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  • #1

Womit kämpfen introvertierte Männer am meisten?

Hey Leute,

hatte eine Diskussion mit einem Freund vor einigen Tagen. Da ging es um Männer die eher introvertiert sind und womit sie am meisten zu kämpfen haben, wenn es darum geht ihren Traumpartnerin zu finden.
Bin neugierig geworden und will jetzt eure Meinung dazu.

2 fragen!

1. Als ein introvertierter Mann, was sind die 2 größten Herausforderungen womit man zu kämpfen hat

2. Und bezüglich Traumpartnerin finden, was wünscht man sich mehr als alles andere?

Ich weiß eure antworten und Meinungen zu schätzen und bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt.
 
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  • #2
zu Frage 1:
Den ersten Schritt zu wagen und wenn es im Bauch dei berühmten Schmetterlinge kommen dies mitteilen zu können.

Zu Frage 2:

Dass die Traumpartnerin so viel Empathie besitzt und dies erkennt.
 
D

Deleted member 21128

  • #3
Sorry @LeonOgie
Geht es echt um Introvertiertheit oder um Schüchternheit? Das ist ein wichtiger Unterschied.
 
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  • #4
Ich würde sagen zu 1:
a) allgemein auf die Frau zugehen oder ansprechen können
b) glaubwürdig bzw. überzeugend rüberbringen können, dass man diese Frau wirklich gerne für sich gewinnen würde, ob nun in Worte oder Auftreten

und zu 2 denke ich: Die Traumpartnerin muss definitiv viel Geduld und Toleranz
sowie auch Einfühlsamkeit haben, weil in diesem Fall muss sie wirklich auf den Mann eingehen und über seine Schwächen hinweg sehen können.
 
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  • #5
Hey Leute,

hatte eine Diskussion mit einem Freund vor einigen Tagen. Da ging es um Männer die eher introvertiert sind und womit sie am meisten zu kämpfen haben, wenn es darum geht ihren Traumpartnerin zu finden.
Bin neugierig geworden und will jetzt eure Meinung dazu.

2 fragen!

1. Als ein introvertierter Mann, was sind die 2 größten Herausforderungen womit man zu kämpfen hat

2. Und bezüglich Traumpartnerin finden, was wünscht man sich mehr als alles andere?

Ich weiß eure antworten und Meinungen zu schätzen und bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt.
Hi und herzlich willkommen im Forum! :)

Also, ich steh deiner Aussage eher kritisch gegenüber. Denn meiner Ansicht nach werden attraktive / interessante / sympathische / anziehende introvertierte Männer von Frauen erobert, die gerne die Initiative übernehmen, weil sie z.b. nicht so zurückhaltend, passiv sind wie andere Frauen, sondern eher dominant bzw. selbst aktiv.

Die Introvertiertheit an sich sehe ich nicht als Problem. Nur, wenn man sich darin einnistet.
 
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  • #6
Ich glaube man analysiert einfach zuviel und es kommt kein richtiger Gesprächsfluss zustande was nicht immer der Fall ist. Mann hat keinen richtigen Puffer und kann die Gedanken schwer ordnen wenn du die Farbe braun siehst sehe ich blau rot und gelb woraus dann braun wird. Wünsche gibt es immer wieder hab mich aber nur selbst getestet weiß also nicht ob ich ein Intro bin
 
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  • #9
1. die Frau, die ihnen gefällt anzusprechen etc. und sich zu öffnen.
2. man wäre offener und gelöster.

so in etwa ...
 
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  • #10
Ich hatte vor kurzem einige Dates mit einem hochsensiblen Mann, der auch sehr schuechtern ist. Das er hochsensibel ist, wusste ich nicht und hab es spaeter durchs Googeln rausgefunden.

Grundsaetzlich bin ich eine Frau, die leicht und unkompliziert mit viel Energie durrch Leben laeuft und sehr kommunikativ ist. Ich habe die notwenidigen Antennen , wenn andere meine Hilfe brauchen , aber wenn nicht kann ich diese auch auf weniger Empfang einstellen. Ich sofort gemerkt, dass die Anbahnung sehr besonders ist. Mit ihm kann ich den Deckel von meiner Gefuehlsseite nehmen und diese voll ausleben (es ist Magie), was ich mir bisher nicht gestattet habe und. mein Umfeld wohl auch eher mit Skepsis betrachten wuerde, da ich eher eine Piwerfrau bin. Doch diese starke Seite der Hochsensiblen hat auch Schwachstellen.

Viel von dem findet nur im Verbalen statt, sobald ich ihn treffe ist sein Verhalten sehr zurueckhaltend und verhalten, ausser dass er mir sehr intensiv ueber Stunden in die Augen schaut und wieder verbal glueht. Ich habe nichts dagegen es langsam angehen zu lassen, aber das Niveau zwischen Sagen und Tun ist soo gross und macht mich fertig. Ich arbeite staendig an meiner Impulskontrolle, weil alles in mir verlangt, die Differenz zu nivillieren, damit ich besser damit klarkomme.

Ja ich bin eine proaktive Person und kann auch die Initiative ergriefen und habe schon mit sehr sanften Schritten versucht , etwas naeher zu kommen, ohne mein Gesicht zu verlieren. Es ist immer ein Balanceact. Aber ich spuere so kein Begehren auf realer Ebene... zurueck zu Hause habe ich wieder einen herzanruehrenden Brief in meinen Postfach..
Ich hab nun einen Brief geschrieben und mich direkt mit meinem Anliegen an ihn gewandt und ..... schwupp Rueckzug und Verletztheit von seiner Seiite und keine Ahnung fuer wie lang. ( nun schon 1 Woche).

Und nun zurueck zum Thema und meiner persoenlichen Erfahrung..
Wenn jemand wirklich schuechtern ist, dann wird sich die Beziehung wohl eher langsam entwickeln und es wird Zeit brauchen, da die Angst zu versagen oder nicht den Anforderungen zu entsprechen beim schuechternen Menschen groesser ist als die Zuversicht, dass es diesmal klappen wird. Und zudem wird der offensivere Part die notwendigen ersten und weiteren Schritte einleiten muessen. Das Anschreiben, den Termin fuer das Date, die Hand nehmen, der erste Kuss... etc. , sprich du musst ihn erobern, denn er kann nicht aus seiner Haut. Und alles ganz sanft und ohne Druck.

Wenn Du ein gutes Mittelmass findest zwischen Dich zurueckzuhalten und langsam die Sache voranzutreiben, dann kann es klappen.

Menschen sind unterschiedlich und das ist ja auch so reizvoll und spannend. Und je nachdem wie vielschichtig man ist, gibt es zwischen den Menschen mehr oder weniger grosse Schnittmengen. Fuer eine harmonische und "glueckliche" Beziehung braucht es aber meines Erachtens eine grosse Schnittmenge, denn sonst wird es anstrengend und / oder letztendlich verliert einen grossen Teil seiner Selbst ueber die Jahre .
 
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  • #12
Hi, da die Dates sooo anders abliefen, als das was ich mit meinen 50 J bisher erlebt habe , habe ich nach ein paar Wochen erst gegoogelt und die Verhaltensweisen stimmten aber so etwas von ueberein. Ich habe ihm dann mitgeteilt, dass ich ihn nun besser verstehe und er hat es mir bestaetigt. Aber irgendwie war das wohl auch nicht so eine gute Idee. Er hat dann erstmal zugemacht. Ich denke mal HS erleiden viel Gegenwind und Ablehnung in unserer Gesellschaft und versuchen ihre Sensibilitaet oft zu verstecken, insbesondere wenn sie auch noch eine leitende Funktion ausueben. Sicher ein ziemlicher Drahtseilakt fuer Betroffene.
 
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  • #13
Es ist in der Tat echt so, dass in extremen Fällen so sein kann, wenn du die Person wirklich triffst sowie dich über Internet mit dem unterhältst, dass die Unterschiede um die 180 Grad sein können.
Das Wesen versucht ja gewöhnlich immer seinen Ausgleich zu finden und wo ihm was im Alltag fehlt, versucht es dann woanders bzw. durch andere Quellen auszuleben.
Bisschen schräg gesagt, das Verhalten ist gespalten, je nach dem ob die Person sich unter direkten Menschenkontakten sich befindet oder hinter ein Medium.
 
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  • #14
Und das mach das OD so speziell. Ich treffe im RL selten Menschen oder zumindest entwickelt sich selten ein intensives Gespraech mit Ihnen, die meinen Naturell nicht entsprechen. Eben weil meine Antennen sich auf anderes focussieren. Bei chatten hat man Zeit diese neu zu justieren, sich zurueckzuziehen, zu ueberdenken und ist auch fuer andere Schwingungen empfaenglicher und konzentriert sich auf die eine Person. Sobald man diese dann trifft, gilt es schneller zu reagieren. Ausserdem ist man auch durch andere aeussere Reize abgelenkt und bestenfalls nervoes, wenn nicht von Hormonen ueberschwemmt, falls man sich schon der Illusion auf das grosse Glueck hingegeben hat.
 
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  • #15
Es ist in der Tat echt so, dass in extremen Fällen so sein kann, wenn du die Person wirklich triffst sowie dich über Internet mit dem unterhältst, dass die Unterschiede um die 180 Grad sein können.
Das Wesen versucht ja gewöhnlich immer seinen Ausgleich zu finden und wo ihm was im Alltag fehlt, versucht es dann woanders bzw. durch andere Quellen auszuleben.
Bisschen schräg gesagt, das Verhalten ist gespalten, je nach dem ob die Person sich unter direkten Menschenkontakten sich befindet oder hinter ein Medium.
Das finde ich nicht ungewöhnlich. Hinter dem Medium kann man sich verstecken, hat eher den Mut etwas zu schreiben. Da schreibt man nur seine Gedanken nieder. Aber bei der echten Begegnung sind es dann nicht nur die Gedanken, sondern auch der Körper, der mitspielt. Und wenn der sich einfach quer stellt, dann hast du diese 180° Umdrehung. Man kann es mit einem Torhüter vergleichen, der auf seine Rolle mental nicht eingestellt ist. Geistig weiss er, ich muss den Ball abfangen und kann die ganze Theorie runterbeten. Aber wenn der Körper sagt, nein, ich habe Angst und will in Deckung gehen, wird das nichts mit dem Ball abfangen.
Und so ist es auch mit diesen Leuten. Sie sagen sich, doch, ich finde sie hübsch, interessant etc., aber dann bei der echten Begegnung hat man dann Angst.