viel wichtigere und zentrale Frage: warum ? Was hat das bewirkt ?

Ich merke es an mir selbst, als Teil dieser Generation. Frauen spielen keine Rolle in meinem Leben, ich nehm sie war wie andere Menschen auch. Und mein Interesse sie kennen zu lernen, ist nicht groß genug, als dass ich sie mal in der Bar ansprechen würde. Meistens langweilt mich der weibliche Krempel, den sie erzählen zu tode.

Ich finde, dass die Frage: warum Männer Angst vor selbstbewußten Frauen haben, die ganz Falsche ist. Mann und Frau haben sich stellenweise mittlerweile soweit auseinanderentwickelt, dass es viel fundamentalere Probleme gibt.
 
  • Like
Reactions: c.henning
G

Gast

Gast
Zitat von Dr. Bean:
Ich finde, dass die Frage: warum Männer Angst vor selbstbewußten Frauen haben, die ganz Falsche ist.
Weitenteils, ja.

Mann und Frau haben sich stellenweise mittlerweile soweit auseinanderentwickelt, dass es viel fundamentalere Probleme gibt.
Eher nicht. Also es gibt ja alles. Aber die generelle Tendenz dürfte kaum darin bestehen, daß sich Männer und Frauen stärker auseinanderentwickelt haben. (Im Vergleich mit welchen Zeiten eigentlich? 50er Jahre? 19. Jahrhundert? Steinzeit?)
Ich kenne dein privates Umfeld nicht. Aber die Gleichsetzung Mann = Nerd, Frau = Kulturstute scheint mir doch etwas stereotyp zu sein.
 
D

Dr. Bean

Gast
Zitat von Butte:
Ich kenne dein privates Umfeld nicht. Aber die Gleichsetzung Mann = Nerd, Frau = Kulturstute scheint mir doch etwas stereotyp zu sein.

Stereotyp mag sie sein aber ich finde sie sehr wichtig. Denn immer, wenn in den Medien über die erfolgreiche, studierte Singlefrau gesprochen wird, die alle Männer abhängt, ist sie Ärztin, Psychologin, Germanistin oder Autorin; alles gesellschaftliche Berufe, wo man entwender in der Gesellschaft selbst oder um kulturelle Themen arbeitet. Also durchaus ein soziales Wesen.

Über die ganzen erfolgreichen Ingenieure, die den ganzen Tag nur vorm Computer hängen, spricht aber keiner. Die tauchen au nie in Statistiken auf. Und da kommen auf 100 Männer eine Frau.

Also wenn die Medien über die hochintelligenten Frauen und dummen Männer sprechen, ist das dann immer minus Ingenieure gerechnet ?
 
  • Like
Reactions: c.henning
G

Gast

Gast
Dr. Bean, in Deinen Ausführungen sind sehr viele Ungereimtheiten.
Einerseits betonst Du Dein Studium (den Aufstieg?), dann die Verhaftung im Kleinbürgerlichen. Dann schreibst Du was von bodenständig. Dazu wechselst Du aber die Perspektive und Deine Anschauungen viel zu häufig. Oft habe ich den Eindruck, es geht Dir nicht um Erkenntnis, sondern nur um die Verfestigung teils unausgegorener Ansichten. Die belegst Du dann mit irgendwelchen Fundstücken.
Das ist bestenfalls Feuilleton.
 
D

Dr. Bean

Gast
Also du meinst ein bodenständiger Kleinbürger darf nicht studiert sein, weil dann müsste er etwas Besseres sein?
Meine Perspektive und Anschauungen wechsle ich nach Stimmung.

Mir gehts darum Frau und Mann wieder zusammenzubringen aber das ist ne Herausforderung.
 
  • Like
Reactions: c.henning
G

Gast

Gast
Zitat von Dr. Bean:
Stereotyp mag sie sein aber ich finde sie sehr wichtig. Denn immer, wenn in den Medien über die erfolgreiche, studierte Singlefrau gesprochen wird, die alle Männer abhängt, ist sie Ärztin, Psychologin, Germanistin oder Autorin
So unwesentlich es auch sein mag: die Threadstarterin spricht von Handwerk und nennt den Beruf Schauwerbegestalterin.

Also wenn die Medien über die hochintelligenten Frauen und dummen Männer sprechen, ist das dann immer minus Ingenieure gerechnet ?
Ich nehme an: nein.
Der Ingenieur an sich scheint ein Faszinosum zu sein. So schillernd. Mal Inbegriff des Nerds. Mal Prototyp des neuen Menschen. Hier im Forum gerne auch dem Selbstverständnis nach Naturwissenschaftler. Und die Wissenschaft gehört ja auch irgendwie zur Kultur. Also schon auch ein Kulturtyp, wenn auch nicht unbedingt ein Hengst. Wobei, es gab auch schon Forumsingenieure, die sich so ganz als unnerdig als Macher und Hengst verstanden habe. Manche meinten, alle Frauen sehnten sich naturgemäß nach ihrer harten männlichen Dominanz. Und wer nicht auf sie stünde, würde sich was vormachen.
So sindse. Dem Ingenieur ist kein Kreuz zu schwör.
 
G

Gast

Gast
Nein, das meine ich nicht. Lege mir doch nicht solches Zeug in den Mund.
 
G

Gast

Gast
Bei der Architektur des Inneren darf doch die Statik nicht fehlen.
 
D

Dr. Bean

Gast
Ich bleib bei meiner Meinung: heutzutage gehts nur noch um die Frau und im Dunkeln besuchen die Männer PUA Seminare wo sie lernen, Frauen zu verachten, um sie ins Bett zu kriegen. Wenn man nicht endlich mal anfängt zusammenzuarbeiten, anstelle nur gegeneinander zu werken, geht das böse aus.