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  • #1

Wer macht die ganze "Arbeit" beim daten?

Ist es die Aufgabe des Mannes die Sache "am Laufen" zu halten? Nicht nur mit dem Anschreiben/Ansprechen, sondern auch immer die Gespräche und Themen zu führen, den richtigen Zeitpunkt für die Dates raussuchen, diese organisieren, den ersten Schritt auf die Frau zuzugehen, quasi die ganze Zeit über das Feuer am Lodern zu halten? Oder kann/darf/sollte auch die Frau was davon übernehmen?

Ist rein subjektiv und vielleicht sehr klischeehaft, zugegeben, aber ich hatte immer bisher das Gefühl es ist mein "Job" als Mann, dafür zu sorgen, dass es läuft.

Oder gibt es tatsächlich Frauen, die auch mal den ersten Schritt machen, von sich aus Vorschläge für Dates zum Besten geben und sich aktiv um Beziehungsaufbau kümmern? Nicht nur zum Schluss urteilen: Ja/Nein?
 

Luzi100

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  • #2
Ist es die Aufgabe des Mannes die Sache "am Laufen" zu halten? Nicht nur mit dem Anschreiben/Ansprechen, sondern auch immer die Gespräche und Themen zu führen, den richtigen Zeitpunkt für die Dates raussuchen, diese organisieren, den ersten Schritt auf die Frau zuzugehen, quasi die ganze Zeit über das Feuer am Lodern zu halten?
Nein
Ist rein subjektiv und vielleicht sehr klischeehaft, zugegeben, aber ich hatte immer bisher das Gefühl es ist mein "Job" als Mann, dafür zu sorgen, dass es läuft.
Ja (ist dein subjektives Gefühl)
Nein (ist nicht dein "Job")
Oder gibt es tatsächlich Frauen, die auch mal den ersten Schritt machen, von sich aus Vorschläge für Dates zum Besten geben und sich aktiv um Beziehungsaufbau kümmern?
Ja.

Ist dir damit geholfen?
 
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Erin

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  • #3
Ich empfinde das oft beschriebene Ping-Pong als das Beste bei einem Beziehungsaufbau. Ideen für Dates habe ich immer auf Lager und bringe sie auch gerne an. Ansonsten mal meldet er sich, mal ich. Aber ohne eine Strichliste zu führen.
 
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  • #4
Ist es die Aufgabe des Mannes die Sache "am Laufen" zu halten? Nicht nur mit dem Anschreiben/Ansprechen, sondern auch immer die Gespräche und Themen zu führen, den richtigen Zeitpunkt für die Dates raussuchen, diese organisieren, den ersten Schritt auf die Frau zuzugehen, quasi die ganze Zeit über das Feuer am Lodern zu halten? Oder kann/darf/sollte auch die Frau was davon übernehmen?

Ist rein subjektiv und vielleicht sehr klischeehaft, zugegeben, aber ich hatte immer bisher das Gefühl es ist mein "Job" als Mann, dafür zu sorgen, dass es läuft.

Oder gibt es tatsächlich Frauen, die auch mal den ersten Schritt machen, von sich aus Vorschläge für Dates zum Besten geben und sich aktiv um Beziehungsaufbau kümmern? Nicht nur zum Schluss urteilen: Ja/Nein?
Ja. Ist subjektiv.
Nein. Nicht Dein Job.

Ein ausgewogenes Hin- und Herpendeln, sich Einschwingen, Geben und Nehmen - wie in einer guten (also für mich wünschenswerten) Partnerschaft auch.

Vielleicht ein wenig Raum lassen, dass "Sie" entgegenkommen kann?
 
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tina*

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  • #5
Ist es die Aufgabe des Mannes die Sache "am Laufen" zu halten? Nicht nur mit dem Anschreiben/Ansprechen, sondern auch immer die Gespräche und Themen zu führen, den richtigen Zeitpunkt für die Dates raussuchen, diese organisieren, den ersten Schritt auf die Frau zuzugehen, quasi die ganze Zeit über das Feuer am Lodern zu halten?
Ja klar.
Ist rein subjektiv und vielleicht sehr klischeehaft, zugegeben, aber ich hatte immer bisher das Gefühl es ist mein "Job" als Mann, dafür zu sorgen, dass es läuft.
Ja, klischeehaft.
Machst du deinen Job nicht gerne?
Oder gibt es tatsächlich Frauen, die auch mal den ersten Schritt machen, von sich aus Vorschläge für Dates zum Besten geben und sich aktiv um Beziehungsaufbau kümmern? Nicht nur zum Schluss urteilen: Ja/Nein?
Leider nein.
 
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Rarity

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  • #6
Es ist vermutlich wirklich nur der subjektive Eindruck. Denn mir als Frau geht es oft genauso. Ich halte das Gespräch am Laufen. Antworte in ganzen Sätzen und nicht nur einsilbig auf Fragen, stelle neue Fragen etc. Als Antwort bekomme ich häufig nur kurze Antworten, ohne neuen Input geschweige denn Fragen an mich. Sowas ist anstrengend und vermittelt mir auch in gewisser Hinsicht den Eindruck von Desinteresse. Online Dating ist so schwer geworden im Vergleich zu vor noch 5 Jahren. Ich hab das Gefühl alle warten nur darauf, dass Mr./Miss Perfect vorbei kommt. Aber sich die Mühe zu machen, Leute erstmal richtig kennen zu lernen, machen leider die wenigstens. Sehr traurig. Und im echten Leben jemanden kennenzulernen ist durch die omnipräsente Verfügbarkeit von OD auch nahezu unmöglich geworden.
 
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Rise&Shine

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  • #7
Als Antwort bekomme ich häufig nur kurze Antworten, ohne neuen Input geschweige denn Fragen an mich.
Das bedeutet mangelndes Interesse des Gegenübers.
Sowas ist anstrengend und vermittelt mir auch in gewisser Hinsicht den Eindruck von Desinteresse.
Richtig. Das, was man da mit Dir macht, nennt sich „warmhalten“.
Ich hab das Gefühl alle warten nur darauf, dass Mr./Miss Perfect vorbei kommt.
Das ist tatsächlich so eine „nicht selber kochen, servieren und bedienen lassen aber dann über das Essen oder den Service sich beschweren“ - Mentalität.

Aber sich die Mühe zu machen, Leute erstmal richtig kennen zu lernen, machen leider die wenigstens.
Wenig investieren, wenig Einsatz zeigen. Erst mal die Gegenseite kommen lassen.

Hast recht, ist echt mehr als traurig.

Und im echten Leben jemanden kennenzulernen ist durch die omnipräsente Verfügbarkeit von OD auch nahezu unmöglich geworden.
Plus Corona, plus eigene Lebensphase, die vielleicht weniger Freizeit oder Treffmöglichkeiten zulässt.
 
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  • #8
Hab es bewusst ein bisschen provokant geschrieben, Tief im Inneren realisiere ich, dass da natürlich zwei dazu gehören, das Ding am Laufen zu halten. Ich finde es schön, wenn Frauen (ich weiß, gibt auch Frauen die da sehr aktiv und "anpackend" sind) auch mal die Initiative ergreifen, zumindest so ab dem 2. oder 3. Date. Ich weiß was du meinst Rarity, am schlimmsten finde ich es, wenn man Vorschläge für Zeit und Ort nennt und da kommt nur ein "kann nicht/hab da keine Zeit etc...".....und sonst nichts. Schätze da zeigt sich, wenn jemand ernsthaft Interesse hat oder nicht.

Ich mach fast nur Online-Dating und hab tatsächlich auch das Gefühl, es ist schwieriger geworden jemand kennen zu lernen....denke, dass der Kuchen sozusagen einfach kleiner wird....gibt ein Überangebot an möglichen Partnern, es hat einfach nicht mehr den Neuigkeitswert von vor 5-6 Jahren, Parship/Tinder gibt es schon lange genug usw.....wie seht ihr das?


Und türlich wäre es schön, sich im Real-Life kennen zu lernen...Rise & Shine, stimmt schon....steht man erstmal Vollzeit im Erwerbsleben, wird es schwierig, mit der Freizeit und auch den Kontaktmöglichkeiten, vor allem wenn man irgendwo neu wohnt....oder nur eine Frage des Willens?
 

Anthara

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  • #10
Und türlich wäre es schön, sich im Real-Life kennen zu lernen...Rise & Shine, stimmt schon....steht man erstmal Vollzeit im Erwerbsleben, wird es schwierig, mit der Freizeit und auch den Kontaktmöglichkeiten, vor allem wenn man irgendwo neu wohnt....oder nur eine Frage des Willens?
Es ist IMMER eine Frage des Willens. Wer im Leben eigentlich gar keine Zeit für Treffen hat, wie will er/sie/x denn dann eine Partnerschaft/Beziehung bestreiten?
 
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Luzi100

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  • #12
.. Heiraten..
 
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  • #14
Hallo! Ich liebe das Forum hier. Das ist auch so ein Thema, das mich interessiert. Es heißt ja immer, dass wir unser Verhalten von den Steinzeitmenschen übernommen haben, aber was ich weiß, waren die Steinzeitmenschen gar nicht monogam. Ich glaube, dass es früher für Männer einfacher war, weil die Gesellschaft klare Regeln vorgegeben hat, Der Mann erobert und die Frau verhält sich passiv. Ganz viele Freundinnen von mir erklären mir immer, dass das auch heute noch so ist. Das Männer erobern wollen. Gilt das wirklich für alle? Ich glaube, dass viele Männer Angst vor einer Zurückweisung haben und sich nicht trauen eine Frau anzusprechen. Ich denke aber, dass ab einem gewissen Punkt einer Anbahnung gleich viel von Mann und Frau kommen sollte. Ich habe als Frau keine Lust, dass ich a, den ersten Schritt mache, dann mich immer wieder melde und vorschlage mich zu treffen, telefonieren und er verhält sich wie eine beleidigte Jungfrau. Das kann es dann auch nicht sein. Die Kernaussage dieses Textes hier ist, dass sich Frauen trauen sollten auch mal Initiative zu zeigen, aber nicht um jeden Preis. Wenn vom Mann zu wenig kommt, kann man sich ja denken, wie eine Beziehung mit ihm wäre. Muss man den "armen" Kerl dann auch zum Beischlaf nötigen?
 
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maxim

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  • #15
Ich glaube, dass viele Männer Angst vor einer Zurückweisung haben und sich nicht trauen eine Frau anzusprechen.
Ja.

Ich glaube, das hängt von den Vorerfahrungen im Leben ab. In meiner vergangenen Beziehung hatte ich stets das Gefühl, allein für Glück, Harmonie und Kommunikation verantwortlich zu sein. Das war der Trennungsgrund für mich. Ich hatte das Gefühl, ich bin ihr so wichtig, wie der berühmte Reissack in China. In der Folge nimmt man sich zurück und wartet, ob das Gegenüber Interesse zeigt.
Vielleich verhalten sich zu viele Menschen so.
 
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Amala

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  • #16
Und im echten Leben jemanden kennenzulernen ist durch die omnipräsente Verfügbarkeit von OD auch nahezu unmöglich geworden.
Nein, aber wenn Du das denkst, ist es ohnehin eine selbsterfüllende Prophezeiung. Alles, was man als Frau tun muss ist raus gehen, offen sein, lächeln, positiv reagieren. Du glaubst gar nicht, mit wievielen Männern man da ins Gespräch kommt. Frau muss ihnen nur mit den entsprechenden Signalen die Angst vor einer Abfuhr nehmen.

Und ja, das Ansprechen, der erste Kuss, die Telefonnummer erfragen und die Dates klar zu machen, das ist Job der Männer - wenn’s denn sexuell langfristig funktionieren soll.
 
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Rise&Shine

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  • #17
Und ja, das Ansprechen, der erste Kuss, die Telefonnummer erfragen und die Dates klar zu machen, das ist Job der Männer - wenn’s denn sexuell langfristig funktionieren soll.
Interessant. Warum würde es ggf. andersherum nicht langfristig sexuell funktionieren?

Oder meinst Du eher, dass wenn Frau die Initiative ergreift, der Mann nicht langfristiges Interesse insgesamt an einer Beziehung oder der Frau hat, außer am Sexuellen? Also, das Wort „sexuell“ aus dem Satz von Dir streichen?
 
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lila_lila

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  • #18
Im Idealfall ist das ausbalanciert und ein geben und nehmen, ein Dialog, sich im Flow befinden, wenn die Kommunikation und das Kennenlernen wie von allein funktionieren, ohne dass Gedanken oder Posts wie "warum schreibt sie/er nicht" entstehen müssen. Ich denke dann stellt sich auch die Frage wer den müsste oder sollte gar nicht. Und wenn sie sich stellt, dann ist vielleicht eh der Wurm schon drin.

Ich ergreife problemlos auch mal die Initiative beim Kenenlernen, sei es für ein Telefonat, Wechsel zu Whatsapp oder auch für ein Treffen. Wenn ich merke es kommt nichts oder zu lahm zurück, dann bin ich raus und würde nichts mehrfach vorschlagen.
 
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Lou Salome

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  • #20
In der Folge nimmt man sich zurück und wartet, ob das Gegenüber Interesse zeigt.
Vielleich verhalten sich zu viele Menschen so.
Exakt DAS, denke ich, ist bei den meisten älteren (>40) Partnersuchenden das Problem!
Und dann sitzen sich Zwei gegenüber, wo jeder erwartet, dass der jeweils andere erstmal in "Vorleistung" geht.
Und die ganz frustrierten erwarten, dass die gesamte Initiative erstmal vom anderen ausgehen muss.

Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich beim Flirten seit ca. 5 Jahren immer nur an wesentlich jüngere Männer gerate, was eigentlich nicht mein Ziel ist. Die flirten einfach locker ohne die Angst, "zu viel zu investieren". Da wird nicht jede Handlung, jedes nette Wort, jedes Lächeln gegeneinander aufgerechnet, um diesmal ja auf der Haben-Seite gut dazustehen.
 
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  • #28
Wer bestimmt für dich, wer deine Beziehungszielgruppe ist?

Wenn du es als "leider" empfindest, dann kannst du das doch ändern und sie in deine Beziehungszielgruppe einschließen. Oder du stehst (dir selbst gegenüber) dazu, dass du mit einem Menschen aus der Altersgruppe keine Beziehung wünschst, und dann erübrigt sich das leider, weil du dafür gut Gründe haben wirst.
 

Lou Salome

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  • #29
Wer bestimmt für dich, wer deine Beziehungszielgruppe ist?

Wenn du es als "leider" empfindest, dann kannst du das doch ändern und sie in deine Beziehungszielgruppe einschließen. Oder du stehst (dir selbst gegenüber) dazu, dass du mit einem Menschen aus der Altersgruppe keine Beziehung wünschst, und dann erübrigt sich das leider, weil du dafür gut Gründe haben wirst.
Das "leider" bezog sich darauf, dass ich mir wünschen würde, dass mich Männer ansprechen, die nicht ganz so jung sind.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, mit einem 20 Jahre jüngeren Mann eine Beziehung auf Augenhöhe zu führen.
Ausnahmen mag es da sicherlich geben und ich lehne auch nichts kategorisch ab. 😉

Deine sprachlich deduktive Frage habe ich damit aber nicht beantwortet 🙈
 
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